kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wieder lügt Ägypten und wieder übernehmen die internationalen Medien die Lügen 12. Januar 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 02:42

Es ist zum Verrückt werden und man möchte sich vor lauter Wut in die Hände beißen. Das Blut kochte in meinen Adern, als ich die Berichterstattung mancher deutschen Zeitungen wie „Die Welt, Focus, Tagesspiegel und Stern“ las. Sie übernahmen wieder die Stellungnahme des ägyptischen Innenministeriums und veröffentlichten sie, um die Verkaufsquoten in den Himmel zu katapultieren. Ich weiß, wie schlampig manche Journalisten berichten. Neulich rief mich ein Journalist an, und wollte ein paar Fragen stellen. Als ich ihm anbot, dass wir uns lieber treffen, meinte er: Es ist jetzt 11.30 und ich muss den Bericht um 13 Uhr in der Redaktion abgeben. So berichtet man heutzutage: Takeaway! Aber was ist mit uns? Sind wir Luft? Warum kommt man nicht zu uns, bevor man irgendwelche Lügen in der Welt verbreitet?

 

Ich mache es nicht spannend und führe erstmal an, was zwei koptische Priester und eine der Verletzen über den muslimischen Wachmann in zivil sagten, damit man diese Lügen aus der Welt schafft. Danach erwähne ich, was auf den verschiedenen Kanälen gesagt wurde.

 

 

Marian Nabil Labib: Dank sei Gott, dem Herrn, dass unsere Geschwister in einem koptischen Krankenhaus „Der gute Hirte“ in Samalut behandelt werden. Die koptischen Aktivisten aus allen europäischen Ländern rufen in solchen schweren Zeiten die Betroffenen oder Augenzeugen an, um die Wahrheit zu erfahren, weil man genau weiß, wie äußerst selten ist, die Wahrheit in so einem Land wie Ägypten zu erfahren. Diesmal rief Mary von „Coptic News“ einen der Ärzte an, der ihr alles detailliert beschrieb. Als sie ihn fragte, ob der muslimische Wachmann tatsächlich „geistesgestört“ sei, wie das ägyptische Innenministerium unmittelbar nach dem Angriff bekanntgab, ohne ein wenig auf die Ermittlungen zu warten, machte der kluge Arzt einen überragenden Schachzug: Er ging zu Marian und gab ihr das Handy. Sie ist die beste, die darüber berichten darf und kann, weil sie alles mit eigenen Augen und am eignen Leib erfuhr.

 

Ich persönlich habe das Telefonat mit eigenen Ohren gehört, bevor ich anfing, darüber zu berichten. Alle Berichte und Telefonate habe ich gespeichert, was über vier Stunden gedauert hat, damit die anderen Journalisten sich ein wenig Mühe geben, wenn sie berichten. Denn es ist eine enorme Verantwortung, wo Tausende diese berichte lesen. Viele glauben, ohne zu analysieren oder nachzudenken, ob es überhaupt logisch ist. Lassen Sie uns Marian hören.

 

Zu Mary von Coptic News sagte Marian Nabil: „Ich, meine Schwester Magy und mein Verlobte saßen mit seiner Eltern und einem älteren Ehepaar am Ende des Waggons. Hinter uns war die Tür. In Samalut stieg ein Mann ein, der erstmal in dem Waggon hin und herging. Er erreichte das Ende des Waggons und stand dann in der Mitte. Plötzlich zog er eine Pistole und schoss auf uns, während er sagte: ALLAH AKBAR … ES GIBT KEINEN GOTT AUßER ALLAH„.

 

Mary rief auch den Hirten der Kirche des Heiligen Antonius in Samalut an, Pater Zakaria. Sowohl er als auch den anderen Hirten, Pater Makary, haben die Aussage von Marian bestätigt, weil sie die Opfer namentlich kennen. Pater Zakaria meinte: „Der Vater der zwei Schwestern, Herr Nabil Labib, hat nichts abbekommen, weil er hinter den sechs Kopten saß. Herr Labib hat nicht nur alles haargenau erzählt, was vorgefallen ist, sondern auch verhindert, dass der muslimische Wachmann entkommt. Denn er hat ihn überwältigt und sorgte dafür, dass er verhaftet wurde. Verletzt wurde kein einziger muslimischer Fahrgast; nur die Kopten“.

 

Auf die Frage von Mary, wie dieser Moslem feststellen konnte, dass diese Menschen Christen sind, antwortete Pater Makary: „Unsere Frauen tragen kein Kopftuch und schminken sich leicht. Sie tragen Halsketten, an denen ein Kreuz oder eine Ikone hängen. Vielleicht vernahm er das tätowierte Kreuz auf dem Handgelenk von einem von ihnen. Er ist keineswegs geistesgestört, weil er ganz genau feststellen kann, wer Christ und wer Moslem ist. Außerdem schoss er nicht wild um sich, wie in den Medien verbreitet wurde. Er ist kein Amokläufer, sondern ein kaltblütiger Killer, der seine Tat vorher plante oder lediglich einen Auftrag durchführte“.

 

Es gibt keinen Sender in Ägypten oder in dem arabischen Raum, der nicht darüber berichtet hat. Die Araber gossen nur Öl ins Feuer, weil sie die verbrecherische Tat auf die Äußerung seiner Heiligkeit Papst Benedikt zurückführten. Denn Ägypten protestiert gegen das, was der Heilige Vater sagte: Die Regierung mögen die Christen besser schützen. Die ägyptische Botschafterin im Vatikan wurde abberufen und der Großscheich von Alazhar Ahmad Altayyb kritisierte Papst Benedikt: Keiner soll sich in unseren Angelegenheiten einmischen und es muss ein antiblasphemische Gesetz geben, damit man Respekt vor den Religionen zeigen muss.

 

Gehetzt haben Al-Jazeera und die arabische Abteilung von BBC. Zwei waren sehr fair wie immer: Lamis Alhadidy und Moataz Aldemerdasch. Frau Alhadidy sagte bei ihrer Sendung „aus dem Herzen Ägyptens“: „Man soll keine voreilige und frühzeitige Schlüsse ziehen. Wie kann man beurteilen, dass der muslimische Wachmann geistesgestört ist? Man muss aber zur Kenntnis nehmen, dass alle sechs Opfer Christen sind, und dass der Schütze ein Moslem ist. Gibt es etwa einen Zug für Christen und einen anderen für Moslems? Wie kann man das erklären, dass kein Moslem verletzt wurde? In diesem überfüllten Waggon waren alle Moslems außer diesen sechs Christen. Und wenn er wirklich behämmert wäre, wie ist es möglich, dass er in Samalut einstieg, um zur seiner Station in Bani Mazar zu fahren? Wie geht es dann, dass man ihm seine Dienstwaffe nicht wegnahm, wenn er laut Innenministerium bekloppt ist? Ist er seinen Vorgesetzten und Kollegen nicht gefährlich, und nur den Christen gefährlich? Ich bitte die Verantwortlichen um Transparenz und die Kopten, Ruhe zu bewahren“.

 

Bei seiner Sendung „90 Minuten“ regte sich Moataz Aldemerdasch auf, als er einen Journalisten aus der ägyptischen Zeitung Alahram anrief. Herr Demerdasch sagte: „Warum behaupten Sie, dass der Wachmann labil oder geisteskrank sei? Was bezwecken Sie damit? Worauf wollen Sie hinaus? Warten Sie ab, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Wir haben den Schock vom 01. Januar in Alexandria noch nicht verdaut und wollen unsere koptischen Mitbürger nicht erzürnen. Nicht jedes Mal soll der Täter plemplem sein. Und nicht jedes Mal soll verbreitet werden, dass die Tat kein religiöses Motiv habe. So löst man doch kein Problem“.

 

Liebe Journalisten: Es sind nur Christen getroffen wurden und keine vielen Menschen, wie die Welt und Stern Online berichtet haben. Der Täter ist ein Moslem und kein Islamist oder Fundamentalist, wie ihr gern schräge Namen erfindet. Es gibt keinen Islam und keinen Islamismus. Es gibt nur einen Islam, einen Koran und dieselben Moslems weltweit. Schreibt das euch hinter die Ohren und hört auf, uns Christen wie Schafe den Moslems auszuliefern.

 

Frau Emilie Hanna wurden eine Niere entfernt und Frau Sabah Athanasius den rechten Teil ihrer Leber. Ihab erlitt einen Bruch an der rechten Schulter, weil der Schuss die Knochen angriff. Seine Verlobte Marian wurde am Bein getroffen und erlitt einen Durchschuss; an der linken Brust. Ihre Schwester Magy musste operiert werden, weil Blutmengen auf den Lugen versammelt waren, was das Atmen beeinträchtigt hat. Beten sie für die zwei älteren Damen. 

 

3 Responses to “Wieder lügt Ägypten und wieder übernehmen die internationalen Medien die Lügen”

  1. Wir haben auch in der Schweiz ein Lumpenpack von Medienschaffenden!
    Die wichtigen Aufträge aus dem rassistischen und mörderischen Koran
    und zwar für jeden Moslem werden dem Schweizervolk systematisch vor-
    enthalten – das mit voller Absicht!
    Auch Christen und Kirchen sollten endlich aufhören, vom „interreligiösen“
    Dialog zu faseln, denn dieser ist gemäss Koran gar nie für Muslime mög-
    lich – höchstens wird so die Taqiya umgesetzt!

  2. Klaus Lelek Says:

    Der Kampf muß weitergehen!!!!
    Auch ich koche vor WuT!!!!
    Wenn FAST alle Redner, außer den scheinheiligen Lügnern, den Wölfen im Schafspelz „Die bedingingslose Religionsfreiheit der Kopten in Ägypten“ fordern. Sogar die ROTE HEIDI!!!
    Und dann am nächsten Tag die Schlagzeile steht, daß Muslime mit Kopten gebetet haben“
    DER KAMPF GEHT WEITER !!!!!!!!
    Der Kampf gegen die Lügen und die 5. Kolonnen, die sie verbreiten.

  3. Wiener Akademikerbund Says:

    Bin schlicht entsetzt über die fortlaufende Gewalt gegen Christen in Ägypten und anderen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Kann es sein, daß die amtliche Kirchenpolitik christlichen Handreichens und Dialogisierens auf islamischer Seite nicht ehrlichen Herzens erwidert, sondern als die Schwäche erkannt wird, die sie ganz offensichtlich auch ist? Aber wie umgehen mit Vertretern des Islam, die Kufars (= Bezeichnung im Koran für Ungläubige, also nicht-Moslems, wie Christen und Juden) hassen und sie in religiös motivierten Akten gemäß Koran-Suren kaltblütig töten? Warum setzen dann in Ägypten keine gesetzlich klar definierten Konsequenzen ein? Warum kommen keine moralischen Anweisungen (Fetwas) von Imamen, Scheichs und Mullahs, daß der Mord an Menschen immer ein unentschuldbares Verbrechen ist, welches mit aller zu Gebote stehenden Schärfe des Gesetzes zu ahnden ist? Man gewinnt den Eindruck einer gezielten Politik der Christenvertreibung, welche – für westliche Medien – geschickt in Mitleid mit den Kopten für die Akte einzelner Verrückter verpackt wird, aber nichts gegen ihre Verfolgung und Benachteiligung im öffentlichen Leben tut. Mehr noch, es sieht ganz so aus, als daß die Massaker an ägyptischen Christen den islamischen Mördern zu gesellschaftlichem Ansehen gelangen. Daher meine Frage: – Ist Ägypten als souveräner Rechtsstaat anzuerkennen, oder eher als widerrechtlich agierendes Regime zu entlarven?


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