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Drohendes Todesurteil gegen afghanischen Konvertiten 11. Januar 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 01:04

Prozess wie zu Zeiten der Taliban im deutschen Mandatsgebiet – Bundesregierung darf nicht schweigen

 

Im afghanischen Mazar-e-Sharif, innerhalb des deutschen Mandatsgebietes, droht dem 25-jährigen Shoib Assadullah, einem afghanischen Konvertiten zum Christentum, am morgigen Dienstag, den 4. Januar, das Todesurteil wegen „Abfall vom Islam“. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, ist die Urteilsverkündung für 10.00 Uhr morgens Ortszeit (05.30 deutscher Zeit) festgesetzt. Die Hinrichtung könnte unmittelbar danach vollstreckt werden. Die IGFM geißelte die Todesstrafe für den Abfall vom Islam als eine „krasse Verletzung internationaler Menschenrechtsverträge, die auch für Afghanistan bindend sind“. Der Geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen forderte Außenminister Westerwelle auf einzugreifen und seinen afghanischen Kollegen auf die völkerrechtlichen Verpflichtungen Afghanistans hinzuweisen.

 

Prozess wie zu Zeiten der Taliban: „Ein Schweigen Deutschlands zu einem Prozess, der so auch von den Taliban geführt worden wäre, würde den Sinn des deutschen Engagements in Afghanistan ad Absurdum führen – zumal sich der gesamte Vorgang innerhalb des deutschen Mandatsgebietes abspielt.“ Der 25-jährige Afghane Shoib Assadullah wurde am 21. Oktober 2010 in Mazar-e-Sharif von der Polizei verhaftet, weil er einem anderen Afghanen ein neues Testament in der Landessprache Darri gegeben hatte. Am 28. Dezember wurde ihm vom Gericht mitgeteilt, dass er wegen Abfall vom Islam hingerichtet würde, sollte er nicht bis zum 3. Januar dem Christentum abschwören.

Doch Shoib Assadullah weigert sich nach wie vor, wieder Muslim zu werden. Richter Sharif war für ein Statement zu dem Fall „nicht erreichbar“. Die IGFM rechnet daher mit der Hinrichtung des jungen Mannes, wenn es keine Intervention aus Kabul oder Berlin gäbe. Öffentliche Aufmerksamkeit des Westens könnte, wie schon im Fall des afghanischen Konvertiten Abdul Rahman Jawid im Jahr 2006, dazu führen, dass das Gericht wegen angeblicher „Unzurechnungsfähigkeit“ von einer Hinrichtung absieht.

 

Zweierlei Maß: „Ein Aufschrei des Entsetzens ginge durch Deutschland, sollte ein deutsches Gericht befinden, dass ein deutscher Bürger, der vom Christentum zum Islam konvertiere, nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sei und psychologisch behandelt werden müsse. Nicht anders muss es sein, wenn in Afghanistan ein Muslim Christ geworden ist. Es sei absurd, wenn beispielsweise in Pakistan jeder Übertritt eines Christen zum Islam in Zeitungen gefeiert werde, während Muslime, die zum Christentum übertreten wollen, mit dem Tode bedroht werden,“ erklärte der geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen.

 

Vertragserfüllung einfordern: Im Völkerrecht ist die Religionsfreiheit verbindlich garantiert. Im wichtigsten Menschenrechtsvertrag der Vereinten Nationen, dem internationalen Pakt für bürgerliche und politische Rechte (IPBPR), ist in Art. 18 Abs. 1 ausdrücklich das Recht festgeschrieben,  „eine Religion oder eine Weltanschauung eigener Wahl zu haben oder anzunehmen, und die Freiheit, seine Religion öffentlich  zu bekunden.“ Es handelt sich dabei um einen völkerrechtlich bindenden zwischenstaatlichen Vertrag, den nicht nur Deutschland unterschrieben und ratifiziert hat, sondern auch Afghanistan. Die IGFM fordert daher Außenminister Westerwelle auf, nachdrücklich darauf zu bestehen, dass auch Afghanistan seine vertraglichen Verpflichtungen einhält.

 

Hintergrund: Konvertiten in Afghanistan: Entdeckten ehemaligen Muslimen droht in Afghanistan nach Angaben der IGFM die Ermordung durch Angehörige der eigenen Familie, des eigenen Clans oder durch Angehörige extremistischer islamischer Gruppen. Zu solchen Gruppen zählen nicht nur die Taliban im Süden und Osten des Landes, sondern auch eine Vielzahl anderer bewaffneter nichtstaatlicher Gruppen in Gebieten, die nie von den Taliban beherrscht wurden. Wird in Afghanistan die Abkehr eines Muslims von seinem bisherigen Glauben den Behörden bekannt, drohen dem Betroffenen mit erheblicher Wahrscheinlichkeit Verhaftung, Misshandlung und extralegale Hinrichtung oder förmliche Verurteilung zum Tod. {Quelle: http://www.igfm.de}

 

3 Responses to “Drohendes Todesurteil gegen afghanischen Konvertiten”

  1. bazillus Says:

    Deutschland darf nicht schweigen.

    Eine im Grunde sooooo wahre Forderung.

    Aber: Hat der Autor denn noch nichts von
    beschwichtigenden, rückgratlosen, mit wenig Charakter ausgestatten, feigen, dem Öl ergebenen, herumlavierenden, herumeiernden, sich der Realität verschließenden, ihre eigene christliche Kultur verleugnenden, wachsweichen, ihr Fähnlein nach dem islamischen Winde drehenden, dem islamischen Zeitgeist unterworfenen, keine eigene Meinung gegenüber dem Islam vertretenden, die Menschenrechte in islamischen Ländern verleugnenden, sich um die Lösung von Problemen mit dem Islam verweigernden, sich der Diplomatie gegenüber islamischen Politikern verpflichtet fühlenden, sich wie Aale um islamische Menschenrechtsverletzungen windenden Politikern gehört?

    Weshalb sollten deutsche Politiker mutig Flagge zeigen, wenn es um Christen in islamischen Ländern geht? Christen sind wie der Koran sagt, minderwertige Menschen, da Götzendiener und letztlich Ungläubige, die nur im Rahmen eines Schutzvertrages unter islamischer Herrschaft ihr Leben fristen dürfen. Das Christentum hat in Deutschland keine Lobby mehr. SPD, Grüne, Linke bilden hier die Mehrheiten. Die FDP ist ausweislich eine christenfeindliche Partei. Die CDU/CSU trägt das „C“ im Namen wie Eva ein Feigenblatt. Die C-Parteien sind so orientierungslos wie lange nicht mehr.

    Und dann fordert der Autor zwar zu Recht, aber von solchen Menschen eine eine klare Forderungsmentalität zum Schutz von „C h r i s t e n“?

    Wer seine Soldaten in ein Land schickt, in dem der Islam regiert, Christen keine Lobby haben, in dem wissentlich Mohn angebaut wird, um den süchtigen Menschen in der Welt das Leben erträglicher zu machen, in dem die Scharia gilt, in dem Frauen nach wie vor vollverschleiert durch die Gegend rennen, sich von einem korrupten Politker wie Karsai die Leviten lesen lässt, die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, der wird sich doch um solche Kleinigkeiten wie Tod bei Konversion Einzelner zum Christentum, einer minderwertigen nicht zu verteidigenden unseren Wurzeln gehörenden Religion nicht kümmern können.

    Wo kommen wir denn da hin? Alle anderen Kulturen sind besser als das Christentum. Das ist der Leitsatz der heutigen Politikerkaste und leider auch der Leitsatz der meisten Menschen in diesem Lande, selbst der Christen höchstpersönlich. Verrat an Jesu allerorten. Leider!!!!!

  2. ? Says:

    und was ist aus Shoib Assadullah geworden?


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