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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das ZIEM-Dossier: „Zentrum für Islam in Europa – München“ 11. Januar 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:46

Der weitgehend geheim gehaltene Planungsstand für ein riesiges islamisches Ausbildungs- und Moscheeprojekt mitten in München (voraussichtlich unmittelbar am Olympiapark-Süd)

 

Ein unabhängiges Informations- und Diskussionspapier; geschrieben von einem CSU-Mitglied für andere demokratisch, aufgeklärt und Politislam-kritisch denkenden CSU-Mitglieder sowie für alle interessierten Bürger.

 

Wussten Sie,
– dass mitten in München schon ab 2012 der Baubeginn einer „Islam-Akademie“ samt großem islamischem Gemeindezentrum und Moschee mit hohem Minarett geplant ist;
– dass dieses Projekt von allen Münchner Stadtratsfraktionen aktiv gefördert oder zumindest durch verantwortungslose Passivität und Geheimhaltung unterstützt wird;
– dass es in erster Linie finanziert werden soll durch Sponsoren-Gelder aus einem Scharia-Emirat des Nahen Ostens namens „Sharjah“ – und u.U. sogar aus Mitteln der Stadt München, des Freistaats und der Kirchen [sic!];
– dass München über dieses ZIEM-Projekt erklärtermaßen zu dem Zentrum des Islams in Europa werden soll ;
– dass Sie als Bürger zu diesem Projekt „mit Leuchtturmfunktion über die Grenzen Münchens hinaus“ [Unterstützungserklärung des Stadtrats München vom 19.3.2010; nie im Wortlaut veröffentlicht] erst gefragt werden, wenn es zu spät ist;
– dass (siehe Sendlinger Moschee-Planung) wieder einmal der Rechtsstaat und alle Gebote der transparenten Bürgerinformation und der rechtzeitigen öffentlichen Grundsatz-Debatte gebeugt werden sollen …
– … und dass Sie sogar erst dann informiert werden sollen, wenn nichts mehr zu ändern ist, weil nach geheimer Vorabklärung aller Fragen hinter den Kulissen dieses Projekt nicht mehr zu stoppen ist, da die parteiübergreifende Polit-Lobby zu stark, ihre mediale „Überzeugungsarbeit“ zu totalitär und kritikabwürgend ist und weil die international unterstützenden Kräfte im Hintergrund des Projekts zu viel Druck machen, als dass die Lokalpolitiker dann noch „Nein“ sagen könnten oder wollten…?

 

Das alles haben Sie in dieser Form noch nicht gewusst? Dann belegt dies bereits die oben genannte hohe Geheimhaltungsstufe des Projekts. Aus „guten“ Gründen wird ZIEM vom Stadtrat und von überregionalen Förderorganisationen so lange wie irgendwie möglich als fast geheimes oder zumindest in hocheuphemistischer Weise „kleingeredetes“ Stabsprojekt behandelt! Nach erklärter Planung wird sich sogar der Stadtrat selbst offiziell erst Mitte 2011 mit dem Projekt befassen. Von auch nur minimaler Information der Bürger (endgültiger Standort für ZIEM? endgültige Größe? Finanzierung?) ist heute noch überhaupt nicht die Rede. Und von einer ergebnisoffenen Debatte über die Sinnhaftigkeit dieses islamischen „Leuchtturmprojekts“ ausgerechnet mitten in München schon gar nicht – diese soll ganz im Gegensatz sogar aktiv und mit der üblichen „Ihr-seid-doch-alleislamophob“- Totschlag-Rhetorik unterdrückt werden. In komplett rechtsunstaatlicher Weise wird die Religionsfreiheit des Grundgesetzes verabsolutiert und sachfremd instrumentalisiert, nur um eine deutschsprachige Imam-Ausbildungsakademie zu rechtfertigen, die in einem Mini-Gebäude irgendwo in der Pampa dieser Republik problemlos und ebenso gut errichtet werden könnte. Es gibt keinerlei Grund für die Planung eines umfassenden islamischen Groß-
Projekts – noch dazu mitten in München, wo die Alltags-Sprache im Gemeindezentrum mit absoluter Sicherheit schon nach wenigen „Demonstrationsmonaten“ türkisch und zumindest die Zweitsprache in der Akademie arabisch sein wird.

 

Es ist de facto ein Anti-Integrationsprojekt – auch wenn die Befürworter von ZIEM gebetsmühlenhaft das Gegenteil behaupten. Praktisch jedes mohammedanische Gemeindezentrum in Deutschland hat über kurz oder lang belegt, dass dort anti-säkulare Parallelstrukturen entstehen.

 

Die folgenden Informationen sind aus Sicht eines CSU-Mitglieds geschrieben, das sich seit vielen Monaten aktiv um Informationen zu diesem bis heute in hochgradig intransparenter Weise vorangetriebenen ZIEM-Projekt bemüht hat. Die Hauptvorwürfe in dieser Sache müssten zunächst an die RotGrüne Stadtverwaltung Münchens und ihre chronisch unkritisch islamophilen Verwaltungsabteilungen (vor allem die „Stelle für interkulturelle Arbeit“ und das Sozialamt) gehen. Denn – ebenso wie bei der mittlerweile berüchtigt-undemokratisch abgelaufenen Moscheeplanung in Sendling – wurde auch ZIEM seit vielen Monaten/Jahren von RotGrün vorbereitet, ohne dass die Öffentlichkeit auch nur Minimalinformationen bekommen hat.

 

Leider hat sich jedoch auch die CSU-Stadtratsfraktion ohne jede Rückkopplung mit der CSU-Basis sowohl der völlig unglaubwürdigen vorgeblichen Intention hinter ZIEM angeschlossen; und trägt gemäß der (wenigen) bis heute veröffentlichten Information das Projekt „unterstützend“ mit. Zudem erleben wir seit vielen Monaten eine Vernebelungsstrategie der Öffentlichkeit durch Nicht-Thematisierung bzw. Nicht-Beantwortung aller wichtigen Fragen der Bürger zu ZIEM. Die Informationen im vorliegenden Papier sind nach erfolgter mühsamer (da konterkarierter) Recherche alle objektiv belegbar: durch interne Papiere und Emails, durch 4-8-Augen-Gespräche mit Politikern und Verwaltungsangestellten, durch erhellende punktuelle Pressemitteilungen, zum Teil durch Erkenntnisse aus hartem öffentlichen Nachfragen bei Polit-Insidern und beim für ZIEM verantwortlichen Imam selbst. Soweit hier Vermutungen geäußert werden, sind diese als solche gekennzeichnet und auch diese basieren praktisch immer auf überwältigenden Indizien.

 

Detailinformationen und Kritik


1. Grundsatzkritik: Das ehrlichste am gesamten ZIEM-Projekt, das ansonsten von den ersten Planungen an geheim gehalten werden musste, um die naiven Grundannahmen bzw. die gefährlichen Lügen zu kaschieren, ist der Name des Projekts selbst: „ZIEM“ = „Zentrum für Islam in Europa München“
Schon in diesem Namen wird der ganze Anspruch des Projekts deutlich. Angesichts der mit Einschränkungen noch nachvollziehbaren Behauptung der verantwortlichen Politiker, dass hier „die für Deutschland wünschenswerten deutschsprachigen Imame“ für die Moscheegemeinden in Deutschland ausgebildet werden sollen, ist es doch sehr erstaunlich, dass
a) diese angeblich rein akademische Übung ausgerechnet in einer Münchner Top-Lage stattfinden muss
b) zu diesem Zweck gleich ein riesiges Europäisches Mohammedanisches Zentrum gebaut werden soll und
c) dass dieses in einer unglaublichen Bedeutungsüberhöhung auch noch „München zum Zentrum des Islams in Europa“ machen soll!

 

2. Theologische und rechtliche Kritik / Die nicht erfolgte Distanzierung von der Scharia:
Das Projekt ZIEM soll geführt werden vom schillernden Imam Bajrambejamin Idriz (Künstlername „Benjamin“), der seit Jahren von Penzberg aus auf eben diese Aufgabe vorbereitet wurde. Er hat viele reiche und einflussreiche Förderer im fundamental-gläubigen Nahen Osten und auf dem Balkan. Von der deutschen gutmenschlichen und hoch-naiven Politik wird ihm praktisch keine seiner Scharia-Verharmlosungen oder seiner geradezu akrobatischen Verdrehungen von Koranversen vorgehalten, so dass er in der offiziellen deutschen extrem islamophilen Presse trotz erwiesener fundamentalistischer Kontakte und trotz wohl begründeter und zweimal gerichtlich bestätigter Beobachtung durch den Verfassungsschutz noch immer als gemäßigter Hoffnungsträger eines neuen „rationalen aufgeklärten Islams“ oder auch eines (für Theologiekenner wie z.B. Bassam Tibi geradezu absurden) „Euro-Islams“ geführt wird. Sogar das historisch und theologisch geradezu absurde Mäntelchen des „rational-aufgeklärten“ und des Koransuren-historisierenden Scharia-Relativierers mit ganz eigener, „guter Penzberger Koranauslegung“ wird Idriz und damit ZIEM von den RotGrünen Stadträten und leider auch von der CSU-Fraktion unter Josef Schmid abgenommen. Dabei spielt offenbar noch nicht einmal eine Rolle, dass praktisch alle maßgeblichen mohammedanischen Autoritäten sowie der auch hierzulande einflussreiche türkische Premier selbst jede Idee eines „historisierenden Euro-Islams“ komplett ablehnen! Erdogan sagte mehrfach „Es gibt nur einen Islam [und nur eine Scharia]“. Die riesige Mehrheit dieser heute maßgeblichen Autoritäten lässt keinerlei Zweifel am koranischen Ziel der „Umma“ – also der Einheitlichkeit sowohl der mohammedanischen Lehre als auch der Gläubigen. Hier ist kein Platz für einen „Euro-Islam“. Und hier ist auch kein Platz für „Ausdeutungen“ des Korans und der Scharia, wie sie Idriz in erstaunlicher Kreativität derzeit ständig von sich gibt. Er ist dabei ebenso wenig glaubwürdig wie als unabhängige, unideologische Historiker getarnte „Islamexperten“ à la Prof. Rohe, die doch nur wortgewandte Realitätsverdreher sind.

 

Die überwältigende Tendenz in den islamischen Ländern geht weltweit hin zu einem immer fundamentaleren Verständnis sowohl des Korans als auch der Vorschriften der Scharia. Dies gilt in extremer Weise in den immer zahlreicher werdenden Ländern mit genozidhaftiger Christen- und Atheistenverfolgung; aber zunehmend auch in der immer religiöseren AKP-Türkei. Der Koran ist nach überwältigender und immer stärkerer Tendenz weder historisierbar noch darf von den Mohammedanern von einer wörtlichen Auslegung der Koran- und Scharia-Vorschriften abgewichen werden!
Sätze wie solche in einer ZIEM-Broschüre „Das Wiederaufleben der [islamischen] Religion in Europa sollte … zu einer ‚neuen Aufklärung’ führen. Europa bereichert die Errungenschaft der Aufklärung jetzt mit religiösen Werten“ [sic!] sind einfach nur absurde Sophistik bzw. ahistorische Volksverdummung angesichts der rationalsäkularennNatur der historischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts! Und sie sind geradezu ein zynischer verbaler Schlag ins Gesicht jedes wahrhaft rational und säkular Aufgeklärten angesichts des theologisch-praktischen Zustands des Islams in der Welt, der sich in den moslemischen Zentralstaaten Saudi-Arabien, Türkei, Irak, Iran, Pakistan, Indonesien, Nigeria heute immer fundamentalistischer, strikt korangläubig, christenverfolgend und immer weniger säkular darstellt! In die gleiche Kategorie „absurd“ fallen auch öffentlich geäußerte Sätze von B.,Idriz wie „Im Islam ist eigentlich eine Trennung von Staat und Religion angelegt“ [das Gegenteil ist der Fall – und die Scharia sichert die möglichst vollständige Durchdringung des Staatslebens mit den Religionsvorschriften!] oder „Ein Gottesstaat ist mit dem Islam unvereinbar“… Selbstredend weiß Imam Idriz auch, dass die noch heute voll gültige und für Gläubige von 57 islamischen Unterzeichner-Staaten bindende „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ sogar die UN-Menschenrechtscharta explizit unter Scharia-Vorbehalt stellt und damit diese an vielen Stellen eben nicht akzeptiert, ja geradezu entwertet … Selbst wenn er es ernsthaft wollte: Idriz und später die angestrebten ZIEM-ausgebildeten Imame haben nicht die geringste Chance, später einmal einen „aufgeklärten, rationalen Islam“ und eine „Penzberger Idriz-Scharia“ zu predigen, die hierzulande zugleich gesetzkonform wäre und auch von den geistlichen Autoritäten über 1,5+ Mrd Moslems in der Welt akzeptiert würde! Aus eben diesem Grund sagen sogar türkisch-arabische Islam-Kenner glasklar, dass die bei ZIEM auszubildenden „Euro-Imame“ keine (!) Chance haben, später wie geplant in den Ditib-, Milli Görüs-, IGD-, VIKZ-, ZDM- und Ahmadiyya-geführten Moscheegemeinden in Deutschland eine Anstellung zu finden.

 

Der Verfasser dieser Zeilen hat ebenso wie viele andere Herrn Josef Schmid und andere CSU-Stadträte mehrfach auf diesen unauflösbaren Widerspruch angesprochen. Es wird hierauf entweder gar nicht geantwortet oder in abwiegelnder und hochnaiver oder schlichtweg widerlegbarer Form. Alleine das oben beschriebene unauflösliche Dilemma zeigt jedoch, dass das gesamte Projekt ZIEM entweder komplett unter falschen Grundannahmen fehlgeplant ist – oder dass eben hier doch keine „Euro-Imame“ ausgebildet werden sollen und so die Bürger mit Sprüchen wie „ein Islam fernab von traditionellen, nationalen, politischen und ideologischen Einflüssen“ [O-Ton nicht veröffentlichter Stadtratsbrief an OB Ude vom 19.3.2010] angelogen werden!

 

Viele Personen haben versucht, Imam Idriz und ZIEM (sowie auch die diversen Polit-Islam-Verbände in Deutschland) zu einer schriftlichen Distanzierung wenigstens von dem mohammedanischen Scharia-Rechtssystem zu bewegen. Es gab diesbezüglich diverse Aufforderungen – sowohl direkt als auch indirekt über CSU-Politiker. Es gibt Stand heute (Januar 2011) weiterhin und nach vielen Monaten KEINE solche Distanzierung von der Scharia! B. Idriz versucht zwar –unter massiven Druck „Distanzierung Ja oder Nein?“ gesetzt– immer wieder eben diese Distanzierung. Dabei kam aber eben bis heute keine solche heraus: entgegen der Rhetorik „es ist keineswegs nur der erste Absatz unseres Deutschen Grundgesetzes, zu dem ich mich bekenne“ und in Leugnung des an vielen Stellen schroffen Gegensatzes zwischen GG und Scharia meint Idriz immer wieder, in gewundenen Worten die Scharia verteidigen zu müssen. Die ganz offensichtlich mit dem GG inkompatiblen Inhalte der Scharia werden in uns vorliegenden langen Schreiben wortreich und geradezu hanebüchen umgedeutet. Wie üblich werden Ungenauigkeiten in der Übersetzung vorgeschoben und letztlich mit irrealer Naivität behauptet, dass er [Idriz] die nicht wegzudiskutierenden Scharia-Vorschriften zu grausamen Bestrafungen und zur Reduzierung der Frauen auf Objekte heute eben anders interpretieren würde. Idriz geht sogar so weit zu behaupten, dass es „die Scharia“ gar nicht gebe (und er sich folglich nicht davon distanzieren könne…), was aber die maßgeblichen Autoritäten hinter 1,5 Mrd Muslimen in Mekka, Kairo, Ankara, Afrika und Asien unter Bezug auf Koran, Hadithen, Fatwensammlungen und Imam Gazal völlig anders sehen…!

 

Wäre Idriz nicht das zur heimlichen Taqiyya-Täuschung autorisierte trojanische Pferd gewisser mohammedanischer Kreise (Finanzierung von ZIEM wie gesagt durch das „konservative“ [O-Ton Idriz] Scharia-Scheichtum Sharjah), dann wäre er längst abberufen und wegen Apostasie / „Abfall von der reinen islamischen Lehre“ angeklagt, denn niemand sonst als ein autorisierter „Imam Münchhausen“ [geläufiger Beiname von Idriz] darf in dieser Welt ungestraft bzw. unwidersprochen sagen „Ich-schaffe-mir-meinen-eigenen-Koran-und-meineeigene-Scharia“. Zwar gab es wohl ernsthafte Versuche in dieser Richtung „historisierende Koranauslegung“: Namen wie Fr. Ucok, Hr. Dursun und Hr. Arsel erinnern dabei an Mordopfer im Namen dieser Historisierungsversuche. Wohlgemerkt in der „säkularen“ und angeblich noch nicht schariatischen Türkei…. Von anderen Verbänden des politischen Islams in Deutschland liegt übrigens (mit Ausnahme des alevitischen Verbands) bis heute noch nicht einmal der Versuch einer Distanzierung von der Scharia vor.

 

Für gläubige Mohammedaner ist das gelebte heilige Wort des Koran und der Scharia (= „Der Weg Gottes“) eben unabdingbar, ewiggültig, wörtlich zu leben und unveränderlich. Und so ist es auch kein Zufall, dass voll-islamische Staaten eigentlich kein anderes Strafrecht denn die Scharia kennen. Das Wort Allahs genügt – und sobald man in Europa die Macht dazu hat, wird die Gültigkeit der Scharia auch hierzulande gefordert. Wir erleben diese nicht einmal subsidiäre, sondern absolute Anspruchshaltung bereits heute in England, Frankreich und zum Teil auch schon in Deutschland. Das ist der Hauptgrund, warum es keine schriftliche und eindeutige Distanzierung gläubiger Politmoslems von der Scharia geben kann noch je geben wird. Man kann sich von dem (!) „Weg Gottes“ nicht distanzieren – daher darf und wird es auch Imam Idriz niemals tun und so hat er es denn auch explizit bis heute nicht getan. Der koranisch-schariatische „Weg Gottes“ ist unabdingbar göttlich-überlegen gegenüber allen säkularen Menschengesetzen; auch wenn auf diesem Weg Frauen teilenterbt, geschlagen, verhüllt und zum Eigentum degradiert werden – oder wenn auf diesem Weg Hände abgeschlagen, Ungläubige verfolgt und getötet werden oder angebliche Ehebrecherinnen gesteinigt werden müssen … Sogar Idriz selbst konzediert in einer Email wie folgt: „Es gibt Auslegungen und Interpretationen von Gelehrten im Bereich Strafrecht, die mit dem heutigen Verständnis der Menschenrechte nicht kompatibel sind.“ Hört hört. Leider distanziert sich Idriz danach nicht etwa wie gefordert von der unter humanistisch-abendländischer Perspektive völlig ungesetzlichen und illegitimen Scharia, sondern nur von diesen angeblich irrigen Auslegungen. Dummerweise haben just diese Auslegungen aber eine riesige Mehrheit bei den Gelehrten der Umma, die weder ein Penzberger Provinzimam noch die nützlichen Ungläubigen im Münchner Stadtrat je brechen werden.

 

Die Münchner RotGrüne Stadtverwaltung und speziell auch die CSU-Stadtratsfraktion unterstützen somit eine in der muslimischen Welt und in der muslimischen Theologie praktisch unhaltbare, extreme Minderheitenmeinung, die niemals eine Chance auf ein „reverse takeover“ der 1,5 Mrd Muslime haben wird! Das ganze ZIEM-Projekt ist somit nicht nur unter demokratischen Aspekten niemals mehrheitsfähig, sondern auch unter theologischen Aspekten eine irreale Farce. Es sollte Grenzen der Naivität der CSU-Führung geben – bei Rotgrün muss man leider sogar irreal-gefährliche Multikulti-Ideologie als Motivation hinter der ZIEM-Unterstützung vermuten.

 

3. Kritik am undemokratischen Planungsvorgehen bei ZIEM und Forderungen:
Nach mühsamer, monatelanger Recherche gegen eine Wand des Schweigens stellen sich folgende Fakten zu ZIEM mittlerweile als belastbar dar, wenn auch die offizielle Homepage von ZIE-M Ende Dezember 2010 erst einmal wieder abgeschaltet wurde – vielleicht hätte diese Seite im derzeitigen Planungsstadium zu viel Öffentlichkeit hervorgerufen… :
– Das Projekt ZIEM wird seit mindestens März 2010 von allen Stadtratsfraktionen in München unterstützt …
– … formal ruht das Thema – bei Stadtrat und CSU-Fraktion vermutlich noch bis Juni 2011, falls die Bürger keinen Druck bzgl. Information machen …
– … was den einflussreichen Alois Glück (formal CSU) nicht davon abhält, Imam Idriz bei jeder sich bietenden Gelegenheit massiv zu protegieren und alle Idriz´schen Verdrehungen und Verharmlosungen unreflektiert zu übernehmen oder gar noch rhetorisch zu übertreffen.
– Hinter den Kulissen der RotGrünen Stadtverwaltung wird das Großprojekt aktiv und zügig vorangetrieben.
– Man scheint einen Standort in unmittelbarer Nähe des südlichen Olympiaparks (nördlich Schwere-Reiter-Str./ West-Schwabing) zu favorisieren, was aber bei allem berechtigten Bürgerinteresse weiterhin nicht formal bestätigt wird und so auch nicht zum Gegenstand von Bürgerversammlungen gemacht werden kann! …
– … noch nicht einmal die laufende Standortsuche selbst wird auf explizite Nachfrage beim Chef des Münchner Amts für Wohnungsbau und Migration Rudolf Stummvoll [Grüne] bestätigt und stattdessen völlige Ahnungslosigkeit behauptet, obwohl derselbe Stummvoll genau zu diesem Thema sogar vom Münchner Merkur als Interviewpartner ausgewählt wurde und selbstredend den Stand der ZIEM-Planung bestens kennt …
– … ein unmögliches, undemokratisches Vorgehen von Verantwortlichen aller Parteien, das bei keinem anderen vergleichbaren Großprojekt mit Ausnahme des per Bürgerbegehren gestoppten Transrapids und des durch massivste Bürgerproteste verhinderten Sendlinger Moscheeprojekts je so zu erleben war.
– Es ist schon heute mehr als naheliegend, dass irgendwann im Herbst 2011, wenn der Planungsstand zu ZIEM partout nicht mehr verheimlicht werden kann, Diskussions-abschreckend gesicherte und in totalitärer Ude-Manier stringent durchgezogene sogenannte „Bürgerversammlungen“ zum Thema stattfinden werden. Erwarten Sie dort Szenen, bei denen rationale und natürlich voll mehrheitsfähige Kritiker von ZIEM mit allen Methoden des stage managements, (Entzug des Rederechts, tumulthafter und physischer Einsatz von lautstarken Claqueuren, überlangen Redebeiträgen der Verwaltung und von bezahlten Auftragsrednern) niedergemacht werden.

 

Wenn Sie als Bürger dieses Projekt mit allerbesten Argumenten hinterfragen wollen, dann warten Sie nicht auf diese pseudo-demokratischen Versammlungen, sondern fordern Sie JETZT von „ihren“ Politikern Antworten auf die Fragen zu diesem nicht zufällig geheim gehaltenen Projekts. Und fordern Sie Antworten auf die oben genannten Fragen, ohne die das ZIEM-Projekt ein hochgefährliches werden wird! Und fordern Sie selbstredend einen Volksentscheid bzw. ein Bürgerbegehren dazu!

 

Und falls Sie CSU-Mitglied sind, fordern Sie von Josef Schmid und seiner Stadtratsfraktion eine Antwort auf die Fragen,
– warum ausgerechnet die CSU trotz allerbester gegenteiliger Argumente dieses Projekt unterstützt?
– warum ZIEM als angeblich einfache Ausbildungsakademie für deutschsprachige Imame unbedingt in Bayern, unbedingt mitten in München und dann gar noch massiv und sachfremd aufgeblasen (Moschee, islamisches Gemeindezentrum usw) gebaut werden sollte?
– ob Josef Schmid ernsthaft glaubt, eine Mehrheit der CSU-Mitglieder von diesem nur undemokratisch und vermutlich rechtsunstaatlich durchzusetzenden Projekt überzeugen zu können?
– ob er ernsthaft glaubt, mit dieser Positionierung in Richtung „großstädtisch-progressiver grün-gutmenschlicher CSU“ mehr Neuwähler für die CSU zu gewinnen als er bei den kommenden OB-Wahlen an Stammwählern verlieren wird?
– ob er ernsthaft bei diesen Sätzen aus einem unveröffentlichten Brief bleibt: „Die CSU-Stadtratsfraktion unterstützt das Projekt ZIE-M, weil es die Möglichkeit bietet, gelingende Integration zu verwirklichen. … Der Verein ZIE-M steht für einen neuen, modernen Islamismus [sic, evtl. ist das ein Freud´scher Tippfehler]“ ?

 

Schon die Fragen zeigen: Eine basisnahe CSU (dito SPD, Grüne) könnte weder denklogisch noch innerparteilich demokratisch auch nur auf die Idee kommen, ein solch absurd verfehltes Projekt „ZIEM“ zu unterstützen und dabei auf eine Mehrheit der Bürger für München als Zentrum des Islams in Europa zu hoffen! Hier herrschen also pure undemokratische Ideologie ohne Argumente und Mehrheiten vor! Jede Behauptung des Gegenteils muss von den Bürgern sofort mit der Forderung nach einem Bürgerbegehren gekontert werden, das (leider aber absehbarerweise) mit allen Mitteln verhindert werden soll. Der Transrapid und sein Milliardenschaden für München wurde per Bürgerbegehren gerade noch verhindert. Der Wahnsinn hinter ZIEM ist noch viel folgenreicher! Fordern Sie Mitsprache in Bürgerversammlungen (vermutlich zuerst im Stadtteil West-Schwabing / Olympiapark). Fordern Sie ein Bürgerbegehren. Fordern Sie echte Repräsentation von „ihren“ Volksvertretern aller Parteien! Gründen Sie eine Bürgerinitiative gegen ZIEM. Fordern Sie rechtsstaatlichen, demokratischen, mündigen, bürgernahen Umgang und eine sofortige transparente Debatte über ZIEM ein! Fordern Sie den CSUFraktionsvorsitzenden Josef Schmid dazu auf, Herrn Ude multikulturell nicht noch links zu überholen. Stellen Sie
dieses Diskussions-Dossier nach Möglichkeit auf ihre Intranet-Seiten, wozu selbstredend auch die CSU München selbst im Sinne der derzeit wieder einmal vielbeschworenen innerparteilichen Diskussionskultur aufgefordert ist.

 

Für ein München, das keinesfalls das Zentrum des Islam in Europa [„ZIEM“] werden darf! Wir könnten eine solche Entwicklung später niemals vor unseren Kindern rechtfertigen. Wir sind die Basis, wir sind das Volk!

 

9 Responses to “Das ZIEM-Dossier: „Zentrum für Islam in Europa – München“”

  1. Ulrich Says:

    sowas kann einem richtig angst machen.
    Manchmal denke ich der Mensch lernt nicht aus der Geschichte.
    Wenn ich den Arbeitsmarkt so anschaue, dann den zuzug von einem Kulturkreis der sich nicht anpassen will dann wurnderst mich nicht wenn sich alles wiederholen wird. Das schlimme daran, die das alles zulassen, verduften wenn möglich auf ne Insel und der Kleine Bürger darf dann den Schlamassel ausbaden, wenn die Unzufriedenheit umsich schlägt.

    Andererseits halte ich umsomehr an meinem Glauben dem Christentum fest.

  2. bazillus Says:

    Ob sich gegen diesen Bau eines Islamzentrums auch so viele Bürger wehren werden wie gegen Stuttgart 21? Ich bin mir sicher: Nein.

    So fügt sich nahtlos ein Mosaikstein an den anderen, um ein glorreiches islamisches Deutschland zu einem Gesamtmosaik nicht nur bildlich zusammenzufügen, sondern auch inhaltlich. Letzteres ist fatal nur für die Eigenbevölkerung, nicht für die große Schar der Muslime, die in ca. 30 Jahren hier die Regierung stellen werden. Vorarbeit muss ja nun auch insbesondere von christlichen Dhimmis geleistet werden.

    Nunja, der Islamisierung wird großzügig der Teppich ausgerollt im Land der Bajuwaren, die eigentlich unter dem Schutzschirm der Gottesmutter stehen.
    Sprachlos bin ich nicht, weil ich die Mentalität von rückgratlosen Politikern kenne.

    Am Erfolgreichsten ist der Gegner, der sich als Freund tarnen kann. Im Grunde eine Fabelweisheit. Herr Idriz ist als Wolf im Schafspeltz das beste Beispiel. Unsere Politiker sind allerdings zu naiv, um das merken zu können.

  3. Lieber Blogger,
    kannst Du die Behauptungen belegen? Hast Du Unterlagen über ZIEM, die Du mir zur Verfügung stellen kannst? Dann schreibe ich einen Artikel für eine überregionale Zeitung – gerne auch mit Dir zusammen.
    Liebe Grüße Marie

  4. Bert Engel Says:

    Wirklich echte Münchener und Bayern werden sich doch eine derartige Verkrüppelung des eigenen Landes nicht bieten lassen. Dies ist eine der Schnellstrassen zu einer blutigen Revolution.
    Wir Bayern sind grossmütig und tolerant, doch irgendwann saust der Masskrug nieder…

  5. bazillus Says:

    Frau wildermann,

    Googlen Sie einfach mal unter Ziem Dossier. Vielleicht sind dort einige Infos für Sie dabei.

  6. Bismillah Says:

    ja lieeeber Gott!!!

    Ihr tut ja fast so, als ob erst seit 10 Jahren urplötzlich ganz viele Muslime nach Deutschland eingewandert sind. Muslime hat es in Deutschland sehr lange davor auch schon gegeben und die waren nicht sehr viel weniger. Damals waren wir alle nur sehr zurückhaltend, „uninteregriert“ und sind fast im Geheimen in unsere Hinterhofmoscheen gegangen. Jetzt fordert Ihr von uns Integration, wir beteiligen uns an die Gesellschaft, wollen öffentlich werden, nicht mehr geheimnisvoll und das wollt ihr uns auch verbieten. Was versteht ihr denn unter Integration?? Soll ich meinen Bart abrasieren, soll meine Schwester ihr Kopftuch fallen lassen, sollen wir so aussehen wie alle anderen. Dann sind wir schnell wieder bei der geheimnistuerei und keiner weis mehr wer was ist.

    Und stellt euch vor, es gibt auch genug deutschstämmige und auch „bajuwarische“ Muslime, das nur am Rande

    Seid doch froh, dass die Hinterhofmoscheen weniger werden und es einen Ort gibt an den ihr euch wenden könnt, wenn wir „Probleme“ machen!

    Gott möge uns ALLE des Besseren belehren!

  7. blum Says:

    Das ZIEM muss verhindert werden!!! Es gibt ca. 40 Moscheen in München. Es gibt bereits ein bedeutendes Islam Zentrum im direkten Münchner Umfeld. Schon mal etwas von den Muslimbrüdern gelesen. Wenn nicht, unbedingt im Internet nachlesen..Es reicht. Christen und Juden werden in Muslimischen Ländern unterdrückt, gelten als sogenannte Schutzbefohlene und haben kaum Rechte. Es gibt kein demokratisches Land, in dem der Islam die Religion der Mehrheitsbefölkerung darstellt. Ein Teil Zyperns wurde widerrechtlich von Türken besetzt. Die dort bestehende Kultur wurde mit Füßen getreten. Aus Kirchen wurden Schafställe oder sie wurden zu Moscheen umgebaut. Dies alles läßt sich im Internet nachlesen. Aus Persien, einem wundervollen Land, wurde dank des Mulla Regiems eines der schlimmsten islamischen Länder dieser Welt. Im Koran steht, dass Muslime sich nicht mit Christen und Juden befreunden sollen. Es gilt die Ungläubigen zu vernichten, zu töten. Frauen werden laut Scharia zu recht gesteinigt. Welche Verbrecher bestimmen hinter dem Rücken der bayrischen Bevölkerung deren Niedergang? Herr Ude, was Sie tun, ist Verrat!!! Es ist eine LÜGE, wenn behauptet wird, dass das ZIEM die Integration fördert. Es fördert die ISLAMISIERUNG Deutschlands und Europas. Das Geld für das ZIE-M kommt aus einem Emirat, in dem die Scharia geltendes ( Un-) Recht ist. Herr Idriz wird seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet. Er hat nachweislich Kontakt zu radikalen Islamisten, Mehr muss zu diesem unsäglichen Projekt nicht gesagt werden. 40 Moscheen für ca. 80 000 Moslimen in München ist mehr als genug!!!!!!!!

  8. Tim Says:

    Wer das ZIE-M verhindern mag, sollte sich einmal das Bürgerbegehren gegen das ZIE-M anschauen und unterschreiben.

    http://www.bayern.diefreiheit.org/zie-m/


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