kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zynische Mediengesellschaft: Muslimen brachte Massaker An Kopten Imagegewinn! 10. Januar 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:50

Eine bittere Bilanz des Gedenkgottesdienstes

 

Waren die Presseleute, die Koptische Gemeinde und die zahlreichen Gäste, die ihre Solidarität bekundeten, auf verschiedenen Veranstaltungen? Dies könnte man annehmen, wenn man die Frankfurter Tageszeitungen liest. Die Schlagzeile am Montag lautet nicht: „Politiker  – allen voran Heidi Wieczorek-Zeul – und Kirchenvertreter fordern Religionsfreiheit für Christen und Schutz für Konvertiten, in Ägypten und anderswo“.

 Die „Totschlagzeile“ der Frankfurter neuen Presse (FNP) „Lokalteil“ lautet: „Kopten beten mit Muslimen“. Während die Frankfurter Rundschau den ausgebuhten Zentralrat der Muslime Aiman Mazyek als „Medienmäryrer“ feiert, der kaum zu Wort kam und das ganze noch mit der Überschrift krönte: „Muslime sprechen ihr Mitgefühl aus“.

Bereits gestern übernahm die FNP, als „Zeitung vor Ort“ in ihrer Onlinversion einen weich gespülten DPA-Bericht  der gleichfalls den Schwerpunkt auf die Anwesenheit der „Friedensreligion“ legte. Am Montagmorgen war er nicht mehr auffindbar.

Daß Muslime, nach einem in ihrem Namen verübten Massaker ihr Mitgefühl aussprechen, ist eigentlich das mindeste, was man in einem zivilisierten Land erwarten kann. Ein echtes Signal vor allem an die Kopten wäre gewesen, die Ägyptische Regierung aufzufordern den Christen vollständige Religionsfreiheit zu gewähren. Auf diesen Satz warteten, die mehr als 500 Zuhörer jedoch vergeblich. 

  
Daß Aiman Mazyek kürzlich erst die Kritik der Bundesregierung an Zwangsverheiratungen scharf zurückgewiesen hat, beweist wieviel Kreide dieser Wolf im Schafspelz gefressen hat, und wie verlogen seine Friedens und Mitgefühls Appelle sind. Das gleiche gilt für die DITIP, die als Hauptverantwortlicher für die Diskriminierung von Christen in der Türkei gilt.

 

Das zynische Kalkül der weltweiten an die Macht strebenden Islamisten ist aufgegangen:
Es funktioniert seit mehr als zehn Jahren nach dem gleichen diabolischen Schema: Die einen morden, die anderen beten. Je mehr, die einen morden, je enger glauben sich hiesige Eliten an die sogenannten “Beter“ klammern zu müssen. Das psychologische Prinzip, daß dahinter steckt heißt „Kollektives Stockholmsyndrom“. Die Liebe zu Menschen, die uns aus tiefer Seele hassen. Je mehr sie uns quälen, je tiefer die Verbeugung vor ihnen.

Die Bittere Bilanz: In Sachen Religionsfreiheit hat der Islam sich nicht von der Stelle bewegt.
Auch die Muslime in Deutschland drücken sich vor dieser alles entscheidenden „Gretschenfrage“. Die Massaker und Verfolgungen haben zugenommen. Allein, die Tabuisierung von Christenverfolgungen in westlichen Ländern durch Grüne, Linke aber auch Wirtschaftseliten, hat das Abschlachten weiter angeheizt. Solange  Mubarak und andere keine wirtschaftlichen Nachteile, etwa verheerende Einbrüche im Tourismusgeschäft oder einen Stopp der Entwicklungshilfe zu befürchten haben, wird sich an der Situation der Christen im Nahen Osten kaum etwas ändern. 

Daß beim freundschaftlichen Händedrücken vor den Kameras der Presse, der Vertreter der DITIP und allen voran Mazyek demonstrativ ihr Gesicht von Bischof Damian abwenden, sollte als symbolische Geste verstanden werden. Es ist schwer, einem ehrlichen und aufrichtigem Menschen ins Gesicht zu schauen.

 
Unsere Mediengesellschaft ist zynisch. Die Kopten werden bald wieder von der Tagesordnung verschwinden. Ein langfristiger Erfolg ist nur möglich, wenn man allen Spaltungs und Instrumentalisierungsversuchen widersteht und sich zusammen mit Menschenrechtsorganisationen und anderen Exilchristen zu einer großer Aktionsbewegung zusammenschließt, die gesellschaftspolitisch eine Rolle spielt und ohne eine mit dem Islam sympathisierende  Presse auskommt.   

Von Klaus Lelek

 

2 Responses to “Zynische Mediengesellschaft: Muslimen brachte Massaker An Kopten Imagegewinn!”

  1. bazillus Says:

    „Kopten beten mit Muslimen“.

    Und die Welt ist wieder in Ordnung. Alle können sich wieder beruhigen. Alle können wieder zur Tagesordnung übergehen. Und islam bedeutet Friede-Freude-Eierkuchen.

    Leider haben sich in dem Eierkuchen einige Nägel hineinverirrt, die diesen Eierkuchen verderben lassen. Die Menschen können die Medien auf lange Sicht nicht täuschen. Viele Menschen trauen dem Islam nicht über den Weg, wie auch?

    Überall auf Erden machen radikale Muslime Schwierigkeiten, die jedoch nötig sind, um die Grenzen zu erweitern. Mit gutem Zureden schafft man dieses nicht. Sudan ist das beste Beispiel. Dieses Land wird nunmehr im wahrsten Sinne des Wortes „zerlegt“ in einen muslimschen Teil und einen christlichen Teil. Das letzte Wort ist nicht gesprochen. Und dann soll sich ein Euro-Islam ausgerechnet bei unseren nachgiebig-feigen Politikern etablieren, wenn man alles erreichen kann, was das radikalislamische Herz begehrt. Unsere Dhimmigerichte spielen bei diesem Stockholm-Syndrom-Spiel fleißig mit.

    Die zweigleisige Doppelstrategie, die der Autor hier anführt ist , ist überall da zu beobachten, wo der Islam noch in der Minderheit ist. Alle sind sich einig gegenüber den Radikalen, als da wären die Moderaten und die zu erobernden Nichtmuslime. Im Licht der Radikalen besehen, sind die moderaten doch ganz nett. Jedoch bilden die Moderaten das Milieu, das Umfeld, aus dem sich die Radikalen speisen. Dort wird der Geist der Unterscheidung gepflegt, nicht bösartig, sondern subtil. Man isst in Schulen nicht miteinander, man darf nicht in christlich-verseuchter Erde bestattet werden, man darf als Schülerin nicht dem Schwimmunterricht beiwohnen, nicht den Schulausflug mitmachen und schon garnicht den Aufklärungsunterricht besuchen. Man muss sich nach außen gegenüber den Nichtmuslimen abgrenzen durch Kopftuch und die Nichtmuslime kommen eh nicht in den Himmel und sind halt doch nicht so viel wert wie wir. Und wir schaffen in vorauseilendem Gehorsam St. Nikolaus ab und feieren Ramadan, weil die christliche Fastenzeit an Faszination verloren aht. In diesem vorbereiteten moderaten Ausgrenzungs-Milieu werden dann Zuspitzungen, die korangemäß grundgelegt worden sind, forciert und es bildet sich der Radikalismus, dem die Eroberung halt nicht schnell genug vonstatten geht.

    Der Autor hat vollkommen Recht. Es verändert sich nur etwas, wenn Auswirkungen zu spüren sind. Und da fehlt uns allen der intensive Wille, etwas zu erreichen, weil wir nicht zusammenhalten. Solange das so ist, breiten sich der Islam und mit ihm die radikale Spielart als Doppelstrategen weiter aus, bis der Sack zugemacht werden kann, sprich: der Endkampf um Europa geführt werden kann.

  2. Lotti Says:

    Den grossen Lug vom „moderaten Moslem“ glauben jeden Tag weniger Menschen. Das ist nur der Eindruck, den die Erziehungs- und Kontroll-Medien erwecken wollen.


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