kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Stärkende Solidarität aller Christen in Wien 10. Januar 2011

Filed under: Kirche,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 01:57

Am gestrigen Sonntag, dem09. Januar 2011, fand der Trauergottesdienst in der koptischen Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria in Wien statt, bei dem der 23 Märtyrer gedacht wurden, welche am 01.01.2011 in Alexandria den Märtyrertod bei einem Bombenanschlag erlitten. Anwesend waren seine Eminenz Kardinal Schönborn, seine Eminenz Metropolit Staikos und die zwei protestantischen Bischöfe Wolfgang und Bonker. Aus allen Geschwisterkirchen kamen Erzpriester und Mönche. Die Kathedrale war mit den warmherzigen Katholikin, Protestanten und Orthodoxen aus verschienen Ländern überfüllt.

 

Ich lasse zunächst einmal die Kinderärztin und Vorsitzende der Orientalischen Christen in Österreich Frau Grace Hayek zu Wort kommen, und später fasse ich zusammen, was Kardinal Schönborn, Metropolit Staikos, Bischof Bonker und Dr. Johann Marthe von Pro Oriente gesagt haben. Es war sehr tröstend sowohl für die Kopten als auch für die Gläubigen aus den diversen Kirchen und Ländern. Die Christen waren unter sich und es gab weder Politiker noch irgendwelche Repräsentanten von der ägyptischen Regierung oder eines islamischen Vereins. Auffallen war die Präsenz der Polizei, die sowohl vor der Kirche als auch in ihr zu sehen waren. Zwischenfälle gab es keine!

 

Wort der „Union der orientalischen Christen in Östrreich“ von Frau Hayek

 

Wir , von Union Orientalischen Christen, sind sehr tief betroffen und voller Schmerz über den Anschlag auf die Koptische Kirche in Alexandria. Das Resultat, war den Tod von mehr als 23  Kopten und über 97 Schwerverletzten;  von „unschuldigen Menschen“. Da, die Kopten  die größte christliche Glaubensgemeinschaft im Nahen Osten bilden, war diesen Anschlag kein Zufall und nicht der erste geplante religiöse Genozid gegen Christen in dieser Region.

Ich frage mich: Wozu wird so viel Hass gepredigt?  Warum gibt es Diskrimienierung und Verfolgung? Warum werden die Kopten als 2te Klasse Bürger behandelt? Warum wird das elementare Menschenrecht auf Leben und Sicherheit nicht gewährt?

 

Sind die Kopten jetzt Feinde geworden? Soll Chaos und Anarchie regieren? Warum gibt es noch immer, im Land der Heiligen Schrift, keinen Frieden? Wo und was ist Gerechtigkeit? Gerechtigkeit ist ein Grundidee des Gesetzes und Grundverfassung des Sozialen. Sie reicht auch in die religiöse Dimension.

 

Der Mensch soll gerecht zu sich selbst; soll gerecht zu seinen Sozialen und natürlich zu der Umwelt;  soll gerecht zu seinen Gott.  Der Mensch soll leben und anderen leben lassen! Wir alle, liebe Schwestern und Brüdern, stammen aus Abraham , der Urvater der Religionen. Wir alle beten zum selben Gott (sie meint, dass es einen eizigen Gott gibt). Wir alle sind Gottes Kinder. Es soll neue Reformen geben. Toleranz zwischen Kulturen und Religionen. Es soll aktive Schritte von Religionsgemeinschaft und Zivilgesellschaft gesetzt werden, um Christen, Moslems und  Juden nicht gegeneinander aufhetzen zu lassen.

 

Ich beende meine Rede mit einem Zitat aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer: „Was könnte uns von Christus u. seine Liebe trennen? Leiden od. Angst vielleicht? Verfolgung?  Gewaltsamer Tod? Gewiß nicht„!  Es heißt in der Bibel: Weder Tod noch irgendwelche Gewalt, kann uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, bewiesen hat.

 

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