kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kein Geld mehr für Christen-Hasser? 6. Januar 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:44

SVP-Politiker wollen Entwicklungshilfe stoppen

 

ZÜRICH – In muslimischen Ländern werden Christen in die Luft gejagt – und wir sollen auch noch Geld in diese Regionen schicken? «Stopp!», rufen einige Politiker. 

 
In Ägypten wurden 23 koptische Christen bei einem Anschlag in ihrer Kirche getötet. Auch in andern muslimischen Ländern kommt es immer weider zu blutigen Angriffen auf Christen. Am 6. Januar feiern die Kopten ihren Neujahrstag. Jetzt berichtet das österreichische Portal «oe24.at», dass der irakische Arm der Al Kaida im Internet eine Todesliste gegen 130 Kopten weltweit veröffentlicht hat.

SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer empört sich:
Diese Drohungen sorgen weltweit für Empörung. Und Widerstand der speziellen Art in der Schweizer Politik: «Wir sollten keine Entwicklungshilfe leisten, in denen Regierungen die Christen-Verfolgung hinnehmen», wird der Zürcher SVP-Nationalrat und Minarett-Gegner Ulrich Schlüer in der «Aargauer Zeitung» zitiert. Sein Solothurner Parteikollege Walter Wobmann doppelt nach: «In Ägypten hat man die Verfolgung jetzt offen gesehen.»

Stopp der Hilfe trifft die Ärmsten

Anderer Meinung ist die Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin. Würde der Westen jetzt Hilfsgelder streichen, würden sich muslimische Entwicklungsländer erst recht radikalisieren. Ähnlich tönts bei Norbert Kieliger, Vizedirektor von Caritas Schweiz: Die Einstellung der Entwicklungshilfe würde nur die Ärmsten treffen.

Bischofskonferenz fordert Religionsfreiheit: Und was sagen unsere grossen Kirchen dazu? Beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK unter ihrem neuen Präsidenten Gottfried Locher wollte man nicht Stellung nehmen. Anders bei der katholischen Bischofskonferenz. Sprecher Walter Müller sagte zu Blick.ch: «Wir sollten bei der Entwicklungshilfe durchaus auch die Einhaltung der Menschenrechte berücksichtigen.» Dazu gehöre auch die Religionsfreiheit und die Behandlung von Minderheiten. Man müsse aber unterscheiden: Sind Christen-Verfolgungen vom Staat organisiert, oder stehen gesellschaftliche Spannungen dahinter? Ganz schlimm, so Müller, sei es in Nordkorea. Aber in Indonesien zum Beispiel fördere der Staat eine Politik des Ausgleichs zwischen den Religionen.

Bischof Hinder schimpft auf Ägypten

Deutliche Worte zum Terror nimmt Paul Hinder (68) in den Mund, vom Papst ernannter Weihbischof für Saudi-Arabien, mit Sitz in Abu Dhabi. Der gebürtige Thurgauer sagte der «Neuen Luzerner Zeitung»: Er fühle sich zwar «in den Vereinigten Arabischen Emiraten, sicher». So seien etwa in In Doha während der Weihnachtstage die Sicherheitsmassnahmen massiv verstärkt worden, zum Beispiel mit Metalldetektoren bei den Kircheneingängen. Aber «Religionsfreiheit im Sinn eines generell anerkannten Menschenrechts» sei im arabischen Raum nicht existent. Zu Ägypten wurde er deutlich: «Die Kopten werden oft als Sündenbock benutzt, um von echten Problemen abzulenken. Der ägyptische Staat ist wie kaum ein anderer durchsetzt von Sicherheitsdiensten und Spitzeln. In diesem Apparat muss etwas faul sein, wenn Attentäter nicht in seinem Netz hängen bleiben.»

{Quelle: www.blick.ch}

 

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