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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Märtyrer Nr. 23 – Mariam und ihre letzte Nachricht auf Facebook – Viele schreckliche Geschichten 6. Januar 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 01:42

Gestern erlag Sabry Fawzy Wissa seiner Verletzungen und somit steigt die Zahl der offiziellen Märtyrer auf 23. Anhand der Augenzeugen und Berichten der koptischen Aktivisten vor Ort gibt es bis jetzt zerfetzte Leichen und Körperteile, die bis jetzt keinem der bis dieser Stunde Vermissten anordnen kann. Sabry wurde in dem Uni-Krankenhaus Elmiry behandelt. Wir bitten den Herrn um Trost für seine Familie. Möge Christus seiner Seele gnädig sein.

 

Als Mariam Fekry ihre letzte Nachricht auf der Plattform Facebook postete, wusste sie nicht, dass sie nur noch 5 Stunden zu leben hatte. Sie wusste auch nicht, dass die islamischen Terroristen auf sie und die anderen 22 Märtyrer und 97 Schwerverletzten absahen. Sie haben diesen Terroristen nichts angetan, damit sie verdienen, auf diese grausame Art getötet zu werden; außer dass sie gemäß der islamischen Lehre „Ungläubige“ sind, die man töten muss.

 

Ihre letzte Nachricht lautete: „Das Jahr 2010 ist zu Ende. In diesem Jahr habe ich die schönsten Tage meines Lebens verbracht. Ich wünsche mir und allen Menschen, dass das Jahr 2011 noch besser wird. Denn ich habe sehr viele Wünsche, die ich in dem nächsten Jahr verwerklicht sehen würde. Herr, bleib an meiner Seite und hilf mir bitte, diese Wünsche zu realisieren“. Zwanzig Minuten nur vom neuen Jahr durfte Mariam erleben. Mein Trost als überzeugter Christ, dass sie die letzten Augenblicke ihres Lebens vor dem Antlitz des Herrn und in seiner Gegenwart stand. Bevor sie diese vergängliche Welt verließ, verharrte sie im Gebet.

 

+ Amgad kam von Tanta (Bundesland Gharbya) nach Alexandria, um eine bessere Arbeit zu finden, um für seine Frau und die zwei Töchter besser zu sorgen. Seine Frau Christin erzählt: „10 Minuten vor dem Bombenanschlag rief mich mein Mann an, und versprach mir, das Weihnachtsfest mit uns zu verbringen. Am Morgen weckte mich meine Tochter mit den Worten auf: In Alexandria explodierte eine Autobombe vor der Kirche der Heiligen. Ich griff schnell nach meinem Handy und versuchte meinen Mann zu erreichen. Sein Handy war aber ausgeschaltet. Da rief ich einen Freund von ihm an, der mir mitteilte, dass er leicht verletzt wurde. Vor lauter Angst fuhr ich nach Alexandria. In allen Krankenhäusern suchte ich vergeblich nach Amgad, bis ich seinen Namen im Leichenhaus gefunden habe. Später fuhr sie nach Maryot, wo das Kloster des Heiligen Mina liegt. Dort fand die erste Trauerfeier mit 17 Märtyrern in 12 Särgen statt. Am nachfolgenden Tag fand die zweite Trauerfeier mit vier weiteren Märtyrern statt. Und zuletzt wurden die letzten zwei Märtyrer gestern im Minas Kloster mit einer Trauerfeier geehrt. Alle 23 identifizierten Märtyrer wurden im Kloster beigesetzt“.

 

Die ägyptischen Fernsehsender interviewen die Familien der Märtyrer. Mariams Vater hat nicht nur Mariam verloren, sondern seine andere Tochter Martina, seine Ehefrau und seine Schwägerin. Fekry Nagib sprach unter Tränen: „Ich verlor meine ganze Familie. Was haben sie verbrochen? Warum haben diese Menschen all diese Familien ins Unglück gestürzt? Sie gingen vor mir und stiegen die Treppen schnell hinunter. Während ich noch oben jemandem die Hand gab und alles Gute zum neuen Jahr wünschte, explodierte die Autobombe. Wie von Sinnen rannte ich schnell hinunter, wo ich meine Frau, Töchter und Schwägerin tot barg“.

Ich konnte jede Menge Geschichten erzählen und über Videos mit den Hinterbliebenen berichten, die sich auf den koptischen Webseiten und Blogs überhäufen. Dieser kurze Artikel soll diejenigen wachrütteln, die unbedingt die Lügen der ägyptischen Medien übernehmen.

 

2 Responses to “Der Märtyrer Nr. 23 – Mariam und ihre letzte Nachricht auf Facebook – Viele schreckliche Geschichten”

  1. bazillus Says:

    Beten wir für die Opfer. Beten wir für die Angehörigen.

    Und fragen die Täter nach dem Warum? Wie kommt soviel Hass in Euer Herz, dass ihr Christen sterben sehen wollt? Wer ist für Euren Hass verantwortlich? Wer hat den Keim des Hasses und der Rache in Eure Seele eingepflanzt? Ist des der Koran, ist es Euer Gott, ist es der Imam der Moschee, die ihr regelmäßig besucht,? Sind es die irren Fatwen, die Euer Herz hassvoll aufgeladen haben? Woher kommt Euer Hass? Wer hat Euch erzählt, das Christen „Hunde“ sein sollen? Wer hat Euch gesagt, dass Christen Ungläubige sind, die bekämpft werden müssen? Wer hat Euch gelehrt, dass Christen getötet werden müssen? Wer hat Euch gelehrt, Kirchen, christliche Frauen und Mädchen zu entführen und sie zu zwangsislamisieren? Wer sagt Euch, dass Gewalttaten gegen Nichtmuslime religiös gerechtfertigt sind und von Eurem Gott und Propheten gefordert werden? Wer vergiftet Eure Herzen und spornt Euch zu solch verbrecherischem Tun an.

    Es wäre wunderbar, wenn ihr uns eine Antwort auf all diese Fragen geben könntet, damit wir das alles besser verstehen. Noch nie hat eine Gewalttat (außer direkte Notwehr) Gutes bewirkt . Warum ist die in Eurer Relgion anders? Keine Religion fordert Kampf, bis alles an Euren Gott glaubt? Glaubt Ihr wirklich, dass der wahre Gott, der das Paradies in Vollkommenheit erschaffen hat, eine Gewalterde will? Glaubt Ihr wirklich, dass dieser wahre Gott einen Kriegsschauplatz, Rache- und Hasshandlungen von Euch ausgeführt sehen will? Glaubt Ihr das wirklich?

    Ich nehme an, Ihr kennt die Getöteten überhaupt nicht. Ihr habt kein Wort mit ihnen gesprochen. Ihr brecht auf so fürchterliche Art und Weise in ihr Leben ein, welches von Gott geschenkt wurde, der ihnen und Euch gesegnet hatte und gute Pläne mit Euch hatte und Ihr dankt es ihm und begeht Eure hassvollen und völlig irrationalen Verbrechen und nehmt sogar in Kauf, im Jenseits erkennen zu müssen, was Ihr jedem der Verstorbenen, jedem der Angehörigen, Bekannten und Freunden angetan habt. Das wird nicht lustig für Euch werden, dort selbst erleben zu müssen, was ihr jedem Einzelnen Geschädigten angtan habt. Ihr erlebt seine /ihre Gefühle, seine/ihre Gedanken, seine/ihre Seele, die ihr bis ins Innerste getroffen habt, als wären es die eigenen, selbst mit. Dann werdet ihr erkennen, dass ihr Euch von Gott so was von entfernt habt.

    Das Einzige, was Euch dann noch retten kann, ist die Tatsache des völligen Irregleitetseins. Hass führt nie in die NÄhe Gottes, weil sie die Seele vergiftet. Hass führt immer von Gott weg. Ich gebe Euch einen guten Rat: Bereut, bereut und lasst Liebe in Eure Herzen zu allen Menschen ein. So könnt Ihr Eure Seelen vielleicht noch retten oder seid Ihr schon auf dem Weg zum nächsten Attentat?

    Die Solidarität mit den Opfern wächst von Mal zu Mal und ihr stellt Euch immer mehr ins Abseits mit jedem Toten, den ihr völlig von Gott verlassen, produziert.

  2. angel03 Says:

    Der Herr lass sie ruhen in Frieden und das ewige Licht leuchte ihnen.
    Mögen sie eingehen in das Reich des Herren, wo sie ihn schauen werden von Angesicht zu Angesicht. Amen.


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