kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kopten sagen Weihnachtsfeiern ab 5. Januar 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 01:48

Die ganze Welt ist geschädigt von blumigen Statements und tröstenden Wörtern„!

 

Berlin: Die koptischen Christen in Deutschland werden nach dem Terroranschlag von Alexandria weitgehend auf ihre Weihnachtsfeiern verzichten. „Es wird keine Feierlichkeiten geben, höchstens die Liturgie“, sagte Bischof Damian der Nachrichtenagentur dapd. Der Anschlag in Ägypten mit mindestens 21 Todesopfern habe die rund 6000 deutschen Glaubensbrüder tief erschüttert. „Viele Menschen weinen. Ihr Herz blutet“, betonte der höchste Repräsentant der koptischen Christen in der Bundesrepublik. Die Kopten feiern ihr Weihnachtsfest am 6. und 7. Januar.

 

Positiv berührt zeigte sich der Bischof von den weltweiten solidarischen Reaktionen auf das Attentat. Insbesondere gelte dies für das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. „Die Solidarität des Heiligen Vaters Papst Benedikt war eindeutig“, sagte Bischof Damian. Außerdem habe es viele Anrufe gegeben von Muslimen aus Ägypten und Deutschland, die die Anschläge in aller Form verurteilt hätten. Die Reaktionen von Politikern auf den Terroranschlag kritisierte Bischof Damian dagegen als unzureichend. Deren Aussagen seien „sehr blass, sehr oberflächlich und enttäuschend“. Im Deutschlandfunk sagte der Geistliche am Dienstag: „Die ganze Welt ist geschädigt von blumigen Statements und tröstenden Wörtern“. Nach dem Anschlag müssten nun endlich Taten folgen. Das Bundesinnenministerium verhalte sich allerdings sehr korrekt, fügte der Bischof hinzu.

 

Sicher fühlen sich die koptischen Christen in Deutschland aber nicht. Ihr Oberhaupt Damian hatte von einer Terrorwarnung der deutschen Behörden an koptische Priester berichtet. Im Internet sei ein Plan im Umlauf, wonach am Donnerstagabend Kopten Zielscheibe terroristischer Aktivitäten sein könnten. Die älteste koptische Gemeinde in Deutschland, St. Markus in Frankfurt am Main, hält dennoch an ihrer Weihnachtsfeier fest, allerdings mit besonderer Bewachung. „Wir bekommen von der Polizei Objekt- und Personenschutz“, zitierte die „Frankfurter Rundschau“ den Diakon Michele Riad. Gleiches gelte für die Trauerfeier, die die Gemeinde für Samstag plant, um der 21 in Ägypten getöteten Kopten zu gedenken. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ordnete ebenfalls besondere Schutzmaßnahmen für die koptische Gemeinde in München an.

 

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, verurteilte die Anschläge auf koptische Christen in Ägypten scharf. Die Lage der Christen im Nahen Osten sei besorgniserregend, sagte Schneider der Zeitung. „Es ist leider so, dass Christen dort um ihr Leben fürchten müssen.“ Die muslimischen Gemeinden in Deutschland müssten sich noch deutlicher gegen die Verfolgung von Christen positionieren. Unions-Fraktionschef Volker Kauder äußerte sich enttäuscht über die Reaktion des Zentralrats der Muslime in Deutschland auf den Anschlag: „Ich hätte schon erwartet, dass der Zentralrat der Muslime sich zu einem solchen Anschlag wie in Ägypten klar äußert, ein Zeichen der Solidarität mit den Angehörigen anderer Religionen setzt“, sagte der CDU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“. Der Vorsitzende des Zentralrates, Aiman Mazyek, wies in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe) die Kritik zurück: „Während die Muslime und ihre wichtigsten Organisationen noch am selben Tag den Anschlag scharf verurteilt und ihre Abscheu deutlich zum Ausdruck gebracht haben, waren einige führende Politiker zu diesem Zeitpunkt wohl noch im Urlaub“. Tage später empörten sie sich nun „lautstark“, ohne „die Nachrichten überhaupt verfolgt zu haben“.

{Quelle: http://www.boulevard-baden.dehttp://www.focus.de}

 

Das obige Bild: Die Ikone Christi, die Sie sehen, hing im Hof der Kirche und wurde vom Blut und Körperteilen bedeckt!

 

One Response to “Kopten sagen Weihnachtsfeiern ab”

  1. bazillus Says:

    Wir wollen uns da mal nichts vormachen.

    Es kommt doch nur auf solche Worte des Trostes an, die wirklich aus ganzem Herzen kommen. Politiker geben in der Regel kalte und herzlose Statements ab, weil es ihr Job gebietet. Wir wollen doch da nicht mehr reininterpretieren, als notwendig.

    Wir merken schon, wenn ein Statement zu den Attentaten von Herzen kommt oder von Berufs wegen erklärt werden muss. Das hat der koptische Bischof Damian vollkommen richtig erkannt.

    Terror kann vornehmlich da gedeihen, wo das Umfeld in den Beziehungen zwischen Christen und Muslimen schon verdorben und massiv gestört ist. Wenn in muslimischen Ländern, also auch in Ägypten, nach den Freitagsgottesdiensten, nämlich immer dann, wenn Muslime von scharfzüngigen Imamen gegen Christen aufgehetzt werden, es hier und da zu Übergriffen, Demos oder zur Störung von Kirchenbauten kommt, dann wundern wir uns doch nicht über solche „hauseigenen“ terroristischen Brachialsttaten, oder?

    Wenn normale muslimische Polizisten Christen, ob lebend oder bei diesem bestialischen Anschlag ermordet, als „Hunde“ , also als die eines der unreinsten Tiere im Islam bezeichnen und in diesem Zusammenhang Allahu-Akbar-Rufe ertönen, dann ist das direkte Umfeld für solche Terrortaten doch bereits bereitet. Wenn Terror-Attentäter in Ägypten noch immer nicht abgeurteilt sind, weil sich die offensichtlich muslimischen Gerichte schwer damit tun, solche Täter, die laut Koran muslimsich korrekt gehandelt haben, abzuurteilen, dann ist der Boden für Terror bereitet. sogar sehr nahrhaft bereitet.

    Woher weiß der muslimische Polizist denn, dass er zu Christen den Ausdruck „Hund“, der ja zufällig ein im Islam sehr abgewertetes Tier darstellt, benutzen muss, um seiner Beleidigung Nachdruck zu verleihen? Hat er das möglicherweise in einer Koranschule oder in seiner Hausmoscheegemeinde gelernt? Da fängt doch bereits der Terror in den Gehirnen und noch schlimmer, in den Herzen von Attentätern an. Sie übernehmen das Feindbild „Christ“ aus dem Koran und verschaffen diesem Feindbild reale blute Anwendung und Bedeutung. Bis es allerdings dazu kommt, wird zunächst mit Ausgrenzungsphantasien gearbeitet, steigert sich mit verbalen beleidigenden Ausfällen, rechtfertigt jede staatliche Diskriminierungshandlung, plündert hier und da christliche Geschäfte, setzt sich aktiv gegen den Kirchenbau ein und steigert sich dann in letzter Konsequenz zu einem Terrorakt. Dies kann eine muslimsiche Karriere sein, muss aber nicht. Je nach dem, was ein Imam in der Moschee verkündet, die Mekkaverse oder die Medinaverse des Gottes des Islam. Und solange ein Imam entweder die gute Seite des Islam hervorzuheben vermag oder aber das Feindbild Christ und Jude durch die Medinaverse verkündet und nährt, solange bleibt der Islam gefährlich, weil keiner weiß, welchen Imam er gerade in seiner Moschee erwischt hat.

    Ich würde zynisch sagen: Russisches Roulette, wenn es nicht so absolut traurig und bluttriefend wäre.

    Terroristische Anschläge sind doch immer nur der grausame und bestialische Höhepunkt einer geistigen islamischen Hetze gegen Ungläubige, die aus dem Herzen des Islams selbst kommen.

    Deshalb stecken Islamvertreter ja auch in der Bredouille, die Quadratur des Kreises erfinden zu müssen, indem sie genauestens wissen, dass Terroranschläge von rechtgeleiteten Muslimen durchaus in das koranische Bild passen.

    Ich denke, wenn Islamvertreter oder Politiker ihr Bedauern und tiefes Entsetzen über diese Art Terroranschläge zum Ausdruck bringen, sollte dies nicht überbewertet werden.

    Mir ist lieber, wenn der einfache Muslim diese Terroranschläge aus ganzem Herzen bedauert, weil er nicht weiß oder nicht wissen will, dass seine „rechtgeleiteten“ Kollegen dies in koranisch korrekter Vorgehensweise durchgeführt haben.

    Man darf nicht verallgemeinern. Einmal wage ich es zu tun: Sämtliche Islamvertreter halte ich für Heuchler, wenn sie diese Anschläge „aufs Tiefste“ bedauern, weil sie nämlich genaueste Kenntnis und umfangreiches Wissen über die hass- und rachebezogenen Verse gegen Nichtmuslime haben, die jederzeit – wörtlich verstanden – in solchen Terrorakten münden können. Sie halte ich für die Wölfe im Schafspelz,die Pharisäer, die Jesus als übertünchte Gräber bezeichnet hat, innen voll von Unrat, nach außen hin den Biedermann spielen.


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