kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Peters Mutter: Mein Sohn ist jetzt im Himmel! 4. Januar 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 05:10

Ich habe zu Christus gebetet, er möge Peter der Kirche näher bringen. Ich wusste aber nicht, dass er in den Himmel eingehen wird.

 

Zehn Minuten vor dem Bombenanschlag rief ich meinen Sohn auf sein Handy an. Ich sagte ihm: „Komm doch nach Hause“! Er erwiderte: „Schlaf du Mama. Ich warte bis zum Ende und dann komme ich nach Hause“. Er ist aber nicht heimgekommen, sagt die Mutter des 16jährigen Märtyrers Peter Samy unter bitteren Tränen. Sie fährt weiter: „Am Ende des Telefonats fragte ich Peter: Bist du wirklich in der Kirche? Darauf antwortete er mir: Glaub mir, Mutter! Ich bin mit Michael und Maged in der Kirche. Minuten später hörte ich eine verheerende Explosion. Vom Balkon aus sah ich die Menschen panikartig rennen und hysterisch schreien: Eine Autobombe explodierte vor der Kirche der Heiligen Markus und Papst Petrus! In meiner Wohnung schrie ich sehr laut vor lauter Angst um meinen Sohn“.

 

„Dann eilten wir zur Kirche. Je näher ich kam, desto mehr Leichen und Körperteile fand ich auf der Straße zerstreut. Ich versuchte dann, meinen Sohn aufs Handy anzurufen. Es klingelte, aber keiner hob ab. Später wurde Peters Handy ausgeschaltet. Nach langer Suche in allen möglichen Krankenhäusern Alexandrias fanden wir ihn in dem Leichenhaus, wo sein Onkel ihn wiedererkannte“ … „In den letzten Tagen vor dem Terroranschlag war Peter total anders. Er umarmte mich öfter und war sehr lieb zu mir. Ich betete zu Christus, er möge Peter auf den richtigen Pfad bringen. In der Tat erhörte er mein Gebet und nahm Peter zu sich. Ich bin nicht traurig, weil er im Himmel ist. Vor dem Attentat war sein Bein eingegipst, sodass er drei Wochen zu Hause blieb. Ich war sehr glücklich, dass er endlich Zeit mit mir verbrachte, weil er ständig unterwegs war. Das war also so, als ob er von uns Abschied nehmen wollte“.

 

Peters Vater, Herr Samy Nimr Farag, sagt: „Am Tag des Attentats sagte Peter um 18:30 zu mir, dass er mit seinen Freunden die neuen Klamotten fürs Weihnachtsfest einkaufen gehen. Er brachte die neuen Kleidungen nach Hause und ging zur Kirche; aber kam nie zurück“ … „Anfangs hielt ich die Detonation für Böller oder extreme Feuerwerkskörper. Jedoch sagte meine Frau mir, dass sich eine Explosion vor der Kirche ereignete. Mit Sportanzug und Pantoffeln rannte ich zur Kirche. Überall lagen zerfetzten Leichen herum. Nach dem Leichnam meines Sohnes suchte ich vergeblich. Wir suchten in allen Krankenhäusern nach ihm. Mein Bruder fand ihn im Leichenhaus von Kom Eldeka. Laut Erzählung meines Schwagers war Peters Körper unversehrt. Die Todesursache war die massive innere Blutung“.

 

Peters Vater weinte lang und laut, und dann sagte er mit erstickter Stimme: „Peter ist mein einziger Sohn. Am fünften des nächsten Februars sollte er 17 werden. Seine Schwester besucht die neunte Klasse und ich bin Lehrer von Beruf. Seine Mutter ist Sozialberaterin“ … „Wir sagen unserem Sohn: Wir empfinden keinen Hass gegen die Täter, weil wir uns sicher sind, dass du in einem besseren Ort bist“ … „Zu denjenigen, die ihn und die vielen umgebracht haben, sage ich: Was haben die Unschuldigen verbrochen, sodass ihr sie dermaßen bestialisch umbringt“?

 

Dieselbe Frage hat auch ein neunjähriges Mädchen namens Verena gestellt, als sie von dem koptischen Fernsehsender CTV interviewt wurde. Verena und ihr Opa erlitten Verbrennungen an den Beinen und dem Unterleib. Zerkratzt wurde ihr Gesicht und ihr linker Arm wurde eingegipst. Verena fragte spontan: „Warum haben sie das mit uns gemacht? Was haben wir ihnen angetan, damit sie uns so hassen und töten“?

 

3 Responses to “Peters Mutter: Mein Sohn ist jetzt im Himmel!”

  1. bazillus Says:

    Die verzweifelten Fragen dieser bedauernswerten Opfer finden sich im Hass- und Rachedenken des Propheten, der sich seinen Gott nach seinem Rechtsempfinden erschaffen hat. Der islamische Gott ist ein Ebenbild des Propheten, nachzulesen im heiligen Buch der Muslime und der hadithen und der Bieografie des Propheten.

    Dieses Hass- und Rachedenken gegen Dreifaltigkeitschristen wurde immer und immer wieder genährt und aufgefrischt durch Fatwen einiger Rechtsgelehrter aus den Rechtsschulen des islams.

    Es ist ein undefinierbarer Hass der ungeistigen Höllenkräfte, der immer wieder einige Muslime wie eine Krankheit befällt und sie dann in die HÄnde von Radikalen fallen, die ihnen einreden, ihrem Gott einen Gefallen zu tun, wenn sie Chriten massakrieren, sie diskriminieren und in ihrer Religionsfreiheit einschränken.

    Wer das Verhalten der Sicherheitskräfte in Ägypten verfolgt, weiß, dass diese Denke zunehmend durch die Muslimbruderschaft gefördert, dort angesiedelt ist.

    Beten wir für die Verstorbenen und deren Trauer tragenden Angehörigen.

    Liebe Muslime, solche Sätze wie der dieses heroischen koptischen Vaters: „Wir sagen unserem Sohn: Wir empfinden keinen Hass gegen die Täter, weil wir uns sicher sind, dass du in einem besseren Ort bist“ zeugt von echtem Glauben und echter Stärke.

    Das, was Eure Glaubensgeschwister diesen Menschen angetan haben, ist nur noch zutiefst krank und bestialisch. Wenn Christen so etwas tun würden im Namen ihres Gottes, würde ich sie nicht mehr als Christ ansehen. Seht ihr diese Attentäter noch als Glaubensgeschwister an?

  2. almani2000 Says:

    @bazillus

    Guter Kommentar, dem ist nichts hinzuzufügen.

  3. Christ Says:

    Zuerst großes Mit-Leidsgefühl Ihr Mütter und Väter und Angehörige.Wir sind zutiefst bestürtzt.

    Schrecklich und komisch warum hier keiner einschreitet?Amerika hilft anscheinend nur dort wo es Gewinne erreichen kann.Und was ist mit dem rest der Welt.Hoffe,dass die Angst tief genug sitze um noch rechtzeitig aus der Starre heraus handeln zu können,wenn sich der Islam örtlich ausdehnt und sich das hoffen wir nicht versuchen will mit Christen dasselbe.

    Traurig wie es klingen mag aber Ihr Mosleme habt Euch das größte Eigentor geschossen als jeh zuvor,so traurig das klingen mag.Ihr habt in keinster Weise unser Denken an Euch als Glied er kette einzureihen in unser System.Trotzdem bekommt Ihr nicht unseren Hass! Nein und dass ist unsere Stärke weil es der Wille Gottes verlangt den Ihr nie erkannt habt.

    Verena fragte spontan: „Warum haben sie das mit uns gemacht? Was haben wir ihnen angetan, damit sie uns so hassen und töten“?

    Gute Frage,die man diesem Volk,falls es es noch gibt frägt in 10Jahren.
    Wo Sie die erschütternde Erkenntnis erlangt haben .Denn unsere Pflicht ist es in diesen Janren mit Hilfe des gerechten Gottes dieses Volk befreit zu haben von dem Irr Glauben töten zu müssen. Der Kosmos ist stärker als Sie und wird sich regeln mit der Natur und richten.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s