kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Moslems greifen zwei Kirchen in Kairo an 4. Januar 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:16

Der grüne Skoda: Bevor ich darüber berichte, möchte ich den Medien in der ganzen Welt folgendes Video empfehlen: 

 http://www.youtube.com/watch?v=2KRIfkhfEiY&feature=related

Das ist ein Bericht von der bekannten muslimischen Moderatorin „Roula Kharsa“ für den muslimischen Sender Alhayat (nicht der von den Konvertiten) aus der Kirche der Heiligen Markus und Papst Petrus in Alexandria. Um sie stehen Kopten, unter denen einigen die in der Kirche waren, als sich die Explosion ereignete. Zwei Männer berichten, dass es keinen „Selbstmordattentäter“ gab, und dass der grüne Skoda, der vor der Kirche auf dem Rücken lag, um 00,20 explodierte. Andere berichten über zwei Detonationen, um 00:20 und um 00:25. Frau Kharsa zeigte die Spuren der Verwüstung.

 

Kirchen in Sakally und in Khosous

 Gestern haben Hunderte Moslems am späten Abend zwei koptische Kirchen angegriffen. Der zuständige Hirte der Kirche der Heiligen Mina und Papst Kyrillos in Khosous, Pater Andrawes Ishaak, wurde von Motagaly aus der Plattform Pal-Talk angerufen, und dann von Mariam Ragy von „Free Christian Voice“. Das Telefonat mit Pater Andrawes habe ich genau gehört und es ist auf der erwähnte Homepage zu finden. Zu Mariam Ragy sagte der koptische Priester: „Am späten Abend und etwa nach 23 Uhr griff ein Mob die Kirche an. Weder ich noch Pater Johannes waren da, nur der Hausmeister. Sie schleuderten Steine gegen die Kirche und wollte die Kirche stürmen. Christus sei Dank hat der Hausmeister es geschafft, das Tor zu schließen. Beschädigt wurde das Tor und die Fassade, wo auch die Fensterscheiben und die Tafel über dem Tor zerschlagen wurden“.

 

Frau Ragy fragte ihn, warum die Moslems das getan haben. Da erwidertet Pater Andrawes: „Die Kopten organisierten friedliche Proteste, bei denen sie Ikonen und Kreuze zeigten. Die Moslems fühlen sich anscheinend provoziert, weil die Kopten die Parolen hinausposaunen: Mit Leib und Seele beschützen wir das Kreuz … Schluss mit Schweigen, wir fordern unsere Rechte! Zum Glück waren die koptischen Jugendlichen nicht zu dieser Zeit in der Kirche, weil gegenüber der Kirche eine Mosche liegt. Es wäre eine Katastrophe gewesen. Die Jugendlichen kamen dann später, aber der Mob war dann zurückgezogen. Sie sind in großer Sorge um ihre Kirche“.

 

Dann berichtet er über einen ähnlichen Angriff gegen die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Merkorius in Sakally (an der runden Autobahn – Aldaeery). Er meint: „Pater Josef berichtete mir von einem ähnlichen Angriff. Er war mit drei weiteren Kopten in der Kirche, als ein muslimischer Mob die Kirche angriff und wie bei uns feindliche und herabwürdigende Parolen und vulgäre Schimpfworte schrien, was die Kopten in der Gegend beunruhigte und Angst einjagte. Pater Josef alarmierte die Polizei und kurz später traf eine umfangreich Einheit unter Kommando hochrangiger Generäle“. Frau Ragy fragte ihn, wie das passieren konnte, während in den Medien verbreitet wird, dass die Kirchen gut bewacht werden. Dazu sagte Pater Andrawes: „Vor jeder Kirche sitzen drei einfache Wachleute. Was können diese gegen einen Mob anstellen. Die Sperrgitter vor einigen der Kirchen sind kein Hindernis vor solchen Gefahren“.

 

Ein Administrator auf der Pal-Talk stellte sarkastisch die Frage: „Hat jemand gefragt, ob dieser Mob von Al-Kaida, dem israelischen Mossad oder sonst einer ausländischen Kraft angestiftet und geführt wurde“? Das sind bestimmt keine wahren Moslems, da dieses barbarische Verhalten nichts mit dem Islam zu tun haben kann. Böse bestimmt sind die Kopten die Ikonen und Kreuze zeigen. Man darf keinem Stier ein rotes Tuch vor die Nase halten!

 

4 Responses to “Moslems greifen zwei Kirchen in Kairo an”

  1. Janchen Says:

    Heute ein Kommentar von Arno Widmann in der Mitteldeutschen Zeitung. Man könnte lachen über soviel Unkenntnis, wenn es nicht so traurig wäre

    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1289550901401&openMenu=1013083806188&calledPageId=1013083806188&listid=1018881578522

    Ich brauche ein paar brauchbare Antworten, um einen fundierten Leserbrief zu verfassen.

    LG Jani

  2. bazillus Says:

    Der Autor dieses Artikels vergleicht wie viele Autoren in dieser Frage wieder einmal Äpfel mit Birnen. Einen Anschlag muslimischer Fanatiker speziell auf Kopten wird wieder einmal relativiert und verglichen mit Verbrechen von Christen aus alter Zeit. Er sollte sich auf die Suche machen, um christliche Terroranschläge speziell gegen Muslime in der heutigen Zeit auszumachen.

    Es geht um das hier und heute. Würde sich der Autor etwas auskennen, würde er zu den Wurzeln der Religonen zurückkehren. Der Islam erlaubt Gewalt gegen Ungläubige, das Neue Testament erlaubt dies nicht. Das Christentum hatte sich die ersten zweihundert Jahre friedlich ausgebreitet, bis Rom christianisiert wurde und es dann um Machtstrukturen ging, die in Gewalt engegen den Lehren Jesu ausarteten. Der Islam hat von Grund auf Gewalt angewandt und sein Gründungsduo lässt ausdrucklich Gewalt gegen Ungläubige zu, schreibt ihnen Kampf mit Gut und Blut vor.

    Wenn es um Instrumentalisierung geht, sollte Herr Widmann sich intensiv an den Fall Marwa erinnern. Hier war es ein Einzeltäter, der muslimfeindlich diese Muslima feige dazu noch im Gerichtssaal grausam ermordet hatte. Wie wurde diese Einzeltat von den Muslimen hier instrumentalisiert. Der gesamten Bevölkerung wurde Muslimfeindlichkeit vorgeworfen. Gerade aus Ägypten reisten seinerzeit Regierungsabgeordnete an, um diesen Prozess zu begleiten. Wie sieht es mit der Gerichtigkeit in Ägypten aus? Werden diese Terrortäter dort tatsächlich abgeurteilt, wenn man sich überhaupt mit der Verfolgung dieser Täter befasst? Was ist von einer politischen Gerechtigkeit des Landes Ägyptens zu halten, die es nicht einmal erlaubt, als Muslim zum Chritentum zu konvertieren?

    Herr Widmann scheint ein gestörtes Verhältnis zu Religionen und insbesonder zum Christentum zu haben und tut so, als ob atheistische Regime immer human gehandelt hätten. Hitler und Stalin sowie Mao und Pol Pot und andere Experten lassen grüßen.

    Er schreibt: Auch in Alexandria geht es nicht um die Christen, sondern es geht darum, wer die Macht über das Land erringt. Eine innermuslimische Auseinandersetzung.

    Auf keinen Fall ging es in Alexandria um Christen. Die Terroristen haben wohl offensichtlich eine Kirche mit einer Moschee verwechselt. Werden jetzt Machtverhältnisse auf Kosten von Minderheit ausgefochten nach dem Motto, welche muslimische Seite schafft mehr Morde an Christen? Wenn eine innermuslimische Auseinandersetzung mit Terrorakten gegen Christen einhergeht, sollte der Islam hinterfragt werden, wenn beide Seiten dieses Morden als Wettkampf ansehen. Zynischer geht es wohl kaum.

    Er schreibt; Beide Religionen verehren ihren Gott als Friedensherrn.

    Welch eine Unkenntnis kann ihm solche Dinge eingeben? Der Islam ist einfach nicht als Friedensreligion, wohl aber als Welteroberungs- und Hegemoniereligion konzipiert. Während Jesus das Christentum zu einer reinen Religion geführt hat (Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist), ist der Islam neben dem bisschen Hass-Religion gegen Nichtmuslime vorwiegend eine ausgrenzende politische Ideologie, die mit ein wenig Zuckerguss Relgion verdeckt ist. Er ist ein ausgefeiltes machtpolitisches Instrumentarium, welches die Menschen bis in den letzten Winkel ihres Lebens reglementieren möchte.

    Was ist daran auszusetzen, dass man in aller Welt seine Religion anderen näherbringen will. Wenn das nicht erlaubt ist, sollte jede Art von Werbung verboten werden. Missionierung heißt es im religiösen Bereich. Gemeint ist aber eine Werbung um das freiwillige Annehmen einer Religion oder einer politischen Ideologie. Dann dürfen politsche Parteien auch nicht für ihre Belange werben. Wo kommen wir da hin, wenn Herr Widmann den Religionen das Anwerben von Menschen verbieten will. Im Gegenteil, es ist Unrecht, dass in islamischen Ländern nicht für andere Religionen geworben werden kann. Das nennt man Religionsfreiheit.

    Herr Widmann sollte sich mit der Problematik der Christenverfolgung ein wenig mehr auseinandersetzen. Christen werden aus den Palästinensergebieten vertrieben, in der Tükei, die einmal ein christliches Land war, gibt es nur noch wenige als 1 % Christen. Der Völkermord an den Armeniern scheint er auch nicht zu kennen. Saudi Arabien will auch keinen Christen und Juden im Land haben. Ich meine, er sollte sich mit den gesetzlichen Bestimmungen und dem Gestatten der echten gelebten Religionsfreiheit im Hinblick auf Christen und andere Minderheiten in muslimischen Ländern mehr befassen. Und dann klappts auch mit dem Schreiben von Artikeln.

    • Janchen Says:

      Danke, ich sammle jetzt erst einmal alles zum Thema – dann schreibe ich meinen Leserbrief an die MZ. Ich bin selbst evangelische Christin – aber nicht tief genug drin im Thema „Ägypten und Machtverhältnisse“. Deshalb meine Nachfrage ….

      Widmann … ein wenig recherchieren im Internet brachte zutage, dass dieser Herr Widmann wohl ein Anti-Theist ist. Das sind die schlimmsten von denen, die dem Islam den Boden bereiten. Denn diese kennen nur einen Gott – sich selbst. Sie stellen Koran und Bibel auf eine Stufe – zudem fehlt es ihnen auch noch an Geschichtskenntnissen und komplexen Zusammenhängen … somit als am klaren Denken …

      LG Jani

  3. bazillus Says:

    Sorry, ich habe meine Vorkommentatorin „Janchen“ „angesprochen“ und auf den Artikel des Herrn Widmann reagiert. Irak habe ich noch vergessen.


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