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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst: Anschlag auf ägyptische Christen „Beleidigung Gottes und der Menschheit“ 3. Januar 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 16:55

Papst ist „voller Schmerz“ über Anschlag auf Christen

 

Papst Benedikt XVI. und zwei koptische Bischöfe reagieren bestürzt auf das Attentat in Ägypten

 

Vatikanstadt: Papst Benedikt XVI. ist nach den Worten von Vatikansprecher Federico Lombardi „tief betroffen und voller Schmerz“ über den Anschlag auf koptische Christen in Alexandria. Lombardi verurteilte die Tat als schreckliche Gewalt. „In diesem dramatischen Moment sind wir den betroffenen koptisch-christlichen Gemeinden nahe und wünschen uns inständig Frieden für das ganze ägyptische Volk“, sagte der Vatikansprecher am Wochenende in einem Interview mit Radio Vatikan.

Der Papst selbst verurteilte den Anschlag als „feige Geste des Todes“ und bekundete den Angehörigen der Opfer sein Beileid. Die Tat erfülle ihn mit Schmerz und verletze Gott sowie die ganze Menschheit, sagte Benedikt XVI. am Sonntag nach dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

 

Benedikt XVI. versicherte die Opfer der Anschläge und ihre Angehörigen seines Gebetes und ermutigte die Gemeinden, die unter Gewalt und Diskriminierung leiden, an ihrem Glauben festzuhalten. Zugleich gedachte der Papst der weltweit 23 katholischen Seelsorger, die im vorigen Jahr gewaltsam zu Tode kamen. 

 

In der Silvesternacht hatte ein Selbstmordattentäter vor einer koptischen Kirche in der ägyptischen Stadt Alexandria nach der Mitternachtsmesse mindestens 21 Menschen mit in den Tod gerissen sowie rund 80 weitere verletzt. „Wir sind aufgewühlt von dieser schrecklichen Gewalt ausgerechnet während eines wichtigen religiösen Festes“, so Lombardi weiter. Jetzt brauche es „den Einsatz aller, um sich dem Hass effizient entgegenzustemmen“.

 

Unterdessen äußerte der koptisch-orthodoxe Bischof für Deutschland, Anba Damian, deutliche Kritik am Umgang der ägyptischen Führung mit den Kopten. Sie seien in Ägypten kontinuierlicher Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt, sagte er im Kölner domradio. Doch die Regierung in Kairo ändere nichts an der rechtlichen Situation für die Christen im Land. Ägypten gebe sich zwar säkular, sei aber qua Verfassung dem islamischen Recht der Scharia unterworfen. Nach Anschlägen wie dem in Alexandria beschwichtige die Regierung die Weltöffentlichkeit lediglich stets mit „blumigen Statements“ und „Versprechungen“.

 

Der Bischof sagte, auch in Deutschland gerieten Kopten ins Vieser von radikalen Kräften. Nur Stunden vor dem Anschlag habe er sich deshalb brieflich an Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) gewandt. Gemeinden in Hannover, München und Berlin seien in den vergangenen Monaten bedroht worden, darüber habe die Kriminalpolizei selber die Kirchenvertreter informiert.

 

Ähnliches berichtete der Bischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Österreich, Gabriel Anba. Er sprach von einer um Weihnachten im Internet veröffentlichten „Todesliste“, auf der auch Namen von in Österreich lebenden Kopten zu finden gewesen seien. Im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte Anba, derzeit werde eine europaweite Demonstration gegen die Diskriminierung von Kopten und die Gewalt gegen sie erwogen.

 

Papst Benedikt XVI. hat den Anschlag auf eine Kirche im ägyptischen Alexandria, bei dem in der Neujahrsnacht mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen sind, mit scharfen Worten verurteilt. Die Tat sei eine „Beleidigung Gottes und der gesamten Menschheit“.  Vertreter aus Politik und Kirche haben inzwischen dazu aufgefordert, christliche Minderheiten in islamischen Ländern besser zu schützen.

„Muslimische Autoritäten in Kairo und anderswo müssen eindeutig Stellung beziehen gegen jede Form von Gewalt im Namen ihrer Religion“, sagte beispielsweise Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) laut Bericht der „Welt“ dem „Hamburger Abendblatt“. Auch der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), beklagte, dass Christen die „am meisten verfolgte Religionsgruppe in der ganzen Welt“ seien. „Wir müssen mit führenden Vertretern des Islam darüber reden, dass die Verfolgung von Christen beendet werden muss“, so Kauder weiter. {www.freiewelt.net}

 

3 Responses to “Papst: Anschlag auf ägyptische Christen „Beleidigung Gottes und der Menschheit“”

  1. MA Says:

    Ich danke Ihnen allen für Ihre Anteilnahme. Seit dem schrecklichen Attentat in der Silvesternacht sitze ich schockiert vor dem koptischen TV-Sender (CTV) und den immer wieder laufenden Videos und Berichten im Internet.
    Hier möchte ich in Kürze einige Details bzw. Eindrücke von dieser unfassbaren Tat, mit Ihnen teilen.

    _ Die Berichte im ORF und in den österr. Zeitschriften sind sehr oberflächlich gewesen, und – wie immer – sehr vorsichtig.
    _ Videos, Fotos und Augenzeugen berichten, dass sie in wenigen Sekunden von Armen, Füßen, inneren Organen und centimetergroßem Fleisch umgeben waren.
    _ Ein Augenzeuge berichtet in einem Video: als man die zerfetzten Körperteile zusammensammeln wollten, haben die Polizisten es nicht erlaubt, einer sagte: lass es, sie (die Opfer) sind Hunde! In einem Video ist ALLHU AKBAR zu hören.
    _ Die Zahl der Opfer ist gestiegen, bis heute gibt es 22 Tote und 94 Verletze. Unter den Verletzten sind vier Moslems leicht verletzt (Wachpolizisten und Passanten). Vier Tote sind erst gestern begraben worden, da die Angehörigen sie nur schwer identifizieren konnten.
    _ Aus Sicherheitsgründen sind die Opfer gemeinsam in einem Grab, im St. Mina Kloster , in der Wüste, Nordwesten von Alexandria, begraben worden.
    _ Angehörige der Verletzten und andere Kopten wollten nach einem Aufruf in Spitälern Blut spenden. Sie wurden von den Sicherheitskräften daran gehindert. Als sie dagegen protestierten, wurden sie geschlagen.
    _ ca. 5000 Menschen haben an dem 1. Trauergottesdienst teilgenommen. Es waren 12 Särge für 17 Opfer, da die Leichen nur zum Teil vorhanden waren und mit anderen Leichen im Sarg zusammengelegt wurden. Die Wucht der Explosion war so verheerend, dass die Menschenkörper bis in die Höhe des sechsten Stockwerks geflogen sind. Man hat Menschenteile auf Bäumen aufgesammelt. Auf dem Gehsteig waren die Leichenreste wie ein Brei zu sehen.
    _ Die Opfer sind für Martyrer gehalten und als Sieger empfangen worden. Im Trauergottesdienst, haben die Trauergäste bei jedem in die Kirche hineingetragenen Sarg applaudiert und aufgerufen: mit unserem Leben und Blut verteidigen wir unser Kreuz. Sie antworteten dem Pfarrer mit Amen, oh Gott! Das war für die konservativen Kopten im Trauergottesdienst nicht üblich.
    _Als Bischof Johannes das Beileid Moubaraks mitteilen wollte, haben die Kopten laut und ablehnend protestiert.
    _ Demos seitens der Kopten sind fast überall im Land aufgebrochen, die Polizei hat sie hart niedergeschlagen.
    _ Ein fast neun Jahre altes verletztes Madchen fragt im Video: Was haben wir ihnen getan? warum tun sie uns das an!
    _ Mit Mariam, eine der Toten (Foto dabei) sind ihre Schwester und Mutter mitgetötet worden. Ein Ehemann fand die Leiche seiner Schwester, kleinste Teile von seiner 26 Jahre alten Frau, und sein drei Monate altes Baby ist unauffindbar. Man vermutet das das Baby ein Teil des Leichenbreis war.
    Ich frage mich, was für Schmerzen müssen die Angehörigen ertragen!

    _ Wie üblich, verkündigt die Regierung die Verschwörungstheorie. Frechheit in allen Maßen! Der Gouverneur von Alexandria hat gelogen und behauptet, dass auch viele Moslems gestorben sind! Er meint, dass Moslems auch Silvester feiern.
    Bitte schließen Sie die Angehörigen in Ihr Gebet ein.

  2. bazillus Says:

    Papst: Anschlag auf ägyptische Christen „Beleidigung Gottes und der Menschheit“

    Jeder islamistische Anschlag wurde geistig vorbereitet durch den Gott des Islams und seinem Propheten.
    Pauschal kann ich nur immer und immer wieder wiederholen:

    Wer den einzig wahren Gott in Zusammenhang bringt mit Kriegsanordnung, mit Sintflutbestrafung, mit Hass-, Rache-, Raubzug-, Beute-, Fluch-, Betverbot für Muslime am Grab Ungläubiger, Freundschaftsverweigerung mit Juden und Christen und Nichtmuslilmen, Ehebruchlegitimierung bei 4 Ehefrauen, mit Droh- und Strafgebärden, mit Tötung von Kriegsgefangenen, mit Legitimation von Sklaverei, mit der Legitimation, erbeutete Kriegsgefangene (Frauen und Kinder) unter Muslime verteilen und vergewaltigen zu dürfen, beleidigt diesen einzigartigen allliebenden Gott.
    Gott hat uns Menschen bei seiner Erschaffung gesegnet und uns so Menschenwürde verliehen. Er hat uns zu seinem Ebenbild gemacht, will sagen, er hat uns mit der Fähigkeit ausgestattet, uneigennützig zu lieben, zu verzeihen und sogar göttliche Vollkommenheit bis hin zur Feindesliebe einzuüben und anzustreben.

    Wer solche Barbarei im Namen Gottes in heiligen Schriften findet, kann davon ausgehen, dass der Autor dieser textlichen Stellen Gott zum Ebenbild des Menschen degradiert hat, weil er menschlich denkt und handelt. Gott ist anders, in seiner Vollkommenheit nicht vorstellbar.

    Die Beleidigung Gottes fängt schon mit diesen Berichten über göttliche Mordaufrufe, Fauenunterdrückung, rechtliche Ungleichstellung von Frauen, Ausgrenzungsverse in allen heiligen Schriften an.

    Diese fürchterlich grausamen Attentate sind nichs anderes als eine konsequente Fortsetzung und logische Konsequenz dieser ursprünglichen Beleidigung Gottes durch den Propheten. Gott ist kein Rächer, kein Mörder, kein Anstifter zu Krieg und anderem Unheil. Wann bekommen die gläubigen Muslime diese Fehlbeschreibung Gottes aus ihrem Kopf? Solange jedoch der Koran in seinen Ausgrenzungsversen als das wortwörtliche Gotteswort angesehen wird, kann keine Weinde volllzogen werden.

    Gott ist vollkommen darin, zu erhalten, zu segnen, zu fördern, aufzubauen, barmherzig zu sein, zu vergeben, zu lieben. All das in Vollkommenheit, in Ganzheit, im liebenden Heil für die Menschen.

    Alle Religionen, besonders der Islam ist aufgerufen, Gott in diesen Teilen des Korans nicht mehr zu beleidigen. All diese Stellen aus allen heiligen Büchern (Mordauftrag Gottes im AT gegen die Midianiter, um diese aus dem gelobten Lande zu vertreiben oder Tötungsbefehle des Gottes des Islam gegen Ungläuibge) sind Satans Einflüsterungen, dass diese Dinge göttlichen Ursprungs seien.

    Jesus hat Wunder getan. Er hat keine Vernichtungswunder, sondern immer Heilungswunder am Menschen getan. Sollte Jesus jetzt als der Sohn Gottes jetzt strafen, Krieg wollen, Attentate wollen? Niemals. Er sagte, dass falsche Propheten an ihren Früchten erkennbar seien. Sollte er einen Gott, seinen Vater verkünden, der dies tut, wenn er selbst so anders handelt und traurig ist über diejenigen, die ihm nicht folgen können? Er hat sie nie verflucht, er hat selbst seinen Feinden, den Römern, den Schriftgelehrten, den Jüngern, die geflohen sind, am Kreuz verziehen. Mit was soll Gottes Güte und Vollkommenheit noch beschrieben werden?

    Diese falschen Früchte sind solche Attentate, die ihre Ursache und ihren Ursprung in dieser ungeistigen antigöttlichen Haltung der Einteilung von guten Muslimen und schlechten Ungläubigen, Christen und Juden mit eingebauter Tötungs- und verfolgungslegitimation findet. Auch die alleinseligmachende Kirche schließt andere aus. Das ist nicht göttlich.

    Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott usw.. Jede Tatausführung, sei sie gut oder schlecht hat ihren geistigen Ursprung. Erst gedacht, dann gemacht. Da Gott Geist ist, und zwar vollkommener Geist ist, kann er nichts Böses wollen. Er hat das vollkommene Paradies geschaffen. Wir Menschen wollten Erkenntnis, die wir auch in der Erkenntnis der Unterscheidung zwischen Gut und Böse bekommen haben. So ist das Böse in die Welt gekommen, ja auch in Heiligen Schriften, die sich mächtig irrten mit dem Gottesbild der Strafe und der Rache. Jesus hat nach einem langen Prozess das sich im Judentum bereits zum Positiven veränderte Gottesbild beglaubigt mit der Verkündigung des vollkommenen Vaters, der zur Feindesliebe fähig ist. Somit sind alle anderen Gottesbilder der Strafe- und der Rache, die mit Angstmacherei verbunden sind, ungültig.

    Wenn dem so ist, sind alle Negativäußerungen Gottes vom Menschen in Gottes Geist gelegt und somit ungültig.

    Gott regiert göttlich in wahrer liebender Vollkommenheit, wie das Leben und der Tod und die Auferstehung Jesu beweisen. Der Mensch kann sich diese Vollkommenheit Gottes mit seinem beschränkten Verstand nicht annähernd vorstellen und hat immer wieder kleingeistig versucht, seine eigenen Unzulänglichkeiten und Machtgelüste mit dem Wort Gottes zu rechtfertigen, die er seinem Gott in den Mund gelegt hat und dabei glaubte, Gott würde ebenso denken und ihm auf diese Weise einen Gefallen zu tun. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Durch dieses anitgöttliche menschliche und unvollkommene Gottesbild wurden Religionen zu Kriegsmaschinerien, die Atheisten geboren haben.

    Wir müssen in allen heiligen büchern nur das Positive herausfiltern. Alles was nach Strafe, Hass und Rache auch nur zwischen den Zeilen „riecht“, kann niemals Gottes Wort sein.

    Damit sind die Folgen von Fehlverhalten nicht aus der Welt. Die Hölle ist nach wie vor existent, der Läuterungsort nach wie vor gültig. Der Mensch wird nach seinem irdischen Ableben erkennen, in welchen Zustand er gehört. Gott als grausamen, strengen Richter aller Sünden zu bezeichnen ist wieder so eine menschliche Vorstellung. Wir werden Wissende sein, wenn wir Jesus im Jenseits begegnen, in dem wir erkennen werden, welche Lieblosigekeiten wir anderen gegenüber begangen haben und welche Tragik diese ausgelöst haben und welches liebevolle uneigennützige Glück wir anderen verschafft haben und wir werden erkennen, auf welchen Platz wir gehören, weiter oben oder weiter unten.

  3. John3.16 Says:

    Die Kriegserklärung gegen die “Ungläubigen” (Juden und Christen) findet sich im “heiligen” Buch Koran des Mohammed:
    Sure 8,39: “Und kämpfet wider sie (die “Ungläubigen”) bis kein Bürgerkrieg mehr ist, und bis alles an Allah glaubt.”
    Sure 8,55: “Schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen …”
    Sure 9,30 “…Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!”
    Sure 4,89: “… Nehmet aber keinen von ihnen (=”Ungläubige”) zum Freund … Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet…”
    Sure 8,12: “…So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.”
    Sure 2,191: “Und erschlagt sie (Juden und Christen), wo immer ihr auf sie stoßet …”
    Sure 49,15: “Gläubige sind nur die, welche an Allah und seinen Gesandten glauben und hernach nicht zweifeln und die mit Gut und Blut in Allahs Weg eifern. Das sind die Wahrhaftigen.”
    Sure 9,111: (Denen gehört das Paradies), “die auf dem Wege Allahs streiten, die töten und getötet werden; ihnen gehört die wahre Verheißung!”
    Weitere etwa 200 Surenverse dieser Art stehen im “heiligen” Buch der Rechtgläubigen: im Koran. Sie werden bereits den Kindern in den Koranschulen – auch hier in Deutschland – indoktriniert!

    Bitte lesen: Koran, übersetzt von Max Henning, bei Reclam 1991


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