kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kirchen verhindern gezielt Aufklärung über Christenverfolgungen 2. Januar 2011

Filed under: Christenverfolgung,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 00:09

Sehr geehrter Herr Prof. Metz,

nachfolgend finden sie auf Gloria TV ein Video Mitschnitt der großen Demo aramäischer Christen in Köln, bei der auch ihre Katholischen Kollegen durch Abwesenheit geglänzt haben. Die Rede von Lukas Saliba stammt weitgehend aus meiner Feder Viel Freunde beim Zuschauen dieser „Unterlassungssünde echter Solidarität“

 

Wünscht Klaus Lelek

{Ps: Mit ihrem Vorgänger Herrn Nordhofen habe ich die miesesten Erfahrungen gemacht. Er schrieb mir, das habe ich schwarz auf weis, daß ich nicht ganz richtig im Kopf wäre}.

 

Nach der beeindruckenden Demonstration Aramäischer Christen am 25. November in Köln haben sich viele „Bekennende Christen“ gefragt, warum die islamophilen Deutschen Amtskirchen, die gerade dabei sind in die Fußstapfen  der, den Nazis hörigen „Deutschen Evangelischen Kirche“ (DEK) zu treten, nicht nur durch Abwesenheit glänzen, sondern auch über den Protest von Exilchristen schweigen.

 

„Kopten ohne Grenzen“ und „Quotenqueen“ liegen schriftliche Beweise vor, daß hier von Amtswegen gezielt eingriffen wird, um das Thema „Christenverfolgung“ so allgemein und lapidar wie möglich zu halten und sogar Aktionen verhindern.

Nach der oben genannten Demo in Köln schickte ich einem hohen Vertreter  des Bistums Limburg, Herrn Professor Dr. Wilhelm Metz, Dezernent für Kultur und Schule einen Bericht nebst Video –Material. Darüber hinaus schlug ich eine Info-Ausstellung im Diözesanmuseum oder Limburger Dom zum Thema „Christenverfolgung“ vor. Titel: „Die Hand an der Wiege“ Worauf er zunächst positiv reagierte:

Hier die Originalmail:

Sehr geehrter Herr Lelek,
Vielen Dank für ihre e-mails. Zurzeit sitze ich im Zug, sobald ich Gelegenheit habe, schaue ich mir alles an, was Sie mir zugesandt haben. Wenn Christen und freie Bürger überhaupt zu Christenverfolgungen schweigen, so halte ich das für eine Katastrophe. Was ihre Veranstaltung anlangt, so wollte ich unsere katholischen Schulen und unsere Religionslehrkräfte im Bistum Limburg gerne aufrufen, worin ich allerdings gebremst wurde, weil dies rechtliche Implikationen hätte. Daß bei uns vieles so kompliziert ist, ist betrüblich. Ich selbst wurde durch einen wichtigen Termin verhindert, nämlich die Investititur des Stadtdekans. Ich bleibe am Thema dran. Wir sollten sprechen, zumal ich ein Fragezeichen hinsichtlich Tarek Azis hatte. Möchten Sie einmal kommen?“

„Quotenqueen“ hätte auch in dieser Sache einen Sechser im Lotto voraussagen können. Natürlich ist dieses Gespräch nicht zustande gekommen. Dafür veröffentlichte  die Frankfurter Neue Presse (FNP) über Deutschlands unbeliebtesten Bischof in der Weihnachtszeit ein sechs seitiges Interviews mit weltfremden verquasten Blaba… zu dem erstaunlicher Weise kein einziger kritischer Leserbrief erschien. 

Im Klartext: Die Katholische Kirche definiert sich nur noch über enge Glaubensinhalte und hat gleichzeitig von ihren  „Dialügpartnern“ vermutlich die strenge Auflage erhalten sich in Sachen „Christenverfolgungen“ zurückzuhalten.

Rumjammern hat wenig Sinn: Hier hilft nur noch engagierter Widerstand. Also Zentnerweise Leserbriefe an die Frankfurter Neue Presse, mit Androhungen von Abbo-Kündigungen. Das gilt auch für andere Zeitungen, die Leserbriefe zum Thema Christenverfolgung nicht veröffentlichen. Gezielte Mahnwachen. Nicht vor Karstadt, sondern vor kirchlichen Einrichtungen. Also EPD-Zentrale in Frankfurt. KNA Zentrale in Bonn. EKD-Zentrale in Hannover. Natürlich haben diese Einrichtungen auch Webseiten. Die Leute müssen merken. daß sich Widerstand regt. Sich innerhalb der Szene Jammer-Mails zuzuschicken hat wenig Sinn. In internen Foren herum heulen ebenfalls. Der Feind ist draußen. Greifen wir ihn an! (Verbal natürlich)

Klaus Lelek

 

9 Responses to “Kirchen verhindern gezielt Aufklärung über Christenverfolgungen”

  1. Als Katholik möchte ich auch etwas dazu sagen. Ich weiß von sehr vielen Katholiken das sie gerne verschiedene Aktionen mit unterstützen würden und tun. Das so ein Video auf Gloria.tv ist, zeigt schon das es Katholiken gibt die solche Aktionen unterstützen. Und in Köln zum Beispiel kenne ich einige Katholiken die gerne dabei gewesen wären wenn sie es gewusst hätten.

    Ich meine eher das es ein Kommunikationsproblem gibt, vieles ist einfach nicht bekannt. So wüsste ich zum Beispiel gerne ob es in München aktive Kopten gibt. Man könnte zum Beispiel mal gemeinsame Aktionen machen.
    Oder wie weit ist „Kirche in Not“ informiert?

    LG

    Stefan Neudorfer

  2. bazillus Says:

    Genau das ist das Problem. Die Kath. Kirche sowie auch die anderen chrislichen Kirchen im deutschsprachigen Raum halten ihre Hände schützend über der Ausgrenzungs-Ideologie des Islam. Sie sind zu feige, Christenverfolgung in islamischen ländern überhaupt anzusprechen und negieren die Ursachen für die islamische Gewalt, in der Diskriminierung, Verfolgung, Tötung, Ausgrenzung nicht nur gegen Christen, sondern auch gegen Muslime der anderen Konfession zu Hause sind.

    Das ist kein Kommunikationsproblem, sondern ein strukturelles. Der Islam soll geschützt werden, koste es was es wolle. Jede kritisches Anfrage wird ignoriert und unter den Teppich gekehrt. Lieber wird mit Muslimvertretern gesprochen, die einen zivilisierten islam heuchelnd vertreten, es wird aber nicht mit Vertretern der Leidenskirchen gesprochen wie der Papst dies kürzlich getan hat. Christenverfolgung kann nicht sein, weil sie nicht sein darf, denn dann würde ja das kirchliche Islambild Risse bekommen und gedanklich hart aufschlagen.

    Immer wieder werden Armut, Bildungsferne und andere soziale Misstände für diese Taten verantwortlich gemacht, nie jedoch die islamische Ideologie selbst. Sie taktieren im Grunde genauso milchmädchenhaft entsprechende dem linken Klischee wie die islamischen Vertreter wie Mazyek und Co.

    Ja, mir tun die Muslime leid, die tatsächlich friedlich leben wollen und in Mithaftung genommen werden durch diese Attentäter, aber sie müssten sich mehr rühren auf vielfältige Art und Weise, um die Stellung unter den Generalverdacht zu unterbinden.

    Die Crux des Ganzen ist, dass die Islamvertreter jede Kritik abprallen lassen. Sie folgen ihrm Machtmenschpropheten, der gegen die Mehrzahl der 10 Gebote verstoßen hat und sehen ihn auch inklusive seiner Untaten und Verbrechen als den besten und vollkommensten Menschen der Erde an. Wer jedoch diese Verbrechen praktisch kultiviert und für rechtmäßig erklärt, welches Unrechtsbewusstsein können solche Menschen denn entwickeln. Wenn ich Mord an Menschen rechtfertige, weil sie Nichtmuslime sind, wenn ich Erpressung zur Konversion zum Islam als rechtmäßiges Mittel der Mission ansehe, wenn ich Raub- und Beutezüge göttlich rechtfertige, also praktisch alles was dem Islam und seiner Ausbreitung rechtfertige, welches Unrechtsbewusstsein kann da entstehen?? Das ist im Grunde das Zentralproblem, was der Islam mit der Gewalt hat. Ein Gott, der Gewalt für „seine“ Religion legitimiert, ist nichts anderes als ein Mördergott. Er hat sich vom Gott der Liebe der Bibel abgewandt wie Luzifer.

  3. bazillus Says:

    4.-letzte Zeile statt dem zweiten „rechtfertige“ = dient.

  4. Horst Urban Says:

    Es ist unfassbar und unbegreiflich wie in Alexandria und an anderen Orten in Ägypten gegen koptische Christen von hasserfüllten Islamisten vorgegangen wird. Mein tiefstes Mitgefühl mit den Hinterbliebenen kann zwar das Leid nicht mildern, aber vielleicht ein wenig Trost bedeuten.

    Der Allmächtige, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Vater Jeshuas (der jüdische Name von Jesus ist Jeshua und bedeutet übersetzt: Gott rettet) weiß um das unsägliche Elend seiner Nachfolger und wird zu seiner Zeit Gericht halten. ER, der Heilige Israles und des ganzen Universums, ist nicht der „Liebe Gott“! ER ist, gelobt sei Er, vor allem der gerechte Gott, dessen Liebe zum verlorenen Geschöpf im Kreuz seines Sohnes und seiner Auferstehung erfahrbar geworden ist. Doch wer seine erbarmende Hand zurückweist, hat nur noch das Gericht zu erwarten.
    Im Psalm 68 bezeugt der große jüdische König David die Gerechtigkeit Gottes:
    „Erhebt sich Gott, zerstieben seine Feinde und seine Hasser fliehen vor seinem Angesicht. Wie Rauch verweht, wehst du es fort. Wie vor Feuer Wachs zerschmilzt, so schwinden hin vor Gott die Bösen. …“

    Die islamistischen Mörderbanden werden bald auch ganz Europa mit ihrer „friedliebenden“ Religion überziehen und zur Durchsetzung ihrer religiös verbrämten hegemonistischen Absichten, die gleichen Methoden anwenden, wie gegen koptische Christen in Ägypten und Christen aller konfessionellen Ausrichtungen weltweit.

    Die Gleichgültigkeit gegenüber der Christenverfolgung insbesondere der Kopten, geht von einem lauen, säkularen, westliche Christentum aus deren Theologen alles, was die Hl. Schrift AT und NT lehrt, liberalisiert und der Beliebigkeit preisgegeben haben.
    Der Apostel Petrus schrieb in seinem 1. Brief im Kapitel 4 Vers 14 sowie 16 und 17 feststellt
    V 14 „Wenn ihr geschmäht werdet, weil ihr den Namen des Messias tragt, wie gesegnet seid ihr!
    V 16 Wenn aber jemand leidet, weil er messianisch ist (an den jüdischen Messias Jeshua glaubt), möge er sich nicht schämen; sondern er möge Gott verherrlichen, in dem er seinen Namen trägt.
    Denn die Zeit für das Gericht ist gekommen. Es beginnt im Hause Gottes, und wenn es mit uns beginnt, was wird die Folge sein für die, die Gottes guter Nachricht nicht gehorchen?“

    Ernsten Nachfolgern Jeshuas macht der Apostel Hoffnung indem er einerseits auf den Segen Gottes hinweist, der auf dem Gläubigen liegt, andererseits empfiehlt er denen die um Jeshua willen leiden, sie mögen damit Gott verherrlichen. Petrus weiß, wovon er spricht, hat er doch selbst um Jeshua willen viel zu erleiden gehabt.

    Auch ich habe im Verlauf meines Lebens viel um meines Glaubens an Jeshua haMaschiach leiden müssen. Allerdings noch nicht in dem Ausmaß, wie es besonders koptische Christen erfahren. Im Hinblick auf das Leiden, begleitet mich der weise Rat eines gläubigen Mannes schon, seit ich vor 46 Jahren im Alter von 25 Jahren, dem Messias Jeshua begegnet bin und in seine Nachfolge treten durfte. Dieser Rat lautete: „Bete das Leiden nicht weg, sondern bete im Leiden an!“
    Bei allem Leid, das uns der Messias aufgibt zu ertragen, ist ER das Urbild des Leidens an dessen Ende eine unbeschreibliche Herrlichkeit steht. Und Elihu, der wahre Freund des leidenden Hiob muß ihm Gottes Warnung überbringen:
    „Hüte dich davor, Unrecht zu wählen um nicht zu leiden (Hiob 36,21)
    Diese Warnung ist angesichts unsäglichen Leidens nur zu ertragen, wenn man den Blick auf den Gekreuzigten richtet.
    Wenn nun Petrus darauf hinweist, dass das Gericht im Hause Gottes beginnt, so ist es ein lauter Appell umzukehren an die laue, angepasste Christenheit in den westlichen Nationen, die lieber Unrecht wählt, um nicht leiden zu müssen. Die verfolgte Gemeinde hingegen hat ihr Fundament, das nicht wankt im „Felsen“ der Jeshua heißt (1. Korintherbrief 10, 1-4) und wird lieber leiden, als den Erlöser zu verraten.

    Dass die offiziellen Organe der reformatorischen Kirchen EPD und EKD, das grauenvolle Geschehen mit einem Zynismus sondergleichen verhöhnen, wie in Kopten ohne Grenzen berichtet wurde, wundert nicht, denn ebendort sitzen jene Theologen, von denen ich oben geschrieben habe. Sie sind es, die die Botschaft von Kreuz und Auferstehung lächerlich machen und der multikulti Gesellschaft mit ihrer islamistischen Unterwanderung Vorschub leisten.

    Leider gehören dazu auch viele evangelikale Kreise und Einrichtungen, wie z. B. die „Freie theologische Hochschule“ Giesen (FTH), die schon im Vorjahr empfahl, Koranschulen einrichten zu lassen. Das kommt dem Verrat des Apostels Petrus im Hof des Hohepriester beim Verhör Jeshuas gleich. Es wird die weltunspannende Botschaft von Kreuz und Auferstehung preisgegeben um derer willen über Jahrhunderte hinweg Millionen lieber den Märtyrertod erlitten als sie preiszugeben.

    Dass die offizielle Katholische Kirche sich zur Christenverfolgung nicht äußert bzw. Demonstrationen dagegen auch nicht unterstützt, ist nicht verwunderlich. Kaum jemand weiß, mit welch ungeheuerlicher Grausamkeit die kroatischen Ustashi im Auftrag und mit Unterstützung Roms, angeführt vom römisch-katholischen Erzbischof Alois Stepinac, gegen orthodoxe Serben vorgegangen ist. Die Ustashi, man kann sie auch als Armee Roms bezeichnen die heute noch existiert, ermordeten kurz nach dem 2. Weltkrieg innerhalb von vier Jahren rund 750.000 serbisch-orthodoxe Christen in einer dem Islam in nichts nachstehenden Grausamkeit. Vergleicht man dieses Massaker mit den Opferzahlen der Inquisition unter Torquemader in Spanien, damals starben rund 125.000, die sich der Diktatur Roms nicht beugten, so kamen in Kroatien das sechsfache an nichtkatholischen Christen um.

    Leider wissen das viele ehrliche und aufrechte Anhänger der römischen Kirche nicht,die sich als allein selig machend bezeichnet, und nicht wenige Katholiken verschließen davor die Augen oder billigen aus einem fehlgeleiteten Fundmentalismus heraus, diese Gräuel.

    Wann immer Menschen unter dem Deckmantel der Religion Macht an sich rissen und zur Sicherung dieser Macht auch vor tausendfachem Mord nicht zurückschreckten, haben sie kein Recht, sich als Nachfolger Jeshuas (Jesu Christi) zu bezeichnen.
    Das Kreuz ist das Zeichen, dass die Ohnmacht über die Macht gesiegt hat. In Gethsemaneh, wie Jeshua seine Apostel mit den Worten in die Schranken: Stecke dein Schwert weg! Meinst du nicht nicht, dass ich meinen Vater bitten könnte und ER würde mir mehr als zwölf Legionen Engel senden? Erlösung geschieht nicht nicht durch Macht, sondern in der Ohnmacht!

    Die Auferstehung ist der Sieg der Macht Gottes! Sie ist die Hoffnung, dass die Gerechtigkeit Gottes über aller Ungerechtigkeit triumphieren wird. Nicht umsonst sprechen viele Mesnchen Sonntag für Sonntag im Glaubensbekenntnis die Worte: „…von dort wird ER kommen, zu richten Lebende und Tote…“
    Im Hebräerbrief schreibt der Apostel im 9. Kapitel: „So, wie Menschen einmal sterben müssen, danach aber ins Gericht kommen, so wird auch der Messias, nachdem ER ein einziges Mal geopfert wurde, um die Sünden vieler zu tragen, ein zweites Mal erscheinen, um die zu erlösen, die IHN sehnsüchtig erwarten.“

    Und es geht im Kapitel 10 ab Vers 12 weiter:
    „Dieser EINE (Jeshua -übersetzt: Gott rettet) hingegen setzte sich, nachdem ER für alle Zeiten ein einziges Opfer für Sünden dargebracht hatte, zur Rechten Hand Gottes, um dort zu warten, bis seine Feinde zum Schemel für SEINE Füße gemacht werden. Denn durch ein einziges Opfer hat ER für alle Zeiten diejenigen zum Ziel gebracht, die für GOTT ausgesondert und geheilgt sind.“

    Bis heute hat Rom seinen Anspruch, allein seligmachende Kirche zu sein, nicht aufgegeben und wird diesen auch ferner nicht aufgeben. Sie wird auch in Zukunft alle, die ihrem Anspruch nicht folgen, verfolgen. Ihre Methoden sind allerdings subtiler geworden, aber nicht weniger wirksam. Wer nicht katholisch ist, kann, um nur ein Beispiel zu nennen, in Wirtschaft und Politik kaum in höhere Positionen aufrücken.

    Es bleibt aber die Botschaft des Evangeliums und der Apostelbriefe bestehen bis ER wiederkommt in großer Macht und Majestät:
    „Wer dem Sohn Gottes vertraut (an ihn glaubt) der hat!!! das ewige Leben! – unabhängig von seiner konfessionellen Zugehörigkeit.
    Es gilt für die Nachfolge aber auch SEIN Wort: „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst, nehme das Kreuz auf sich und folge mir nach, denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren, wer es aber verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es erhalten. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber Schaden an seiner Seele nähme?“ (Markus 8,34-36)

    In diesem Sinne drücke ich nochmals mein tiefstes Mitgefühl mit den leidenden Christen in Ägypten und aller Welt aus und ermutige dazu, das Haupt zu heben, weil die (endgültige) Erlösung nahe ist.

  5. bazillus Says:

    Herr Urban,

    vieles ist wieder richtig, was sie schreiben. Von dem Kardinal Stepinac habe ich nichts gewusst. Dafür danke ich. Er hat tatsächlich eine zwiespältige Rolle in Kroatien gespielt. Es stimmt, dass er die serbisch-orthodoxe Kirche als Häretiker verurteilt hat. Er hat allerdings auch das Ustashi-KZ angeprangert, Juden gerettet. Die Ustashi-Bewegung war beim besten Willen keine Armee Roms, aber dieser Kardinal hat sich weiß Gott nicht mit Ruhm bekleckert. Ich würde sein Verhalten letztlich als nicht christlich ansehen und sehe diesen Mann so wie sie äußerst kritisch.

    „..Bis heute hat Rom seinen Anspruch, allein seligmachende Kirche zu sein, nicht aufgegeben und wird diesen auch ferner nicht aufgeben. Sie wird auch in Zukunft alle, die ihrem Anspruch nicht folgen, verfolgen. Ihre Methoden sind allerdings subtiler geworden, aber nicht weniger wirksam. Wer nicht katholisch ist, kann, um nur ein Beispiel zu nennen, in Wirtschaft und Politik kaum in höhere Positionen aufrücken.

    Die allein seligmachende Kirche ist m. E. durch das 2. Vatikanum praktisch aufgehoben worden, in dem Wahrheiten in allen Glaubensrichtungen, die auf Gott hinweisen, auch von der Kath. Kirche anerkannt werden. Kein katholischer Priester würde je predigen, dass ein Christ anderer Konfession sogar ein Glaubender einer anderen Religion nicht das Himmelreich betreten könne. Und damit ist dieser Satz m. E. vom Grunde her vom Tisch. Dass jeder Glaube, jede Konfession für sich in Anspruch nimmt, der beste Weg zu Gott zu sein, kann niemand verübeln.

    Herr Urban, können Sie sich noch an den Fall Buttiglione erinnern, der als Katholik sein Amt in der EU aufgeben musste? Sind hier in Deutschland, in Europa wirklich Katholiken an vorderster Politik- und Wirtschaftsfront? Ich glaube kaum. Unsere Kanzerlerin ist eindeutig evangelisch. Herr Köhler, unser ehemaliger BP war m. W. auch evangelisch und Herr Wulff ist eher ein Taufscheinkatholik. Die Politiker der Grünen, der SPD und der Linken können weiß Gott nicht mit vielen katholischen Politikern aufwarten, weder in Deutschland noch auf EU-Ebene. Da können Sie also ganz beruhigt sein, dass nicht zuviele Katholiken in führende Positionen in die Politik gelangen. Und sie wissen genau, dass die katholische Position in den deutschsprachigen Gebieten eine andere ist als die des heutigen Roms, m. E. sogar leider.

  6. Prof. Dr. Wilhelm Metz Says:

    Sehr geehrter Herr Kelek,

    zusammen mit unserem Bischof nahm ich am Solidaritäts- und Trauergottesdienst der koptischen Gemeinde in Frankfurt teil. Und im „Haus am Dom“ soll das Thema Christenverfolgung intensiv behandelt werden. In einem Leserbrief an die NNP habe auch ich sehr kritisch hervorgehoben, dass Christenverfolgung offenbar für einige im Westen ein „politisch unkorrektes Thema“ ist, wie es eine polnische Zeitung formulierte. Das allerdings stimmt sehr nachdenklich. Der furchtbaren Wirklichkeit der weltweiten Christenverfolgung muss auf allen Ebenen entschieden entgegengetreten werden. (Die Lähmung der westlichen „Christenheit“ hat tief liegende Ursachen).

    Mit herzlichen Grüßen

    Prof. Dr. Wilhelm Metz
    Dezernent für Bildung und Kultur im Bistum Limburg

  7. Prof. Dr. Wilhelm Metz Says:

    Versehentlich habe ich mich verschrieben: Lies „Lelek“ statt „Kelek“. Ich bitte um Verzeihung.


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