kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Innige Solidarität unserer Leser 2. Januar 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 00:50

Liebe „Blogger“ von „Kopten ohne Grenzen“,

mit größter Anteilnahme möchte ich heute der koptischen Kirche mein Beileid zu den terroristischen Angriffen in Alexandria aussprechen. Das ist nicht viel gesagt, aber glauben Sie mir bitte, dass auch meine Trauer und Verzweiflung echt sind. Unser weltweiter Feind hat sich ein weiteres Mal demaskiert, während wir in meinem Land ein heiteres, frohes Fest zum Jahreswechsel begingen. Deutsche Massenmedien werden wieder schweigen, oder die Vorgänge verharmlosen, wie man es gewohnt ist. Deutsche Kirchen werden wieder keine eindeutige Stellung beziehen, auch das sind wir mittlerweile gewohnt.

 
Seien Sie trotzdem versichert, dass nicht allen Christen in diesem Lande das Schicksal des Leibes Christi auf der gesamten Welt gleichgültig ist. Mir selbst und den mit mir verbundenen Geschwistern gehen diese Nachrichten nahe und wenn es vielleicht noch wenig gibt, was wir momentan tun können, so ist das Gebet in Demut vor unserem Herrn ein Instrument in unserer Verantwortung. Auch die Information über derartige Ereignisse zu verbreiten, Webseiten und Blogs bekannt zu machen, die offener über diese Ereignisse berichten, all dies kann ein Mittel sein, dass vielleicht auch mein Land irgendwann aufwacht und den wahren Feind erkennt.

 

In diesem Sinne gehen meine innigsten Gebete jetzt nach Alexandria. Und  weiterhin biete ich einen Informations- und Gedankenaustausch mit unserer neuen Laieninitiative aus Berlin an (http://gebetskreis.wordpress.com/). Wenn wir uns nicht vernetzen und füreinander einstehen, stehen wir auf verlorenem Posten.
Clemens Kurz
Berliner Gebetskreis „verfolgte Kirche“

 

Grosse Anteilnahme an dem Leid der Ägyptischen Christen!

Aus dem fernen Deutschland schicke ich Euch Grüsse und meine Gebete um den Beistand und die Hilfe Jesu Christi, unseren Herrn. Ich bin erschüttert über die Tragik, die Verfolgung und Benachteiligung  und den hinterhältigen Mord, der an Euch, meinen Schwestern und Brüdern in Ägypten begangen wird. Während wir hier sicher und komfortabel unser Christsein leben, nehmt Ihr das Kreuz auf Euch und seid somit ein grosses Vorbild für uns Christen hier in Deutschland! Danke für Eure Standhaftigkeit und wisst, unser Mitgefühl ist bei Euch! Gott mit Euch meine Lieben! Meine Familie und ich sind in Gedanken und Gebet bei Euch und wollen auch gern helfen. Wie können wir das tun?

Liebe Grüsse

Vera Wiegand

„Herr, hilf mit Deiner Rechten, erhöre uns, damit die gerettet werden, die Du so sehr liebst.“ (Psalm 108, 7)

 
Hallo, Liebe Leute von „Kopten ohne Grenzen“,
mit großem Interesse und wachsender Anteilnahme habe ich in den letzten Wochen euren Blog „koptisch.wordpress.com“ gelesen und einiges daraus gelernt. Nachrichten von der Christenverfolgung und vieles mehr habe ich mit Interesse gelesen und die Informationen auch im privaten Kreise weitergegeben. Da mir unser Herr Jesus bereits seit längerer Zeit das Anliegen aufs Herz gelegt hat, für Christen in Not zu beten und beten zu lassen, habe ich in Gemeinschaft mit (noch) wenigen Glaubensgeschwistern aus meiner Stadt den „Berliner Gebetskreis verfolgte Kirche“ aus der Taufe gehoben.
Wir wollen Christen aus unserer Stadt (Konfessions-übergreifend und unabhängig)
  • informieren über Christenverfolgungen weltweit,
  • zum Gebet für die verfolgten Kirchen aufrufen,
  • dazu bringen, christliche Hilfsorganisationen (open doors, AVC) zu unterstützen, die wirklich etwas tun und
  • als Menschen, die ähnliche Herzensanliegen haben, miteinander vernetzen.

Die koptische Kirche Ägyptens ist dabei natürlich in unseren Herzen und ist immer in unseren Gebeten. Das versteht sich von selbst. Nun wäre es mir eine große Freude, wenn wir unsere beider Anliegen in Zukunft miteinander verknüpfen könnten und so zur Stärkung des Leibes Christi beitragen. Bitte prüfen Sie doch unseren, gerade erst eröffneten Blog:

daraufhin, inwiefern wir uns durch Information und Gedankenaustausch gegenseitig helfen und unsere Anliegen voranbringen können.
Eine kurze Information zu meiner Person: Ich bin ein einfacher, praktizierender und gläubiger Christ, der seit 6 Jahren seinem Glauben in einer pfingstlerisch orientierten Freikirche in Berlin nachgeht und dabei mit vielen unterschiedlichen Menschen ins Gespräch kam. Dabei fiel mir immer mehr auf, dass wir uns zu oft nur um „winzige“ Probleme drehen, aber den Fokus für die Christenheit weltweit, speziell die in Not geratene, nur selten und nur sehr ungerne aufziehen. Daran wird sich mit Gottes Hilfe in Zukunft etwas ändern lassen…
Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören und eine Informations- und Gebetszusammenarbeit beginnen zu können.
Gott segne Sie und Ihre Arbeit

Martin Clemens Kurz

 

3 Responses to “Innige Solidarität unserer Leser”

  1. M.Förster Says:

    Liebe Geschwister,
    wenn ein Glied leidet, leiden alle Anderen mit.
    In Trauer und großer Sorge um die weitere entwicklung in Ägypten
    Ihr
    Maik S. Förster

  2. winkaemol Says:

    Liebe Freunde,
    als kath. Christ bin ich über dieses brutale Attentat in Ägypten entsetzt
    und trauere mit Euch.
    Es betrifft mich sehr, wie die Kopten in Ägypten diskriminiert werden.
    Besonders schlimm sind die Entführungen junger Frauen. Hier soll wohl
    die Weiterverbreitung des christlichen Glaubens auf biologische Weise verhindert werden.
    Ich hoffe und bete, daß die Kopten von den Mächtigen dieser Erde Hilfe erhalten.
    Liebe Grüße

  3. Thomas Jungbluth Says:

    Ich möchte mich den Worten meiner Vorredener anschließen. Vor einiger Zeit war ich auf einer Demo gegen die Verfolgung der syrisch-aramäischen Christen im Irak in Köln. Die veröffentliche Meinung hat dies nicht zur Kenntnis genommen und totgeschwiegen. Unsere christenfeindlichen Medien und Politiker weinen leider auch jetzt nur Krokodilstränen. Meist ist nur von “ Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen“ die Rede. Von der alltäglichen Diskriminierung und Verfolgung gerade in Ägypten wird geschwiegen.


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