kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Attentäter wussten, wann Pater Makarius die Menschen entließ! 2. Januar 2011

Filed under: Allgemein — Knecht Christi @ 16:10

Der koptische Fernsehsender CTV strahlt einen ausführlichen Bericht über das Bombenattentat aus und zeigt fürchterliche Bilder

Bischof Markus spricht offen über die Opfer

 

„Wir können in den Gemeinden Gottes mit Stolz auf euch hinweisen, weil ihr im Glauben standhaft bei aller Verfolgung und Bedrängnis bleibt, die ihr zu ertragen habt. Dies ist ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes. Ihr sollt ja des Reiches Gottes teilhaftig werden, für das ihr leidet. Denn es entspricht der Gerechtigkeit Gottes. Denn mit Bedrängnis zu vergelten, die euch bedrängen, euch aber, den Bedrängten, zusammen mit uns Ruhe zu schenken, wenn Jesus, der Herr, sich vom Himmel her mit seinen mächtigen  Engeln offenbart“ (2 Tess.1:4-7).

 

Am Heiligabend, dem 06. Januar 2010, wussten die muslimischen Terroristen, wann Bischof Kyrillos in Naag Hamady die Weihnachtsmesse beendete und die Betenden entließ, und zwar um 23:00 … eine Stunde früher als sonst. Genau das war der Fall in der Kirche der Heiligen Markus und Papst Petrus in Alexandria. Bei dem Bericht, den der koptische Fernsehsender CTV zeigte, sieht man Pater Makarius den ersten Teil des Gebets beenden. Dann sieht man wie die Kirche bebte, als die Autobombe hochging. Den Link lasse ich Ihnen lieber unten, damit Sie mit eigenen Augen sehen, wie die Vorhänge der Ikonostase flatterten. Jedoch warne ich jeden: Die Bilder sind überaus grausam und nicht für schwache oder kranke Herzen.

 

Zum ersten Mal seit seinem Beginn in 2007 bricht CTV sein Schweigen und berichtet über das Bombenattentat am 01. Januar 2011. Der koptische Fernsehsender wird als „Kirche in jeder Wohnung“ bezeichnet, weil er den ganz Tag spirituelle Beiträge ausstrahlt. Kurz nach dem Anschlag eilte das Kamerateam zum Tatort und filmte alles, bevor sogar irgendjemand von den Sicherheitsbehörden eintraf. Darum sind die Bilder dermaßen erschreckend und die Berichte der aufgebrachten Kopten jeden zum Weinen bringen, egal aus welchem Holz er ist.

 

Für diejenigen, die das Video nicht anschauen wollen oder können, schreibe ich einiges darüber. Die Sendung hieß „Fi Elnur – im Licht“ und wurde von dem beliebten Schauspieler Ihab Sobhy (der viele Heiligen der koptischen Kirche verkörperte) moderiert. Gezeigt wurde zum Beispiel, wie die Leichen vor der Kirche herumlagen. Im Eingang der Kirche sieht man gebundene Tücher. Darin befanden sich Körperteile, die man keinem Menschen einordnen konnte. In die Kamera schreien zwei koptische Jugendliche: „Mit eigenen Händen haben wir Hände, Füße, Beine, Köpfe und Finger von kleinen Kindern gesammelt und in Tüchern gewickelt. Wer kann so etwas rechtfertigen? Warum stehlen diese Menschen uns jede Freude“? Dr. George von der Klink des Heiligen Markus, die der Kirche angeschlossen ist: „Ich und andere Ärzte waren in der Kirche. Um Mitternacht wurde das Licht gedämpft, damit man die ersten Augenblicke im neuen Jahr in Gegenwart Christi empfängt, was in allen Kirchen Brauch ist. Um 00:20, und während Pater Makarius den ersten Teil der Nacht mit einer Messe beendet und den Anwesenden die Absolution erteilt, bebte die Kirche und man vernahm laute Schreie und roch den Geruch vom gebrannten Fleisch. Wir Ärzte eilten zur Klinik und alarmierten unsere Kollegen, die zu uns schnell kamen. Hunderte kamen zu uns, aber nur 37 haben wir intensiv behandelt, weil manche nicht ernsthaft verletzt waren. Viele mussten wir in die anderen Krankenhäuser einliefern, weil wir entweder nicht genügend Blutkonserven oder die entsprechenden Geräte und Mittel haben. Die 37 Fälle erlitten Verbrennungen, Brüche und tiefe Schnittwunden durch die Splitter, die geschleudert wurden, welche wir von ihren Körpern entfernt haben. Entfernt wurden auch Drähte, Nägel und sogar Kugel; schauen Sie“!

 

Während der Sendung wurde Bischof Markus von der Diözese Schobra Alkhima und Zuständiger für mediale Angelegenheiten angerufen. Seine Exzellenz bedauerte die Bilder, die er beim Bericht verfolgt hat, und sagte: „Zum Jahreswechsel 2000 erlebten wir auch die viertägigen Unruhen in Elkoscheh (Bundesland Sohaag) und am vorjährigen Heiligabend ereignete sich die Erschießung von sechs Jugendlichen. Auch heute und in den ersten Minuten des neuen Jahres wurde uns die Freude weggenommen. Ich frage die vernünftigen dieses Landes: Bis wann wird das unser Schicksal sein? Warum hat man nicht die Sicherheit vor den Kirchen nach den vielen Drohungen seit dem Terroranschlag in Bagdader Kirche erhöht? Die Zahl unserer Märtyrer können wir nicht feststellen, weil – wie ihr schon gezeigt habt – man Tote habe, deren Gesichter bis zur Unkenntlichkeit verbrannt oder entstellt sind. Manche Leichen sind ohne Köpfe und wir können nicht sagen, zu welchem Körper die gesammelten Körperteile gehören. Nur 17 Märtyrer werden im Kloster des Heiligen Mina den letzten Segen durch eine gebührende Trauerfeier erteilt bekommen. Im Kloster gibt es genug Platz für die Tausenden Kopten aus Alexandria, welche Abschied von den Märtyrern nehmen wollen“. 

Pater Makarius: Keiner soll Angst haben … fürchtet euch nicht:

http://www.fcv2.com/show-2,N-8062-Qatar-Saudi-Arabia-United-Arab-Emirates-Dubai-f-c-v.html

 

3 Responses to “Die Attentäter wussten, wann Pater Makarius die Menschen entließ!”

  1. bazillus Says:

    Jeder der deutschsprachigen Leser hier sollte sich einmal versuchen vorstellen, wenn der Christgläubige Heiligabend oder Neujahr aus seiner Kirche kommt und mit todbringenden Bomben empfangen wird. Das müssen wir uns in diesen Breiten bildlich vorstellen, um überhaupt die Dimension ermessen zu können, die beschreiben kann, welche satanische Grausamkeit hier vorliegt. Das Grauen in Ägypten ist keine Vorstellung, es ist – wie die Bilder grausamst zeigen, – Realität.

    Wir hier in unserem noch satten Europa können uns dies nicht vorstellen. Die Menschen vor 60 Jahren, die Krieg mitgemacht haben, die können sich solch Geschehen vorstellen, weil sie eigene Erfahrungen mit Mord und Tod gemacht haben.

    Die Jüngeren haben nur Wohlstand und Sattheit kennen gelernt. Sie sollten sich nunmehr vor Augen führen, zu welchen Untaten diese Täter fähig sind. Sie handeln im Geiste einer Religion, die solches legitimiert. Christen, die die Dreifaltigkeit Gottes anbeten, sind in den Augen des Islam Götzendiener und somit Ungläubige. Der Koranvers, der die Christen in Schutz nimmt, gilt für Christen, die den Dreifaltigkeitsglauben ablehnten. Wer jesus als den Sohn Gottes anbetet, ist für den islam ein Ungläubiger. Das müssen sich die Kirchen hier vor Augen führen.

    Folgende Fatwa mag dies eindrucksvoll belegen:
    Fatwa über Papst Johannes Paul II.
    Wie Muslime zu dem verstorbenen Papst stehen sollen
    Von Scheichs Nasser Ibn Sulaiman al-’Umar
    (Institut für Islamfragen, dh, 7.11.2005)
    Frage: Ein Muslim fragt, ob
    1. der Papst (Johannes Paul II.) als Gottloser oder Gläubiger gestorben ist;
    2. Muslime für ihn beten dürfen;
    3. Muslime ihn verfluchen dürfen.
    Antwort:
    1. Der Papst ist zweifellos als Gottloser gestorben.
    2. Man darf nicht für ihn beten. (Sure 9,113 und 84) … . Er ist gottlos gewesen, weil er an Jesus Christus geglaubt hat. (Sure 9,30).
    3. Man darf ihn verfluchen, weil er als Gottloser gestorben ist … . Ob man dies in der Öffentlichkeit tun sollte, ist abhängig von den Vor- und Nachteilen, die dadurch entstehen könnten.
    Scheich al-’Umar betont, dass ein Mensch, der auch nur die geringste Kenntnis von der Lehre des Islam habe, diese Fragen nicht stellen würde.
    Quelle: saaid.net/fatwa/f55.htm

    Der letzte Satz ist so erschreckend, dass man sich ihn auf der Zunge zergehen lassen muss. Leztlich sagt er, dass diese Frage unzulässig sei, weil die Antwort Allgemeingut des islamischen Wissens und Glaubens sein sollte.

    Und genau solche Fatwen transportieren diese geistige satanische Haltung in die heutige Zeit.

    Man mag zu Johannes Paul II. stehen wie jeder möchte. Aber ihn als gottlosen Menschen zu bezeichnen, für den man nicht beten darf (weil dies im Koran so vorgeschrieben ist) und ihm sogar fluchen darf, d. h. ihn hassen darf über den Tod hinaus, geht nicht nur zu weit, es ist ein teuflischer Akt einer satansichen Geisteshaltung.

    Hier die Stelle des Koran, aus der sich ergibt, das für Ungläubige nicht gebetet werden darf.

    Der Gott des Korans schreibt in seinem unbändigen Hass auf Ungläubige über den irdischen Tod hinaus sogar vor, nicht für Ungläubige an deren Grab zu beten, wie S 9 V. 84 bestimmt: „…Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grabe; sie glaubten nicht an den Gott des Islams und Seinen Gesandten, und sie starben im Ungehorsam.“

    Und dieser unselige Geist lebt bis heute fort.

  2. angel03 Says:

    Islam ist Satan

  3. Hajo Says:

    „Islam ist Satan“ – das ist zwar auch richtig, aber zu kurz gesprungen. Der Islam ist d a s Krebsgeschwür der Menschheit, das sich immer mehr ausbreitet und unsere Körper, unseren Geist und unsere Seelen zerfressen wird, wenn nicht … Ja was? Ich bin zu gering, um diese Frage zu beantworten. Ich leide aber darunter und flehe zu Gott, dass wir endlich aufwachen und und uns dieser satanischen und menschenverachtenden Flut entgegenstemmen. Nicht durch Gewalt wie die Islamisten, aber durch Aufrütteln der schweigenden und wegsehenden „friedlichen“ Moslems – und durch mehr als nur kritische Worte und mehr als hoffen, es werde schon nicht so schlimm kommen, wie von vielen (zu denen auch auch ich gehöre) befürchtet wird.


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