kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Jahr geht gleich zu Ende 31. Dezember 2010

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 05:46

Die Zeit eilt. Das Jahr geht gleich zu Ende. Mancher freut sich darüber. Er hofft, das neue Jahr möge schönere Tage als das alte bringen. Er hofft, im neuen Jahr könnten sich viele Wünsche und Träume erfüllen. Wir wünschen es jedem.

 

Heute möchten wir gemeinsam kurz auf das zu Ende gehende Jahr zurückblicken:

Weltweit haben sich bedauerlicherweise zahlreiche Katastrophenbilder in unser Gedächtnis gebrannt. Denken wir nur an das Erdbeben in Haiti, die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, die Flutkatastrophe in Pakistan oder das Bergunglück in Chile, das einen glücklichen Ausgang nahm. Alles Bilder, die man nicht mehr so schnell vergisst.

 

In Europa sorge zunächst ein Vulkan namens Eyjafjallajökul auf Island für Furore und legte dreiviertel des europäischen Luftraumes lahm. Etwa zur gleichen Zeit rückte der Staatsbankrott Griechenlands in den Fokus der Europäischen Union. Die Finanzkrise hinterlässt nach wie vor ihre Spuren. Weitere Staatspleiten kündigen sich derzeit an.

Mancher würde gerne die Zeit anhalten. Vielleicht war das alte Jahr einfach wunderschön für ihn. Das neue wird dagegen verblassen. Vielleicht weiß er aber auch um Sorgen und Probleme, die auf ihn im neuen Jahr einstürmen werden. Vielleicht hat er einfach Angst vor dem Älterwerden. Verständlich.
Das Jahr geht zu Ende. Nicht selten hegen Menschen dann zwiespältige Gefühle: In die Dankbarkeit und Freude über das Schöne und die Erwartung, dass dieses weiterhin das Leben erfüllen möge, mischen sich Enttäuschung über das Nicht-Erreichen dessen, was man sich erträumt hat, und Ungewissheit über die Zukunft – und doch hofft man wieder auf eine neue Chance.

Viele Menschen ziehen Bilanz an der Schwelle zum neuen Zeitabschnitt: Was geschah im letzten Jahr? Welche Freude, welches Glück lag darin? Was habe ich in den verflossenen zwölf Monaten, in den 365 Tagen, in den 8760 Stunden erreicht? Wofür habe ich die 525 600 Minuten genutzt? Für wie viele der 31 536 000 Sekunden, die ich durchleben durfte, habe ich dem himmlischen Vater gedankt? Bald flieht auch die letzte Sekunde des Jahres zurück in die Ewigkeit. Unwiderbringlich. Was bleibt uns?

 

Auf der einen Seite mag manche Wunde quälen, manche schmerzvolle Erinnerung an das zu Ende gehende Jahr. Für manches bleibt empfindliche Leere, weil er sich von allen verlassen fühlt oder weil vielleicht ein lieber Mensch in die Ewigkeit gezogen ist.

Auf der anderen Seite: Neben den vergänglichen Freuden aus den Schätzen dieser Erde, die uns im verflossenen Jahr zuteil wurden, bleiben die unendliche Gnade unseres Herrn, viel Liebe und tröstende Gemeinschaft. Die Erinnerung an schöne Augenblicke im Hause des Herrn. Immer wieder Vergebung und Befreiung von Sünden.

Das bleibt uns: Jesu Wort: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen“. Jesu Liebe: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe“! Jesu Nähe: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“.  Jesu Verheißung: „Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin“.

Das alles ist nicht zu Ende. Das gilt auch im neuen Jahr. Das schenkt Sicherheit und Hoffnung über das Ende dieses Jahres hinaus. Daraus wächst Mut, in Christi Sinn zu handeln bis zum großen Ende, wenn Jesus wiederkommt.

Amen, ja komme bald, Herr Jesus!

 

4 Responses to “Das Jahr geht gleich zu Ende”

  1. Frederik Says:

    Was bleibt uns?

    Ja was bleibt uns wirklich?
    Zuerst die Freude was sie uns bat,und Zuversicht wieder in Freiheit leben zu dürfen.
    Unermüdlich an uns zu arbeiten und den Frieden weiter verbreiten und das in aller unsrer Macht und zur Verfügung stehende bereit zu halten und tun.
    Denn nur das ist unser Glück und Friede den wir uns dadurch zufügen,der rest kommt von selber mit dem Tun der Nächsteliebe.

    Natürlich wurden wir gut aufgeklährt in der Welt nun über den Islam,wofür wir ganz einfach Euch Danken.Und die Saat Eure Saat dient zur weiter gestaltung des friedens und Beendigung der Verfolgung,hoffen wir mal nun bald.

    Guten dank für alles an das Team ,
    und
    Mitwirkende der Kopten ohne Grenzen

    Ein Gesegnetes Jahr 2011
    für Kopten ohne Grenzen.

    Was wir uns für uns wünschen ist der Segen der Freihheit und Würde.
    Und das unter dem Stern des wirken
    des Lichts des Friedens und Freiheit.

  2. stefanus1m Says:

    Ein gesegnetes, erfolgreiches und von Gottes Liebe erfülltes Jahr 2011 wünsche ich allen Kopten weltweit und allen, die am Blog „Kopten ohne Grenzen“ aktiv und passiv mitwirken.
    Die Losung für das kommende Jahr für die Evangelischen lautet:
    „Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
    sondern überwinde das Böse mit Gutem.“
    (Römer 12, 21)
    Lasst uns das im kommenden Jahr gemeinsam tun.

  3. Paola Says:

    Solange

    Menschen für den Frieden
    auf die Straße gehen –

    solange
    Philosophen, Schriftsteller, über
    die Möglichkeit einer friedlichen
    Welt nachdenken,
    sie formulieren –

    solange
    Politiker NEIN sagen können –

    solange
    der neue Tag friedlich beginnt –
    besteht die große Hoffnung,

    Mensch zu werden

    Januar 2055

    „Mama, was ist Krieg?“

    „Kleines, dieses Wort haben
    wir vor langer Zeit gelöscht.

    Wir brauchen es nicht mehr.“

  4. Paola Says:

    Wo beginnt Frieden?
    Bei dem Baby im Mutterleib, das gestreichelt wird.
    Bei dem Kind, das von Beginn an Liebe, Güte und Geduld erfährt.
    Bei dem Jugendlichen, der in unsicheren, schwierigen Phasen verständnisvoll begleitet wird.

    Eltern, die ihrem Kind den Respekt vor dem Leben
    vorleben, entwickeln im Kind eine Hemmschwelle gewalttätig zu werden, wecken das Bedürfnis ein friedliches Leben zu führen.

    …denn Kinder lernen durch Nachahmung.

    Mir fällt das Vogelei ein, das ich als Kind unter meiner Achselhöhle ausbrüten wollte, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass, wenn ich es dort ausbrüte, daraus ein Wundervogel wird. Das Ei zerbrach, darüber war ich sehr erschrocken. Ich hatte Leben zerstört! Ein Vogel, das war mehr als eine Fliege! – Mehr Leben als eine Fliege?

    Wo fängt der Respekt vor dem Leben an? Die Hemmschwelle bei Mördern ist scheinbar sehr niedrig. Warum können Soldaten töten? – Ich glaube, wenn sie den Ersten erschossen haben, fällt es ihnen wohl leichter den Nächsten zu töten.

    Viele, viel zu viele werden misshandelt, getötet nur weil einmal die
    Hemmschwelle zur Gewalt überschritten wurde.

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