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40,000 Sudanesinnen erhielten 1,6 Millionen Peitschenhiebe 31. Dezember 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 05:09

Auf der arabischen Homepage „Der zivilisierte Dialog“ fand ich diesen Artikel, den von einem gewissen Fayez Alscheich am diesjährigen Heiligabend verfasst wurde. Über das Auspeitschen der Frauen im Sudan gemäß des islamischen Rechtes, der Scharia, berichtete ich und stellte ein Video unter der Rubrik „Video“, worauf zu sehen ist, wie eine Frau öffentlich von Polizisten ausgepeitscht wurde, während das Schreien der Frau von Gelächtern begleitet wurde.  Darum übersetze ich aus dem Arabischen diesen Artikel, um den Leser auf das Leid der Frauen in dem Sudan als islamischem Land und die Brutalität dieser Scharia aufmerksam zu machen.

 

1,6 Millionen Peitschenhiebe verbrannten die Rücken von mehr als 40,000 Sudanesinnen innerhalb eines einzigen Jahres. Gemäß den Gesetzen der öffentlichen Ordnung und dem Strafgesetz von 1991 wurden diese Auspeitschungen durchgeführt. Das stellt das Ausmaß der Brutalität, der die Frauen im Sudan seitens der Regierung ausgesetzt werden, sagt Dr. Mariam Alsadek Almahdy von der oppositionellen Partei „Sudanesische Umma“ zur arabischen Zeitung „Alschark Alawsat – Der Mittlere Osten“. Sie stützt sich auf die Statistiken, die im Besitz ihrer Partei sind. Die sudanesischen Behörden halten die Misshandlung der Frauen für Umsetzung der islamischen Scharia und einen Versuch, die Straßen unter Kontrolle zu bringen und die verwerflichen Phänomene zu bekämpfen, damit Anstand und Moral herrschen.

 

Die Veröffentlichung eines Videos, auf dem zu sehen, wie eine Frau von Polizisten öffentlich ausgepeitscht wurde, sorgte für Wut und Missbehagen unter den Sudanesen und vieler Menschen weltweit. Man sieht zwei Polizisten, die in Khartum eine Frau auspeitschten, die hysterisch schrie und vergeblich um Gnade flehte, damit sie aufhören, sie mit der bekannten sudanesischen Peitsche zu schlagen. Die junge Frau (auch eine 16jährige Christin musste diese 50 Peitschenhiebe erdulden) wurde zum öffentlichen Auspeitschen verurteilt, weil sie gemäß dem Strafgesetz von 1991 und dem Artikel 152 „unsittliche Taten“ beging, was man in Deutschland als „Erregen des öffentlichen Ärgernisses“ bezeichnet. Das Tragen einer Hose oder körperbetonender Kleidung wird im Sudan gemäß der islamischen Scharia für Verletzung des sittlichen Gefühls in geschlechtlicher Hinsicht oder öffentliche vorgenommen sexuelle Handlungen gehalten. Das ist ja der Artikel, gemäß dem die Journalistin Lubna Ahmed Hussein der Unsittlichkeit bezichtigt wurde, weil sie eine Hose trug. Weil sie ihre rechte kannte und damit drohte, die Sache an die große Glocke zu hängen, weigerte sie sich, sich auspeitschen zu lassen. Der Richter verurteilte sie zu Geldbuße, die von der Gewerkschaft der Journalisten bezahlt wurde, weil Lubna sich aus voller Überzeugung weigerte, sie zu bezahlen.

 

Auch die junge Christin Silvia aus dem Süden Sudans wurde verhaftet und zu Auspeitschen verurteilt, weil sie unsittliche Kleidung trug, was auf kurze, enge oder durchsichtige Kleidung hindeutet. Der Jurist Nabil Adib sagte gegenüber „Alschark Alawsat“: „Das Auspeitschen ist mit dem Gesetz der öffentlichen Ordnung verbunden, welches zum Beispiel die Feierlichkeiten kontrolliert: wann sie anfangen oder beendet werden müssen. Ausgepeitscht wird es nicht nur wegen unsittlicher Kleidung, Alkoholkonsums, Handelns mit alkoholhaltigen Getränken oder Glückspiels, sondern auch wenn man sein Auto an einem Ort wäscht, wo dies verboten ist, obwohl es im ganzen Land fast keine Waschanlagen oder doch bestimmte Plätze dafür gibt“.

 

Der Rechtsanwalt und Menschenrechtler Nabil Adib kommentiert das Video wie folgt: „Auf alle Fälle verstößt die öffentliche Auspeitschung einer Frau gegen alle Gesetze und Bräuche. Diese junge Frau wurde mit äußerster Brutalität ausgepeitscht, und zwar nicht nur auf dem Rücken, sondern auch auf dem Gesicht und dem Kopf. Dabei lösten sich zwei Polizisten ab“.

 

Wie in Saudiarabien führt die „Polizei der guten Sitten“ routinemäßige Razzien in allen Städten durch, bei denen Frauen verhaftet werden, die „unanständig“ bekleidet sind. Nabil Adib bezeichnet diese Verhaftungen als „Take away“, weil der Polizist der Kläger und der Zeuge, vielleicht auch der Vollstrecker, gleichzeitig ist, während die Beschuldigte keinen Rechtsanwalt bekommen darf. Dr. Mariam ist dabei der Meinung, dass die Erniedrigung der Frauen damit beabsichtigt wird. „Wenn jede von den 40,000 Frauen, die im Jahr 2010 zum öffentlichen Auspeitschen verurteilt wurden, 40 Peitschenhiebe erhält, dann sind das 1,6 Mil. Peitschenhiebe. Die Auspeitschung der Frau ist die beliebteste Strafe dieser Regierung, weil sie die Frauen definitiv verachten und sich für ihre Würde und Rechte keinesfalls interessiert“.

 

Die Uniprofessorin Hadya Hasaballa unterrichtet an der Uni „Alahfad – Enkelkinder“ und führt die Organisation „Nein zur Diskriminierung der Frauen“, zu der Hunderte Aktivistinnen gehören. Zur arabischen Zeitung „Alschark Alawsat“ sagte sie: „Es gibt Tausende Frauen, die ungebildet, arm oder kleinmütig sind, die im Verborgenen verurteilt werden, ohne eine Gerichtsverhandlung oder Rechtsanwalt. Niemand erfährt deswegen, warum oder wie sie ausgepeitscht wurden. Sie kennen ihre Rechte nicht und haben keinen Draht zu den Medien. Die meisten von ihnen machen keine Angaben, weil sie sich vor der „Schande“ fürchten“.

 

3 Responses to “40,000 Sudanesinnen erhielten 1,6 Millionen Peitschenhiebe”

  1. bazillus Says:

    Wo bleiben die Medien, wo bleibt der Aufschrei der ach so moderaten Muslime, wo bleibt der Aufschrei der Christen, wo bleibt der Aufschrei der islamischen Bruderländer, wo bleibt der Aufschrei unsere politischen EU-Buckel-Eliten, wo bleibt der Aufschrei des US-Präsidenten angesichts solch widerwärtigen Verhaltens islamischer Schergen.

    Der Aufschrei der Frauen bleibt erstickt in einer Soße von Ehrverletzung, Nichtwissen, Unterdrückung, Bildungsferne bis hin zur Annahme dieser Strafart in dem Bewusstsein, dass die Frau im islam eben Mensch zweiter Klasse ist und die Frau der Ehre des Mannes unterstellt ist.

    Das findet statt in einer Gesellschaft, die die widerlichste Form des Patriarchats an die politische Oberfläche kehrt.

    Wann kommen solche Länder einmal an den Pranger der Weltgerichtshöfe, der Tribunale?

    Nie, denn sie vertreten ja die Religion des Friedens. Selbst 1,6 Millionen Peitschenhiebe verhallen im Nichts des Nihilismus und der Feigheit der westlichen Politikern. Der Islam ist weiterhin hofierbar, der Islam ist weiterhin höhergestellte Kultur als das Christentum, der Islam darf weiterhin nicht kritisiert werden, der Islam steht weiterhin unter Artenschutz.

    Wohin Feigheit Menschen bringen kann! Können sich die Verantwortlichen in POlitik, ja und auch in Kirchen morgens noch im Spiegel anschauen? Wenn das möglich ist, haben sie ihr Gewissen an der Ölquelle bzw. der Kirchentüre abgegeben.

  2. Keil Says:

    Das Auspeitschen insbesondere der Frauen, die physisch einfach schwächer sind, mit vordergründigen Argumenten zeigt die ganze Schäbigkeit und Impotenz des männlichen Größenwahns im Islam. Islam ist eine kriegerische, menschen-, insbesondere frauenverachtende Religion, der endlich Einhalt geboten werden muß. Wo bleibt die Kraft und demokratische Überzeugung des Westens? Wie lange darf dieses extremst diskriminierende Tun noch weitergehen? Diese Schweine sollten endlich zur Rechenschaft gezogen werden durch internationales, auch vom Westen ausgehendes Engagement.


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