kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kopftuch-Elite 29. Dezember 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 03:30

Strenggläubige türkische Studentinnen weichen wegen des Kopftuch-Verbots in der Türkei verstärkt nach Wien aus.


Ihr Wiener Hilfsverein „Wonder“ ist in einen riesigen Spendenskandal in Deutschland verwickelt.

 

Ayshe ist 22 Jahre alt, kommt aus Ostanatolien und studiert Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien. Über den Studentenhilfsverein „Wonder“ in Wien bekam sie ein Stipendium, einen Deutschkurs und einen Platz in einem Studentenheim in Wien-Ottakring. Warum sie nicht an einer türkischen Universität studiert, erklärt sie mit einer Handbewegung. „In der Türkei darf ich mit meinem Kopftuch nicht studieren, in Wien gibt es damit kein Problem“.

 

An die 700 Studenten aus der Türkei, in der Regel strenggläubige Moslems, betreut der im Jahr 2000 gegründete Verein derzeit. Die Studentinnen tragen bodenlange Kittel und den „Türban“, das islamische Kopfruch, das in der Türkei in öffentlichen Ämtern und damit auch an Unis für Lehrkräfte und Studentinnen verboten ist. In der Vereinszentrale, einem vierstöckigen Gebäude in Wien-Ottakring, gibt es eine Bibliothek, Seminarräume, eine Mensa, einen Gebetssaal und Klassenzimmer des „Imam Hatip Bildungszentrum“, wo Korankurse stattfinden. Dass auch immer mehr männliche Studenten aus der Türkei mithilfe von Wonder nach Wien kommen, liegt daran, dass die meisten von ihnen Absolventen islamischer Fachschulen, die eigentlich Imame (Prediger) ausbilden, sind. Damit erhalten sie für die Aufnahmeprüfung an türkischen Unis automatisch Schlechtpunkte gegenüber Maturanten regulärer Mittelschulen. „Wir werden in unserer Heimat diskriminiert“, klagt Mehmet, ein strenggläubiger Jurastudent aus Istanbul. „Hier in Wien dürfen wir ganz normal studieren“.

 

Der Verein Wonder ist der Ableger des in der Türkei durch die regierende islamische AKP-Regierung geförderten Verbands „Önder“, der sich der strengreligiösen Erziehung widmet. In Wien organisiert er soziale Aktivitäten der Studenten, Seminare und Sommercamps. Spenden kommen aus Firmen mit reichen Familien mit religiösem Hintergrund in der Türkei und Österreich. Stolz verweist Vereinsobmann Yusuf Kara auf der Homepage auf Besuche von Prominenten: Vor zwei Jahren hielt Bundeskanzler A1fred Gusenbauer eine Ansprache beim traditionellen Fastenbrechen, heuer kam Staatssekretär Andreas Schieder. Beim Absolventenfest im vergangenen August in einem Hotel in Istanbul war auch die aus der Türkei stammende Wiener ÖVP-Politikerin Sirvan Ekici dabei, ebenso der Wiener SPÖ-Gemeinderat und Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft Omar A1-Rawi.

 

Elitenbildung: Ekici lobt den Verein vorbehaltlos: „Die Wonder-Studentinnen haben einen positiven Einfluss auf die Töchter von strenggläubigen Einwanderern in der zweiten und dritten Generation. Da wird ihnen konkret vorgeführt, dass auch junge Frauen aus religiösen Familien studieren und sich in der modernen Berufsweit behaupten können“. „Der Verein hilft natürlich der Elitenbildung für religiöse Kreise in der Türkei“, meint Al-Rawi. „Sie werden nach Europa geschickt, um andere Sprachen und Kulturen zu studieren. Wenn sie heimkehren, übernehmen sie oft führende Positionen in der Politik, Verwaltung oder Wirtschaft.“

 

Laizistisch orientierte türkische Einwanderer kritisieren, dass Österreich damit die islamistisch orientierte Regierungspartei AKP von Premier Recep Tayyip Erdogan bei ihrer Kaderbildung unterstützt, „Die AKP versucht, in der Türkei schrittweise die Trennung von Religion und Staat aufzuheben und Freiheiten zugunsten eines politischen Islams einzuschränken“, warnt ein türkischer Geschäftsmann. Vereine wie Wonder würden nach außen gemäßigt auftreten, doch es gebe Querverbindungen zu radikalen Gruppierungen wie Milli Görus, warnen Experten. Islamisten würden unbehelligt von österreichischen Behörden die zweite und dritte Generation von türkischen Einwanderern missionieren. „Wir haben hier viel zu lange tatenlos zugeschaut“, erklärte ein Mitarbeiter des Kulturamts im Bildungsministerium. So wurde erst vor zwei Jahren ein Schulbuch für den islamischen Religionsunterricht aus dem Verkehr gezogen, in dem die Rechtsordnung Scharia über das in Österreich angewandte Recht gestellt und die Gleichheit von Mann und Frau angezweifelt wurde.

 

Von Olmar Lahodynsky

 

3 Responses to “Kopftuch-Elite”

  1. derpatriot Says:

    und in diesem WONDER-Institut traffen sich zu Weihnachten radikale Hassprediger aus Deutschland:

    http://sosheimat.wordpress.com/2010/12/28/deckt-die-ottakringer-spo-radikale-islamisten/

    • Frederik Says:

      klar doch haben Wir noch nicht genug?

      erklärt sie mit einer Handbewegung. „In der Türkei darf ich mit meinem Kopftuch nicht studieren, in Wien gibt es damit kein Problem“.

      Doch Doch Doch erlaubt es Ihr,zwingt Ihr mendest 5 Stück davon auf!
      damit Sie wisse wie heiss es darunter wird und sie zu schwitzen anfinge um klarer zu Hause nachzudenken!+++
      daß es niemals erscheine die Sonne unter Ihrem Tuch!
      Und das ewige Licht+++verstanden?

    • Frederik Says:

      Wenn man die Würde und Ehre unter einem Schleier und einer Umhüllung verdecken muß,habe ich da noch eine?+++


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