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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

50.000 Mädchen sind von der Beschneidung bedroht 29. Dezember 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 01:46

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter warnt: 50.000 Mädchen sind von der Beschneidung bedroht. Und nicht etwa in Indonesien, Ägypten, Jemen, Nigeria, Somalia oder dem Sudan. Nein, mitten unter uns in Deutschland. In Zusammenarbeit mit der Task Force für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V. macht es sich der BDK zur Aufgabe, minderjährige Mädchen hierzulande vor dieser Verstümmelung zu schützen.

 

Die Kieler Nachrichten berichten: {Der Bund Deutscher Kriminalbeamter und die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V. setzen sich ab jetzt gemeinsam für den Schutz der bis zu 50.000 Mädchen ein, die in Deutschland von Genitalverstümmelung (FGM) bedroht sind. Minderjährige Mädchen sicher vor dieser schweren Gewalt zu schützen, ist eine besondere Aufgabe des Kinderschutzes, für den sich der Bund Deutscher Kriminalbeamter seit vielen Jahren stark macht}.

 

Ein äußerst lobenswertes Engagement, das aber hierzulande gar nicht so einfach umzusetzen ist. Bürokratie und Datenschutz erschweren die Arbeit der Kriminalbeamten: {Erfolgreiche Prävention erfordert auch eine konsequente Strafverfolgung, die Tätern rechtsstaatliche Grenzen aufzeigt. Bislang sind den Strafverfolgungsbehörden allerdings die Hände gebunden, denn die Taten kommen in aller Regel nicht ans Licht: Es gibt weder eine Untersuchungspflicht noch eine ärztliche Meldepflicht. Selbst wenn zum Beispiel ein Kinderarzt zufällig eine Genitalverstümmelung feststellt, darf er diese Misshandlung nicht den Behörden melden}.

 

Um sich die Tragweite der Verbrechen klarzumachen, die hier an jungen Mädchen verübt werden, darf man sich dieses Video nicht ersparen:
Dies geschieht also nicht nur in Ländern der Dritten Welt, in abgelegenen afrikanisch-arabisch-asiatischen Dörfern, sondern mitten unter uns in Deutschland. Da die Politik das Problem bisher wohl noch nicht vollumfänglich identifiziert hat oder aus Gründen der Political Correctness klarere Weichenstellungen zur Verhinderung dieser Straftaten vermeidet, muss der BDK an die Wachsamkeit der Bevölkerung appellieren. Ein Zeichen absoluter Hilflosigkeit: {Daher sind die gefährdeten Mädchen auf die Umsicht der gesamten Gesellschaft angewiesen. Menschen, die von einer geplanten oder bereits verübten Tat erfahren haben, wissen jedoch häufig nicht, an wen sie sich wenden können}.

 

An wen man sich wenden kann, ist im Artikel der Kieler Nachrichten beschrieben, aber: Wer soll schon etwas mitbekommen von diesen Straftaten, die im geschlossenen Umfeld sich abschottender Familien vorkommen? Diese Mädchen werden zudem mit Sicherheit so eingeschüchtert, dass sie kaum von sich aus öffentliche Zeichen geben werden. Meist sind sie ja sogar selbst davon überzeugt, dass es richtig ist, was hier geschieht, denn es wird ihnen schließlich auch religiös begründet. Auch wenn die Mazyeks, Albogas, Ayyub-Köhlers und Idriz’ dieses Landes ihren stereotypen Spruch wiederholen, dass dies natürlich absolut nichts mit dem Islam zu tun habe, muss man hier, wie auch bei den Themen Gewalt, Unterdrückung der Frau, Zwangsverheiratung, Ehrenmord, Religionskrieg etc. pp., klar widersprechen.

 

Denn die Beschneidung hat es zwar auch schon vor dem Auftauchen des Islam gegeben. Aber: Der Prophet Mohammed hat es nicht verboten, sondern gestattet. Mit einer kleinen Einschränkung, wie barmherzig. Wikipedia erläutert: {Das am häufigsten zitierte Hadith im Zusammenhang mit der Beschneidung von Frauen gibt eine Diskussion zwischen Mohammed und Umm Habibah (oder Umm ‘Atiyyah) wieder (das Hadith der Beschneiderin). Diese Frau war als Beschneiderin von Sklavinnen bekannt und gehörte zu den Frauen, die mit Mohammed immigriert waren. Nachdem er sie entdeckt hatte, fragte er sie, ob sie immer noch ihren Beruf ausübe. Sie bejahte und fügte hinzu: „Unter der Bedingung, dass es nicht verboten ist und du mir nicht befiehlst, damit aufzuhören“. Mohammed erwiderte ihr: „Aber ja, es ist erlaubt. Komm näher, damit ich dich unterweisen kann: Wenn du schneidest, übertreibe nicht (la tanhaki), denn es macht das Gesicht strahlender (ashraq) und es ist angenehmer (ahza) für den Ehemann“. Nach anderen Überlieferungen sagte Mohammed: „Schneide leicht und übertreibe nicht (ashimmi wa-la tanhaki), denn das ist angenehmer (ahza) für die Frau und besser (ahab, nach Quellen abha) für den Mann“. (Andere Übersetzung: „Nimm ein wenig weg, aber zerstöre es nicht. Das ist besser für die Frau und wird vom Mann bevorzugt.“ „Die Beschneidung ist eine Sunnah für die Männer und Makrumah für die Frauen“}.

 

Der Prophet ist nun einmal mit seinem Leben, seinen Taten und seinen Aussprüchen das absolute, nicht zu hinterfragende und schon gar nicht zu kritisierende Vorbild für alle Muslime. Und so richten sich auch die offiziellen Rechtsschulen des sunnitischen Islam danach: {Keine der vier sunnitischen Rechtsschulen (Madhhab) spricht sich explizit gegen die Mädchenbeschneidung aus, denn sie findet Erwähnung in den Überlieferungen. Die Schafiiten halten sie sogar für eine religiöse Pflicht. In den Ländern des Nahen Ostens und Ostafrikas, in denen die schafiitische Rechtsschule dominiert, ist sie deshalb auch allgemein verbreitet. Auch einer überlieferten hanbalitischen Position zufolge ist die Mädchenbeschneidung Pflicht. Die Malikiten sehen die Beschneidung von Mädchen als Prophetentradition (sunna) und dementsprechend als empfehlenswerte Tat an. Die Hanafiten wie auch manche Hanbaliten halten sie für lediglich ehrenhaft (makruma)}.

 

Das Motiv für diese grausame Maßnahme wird von der „Desert Foundation“ erläutert: {Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, kurz FGM) ist ein destruktiver Eingriff, bei dem die weiblichen Geschlechtsteile teilweise oder ganz entfernt oder verletzt werden. Dadurch soll die sexuelle Lust der Frau verhindert werden. Die Verstümmelung findet meist vor der Pubertät statt, häufig bei Mädchen zwischen vier und acht Jahren, inzwischen auch vermehrt bei Säuglingen, die erst wenige Tage, Wochen oder Monate alt sind}.

 

Die Beschneidung tritt vor allem in islamischen Ländern auf, wie diese Weltkarte eindrucksvoll demonstriert: Die Anzahl der weltweit beschnittenen Frauen und derer, die weiterhin jährlich dieser fürchterlichen Prozedur unterworfen werden, ist horrend: {Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind mindestens 150 Millionen Frauen weltweit davon betroffen, jährlich werden drei Millionen weiterer Mädchen Opfer der Verstümmelung. In Europa leben 500 000 verstümmelte oder von FGM bedrohte Mädchen und Frauen}.

 

Gesetze gegen die Beschneidung sind in vielen Ländern offensichtlich nur rein formal eingeführt, denn es finden kaum Verurteilungen statt. Aufschlussreiche Zahlen veröffentlichte die Waris Dirie Foundation, die den Prozentanteil der beschnittenen Frauen in einschlägigen Ländern einschätzt. Einige Beispiele: {Indonesien: 100%, Somalia 98%, Dschibuti 98%, Ägypten 97%, Mali 91-97%,Eritrea 89-97%, Sudan 90%, Mauretanien 70%}.

 

Mit der Beschneidung soll der Frau also die Lust am Sex genommen werden. Um damit noch mehr Macht über sie zu bekommen, ihre Rolle als Gebärmaschine zu zementieren und die Gefahr des Fremdgehens auszuschließen. Was das, neben dem grausamen Vorgang selbst und der abartigen Moralvorstellung, für die Gesundheit der bedauernswerten Mädchen bedeutet – ganz abgesehen von den psychischen Folgen – ist bei Wikipedia nachzulesen: {Akute Komplikationen sind in der Regel auf unzureichende hygienische und technische Bedingungen zurückzuführen. So kann es zu hohem Blutverlust (Hämorrhagie) kommen, der, sofern er nicht gestillt wird, bis zum Schock führen kann. Durch Keime kann es zu Infektionen kommen, eine schlechte Wundvernähung kann Narbenbildung begünstigen. Weitere mögliche Probleme, die sich unmittelbar nach dem Eingriff einstellen können, sind Sepsis, Stenose sowie die Bildung von Fisteln oder Zysten. Diese im Rahmen der Operation beziehungsweise in direkter Folge auftretenden Probleme sind nicht spezifisch für die Beschneidung weiblicher Genitalien, sondern können nach jeglichem chirurgischem Eingriff unter unzureichenden medizinischen Bedingungen auftreten. Besonders in Afrika ist ein klinisches Operationsumfeld allerdings selten vorhanden, sodass es hier häufig zu Komplikationen kommt, die bis zum Tod führen. Weiterhin können operationsspezifische Komplikationen wie Infekte des Harntraktes und Störungen der Blasenentleerung (Dysurie) auftreten}.

 

Wenn man sich noch vor Augen führt, unter welchen haarsträubenden hygienischen Bedingungen und mit welchen Werkzeugen diese abartige Tradition häufig abläuft, kommt einem das Grauen. Das Gesundheitsministerium mit seinem Chef Dr. Philipp Rösler freut sich in diesem Zusammenhang sicherlich über Post: info@bmg.bund.de

Von Michael Stürzenberger

 

BDK: Genitalverstümmelung in Deutschland

 

Berlin (ots) – Bund Deutscher Kriminalbeamter und TaskForce gemeinsam für konsequenten Schutz von Mädchen. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter und die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V. setzen sich ab jetzt gemeinsam für den Schutz der bis zu 50.000 Mädchen ein, die in Deutschland von Genitalverstümmelung (FGM) bedroht sind.

Minderjährige Mädchen sicher vor dieser schweren Gewalt zu schützen, ist eine besondere Aufgabe des Kinderschutzes, für den sich der Bund Deutscher Kriminalbeamter seit vielen Jahren stark macht. Erfolgreiche Prävention erfordert auch eine konsequente Strafverfolgung, die Tätern rechtsstaatliche Grenzen aufzeigt. Bislang sind den Strafverfolgungsbehörden allerdings die Hände gebunden, denn die Taten kommen in aller Regel nicht ans Licht: Es gibt weder eine Untersuchungspflicht noch eine ärztliche Meldepflicht. Selbst wenn zum Beispiel ein Kinderarzt zufällig eine Genitalverstümmelung feststellt, darf er diese Misshandlung nicht den Behörden melden. Daher sind die gefährdeten Mädchen auf die Umsicht der gesamten Gesellschaft angewiesen. Menschen, die von einer geplanten oder bereits verübten Tat erfahren haben, wissen jedoch häufig nicht, an wen sie sich wenden können. „Ein leicht zugängliches Beratungs- und Hilfsangebot ist unerlässlich, deshalb haben wir auch auf unserer BDK-Website http://www.bdk.de den Zugang zum FGM Notruf verlinkt“, so Klaus Jansen, der Vorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter. Das Kinderschutzprojekt „SOS FGM“ bündelt Notruf, Beratung und Opferhilfe: Bürger/innen können anonym die Notrufnummer 01803-767 346 (01803-SOS FGM) anrufen,

– wenn sie konkrete Informationen über die Gefährdung eines Mädchens haben.
– Bereits verübte Taten können ebenfalls anonym gemeldet werden, um Hilfsmaßnahmen für das betroffene Mädchen und Schutz für jüngere Geschwister sicherzustellen.
– Jugendämter, pädagogische und medizinische Fachkräfte können sich in konkreten Fällen beraten lassen, um ein schutzorientiertes Vorgehen zu erleichtern.
– Betroffene Mädchen und Frauen erhalten Zugang zu medizinischer und psychologischer Hilfe sowie Unterstützung bei der Durchsetzung ihres Anspruchs auf staatliche Opferentschädigung.

Nähere Informationen sind im Internet zugänglich auf http://www.sosfgm.org.
Originaltext: Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/pm/72365
Pressemappe via RSS: http://www.polizeipresse.de/rss/dst_72365.rss2

Rückfragen bitte an:
Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Pressesprecher: Bernd Carstensen
Telefon: 0700 235 10 000 – presse@bdk.dehttp://www.bdk.de/

 

3 Responses to “50.000 Mädchen sind von der Beschneidung bedroht”

  1. bazillus Says:

    S. 65 V. 5 Wenn ihr im Zweifel seid über jene eurer Frauen, die keine monatliche Reinigung mehr erhoffen, dann wisset, dass ihre Frist drei
    Monate ist, und das gleiche gilt für die, die noch keine Reinigung hatten.Und für die Schwangeren soll ihre Frist so lange währen, bis sie sich ihrer Bürde entledigt haben …

    Soll dieser Vers die brutale, Frauen- und Mädchenverachtende Begründung und Grundlage dafür sein, dass im Islam Mädchen der Heirat, und somit dem legitimen Geschlechtsverkehr zugeführt werden dürfen, wenn sie drei Monate zuvor ihre erste Regel hatten? Wenn dies so ist, ist dieses Wort nicht das Wort Gottes, sondern das Wort eines pädophil eingestellten Geistes. Dieser Vers gibt wieder primitive sexuelle Vorteile für die Männer, ja auch für Mohammed selbst, diesmal sogar in erschreckend brutaler Weise. Man stelle sich vor, Herr Chomeini führte die Heirat bei seiner Machtübernahme im Iran mit 9-jährigen Mädchen, vergleichbar mit dem Alter von Mohammeds Aisha, ein, also nahm er den Koran wörtlich und Mohammeds Verhalten zum Vorbild. Auch wörtlicher Koran?

    Meines Wissens war eine der Frauen Mohammeds namens Aisha ebenfalls ein Kind, als sie mit 6 Jahren in sein Haus kam und er sie mit 9 Jahren geheiratet hat. Wieder so ein „Vorteilsvers“ für den Propheten. Denn dieser Gott hat es ja erlaubt. Ich denke, dass ich dazu keinerlei Ausführungen machen muss, um zu erkennen, mit welchem „Gott“ wir es zu tun haben, wenn dieser „Gott“ so etwas genehmigt.

    Selbstverständlich ist mir bekannt, dass die Kinderehen damals überall üblich waren. Damals waren diese Taten also nicht strafbar. Das zeigt mir jedenfalls, dass der Gott des Islam sowie die damals vor ihm von den „Götzendienern“ verehrten Götter die weiblichen Menschen nicht einmal ansatzweise als Menschen wahrnahmen, wenn überhaupt, als Menschen zweiter Klasse. Wieder einmal werden hier Mädchen und Frauen erniedrigt. Sollen das die Rechte sein, die der Gott des Korans den Frauen gegeben hat? Selbst Mädchen hat er somit elementarer Rechte beraubt und hat ihnen die selbstverständlichsten Rechte, nämlich Kind sein zu dürfen, versagt. Selbst im „dekadenten“ Westen werden pädophile Täter bestraft, wenn diese denn erwischt werden. Noch heute werden im islamischen Religions- und Kulturkreis weibliche Kinder mit Männern jeglichen Alters verheiratet. Zz. (Dezember 2008) läuft in Saudi Arabien wieder ein Scheidungsprozess. Klägerin: ein 8-jähriges Mädchen = Ehefrau.

    Ich hätte von dem Gott einer „letzten offenbarten und somit endgültigen“ Weltreligion erwartet, dass er diese Praxis radikal beendet und das Alter der Mädchen zu deren Schutz erheblich heraufgesetzt hätte. So kann man Mädchen vor pädophilen Männern schützen. Was nutzt hier ein Schleier, wenn ein so kleines Geschöpf legal mit Gottes Einverständnis – wie im wahrsten Sinne des Wortes – im Familienkreis im Rahmen einer unzulässigen, menschrechtswidrigen Kinderehe (selbst das Rechtschreibprogramm hat Schwierigkeiten mit diesem Wort „Kinderehe“ und unterstreicht es als Fehler = Recht hat es!!!) missbraucht werden darf. Es ist unfassbar, dass der Gott des Islam so etwas unterlässt und für mich ein Beleg dafür, dass hier der wahre, alle seine Geschöpfe liebende Gott niemals im Spiel gewesen sein konnte.

    Pädophiles Sexualverhalten sollte heute aufs Schärfste zu verurteilen sein, und zwar in allen Kulturbereichen, insbesondere in (einigen) islamischen Ländern, die die Kinderehe nach dem „Vorbild“ Mohammeds und nach der göttlichen Erlaubnis o. a. Verses noch heute auf eine rechtliche Basis stellen. Dies sind eklatante Menschenrechtsverletzungen an Mädchen. Es ist zumindest psychische Körperverletzung und abgrundtief zu ächtendes Verhalten, wenn Kinder in diese pädophile Verhaltens-Praxis (auch) gewaltfrei eingeführt werden, weil sie unzulässig manipuliert werden und es eben nicht selbst entscheiden und die Folgen dieser Maßnahmen für ihr späteres Leben nicht einschätzen können. Auch eine „göttliche Legitimation“ (die keine göttliche sein kann!) durch eine Ehe macht dieses widerwärtige Verhalten nicht besser und hebt es nicht in eine rechtlich-rechtmäßige Stellung.

    Sahi Quelle: Mohammed – Biograph at Taban 838 – 923, aus „Geschichten der Propheten und Könige“:

    Angebliches Wort Mohammeds: „Heiratet eine Jungfrau! Denn sie ist gebärfähig, hat eine süße Zunge, Lippen. Ihre Unreife verhindert Untreue, und sie ist mit euch in allem einverstanden. Im sexuellen Leben hingebungsvoll, genügsam. Ihre sexuellen Organe unbenutzt, kann sich euren anpassen und mehr Lust bringen.“

    Dieses Wort Mohammeds passt im Grunde zum „göttlichen“ o. a. Vers, Mädchen, die noch keine Reinigung hatten, zu heiraten; ich ergänze: zu deflorieren sowie diese auf Dauer zu missbrauchen, und zwar ganz bewusst dieser soeben genannten äußerst zweifelhaften, widerlich-ausnutzenden „Vorzüge“.

    Eine Schwangerschaft eines Mädchens, welches gerade die erste Regel durchlebt hat, wird aus medizinischer Sicht wohl mehr als verantwortungslos beurteilt werden. Hier wird das Ausleben des männlichen Sexualtriebes über alle rechtlichen und sittlichen Normen erhoben. Welche Missachtung gegenüber weiblichen Kindern und Mädchen und das mit Legitimation durch den Gott des Islam. Das Schlimme und auch Perfide daran ist, dass Männer hier nicht einmal gegenüber weiblichen Kindern ihren Trieb unter Kontrolle haben müssen. Diese göttliche Legitimation fördert menschenrechtsverletzendes Verhalten, für das noch nicht einmal Verantwortung übernommen werden muss und somit legal durchgeführt werden kann, ohne eine Sünde zu sein. Da erscheint die islamische Regel, dass der Mann beim Geschlechtsverkehr (hier mit einem 9-jährigen Mädchen!!!!) durch Ausrufe den Teufel abwehren soll und Gottes Wohlwollen herabruft, eher perfide. Ich denke, da ist eher der Teufel in solche Männer gefahren, die solches tun.

    Für mich ist es auch massive rituelle Körperverletzung von Kindern, sie zu beschneiden. Ich habe nichts gegen die Beschneidung als solche. Doch das sollten Männer selbst frei entscheiden können, wenn sie dies in eigener Verantwortung entscheiden können. Das gilt m. E. auch für das Judentum. Bei Kindern dürfte die Beschneidung nur aus medizinischen Gründen erfolgen. Andernfalls ist es m. E. ein unzulässiger Eingriff in die körperliche Unversehrtheit des Menschen.

    Beschneidungsgebote bei Mädchen stehen zwar nicht im Koran; solche höchst kriminellen Traditionen werden jedoch im islamischen Machtbereich, wenn überhaupt, dann nicht konsequent und hart genug bekämpft. Mir ist jedoch bekannt, dass zumindest ein islamisches Rechtsgutachten von höherer Stelle vorliegt, welches die Beschneidung von Mädchen strikt untersagt. Ein hoffnungsvolles Zeichen. Ich hoffe, dass es auch umgesetzt wird, überall, auch wenn ein für einen Religionsführer völlig ungeistiger Hadith Mohammeds folgendes ausweisen soll:

    Der Prophet Mohammed hat es nicht verboten, sondern gestattet. Mit einer kleinen Einschränkung, wie barmherzig. Wikipedia erläutert: {Das am häufigsten zitierte Hadith im Zusammenhang mit der Beschneidung von Frauen gibt eine Diskussion zwischen Mohammed und Umm Habibah (oder Umm ‘Atiyyah) wieder (das Hadith der Beschneiderin). Diese Frau war als Beschneiderin von Sklavinnen bekannt und gehörte zu den Frauen, die mit Mohammed immigriert waren. Nachdem er sie entdeckt hatte, fragte er sie, ob sie immer noch ihren Beruf ausübe. Sie bejahte und fügte hinzu: „Unter der Bedingung, dass es nicht verboten ist und du mir nicht befiehlst, damit aufzuhören“. Mohammed erwiderte ihr: „Aber ja, es ist erlaubt. Komm näher, damit ich dich unterweisen kann: Wenn du schneidest, übertreibe nicht (la tanhaki), denn es macht das Gesicht strahlender (ashraq) und es ist angenehmer (ahza) für den Ehemann“. Nach anderen Überlieferungen sagte Mohammed: „Schneide leicht und übertreibe nicht (ashimmi wa-la tanhaki), denn das ist angenehmer (ahza) für die Frau und besser (ahab, nach Quellen abha) für den Mann“. (Andere Übersetzung: „Nimm ein wenig weg, aber zerstöre es nicht. Das ist besser für die Frau und wird vom Mann bevorzugt.“ „Die Beschneidung ist eine Sunnah für die Männer und Makrumah für die Frauen“}.

    Das Verbot des Parlaments Ägyptens im Juni 2008, die Beschneidung von Mädchen zu untersagen und die Nichtbeachtung unter Strafe zu stellen, kann nur der einzig richtige Weg sein. Und siehe da, die dort sehr aktive Muslimbruderschaft will dieses Gesetz kippen, indem sie es durch die Instanzen „jagen“ will. Da die Muslimbruderschaft ja den „wahren“ Islam lehrt, wird der zitierte Hadith Mohammeds wohl so überliefert worden sein, womit klar wird, dass der wahre und liebende Geist Gottes bei diesem Ausspruch seines Gesandten wieder einmal nicht im Spiel gewesen sein kann.

    Hier betätigt sich Mohammed wieder einmal als ein den Mädchen Rechte verwehrender Mann, der im Grunde einmal mehr die männliche (eigene) Triebhaftigkeit befördern will. Schmerzen für das Mädchen, Genuss für den Mann. Nicht sehr überzeugend für einen Religionsgründer. Dieser Hadith oder Ausspruch hat mit Vernunft so wenig zu tun wie Wasser mit Feuer. Vernunft lehnt wie schon gesagt, jede Gewalt ab, somit auch die gewaltvolle Verstümmelung von Mädchen. Dass man über so etwas überhaupt in heutiger Zeit auch nur einen Gedankengang verschwendet und ganze Autorenteams Abhandlungen hierüber verfassen müssen, zeigt, dass die Vertreter des Islam, die in diesem Punkte Mohammed nachfolgen und die Verstümmelung von Mädchen noch heute unterstützen, nicht mit Vernunft gesegnet sein können und sich gegen jede innere so dringend erforderliche Erneuerung ihrer Religion wehren.

    Im Übrigen hätte der Gott des Islam auch eine dreimonatige Frist setzen sollen bei Schwangeren, die gerade eine Geburt hinter sich haben; das nur am Rande. Eine Frau ist doch keine Gebärmaschine.

    Zum Verhalten des Mohammed in Sachen „monatliche Reinigung“ sei auch folgendes zitierend erwähnt nach Al-Buchari Band 2 Nr. 357:

    Ibn Sharib erzählt, Ib Abdul Talib habe gesagt: “Immer, wenn seine Frauen sich in ihrer monatlichen Reinigung befanden, sah ich den Gesandten Allahs des Öfteren in der Nähe seiner Kamelherden. Dort pflegte er liebevollen Umgang mit den weiblichen Tieren, wandte sich mitunter auch den Jungtieren beiderlei Geschlechts zu“.

    Selbstverständlich sind die soeben zitierten Verse im Grunde Überlieferungen von Menschen nach dem Tode des Propheten und müssen gerechterweise ebenso mit äußerster Vorsicht genossen werden. Aber genauso sieht es eben auch aus mit den negativen, (hassvolle gegen Ungläubige, ungerechte und teilweise lieblose gegen Frauen) Versen, die der islamische Gott gegen Ungläubige und Frauen Mohammed im Koran verkündet haben will.

    Schließlich wird Ayatollah Ruhollah Khomeini aus Tahvirolvasyleh, Band 4, Darol Elm, Ghom, Iran, 1990, zitiert:

    „Ein Mann kann Geschlechtsverkehr mit Tieren wie Schafen, Kühen, Kamelen haben. Jedoch sollte er das Tier töten, nachdem er seinen Orgasmus hatte. Er soll nicht das Fleisch an die Leute in seinem eigenen Dorf verkaufen, jedoch das Fleisch im nächsten Dorf zu verkaufen, ist erlaubt.“

    Daran kann erkannt werden, dass noch so zweifelhafte angebliche Taten des Propheten von hohen islamischen „Geistlichen“ noch in die heutige Zeit allen Ernstes in die heutige islamische Lebensweise transportiert werden können.
    Da zweifele ich dann tatsächlich an der Vernunft solcher Geistlicher, die nicht im Entferntesten daran denken, diese Religion reformieren zu wollen.

  2. Horst Urban Says:

    50.000 muslimische Mädchen von Beschneidung (Genital-Verstümmelung) betroffen und das in Deutschland! Wie hoch ist die Zahl in Österreich und anderen EU Staaten?

    Kann mir jemand sagen wie lange wir diese Bestien, denn als Menschen kann man fundamentalistische Muslime nicht bezeichnen, noch hofieren?
    Wann treten die europäischen Staaten diesen perversen Lüstlingen endlich mit aller Härte und Entschiedenheit entgegen?

    Wo bleiben da die Menschenrechte, denen sich westliche Politiker und Institutionen, allen voran die UNO, verpflichtet haben?

    Weshalb dürfen Deutsche Ärzte eine festgestellte Genital-Verstümmelung nicht melden? Rechtsstaat „quo vadis“?

    Wann werden die kriecherischen Politiker – z. B. Herr Wulff – der Islam gehört zu Deutschland -, endlich aufwachen und diese mörderische Religion in die Schranken weisen in dem sie den Exekutivorganen, z. B. BDK, höchste, legistisch abgesicherte Kompetenzen, einräumen?

    Wann wird endlich Ärzten eine gesetzliche Meldepflicht auferlegt?

    Wann werden staatliche Familienbetreuer unter ärztlicher Begleitung unangemeldet Kontrollen in muslimische Familien vornehmen und Mädchen auf Genital-Verstümmelung untersuchen dürfen?
    Immerhin besteht ein latenter Verdacht gegenüber Familien mit islamischen Hintergrund, dass der Tatbestand schwerer Körperverletzung verursacht wird oder wurde! Nur eine laufende Kontrolle kann das verhindern bzw. Täter vor Gericht bringen!

    Wann werden endlich die legistischen Maßnahmen gesetzt, die diese unmenschliche Art der Körperverletzung unter Höchststrafe, wie bei Mord stellt?

    Wann ächten die westlichen, angeblich humanen Politiker jene heuchlerischen Staatmänner, von Erdogan angefangen, solange, bis sie den Islam als bestialische, menschenverachtende Religion verbieten?

    Kann mir auf diese Fragen jemand eine Antwort geben? Wahrscheinlich nicht, denn vor lauter Buckeln vor dem Islam, haben die westlichen Politiker schon ganz krumme Rücken und das kommt davon, weil sie nur eine Wirbelsäule, aber kein Rückgrad haben und möglicherweise die Genital-Verstümmelung auch als Kulturbereicherung ansehen!

  3. bazillus Says:

    Herr Urban,

    diese Fragen hätte ich ich auch gern beantwortet? Wenn es der Weltgemeinschaft nicht gelingt, hier mit eisernem Besen zu kehren, wird sich nichts ändern.

    Sie dürfen dabei aber nicht vergessen, dass Frauen und Christen keine Lobby haben. Frauen und Christen haben gelernt, zu dulden. Darum wird auch kein großes Aufhebens gemacht, wenn Mädchen zu Millionen beschnitten werden und Christen wie zuletzt in Nigeria, immerhin 80 an der Zahl, durch Menschen islamischen Glaubens mit dieser ungeistigen Grundhaltung ihrer Polit-Areligions-Ideologie abgeschlachtet werden.

    Sie wissen doch, dass der Islam nie Schuld sein kann. Palästinenser sind nie Schuld am Nahostkonflikt und unsere Islamvertreter würden zu obigen Gräueltaten sagen: „Das alles hat nichts mit dem Islam zu tun“. Da unsere Bücklinge von Politik und Kirche dies ungeprüft glauben und sogar für wahr halten, obwohl langsam die Einsicht dämmern müsste,dass die Grundstruktur dieser Subreligion eine faschistoide ist, wird sich an den Zuständen nichts ändern.

    Aber solange es nicht um lebensnervige Interessen Europas oder Amerikas wie z. B. Absatzmärkte und Öl geht, ändert sich nichts. Wer sind schon diese leidenden Frauen und Mädchen, wer sind schon die verfolgten Christen und Nichtmuslime. Hauptsache wir können unseren Bauch schmieren und den Islam so weitermachen lassen, solange wir unsere Ruhe haben. Gleichgültigkeit gegenüber dem Nächsten, insbesondere gegenüber dem Schwächsten Mitglied einer totalitären Gesellschaft ist der Tod der sog. westlichen Gesellschaft. Dieser Seuche , ausgelöst durch den Lethargievirus, ist Europa verfallen und ist wie die schwarze Pest im Mittelalter über diesen Kontinent mit rasender GEschwindigkeit gezogen. Im Gegensatz zur schwarzen Pest, gegen die im wahrsten Sinne kein Kraut gewachsen war, könnte sich hier etwas ändern, wenn die Einsicht da wäre, wenn die Ursache dieser Handlungen im Islam ausgemacht werden würden. Das jedoch ist wegen der Gewaltaffinität des Islams nicht zu erwarten.

    Das Aufwachen wird schmerzlich sein.


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