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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Morden geht auch zu Weihnachten weiter 26. Dezember 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 02:57

Nigeria: 20 Tote bei Anschlägen auf Christen

 

Lagos, 25.12.2010 (KAP) In der Stadt Jos in Zentralnigeria sind am Heiligen Abend bei Bombenattentaten 20 Menschen ums Leben; sieben weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Nach Informationen der Zeitung „Leadership Weekend“ explodierten insgesamt vier Bomben in der Altstadt. Einer der Sprengsätze war ganz in der Nähe einer katholischen Kirche platziert. Als er explodierte, seien mehrere Menschen, die auf dem Weg zum Gottesdienst waren, ums Leben gekommen. Wer hinter den Anschlägen steckt, ist noch unklar. Beobachter gehen davon aus, dass es sich um radikale Muslime handeln könnte. Dafür spricht, dass alle vier Bomben in vorwiegend christlichen Gebieten deponiert waren. Außerdem sei für die Tatzeit der Heilige Abend gewählt worden.

Feuergefecht vor Kirche: In der Stadt Maiduguri im Nordosten Nigerias haben mutmaßliche Mitglieder einer Islamisten-Sekte am Heiligen Abend Christen bei einer Weihnachtsmesse angegriffen. Das Militär habe die Angreifer nach einem mehrminütigen Feuergefecht vor einer Kirche in die Flucht geschlagen, teilte ein Armee-Sprecher mit. Niemand sei verletzt worden. Anderen Medienberichten zufolge kostete der Angriff allerdings sechs Menschenleben, eine Kirche sei in Flammen aufgegangen. Bei den Angreifern soll es sich um mutmaßlich Mitglieder der „Boko Haram“-Sekte gehandelt haben. Die Gruppe wird seit dem vergangenen Jahr im Norden des Landes für eine Serie religiös motivierter Angriffe verantwortlich gemacht. Nicht immer ist die Gewalt gegen Christen in Nigeria aber originär religiös motiviert. Oft geht es hauptsächlich um Zugang zu Land, Ressourcenverteilung und ethnische Konflikte.

 

Sechs Christen bei Bombenanschlag in philippinischer Kirche verletzt

 

Bei einem Bombenanschlag auf eine christliche Weihnachtsmesse auf der philippinischen Insel Jolo im Süden des Landes sind sechs Menschen leicht verletzt worden. Die Explosion ereignete sich nach Angaben des philippinischen Militärs am frühen Samstagmorgen während eines Gottesdienstes. Polizeikräfte untersuchten nach der Detonation, bei der auch der Pfarrer der Gemeinde verletzt wurde, den Anschlagsort. Über die möglichen Urheber des Angriffs wollte das Militär keine Angaben machen. Die Insel Jolo gilt jedoch als Hochburg der mit der Terrororganisation Al-Kaida verbundenen radikalislamischen Gruppierung Abu Sayyaf, die für zahlreiche Entführungen und Anschläge mit vielen Todesopfern verantwortlich gemacht wird.

 

Fünf Tote bei Anschlag in Pakistan

 

Islamabad: Mindestens fünf Menschen sind bei einem Bombenattentat in Pakistan nahe der afghanischen Grenze ums Leben gekommen. Zehn Menschen wurden verletzt, sagte ein Regierungsbeamter. Unklar sei, wer hinter dem Anschlag stecke. In dem Gebiet bekämpft die Regierung Taliban-Kämpfer und Mitglieder des Terrornetzwerkes Al-Kaida. In der Nacht zum Freitag waren bei koordinierten Angriffen von Taliban-Kämpfern auf Kontrollpunkte im Nachbardistrikt 11 Soldaten und 24 Extremisten getötet worden. {Quelle: http://www.yahoo.nachrichten.de}

 

One Response to “Das Morden geht auch zu Weihnachten weiter”

  1. bazillus Says:

    Na, da haben die Christen ja nochmal Glück gehabt, dass „die Gewalt gegen Christen in Nigeria nicht immer originär religiös motiviert“ ist. Es ist aber immer sehr passend, dass sich diese „Zugang zu Land, Ressourcenverteilung und ethnische Konflikte, ironischerweise gegen Christen richtet und hier und da mal eine Kirche in Flammen aufgeht, so als kleiner Nebeneffekt.

    Da können ja die Attentäter angenehm Religiöses (Verdienen mit Mord und Totschlag von 72 Jungfrauen des islamischen Himmels) mit dem irdisch Nützlichen (Zugang zu Land, Ressourcenverteilung und mal eben ein bisschen Rassenhass = Ethnokonflikte) verbinden. Wie schön. Ironie off.

    Es ist schon erstaunlich, wie der Islam schöngeredet und auch schöngeschrieben wird, bis wir alle davon überzeugt, sind, dass diese Konflikte, diese Morde nichts, aber auch garnichts mit dem Islam zu tun haben.


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