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Weihnachten – Die Geburt von Jesus Christus 25. Dezember 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 01:50

An Weihnachten feiern die Christen die Geburt von ihrem Heiland Jesus Christus

 

Da es nicht sicher ist, an welchem Tag Jesus geboren wurde, feierten die Christen in aller Welt anfangs an verschiedenen Tagen seine Geburt. Später beschloss man in Rom, das Fest auf den 25. Dezember zu legen. In den meisten Ländern feiert man noch heute diesen Tag, um dem frohen Anlass zu gedenken: Die Christen glauben, dass Maria in dieser Nacht in einem Stall in Bethlehem den „Sohn Gottes“ zur Welt brachte.

 

Darstellung der Geburt Jesu in einem Stall in Bethlehem (Quelle: Wikipedia). Als erster einheitlicher Weihnachtsfeiertag wurde der 6. Januar festgelegt. In Russland, Griechenland, Ägypten oder Serbien sind die meisten Christen nicht evangelisch oder katholisch, sondern orthodox. Diese orthodoxen Kirchen in Osteuropa feiern auch heute noch Weihnachten am 6. Januar. In Rom, dem Sitz des Papstes, wurde dann im Jahr 336 beschlossen, das Fest umzulegen. Am 25. Dezember feierten die Römer nämlich damals ihren Sonnengott Sol Invictus. Da die Christen aber sicher waren, dass Jesus Christus das wahre „Licht der Welt“ ist, haben sie das heidnische Fest einfach umgedeutet.

 
Die Weihnachtsgeschichte: Im Jahr 4 vor Christus hatte der römische Kaiser Augustus angeordnet, dass sein ganzes Volk gezählt werden sollte. Dafür mussten sich alle Männer auf den Weg in die Orte machen, in denen sie geboren worden waren. Unter den vielen Menschen, die sich nun aufmachten, waren auch Maria und Josef. Es war ein ganz schön langer Weg von Nazareth nach Bethlehem. Da sie nicht sehr reich waren, mussten die beiden sich zu Fuß auf den Weg machen, obwohl Maria hoch schwanger war.

 

In Bethlehem angelangt, suchten Maria und Josef eine Unterkunft – doch alle Betten waren belegt. Sie waren nicht die einzigen, die zur Volkszählung in die große Stadt gezogen waren. Schließlich fanden sie einen Viehstall, in dem sie sich zur Nacht niederließen. Dort bekam Maria ihr Kind. Der Geschichte nach leuchtete genau zu dieser Zeit über dem Stall ein heller Stern auf. Einige Hirten auf dem Felde, die ihre Schafe hüteten, bemerkten den Stern zuerst. Dann erschienen ihnen Engel, die die Geburt des Heilands verkündeten, der die Welt erlösen und den Frieden bringen solle. Sie folgten dem Weihnachtsstern und fanden das Jesuskind in einer Futterkrippe liegen, wie es die Engel vorhergesagt hatten. Die Hirten waren sehr bewegt und erzählten das Wunder überall weiter. So kamen noch viele andere Menschen, um das Wunder von Jesu Geburt zu bestaunen. Sogar Könige aus weit entfernten Gegenden hatten den Weihnachtsstern am Himmel leuchten gesehen und machten sich auf, diesem zu folgen. Sie kamen einige Tage später an der Krippe an und opferten dem gesegneten Kind Myrrhe, Weihrauch und Gold.

 

Jesus, der Heiland der Christen: Gipfelkreuz in den Dolomiten: Darstellung Jesu am Kreuz (Quelle: pixelio marathonman)So begann das Leben von „Gottes Sohn auf Erden“. Gott ist im Christentum übrigens drei in eins: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Man nennt ihn daher auch dreieinigen Gott. Das weitere Leben von Jesus Christus ist im Neuen Testament in der Bibel aufgeschrieben. Er tat viel Gutes, predigte Vergebung und Toleranz, setzte sich für Arme, Kranke, Außenseiter und Verbrecher ein und wurde schließlich vom römischen Stadthalter Pontius Pilatus zum Tode verurteilt, weil er zu viel Unruhe stiftete. Doch mit seinem Tod am Kreuz hat Jesus dem Christentum nach die Sünden aller Menschen auf sich genommen, die an Gott glauben und ist heimgekehrt zu Gott. Christus soll so die gläubigen Menschen von ihren Sünden befreit haben, damit sie unbelastet Gutes tun können. Da er dem christlichen Glauben nach an Ostern in den Himmel auferstanden ist, ist auch Ostern und nicht Weihnachten das höchste Fest der Christen. {www.helles-koepfche.de – Von Kai Hirschmann}

 

3 Responses to “Weihnachten – Die Geburt von Jesus Christus”

  1. Paola Says:

    Und Du Kind,wirst Prophet des Höchsten heißen.
    Lk 1,76 a

    Den christlichen Mitschwestern und Brüdern
    die die Ankunft des Herrn am 24.12.ehren und feiern
    ein gesegnetes ,frohes Weihnachten.

    Friede-wo ist Friede auf dieser
    Welt?Nur wenn ich Sehnsucht
    nach Frieden habe,kann ich Schritte des Friedens gehen!
    Nur wenn Friede in mir wird, kann
    er sich in meiner Umgebung
    ausbreiten.

    Gott landet bei den Menschen.
    Ob er ankommt
    oder nur strandet,
    liegt an Ihnen.

    Verherrlicht ist Gott in der Höhe,und auf Erden ins Friede bei den Menschen seiner
    Gnade.
    Lk 2,14

  2. Horst Urban Says:

    Ich frage mich immer wieder, warum der Messias Israels – ER kam in seine Eigentum (Joh. 1,11) – dieses Eigentum war das auserwählte Volk und das Land Israel – nicht mit seinem jüdischen Namen benannt wird.

    Im Lukasevangelium überbringt der Engel Gavri-el dem etwa 16 jährigen jüdischen Mädchen Mirjam (nicht Maria) die Botschaft, dass sie einen Sohn haben wird, der von Ha El-jon, dem Allerhösten kommt und dem sie den Namen Jeshua geben soll.

    Jeshua bedeutet übersetzt: „Gott rettet“ hingegen hat der Kunstname Jesus keinen Wortstamm und daher auch keine Bedeutung. Warum blieb man nicht bei seinem jüdischen Namen, den alle messianischen Juden und Heiden, von den Aposteln angefangen, zumindest im 1. Jhd. nach seiner Geburt bezeugten und verkündeten. „Das Heil kommt von den Juden“ – mußte die Samariterin am Jakobsbrunnen, aus dem Mund Jeshuas, hören (Joh. 4,22).

    Die Antwort ist sehr einfach. Sie geht aus dem zweiten Absatz des Artikels oben hervor. Der römische Kaiser Konstantin hatte das sich immer mehr ausbreitende Christentum sozusagen „verstaatlicht“ und mit dem Heidentum assoziiert. Schon vor seiner Zeit begann sich die „Substitutionstheologie“ breit zu machen, die bis heute behauptet, das Christentum sei der legitime Nachfolger, des Judentums. Die Juden hätten im Heilsplan Gottes keine Bedeutung mehr, weil sie ihren Messias Jeshua ermordet haben. Kaiser Konstantin rottete alles jüdische radikal aus dem Christentum aus und verbot bei Strafe jeden Kontakt zu Juden. Die römisch katholische Religion, mit ihrem „allein seligmachenden Anspruch“ sprach ihn heilig.

    Dies Behauptung, das Christentum habe das auserwählte Volk Israel ersetzt (substituiert), weil es den Messias ermordet habe, soll einen infamen geistigen und geistlichen Diebstahl rechtfertigen und ist außerdem eine glatte Lüge. Die Juden durften Jeshua gar nicht töten, weil ihnen Pilatus das Recht der Exekution von (religiösen) „Verbrechern“ entzogen hatte.
    Der Messias Israels und der ganzen Welt wurde von römischen Söldnern, unter denen sich auch Germanen befanden, gekreuzigt. An seinem Tod war sozusagen die ganze Welt beteiligt. Die Juden verurteilten IHN, die Heiden kreuzigten IHN und ihr Prokurator Pontius Pilatus, der den Justizskandal sanktionierte, wusch seine Hände in Unschuld.

    Zurück zur Weihnachtsgeschichte. Der Termin Weihnacht kann nur als fiktiv bezeichnet werden, denn in diese Jahreszeit fällt kein jüdisches Fest, außer Chanukka und dieses Fest wurde nicht von Gott angeordnet. Der Grund warum der Dezember nicht als Geburtsmonat in Frage kommen kann liegt auf der Hand. Diese Jahreszeit eignet sich auch in Israel nicht für längere Reisen und Kaiser Augustus hätte die Volkszählung nie auf diesen Termin gelegt.

    Es gibt einen biblischen Beleg dafür, dass die Geburt Jeshuas zum Sukkotfest (Laubhütten) Ende September Anfang Oktober stattgefunden hat.

    Wenn man den Bericht im Lukasevangelium Kapitel 1 aufmerksam liest, stellt man fest, dass die Geburt Johannes des Täufers und die Geburt des Messias in einem kausalen Zusammenhang stehen. Elisabeth, die Frau des Priester Zacharias, war die Tante von Mirjam. Zacharias gehörte der Priesterabteilung Abija an, die, nach der Ordung, die einst König David erlassen hatte, zweimal im Jahr, einen vierzehntägigen Dienst im Tempel in Jerusalem zu absolvieren hatte.

    Zacharias‘ Abteilung hatte im Monat Tammus (zweite Hälfte August) Dienst. Anfang September (Monat Aw) kehrte er nach Hause zurück und seine Frau Elisabeth wurde schwanger. Als sie ihren sechten Schwangerschaftsmonat begann, das war etwa Anfang Jänner (ausgehender Monat Tewet) erhielt Mirjam die Botschaft vom Engel Gavri-el, dass sie den Messias zur Welt bringen würde. Neun Monate später kam, zum Laubhüttenfest (Sukkot), Ende September, Anfang Oktober, Jeshua, der Erlöser der Juden zuerst und auch der Heiden, zur Welt.

    Johannes der Täufer, der Herold des Messias wurde zum Pessachfest, das die Christen, (bessere Bezeichnung: Messianische Heiden) als Ostern bezeichnen, im Monat Nissan (April), geboren. Er war der Rufer in der gottlosen Wüste der Menschheit, der den Erlöser und Messias Israels ankündigte.

    Sukkot ist ein Fest, das Gott selbst durch Mose angeordnet hat. Es ist das dritte Wallfahrtsfest (2. Mose 23,16) und wird vom Christentum als Erntedank gefeiert. Seine tatsächliche Bedeutung weist aber auf die Befreiung des Gottesvolkes Israel aus der Willkürherrschaft Ägyptens hin und die Versorgung durch Gott auf der vierzigjährigen Wüstenwanderung.

    Weihnachten gehörte demnach zum Erntedank (Sukkot) gefeiert, denn es ist die Erinnerung daran, dass Jehua Juden wie Heiden von ihrer unermesslichen Schuld gegenüber Gott und dem Nächsten erlöst hat.
    Das Heil der Welt kommt nicht von einem „Religionsstifter“ namens Jesus, sondern vom jüdischen Messias Jeshua – Gott rettet – der seine verlorene Menschheit, Juden wie Heiden mit seinem Tod am Kreuz erlöst und mit seiner Auferstehung ihnen ewiges Leben in der Herrlichkeit zurückbringt..

  3. bazillus Says:

    Herr Urban,

    wir wollen uns da mal nichts vormachen. All das, was Sie schreiben, ist völlig korrekt. Nicht nur die katholische Kirche hat Fehler gemacht. Die jüdische Gelehrtenschaft hat Jesus

    a) nie als Messias angesehen
    b) als Zauberer degradiert
    c) Jesus spielte in der Lehre der Juden nie eine annähernd wichtige Rolle.

    Jesus wurde erst durch den christlichen Glauben zu dem, wie die Welt ihn heute sieht. Leider wurden die Juden, weil die Christen Jesus als den Sohn Gottes angebetet hatenn und haben als „Gottesmörder“ hochstilisiert nicht zuletzt von der kath. Kirche. Da gibt es kein wenn und aber. Das war und bleibt Unrecht.

    Letztlich glaube ich jedoch schon, dass dieses bewusste Nichtbeachten Jesu durch die jüdische Obrigkeit in der Folgezeit nach der Auferstehung Jesu auch dazu beitrug, die Fronten zu verhärten. Da jesus nicht als Messias angesehen wurde, sondern als dubioser Zauberer, wurde er zum Staub der jüdischen Geschichte, die aus der Thora letztlich nicht herauskam.

    Ja selbst die Apostelgeschichte enthält auch ohne die kath. Kirche schon antisemitische Äußerungen. Die Behandlung der Jünger nach der Himmelfahrt Jesu durch den Hohen Rat spricht bereits eine Totaltrennung aus. Der Name „Jeshuas“ sollte nicht mehr verkündet werden. Die Hohepriester ließen die Apostel ins Gefängnis werfen als sie mit ihrer Verkündigung nicht fortfuhren. Da die jüdische Gelehrtenschaft sich von Jesus so strikt distanzierten und seine Quailtäten nicht sehen wollten, war es m. E. nur legitim, Jesus christlich zu „verselbständigen“.

    Damit jedoch waren die Fronten geklärt. Ich vestehe die damaligen Schriftgelehrten sehr gut. Wie hätten sie dem Volk lehren können, dass die Feindesliebe in ihrer Situation das Beste sei. Wie hätten sie lehren können, dass einer der ihren nicht nur der Messias sei, sondern der Sohn Gottes, was laut der ersten Fassung der 10 Gebote völlig ausgeschlossen war. Jesus wurde nur als Zauberer angesehen, nicht von Gott erfüllt. Damals wie heute sind die ersten 5 Bücher Mose das Gesetz- und Regelwerk der jüdischen Gemeinden und die lehnen wie der islam eine Beigesellung eines weiteren Gottes oder Sohnes ab. Das kann ich akzeptieren.

    Lediglich die messianischen Juden akzeptierten Jesus zumindest als Messias. Aber ich denke, die Anzahl dieser Juden hält sich stark in Grenzen. Sie sind ein wichtiges Bindeglied in der Beziehung zwischen Christen und Juden.

    Letztlich meine ich, dass die Kirchen Recht taten, Jesus für sich, für ihre Lehre, die ja auch die Lehre Jesu war, zu vereinnahmen. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen kann ich Konstantin verstehen. Was ich nicht und nie verstehen kann, dass die Juden a) in Sippenhaft für den Tod Jesu verantwortlich gemacht wurden und b) nicht als das Urvolk, aus dem Jesus hervorging, angesehen wurde und den Juden allein wegen dieser Tatsache so wenig Dankbarkeit entgegengebracht wurde.

    Ich gehe seit meiner Kindheit regelmäßig sonntags zur Kirche und höre regelmäßig Texte aus dem AT in der hl. Messe. Also so zerschnitten ist das Band zwischen dem Judentum und dem Christentum in seiner Gänze nicht. Das AT hat für das Christentum auch eine bedeutende Rolle. Das Judentum hingegen kann mit Jeshua noch heute nichts bis wenig anfangen.

    Das sind leider die Fakten.


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