kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pater Jota und sein Film „Mohameds Hunde“ 19. Dezember 2010

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 02:38

Erklärung: Pater Jota ist kein Geistlicher, sondern ein eifersüchtiger Kopte, der für seine klaren Artikel bekannt ist. Das ist also nur ein Pseudonym und kein priesterlicher Rang. Jeder in Ägypten kennt ihn, vor allem die Moslems und vorerst der Sicherheitsdienst. Jedoch weiß keiner, wer er ist oder wo er lebt. Ich persönlich fing seit den Unruhen in Alexandria (Oktober 2005) wegen des islamkritischen Theaterstücks „Ich war blind, doch jetzt kann ich sehen“ an, seine Artikel vom Arabischen ins Deutsche zu übersetzen. Eines stört mich an seinen Artikeln, was ich auch nicht übernehme, und zwar die unfeinen Ausdrücke, die nicht zu meinem Schreibstil passen.

 

Anlässlich der jüngsten Unruhen in Talibya wegen der Errichtung einer koptischen Kirche verkündete Pater Jota per Video auf Youtube seinen Film „Mohameds Hunde“. Das ist nicht sein erster islamkritische Film. Im Jahr 2009 zeigte er den Film „Mohameds Aufwiegelung“. Der neue Film, der nach dem orientalischen Weihnachtsfest (am 07. Januar 2011) ins Netz gestellt wird, sorgt jetzt schon für Tumulte in Ägypten. Wie immer schreiben die Journalisten und Schriftsteller, dass dahinter Israel stecke, um Ägypten durch Zerspaltung zu schwächen.

 

Einige ägyptische Zeitungen gossen Benzin ins Feuer, wie sie üblicherweise vorgehen, und berichteten nicht als mutmaßliche These, sondern als Gewissheit, dass Pater Markus Aziz der wahre Pater Jota sein sollte. Sie zeigten sogar sein Bild. Pater Markus musste vor 2 Jahren Ägypten verlassen, weil er als Hirte der weltbekannten „Hängenden Kirche der Heiligen Jungfrau Maria“ niemals aufhörte, Mubaraks Regime und die islamische Strömung zu kritisieren, vor allem nach jedem Angriff gegen die Kopten, die man nicht mehr zählen kann. Darum meldete sich Pater Jota und nahm beredte Stellung zu den Lügengeschichten der ägyptischen Presse.

Worum geht es bei diesem Film?

 

Der Film ist eine Antwort auf die scharfe Munition, welche die muslimischen Soldaten und Polizisten unter dem Jubelruf „Allah Akbar“ in der Kirche von Talibya abfeuerten, und dass das Leben der unschuldigen Kopten sie nicht kümmerte. Ebenso stellt der Film die Antwort auf die Demos der Moslems in Kairo, Alexandria und den anderen Bundesländern dar, welche nach jedem Freitagsgebet veranstaltet wurden, und welche die Gefühle von mehr als 15 Mil. Kopten verletzten. Absichtsvoll haben die Moslems dabei seine Heiligkeit Papst Schenuda als religiöses Symbol beleidigt, welcher nicht weniger an Würde als der Prophet des Islam ist. Die überaus vulgären Schimpfworte, obszönen Affronts, unverkennbaren Morddrohungen und barbarischen Gäste wie das Bild Papstes Schenuda zu bespucken und mit den Schuhen drauf zu schlagen, sind eine Beleidigung  der Ehre und Gefühle aller Kopten. Das ist durchaus unakzeptabel und geschah nirgends auf der ganzen Welt; nur die Moslems in Ägypten taten es! Sie überschritten alle roten Linien und zeigten keinen Respekt gegenüber Heiligtümer und Symbole anderer Religionen, wo sie sich auf Gewalt und Terror verließen, während sie sich sicher waren, dass keiner unter den Kopten mit denselben Demos darauf antwortet, bei denen ihre Führer beleidigt werden sollten. Dafür appellierten die Kopten an den Staat, Alazhar und das Ministerium für islamische religiöse Angelegenheiten, diese Diffamierungen zu stoppen.

 

Wie immer geschah nichts! Im Gegenteil wurden die Demos von den führenden Scheichs gutgeheißen und man sprach von Meinungsfreiheit und dem freien Willen des Volkes. Der Staat, der für seine Brutalität bekannt ist, schaute tatenlos zu. Die Generäle und hochrangigen Offiziere führten sogar freundliche Gespräche mit den Demonstranten, was man auf den vielen Videos sehen kann. Seltsamerweise gaben der Großscheich Altajeb und das Institut für islamische Forschungen mehrere Erklärungen ab, aus denen Hass, Hinterlist und Aufhetzung herausgehen. Die beiden verurteilten den Bericht des amerikanischen Außenministeriums bezüglich der Rechte und der Lage der Kopten und hielten ihn für eine listige Einmischung.

 

Wir haben kein einziges Wort der Verteilung seitens der Moslems gehört, wo das Oberhaupt der Kopten fast dreimonatelang vor den bedeutendsten Moscheen Kairos und Alexandrias auf übelste Weise beleidigt wurde, wobei das Christentum herabgewürdigt und zum Boykott der koptischen Firmen und Produkte aufgerufen wurde. Niemand unternahm etwas dagegen.

 

Der Film ist eine Antwort auf „Salim Elawa“ und „Yousef Zidan“, die das Christentum auf Seiten der nationalen Zeitungen und den ägyptischen und arabischen Kanälen herabwürdigen, was aus fast allen Moscheen jeden Freitag die Wohnungen der Kopten überfällt, und was man in allen Medien sieht, liest und hört. Vor drei Wochen beschrieb Scheich „Abd Allah Samak“ die Heilige Schrift als „voller Abfälle“. Keiner der muslimischen Führer verurteilte diese Herabwürdigung. Der Großscheich Altajeb herabwürdigte die Heilige Schrift, als er mit den Mitgliedern des Institutes für islamische Forschungen sagte, dass die Bibel verfälscht wurde.

 

Als ich, Pater Jota, vor drei Jahren davor warnte, dass wir auf diese ständigen Angriffe und Diffamierungen antworten werden, rief die von Kopten gegründete ägyptische Tageszeitung Alahram dazu auf, diese Denunziationen zu unterbinden. Dieselbe Alahram veröffentlichte letzte Woche einen Artikel, bei dem seine Heiligkeit beleidigt wurde, die Kopten als Verräter beschrieben und dieselben Lügen verbreitet wurden; genau das, was die Moslems bei den dreimonatigen Demos aus den Lungen geschrien haben. Der Chefredakteur Osama Saraya konnte diesen Artikel doch nicht veröffentlichen lassen, wenn er dies wollte, aber das ist ja die Politik des ägyptischen Systems. Vom Staatschef bis zu allen Beamten in den diversen Ministerien ist eine beschlossene Sache, die Rechte der Kopten mit Füßen zu treten und sie mutwillig zu verletzen, weil sie wissen, dass die Kopten friedlich und ungläubige Dhimmys sind.

 

Was die Kopten am meisten empörte, war das schizophrene Verhalten der ägyptischen Sicherheitsbehörden, welche die dreimonatigen Demos tatenlos zuließen und bewachten, obwohl sie gemäß dem ägyptischen Gesetz die nationale Sicherheit des Landes und den Frieden unter den Bürgern gefährden. Hingegen gingen dieselben Behörden, gestärkt durch die Sicherheitsgarde mit über 5000 Soldaten, mit unbeschreiblicher Brutalität gegen friedliche Kopten vor, die in Talibya in und vor der Kirche waren. Anstatt einzugestehen, dass dies ein Fehler war, wurden die Kopten in den Medien als Rebellen bezeichnet und man nahm wahllos Hunderte von den koptischen Jugendlichen fest. Selbst die Schwerverletzten warf man ins Gefängnis. Bis jetzt wird die Kirche angegriffen, weil sie um ihre inhaftierten Kinder kämpft.

 

Aus all diesen Gründen fand ich für angemessen, den Moslems durch diese Filme zu zeigen, wie es wehtut, wenn man ihre Religion angreift. Dass der Staat den Moslems erlaubt, die Heiligtümer der Christen herabzuwürdigen, ohne zuzulassen, dass die Christen darauf antworten, gibt den Kopten automatisch das Recht, den Islam anzugreifen, was ihren Büchern entnommen wird. Dabei möchten wir betonen, dass der islamische Terror uns Kopten nimmer davon abbringen wird, die Stimme zu erheben, um gegen das Unrecht gegenüber den Christen zu protestieren. Es ist legitim und erlaubt, der ganzen Welt zu zeigen, was in dem Koran und den Büchern der Hadithe und der Biographie Mohameds zu zeigen, und auch was die Kopten tagtäglich in ihrem eigenen Heimatland erleben müssen. Immer sachlich und dokumentiert.

 

Das Drehbuch betitelte ich anfangs mit „Der Kelch des Grimms“ und habe ihm später den Titel „Die Hunde Mohameds“ verliehen, weil diejenige, die dreimonatelang Demos führten und die Würde der Kopten verletzten, den bellenden Hunden gleichen. Das Drehbuch erhielt der Regisseur, dem ich auch detailliert erklärte, wie ich mir die Szenen vorstelle und wünsche.

 

Und solange die Moslems die Heiligtümer anderer Religionen nicht respektieren, werden wir weitere Filme machen und Beschwerde an die Institutionen versenden, die von Religions- und Meinungsfreiheit sowie gleiche Rechte für alle Bürger verstehen. Alle koranischen Suren wird ein Karikaturist fachgemäß erörtern, damit die im Dunkel Tappenden aufhören, den Islam als friedliche „Religion“ zu bezeichnen. Und dann werden wir sehen, wie lange eure Behauptung standhalten wird, dass der Islam über dem Christentum stehe. Die Zeiten sind vorüber, während denen die Scheichs wie Metwaly Elscharawy und Keschk jede Woche im ägyptischen Fernsehen das Christentum herabwürdigten, und weh wenn ein Kopte sich wagte, dies zu dementieren. Jetzt gibt es Internet, Satteliten und mit Kamera ausgestattete mobile Telefone. Jetzt leben etwa drei Millionen Kopten im Ausland, die die Schreie ihrer verfolgten Familien und Glaubensgeschwister nach außen tragen. Die ganze Welt nimmt diese Schreie wahr. Es wird nicht lange dauern, bis der Islam wie ein Kartenhaus ins sich zusammenbricht.

 

Das Video: http://www.youtube.com/watch?v=MSc_Ipar6lI&feature=player_embedded

 

One Response to “Pater Jota und sein Film „Mohameds Hunde“”

  1. Ulla Emde Says:

    Richtig, die Christen u.a. müssen sich mit legitimen Mitteln gegen den Islam wehren. Die öffentliche Meinung weltweit ist dabei eine große Macht. Durch die Existenz des Internets kann man die Welt eigentlich nicht mehr belügen.
    Hoffentlich geht der Rückgang des Islams schnell und ohne unangemessene Opfer.
    Ich wünsche den Christen und allen, die unter dem Islam leiden, Ausdauer und Durchhaltekraft und letzten Endes Erfolg.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s