kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Graue Wölfe im Kultur-Schafspelz 19. Dezember 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 01:45

Jahrelang hatte die Stadt Wiesbaden den „Türkischen Jugend und Kulturbund“ im Stadtteil Biebrich unterstützt. Nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks (HR) sollen insgesamt über 30 000 Euro in den Verein geflossen sein. Jetzt schlugen CDU Ortsvorstände in Biebrich Alarm und wiesen darauf hin, daß der Verein seit Jahren intensive Kontakte zur Türkisch nationaler Szene pflegt, zu der auch die „Grauen Wölfe“ gehören. Die Stadt hat nun Konsequenzen für die aus Steuergeldern finanzierte Organisation angekündigt. Der mit knapp 70 000 Einwohner größte Stadtteil von Wiesbaden hat einen besonders hohen Ausländeranteil. Vor fünf Jahren geriet der Vorort durch einen Ehrenmord in die Schlagzeilen. (von Klaus Lelek)

 

Rote Karte für die Grauen Wölfe: Stadt Wiesbaden stellt Kulturbund ins Abseits

 

Wüste Beschimpfungen für den Reporter: „Sie kriegen für Ihre Arbeit garantiert den Kommunisten-Preis“, geifert ein junger Türke am Telefon. Er bekennt, seit vielen Jahren Mitglied der Grauen Wölfe zu sein, „und darauf bin ich stolz“. Sein Feindbild ist klar strukturiert: Wer den Türkischen Jugend- und Kulturbund angreift, Kritisches schreibt, müsse zwangsläufig ein Kommunist sein. Seit Donnerstag ist sein Feindbild wahrscheinlich erweitert: In Wiesbaden steht der Verein fortan im Abseits. Zwei Monate währte die Diskussion. Seit Oktober hatte diese Zeitung in einer Vielzahl von Berichten die ideologische und personelle Einbindung des Vereins dargestellt. Jetzt zieht die Stadt den Schlussstrich, gemeinsam mit dem Ortsbeirat Biebrich.

Integrationsdezernentin Birgit Zeimetz (CDU) hat den Türken die Selbstauflösung des Vereins nahe gelegt, den sofortigen Rücktritt des Vorsitzenden Erdogan Altiparmak und seiner Vorstandskollegen gefordert. Der Verein komme für die Stadt nicht mehr als Gesprächs- oder Kooperationspartner in Betracht, sagt Zeimetz. „Dieser Verein ist für uns kein Partner mehr“.

Der Verein bekommt auch kein Podium zur Selbstdarstellung mehr, wie etwa auf dem jährlichen Sommerfest des Ausländerbeirates. Dort waren übrigens Mitglieder des Vereins vor Jahren schon in T-Shirts mit dem einschlägigen Symbol der türkischen Rechtsextremen, dem Wolf, aufgefallen. Diese Signale wurden ebenso nicht weiter verfolgt wie das spätere Aussitzen, das der Verein an den Tag legte, als ihn 2008 das Integrationsamt zur Offenlegung des politischen Hintergrundes aufforderte. Die Forderung war an den damaligen Vorsitzenden gegangen. Den Vorsitz hatte Süleyman Dogan, dessen Sohn Salih seit 2004 Vorsitzender des Ausländerbeirates ist.

 

Geldhahn wird zugedreht: Zugedreht wird dem Verein auch der Geldhahn. Geld ist in der Vergangenheit reichlich geflossen:Seit 2004 erhielt der Verein rund 30.000 Euro, zugewiesen wurden die Mittel vom Ausländerbeirat. Dort hatten die türkischen Rechtsextremen ihren Einfluss nach und nach ausgebaut. Innerhalb der türkischen ultranationalistischen Szene, wie aber auch nach außen in Wiesbaden, ist der Verein hervorragend vernetzt. Auch das hat wesentlich dazu beigetragen, dass er hoffähig war. Mit Erfolg – Fürsprecher lobten den Verein lange als Vorbild für Integrationsarbeit.

 

Aus dem Mund der Integrationsdezernentin hörte sich das am Donnerstag auf einer eigens anberaumten Pressekonferenz ganz anders an: Der Verein in seiner politischen Ausrichtung habe „den Integrationsprozess der türkischstämmigen Menschen in Wiesbaden erheblich belastet“, kritisiert Zeimetz den Vorstand des rund 200 Mitglieder zählenden Vereins. Laut Satzung ein unpolitischer Verein, 1990 gegründet, ist er ein Auslandsableger der türkischen „Partei der nationalen Bewegung“ (MHP), auf Türkisch: Milliyetci Hareket Partisi. Sie ist extrem nationalistisch. Zeimetz bestätigte auch in diesem Punkt Recherchen dieser Zeitung. {Quelle: Wiesbadener Zeitung: Von Wolfgang Degen}

 

Wiesbaden übt Druck auf Kulturbund aus

 

Der türkische Jugend- und Kulturbund Wiesbaden soll Beziehungen zur Türkisch-Nationalistischen Szene pflegen. Die Stadt Wiesbaden hat nun Konsequenzen für die aus Steuergeldern finanzierte Organisation angekündigt. Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?key=standard_teaser_40406335&type=v&rubrik=34948&mediakey=fs/hessenschau/20101216_1645_kulturbund

 

One Response to “Graue Wölfe im Kultur-Schafspelz”

  1. bazillus Says:

    Geht die Welt unter? Werden einige Kommunen wach? Was ist los?

    Ein richtiger Schritt in die richtige Richtung? Gibt es noch Menschen, die Mut beweisen? Wow: Ich hoffe, der Mut wird nicht wieder gerichtlich untergraben.


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