kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die sieben Todsünden der Islamkritiker (Teil 5): Die Undankbarkeit 17. Dezember 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:26

Kleine Geschenke erhalten und mehren die Freundschaft

„Den ganzen Tag begehrt er voller Gier, doch der Gerechte gibt und knausert nicht“ (Sprüche 21.26).

 

Undankbarkeit ist nicht einmal eine Untugend geschweige denn eine Todsünde. Sie ist leider heutzutage normaler Alltag. Vielleicht hat man deshalb vergessen sie in den Kanon der klassischen Todsünden aufzunehmen, weil ihre eigentliche Ursache der „Geiz“ ist.  Geiz wiederum ist eine Todsünde erster Ordnung, weil sie am Ende immer zum Ruin führt. Restaurants,  die  kleine Portionen servieren, verlieren bald ihre Gäste, mag das Essen auch noch so gut sein. Wirte, die ihre Gläser nur halb vollschenken, ebenfalls. Musiker, die keine Zugaben spielen, machen sich unbeliebt. Und wer einmal seinen Stammgästen Mogelschinken angedreht hat, kann seine Pizza an die Wand werfen. In diesem Punkt können Exilchristen eine Menge von ihren Gegnern lernen. Am Tag der offenen Moscheen biegen sich die Tische unter der Last Orientalischer Köstlichkeiten. Die Ahmadiyya Gemeinden kehren pünktlich zum 1. Januar, wenn Lieschen Müller und Hans Schmidt ihren Rausch ausschlafen, die Feuerwerkskörper von Deutschlands Straßen. Als Dankeschön schreibt dann Dr. Lieschen Müller, Redaktionsleiterin einer Provinzzeitung, mindestens einen Dreispalter und fügt noch ein Gruppenbild der fleißigen Korankehrer dazu. Allerdings ohne Dame. Die hockt derweil als demütige Dienerin ihres Paschas zu Hause. Ist sie noch nicht Zwangs verheiratet,  darf sie als gehorsame Tochter den Sportunterricht nicht besuchen und auch nicht an der Klassenfahrt teilnehmen. Daß der Oberguru dieser seltsamen Islamsekte die Menschen der westlichen Welt als „Maden und Tiere“ bezeichnet, wird von der Redakteurin ebenfalls sorgsam verschwiegen. Alle Jahre wieder werden diese Rituale wiederholt – bald ist es wieder so weit – und alle Jahre funktioniert diese freigiebige PR- und Image Kampagne, die sich vielleicht der zum Islam konvertierte ehemalige Hippieschriftsteller Hadayatullah  Hübsch ausgedacht hat, mit der Präzision eines Uhrwerkes. Dann eines Nachts, fast  auf den Tag genau vor sechs  Jahren, kletterte ein böser Mensch durch das Klofenster der Moschee in Usingen und hielt ein Feuerzeug an eine Kautsch. Sogleich stieg dicker Rauch auf, der nicht nur die Decke  schwärzte, sondern auch sehr viel Druckerschwärze in Bewegung setzte.

„Meine Moschee brennt!“ rief der Bürgermeister und sprang um fünf Uhr Morgens in seine Klamotten.  Schnell hatte die fleißige Feuerwehr den Zimmerbrand- Sachschaden 50 000 Euro –  unter Kontrolle. Völlig außer Kontrolle dagegen geriet die Berichterstattung. Tagesschau, Hessenschau, mindestens Hundert Journalisten aus Nah und Fern, berichteten über den Aufsehen erregensten Zimmerbrand der Deutschen Nachkriegsgeschichte. Ein „Bruchteil“ davon, ganze 28 Seiten, mehre Doppelseiten mit Bildern, wanderten in meine Pressedokumentation. Nachdem sich die Redakteure auf ihren Doppelseiten nebst Kommentarspalten ausgetobt hatten, beschrieben sie in den folgen Wochen und Monaten akribisch jeden weiteren Handgriff der Renovierungsarbeiten, bis hin zur aufsehenerregenden Meldung, daß die Moschee jetzt einen Hausmeister bekommt. Beschämt muß ich als säumiger Chronist eingestehen, daß ich NUR die Meldungen der „Frankfurter Neuen Presse, Lokalausgabe Usingen“ archiviert habe. Hätte ich die anderen Zeitungen des Rhein-Main- Gebietes, allen voran FAZ und FR noch hinzu genommen, wäre die Mappe wahrscheinlich doppelt so dick geworden. Als besonderer Bonmot dieses medialen Schildbürgerstreichs muß noch erwähnt werden, daß bei der Brandstiftung keinerlei „Brandbeschleuniger“ benutzt wurden, also weder ein Bezinkanister noch, die unter Islamisten so beliebte Propangasflasche, zum Einsatz kam. Die Tat konnte daher auf Grund der polizeilichen Ermittlungsakten eigentlich nur als  „Spontaner Vandalismus mit Ausländer feindlichem Hintergrund“ eingestuft werden, nicht aber als gezielter und von langer Hand geplanter Terrorakt. Um so infamer ist der Leserbrief eines deutschen Konvertiten, der den Zimmerbrand als „11. 9. für Usingen“ darstellte. Indessen Imam Hübsch alle Islamkritiker Deutschlands als „geistige Brandstifter“ brandmarkte.
Die Investition der pakistanischen Muslime in gute Kontakte und Öffentlichkeitsarbeit hatte sich also bezahlt gemacht. Sozusagen eine wundersame Buchstabenvermehrung in Sachen PR.

Fazit:  Während 1600 Aramäer am 28. November in Köln verzweifelt und lautstark den Tod von 60 abgeschlachteten Verwandten und Freunden beklagten. Niemand über die Morde an Kopten in Ägypten schreibt, tagtägliche Überfälle und Morde türkischer und arabischer Einzeltäter, Ehrenmorde, Racheakte, Bandenkriminalität, nach und nach im Mantel des Schweigens verschwinden, ist das gute Image der Islamisten trotz Sarazin und steigender  Migrantengewalt in Deutschland ungebrochen. Nach dem verheerende Überfall auf eine koptische Kirche zu Beginn dieses Jahres, kam auf der offiziellen Homepage der EKD kein Koptischer Würdenträger, etwa der Bischof aus Höxter, sondern jemand vom Zentralverband der Muslime zu Wort. Eine nicht mehr zu überbietende Infamheit, die beinah schon diabolische Züge aufweist.

Dieser fortlaufende Medienskandal  hat zwei Gründe: Das “kollektive Stockholmsyndrom“ der dekadenten, schizuiden Eliten, die seit Jahren eine Politik der „Sympathie mit dem Agressor“ betreiben. Ein Phänomen, daß man früher nur von Sozialarbeitern und Anwälten kannte, die sich so sehr mit ihrem „Klientel“ identifizieren, daß sie am Ende haargenau dessen Verhaltenweisen und Moral übernehmen. (Darüber werde ich nochmals gesondert berichten)

Der andere Teil des Problems ist leider hausgemacht. Seit vielen Jahren, besser gesagt Jahrzehnten, haben exilchristliche Gemeinden eine gute Öffentlichkeitsarbeit vermieden und ein ziemlich abgeschottetes Dasein geführt. Sind so gut wie gar nicht auf andere zugegangen.
Selbst zu deutschen Kirchen wurden keine Kontakte gepflegt.

Diese Beobachtung hat auch der Chefredakteur der ev. Nachrichtenagentur IDEA Christian Starke gemacht, der leider inzwischen auch die Seite gewechselt hat und lieber über „Homoehen im Pfarrhaus“ schwadroniert, statt Exilchristen eine Plattform für ihren Protest zu geben. „Jeder der bittet empfängt“ (Luk. 11,10) heißt es im Lukasevangelium. Doch jeder der empfangen hat, sollte auch dankbar sein, müßte man ergänzen. Solidarität ist keine Einbahnstraße. Dies gilt auch für den Protest von Exilchristen. Die Solidaritätsdemo der Kopten in Wiesbaden im Januar 2010 wurde mindestens zu einem Viertel von Aramäern besucht, die mit ihren roten Fahnen und Umhängen fleißig Flugblätter in der Fußgängerzone verteilten. Waren auch Kopten in Köln?

Diese Frage sollten sich alle beantworten, die nicht dabei waren. Ein wirkungsvoller Protest hat nur dann Erfolg, wenn er von einem solidarischen Geist getragen wird, der gleichzeitig von echter gegenseitiger Freundschaft erfüllt ist. Man kann nicht nur auf andere zugehen, wenn gerade mal wieder die Hütte brennt. Imagepflege und die Pflege von guten Kontakten sind Dinge, die langfristig angelegt sind. Auch bei der Auswahl seiner „Helfer und Freunde“ sollte man Umsicht walten lassen. Nicht jeder, der sich einen um den Hals wirft, ist auch ein guter verläßlicher Freund. Noch schlimmer ist, wenn man im anderen keinen echten Freund, sondern nur einen „nützlichen Idioten“ sieht, den man eigentlich aus tiefster Seele verachtet oder sogar haßt. Freund und Feind auseinander zu halten ist das Gebot der Stunde. Daß Menschen, die es gut meinen, einem nicht immer nach den Mund reden, macht Freundschaft eigentlich erst aus. Da sind wir schon auch bei der sechsten Todsünde angelangt: Der „Kritikunfähigkeit“.

Klaus Lelek

 

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