kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Einladung zur Hölle 15. Dezember 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:51

Das hatte sich der Vogel wohl ganz anders vorgestellt: nachdem er allerlei wirsches und nicht selten verfassungsfeindliches Zeug in den medialen Äther gepumpt hat, stattete ihm tatsächlich der Staat höchst persönlich einen Besuch ab. Eintrittskarten fürs Paradies haben die Beamten dabei wohl nicht gesucht. Aber so lange sie keine Muslime sind, haben sie dort ja ohnehin nichts verloren.

 

Das Interesse unserer Medien galt heute vor allem zwei Männern: Assange und Berlusconi. Pierre Vogel und sein Erlebnis mit jenen, die man gemeinhin „Verfassungsschutz“ nennt, schaffte es hingegen nur auf die hinteren Plätze unserer bekannten Newsportale. Dabei hat sich gerade erst ein Irrer in Stockholm in die Luft gesprengt auf der Suche nach jenem Paradies, von dem hierzulande keiner lauter als Pierre Vogel schwärmt. Der wiederum hätte etwas mehr Aufmerksamkeit durchaus verdient. Denn was er mit Blick auf die heutigen Durchsuchungen zu verkünden hatte, ist erstens hochgradig brisant, erlaubt zweitens einen tiefen Einblick in die Weltanschauung jener, die es mit dem Islam zu genau nehmen, und ist drittens vor allem eins: verdammt lustig.

Nachzulesen etwa auf 20min.ch: {Der radikal-islamische Prediger Pierre Vogel hat die Hausdurchsuchungen in Räumen seines Vereins „Einladung zum Paradies“ als „Schande für die Demokratie“ bezeichnet. Sein Verein wolle Menschen vom Islam überzeugen. Dies sei mit dem Grundgesetz vereinbar, sagte Vogel in einer am Dienstagnachmittag auf seiner Internetseite verbreiteten Videobotschaft. „Man hat bei uns eine Razzia gemacht, weil man Angst hat, dass wir in Deutschland die Mehrheit gewinnen und dann über demokratische Wege das Grundgesetz abschaffen und mit der Scharia auswechseln“, sagte Vogel. Das Ziel des Vereins beschränke sich jedoch darauf, „Menschen zum Islam einzuladen“. An Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und deutsche Verfassungsschützer richtete Vogel die Botschaft: «Wenn Ihr sterbt und Ihr habt den Islam nicht angenommen, dann werdet Ihr für Ewigkeit in die Hölle gehen und dort Qualen erleiden, die schlimmer sind als alle Qualen die Ihr euch überhaupt vorstellen könnt“}.

Nach der Einladung zum Paradies nun also die Einladung zur Hölle; ausgesprochen von Pierre Vogel, dem selbsternannten Pförtner zur Nachwelt. Sowas hat es in Europa seit den alten Griechen nicht mehr gegeben. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Rechtsverständnis von Pierre Vogel. Die Scharia sei mit dem Grundgesetz vereinbar, sagt er sinngemäß in der hier als Youtube-Link verfügbaren (und schwer erträglichen) Botschaft an seine Gefolgschaft, sprich jene, die einmal „Paradies all inclusive“ bereits gebucht haben. Im Wortlaut heißt es dort: „Ich kenne in diesem Fall kein einziges Gesetz im Grundgesetz, das mir befiehlt, gegen die Scharia ungehorsam zu sein“.

Man ist geneigt, ihm das zu glauben. Fraglich allerdings, ob Pierre Vogel überhaupt irgendein „einziges Gesetz im Grundgesetz“ kennt. Wahrscheinlich nicht, angesichts dessen, was er darauffolgend Preis gibt: „Laut Grundgesetz darfst du eine Frau nicht nötigen. Im Islam ist es erlaubt, dass man in speziellen Fällen, wo die Frau Gott gegenüber ein Verbrechen begeht, dass es dem Mann Gott erlaubt ist, der Frau einen Schlag zu geben, der einer Nötigung gleichkommen würde. Also kein wirklicher Schlag, sondern eine Nötigung. Keine schwere Körperverletzung, keine gefährliche Körperverletzung, keine leichte Körperverletzung, sondern eine Nötigung. So. Das ist dem Mann erlaubt. Aber, das ist keine Pflicht im Islam. Sondern das ist lediglich erlaubt“.

Endlich kommt Licht ins Dunkel der kulturellen Missverständnisse! Wenn es keine Körperverletzung ist, jemanden zu schlagen, sondern nur eine Nötigung, dann ist es freilich auch kein Mord, jemanden zu steinigen, sondern nur eine leichte Körperverletzung, die aus Versehen schwerer wurde. Und ein Attentat ist gar kein Attentat, sondern ein gut gemeinter Warnschuss, der zufällig Unbeteiligte mitgerissen hat. Und überhaupt kommt es bei Gesetzen doch gar nicht darauf an, was erlaubt ist, sondern nur, was nicht Pflicht ist. Wenn es Pflicht wäre, Frauen zu schlagen, wäre das natürlich böse. Aber ist ja keine Pflicht. Sondern „nur“ erlaubt… Damit schießt der Vogel wieder mal den Vogel ab, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn es irgendeinen Zweifel an seiner Verfassungsuntreue gegeben haben mag, er hat ihn quasi selber reflexhaft ausgeräumt.

{Von Karl Schönholtz: PI-news/20 minuten online: Von Frank Furter}

 

2 Responses to “Einladung zur Hölle”

  1. bazillus Says:

    Vögel ist eben ein typischer Islamvertreter, der Unrecht zu Recht erklärt. Die gesamte Lehre des Islam erlaubt Dinge, die gegen jedes natürliche Rechtsempfinden verstößt.

    Vergewaltigung erlaubt, wenn die Damen sich nicht verschleiern.
    Frauen schlagen = Nötigung, aber nur eine leichte
    Hass, Rache und Fluchlegitimation = salonfähig gegenüber Nichtmuslimen
    Verbot des Betens vor einem Grab eines Ungläubigen = spricht für sich selbst.
    Frauenverschleierung = Frauendiskriminierung erlaubt
    Ehefrauen wie ein Acker betretbar = Erlaubnis der Vergewaltigung in der Ehe
    Frau machen wie Pferde und Hunde Gebete von Männern ungültig = Besondere Ehrung für Frauen
    Frauen dürfen in Regelzeiten in keiner Moschee beten, landen aber deshalb vermehrt in der Hölle = Besondere Ehrung für Frauen.
    Tötungslegitimation mehrfach im Koran = Rechtliche Wundertüte
    Kampf mit Gut und Blut gegen Ungläubige = religöse Pflichterfüllung
    Tötung bei Glaubensabfall = relgiöser Orgasmus
    Beute machen, bei uns Raub und Erpressung = legitimierter Broterwerb im Islam
    Zwangsheirat und arrangierte Ehe = Highlight der Familiengründung
    Getrenntes Beten in der Moschee = Besondere Ehrung für die Damenwelt,
    Schwazer Hund ist im Islam der Teufel = Besonderes Objekt für den Tierschutz
    Tötung von Hunderten von jüdischen Kriegsgefangenen im Grabenkrieg = Besonders hevorzuhebendes Highlight in der religiösen Verkündigung durch den Propheten, weist diesen als besonders umsichtigen, barmherzigen und friedliebenden Religionsführer aus.

    So wird verdreht, ins Gegenteil verkehrt, gelogen, so werden Listen geschmiedet, Ränkespielchen durchgeführt, sich die Welt solange schöngeredet, bis der Dominanzanspruch des Islam – koste es, was des wolle und sei es noch so Menschen verachend – durchgesetzt ist.

    In Wahrheit zeichnet hier eine satanisiche Geisteshaltung verantwortlich, weil Unrecht zu Recht erklärt wird, ein Markenzeichen des Verwirrers, der Versuchers, des Lügners. Wer seine Religion auf Lüge aufbaut, auf Rechtlosigkeit und keine Enwicklung hin zum Guten zulässt, jede Religionsevolution im Keim erstickt, muss sich nicht wundern, dass die ablehnende Haltung von denkenden Menschen verstärkt wird. Der Islam ist halt eine Herausforderung an den gesunden Menschenverstand.

    Wer bei einem Propheten religiöse Führungsqualitäten entdecken kann, der getötet, geraubt, versklavt, der mehr als zehn Frauen und darüberhinaus einige Konkubinen verschlissen hat, der Hass-, Fluch- und Rachelegitimation ausgesprochen hat, der eine Ehebrecherin hat steinigen lassen, der Kritiker hat aus dem Weg räumen lassen, der hat nichts aber auch garnichts von Religion verstanden.

  2. almani Says:

    Da Pierre Vogel so gerne im Paradies wäre, würde ich vorschlagen, seine Aufnahme dorthin zu beschleunigen. Vielleicht ist ihm Allah ja gnädig!


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