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Alice Schwarzer warnt vor Islamisierung der Türkei 15. Dezember 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 23:19

Duisburg/Essen: Alice Schwarzer hat kein Verständnis dafür, dass evangelische Kirchen, islamische Studierende, Grüne und Antirassisten gegen ihre Gastprofessur an der Universität Duisburg-Essen protestieren. 2011 will sie in der Marxloher Moschee diskutieren.


 

Ein gutes Dutzend Journalisten wartete bei der offiziellen Vorstellung Alice Schwarzers als Mercator-Professorin am Dienstagnachmittag in Duisburg ungeduldig darauf, Fragen an die nicht ganz unumstrittene Autorin und Frauenrechtlerin zu stellen. „Ich freue mich schon seit Jahren darauf, Alice Schwarzer an unserer Universität willkommen zu heißen“, sagt Uni-Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke. Doch die Freude übers Schwarzers Ehrung teilen nicht alle in der Stadt und der Universität. Am Dienstag sprach sich ein Verband aus evangelischer Kirche, islamischer Studierendenvertretung, Grüner Hochschulgruppe und einer Antirassistischen Organisation gegen Schwarzer aus und kritisierte die Veröffentlichungen der Emma-Verlegerin, die sich mit dem „Kopftuch als Flagge des Islamismus“ beschäftigen. „Schwarzer stigmatisiert und setzt das Kopftuch mit islamistischen Terrorismus gleich. Diese Person sollte keinesfalls mit der Mercator-Professur geehrt werden“, äußersten sich die Kritiker.

Kopftuch als „Uniform und Flagge des Islamismus“: Alice Schwarzer hat kein Verständnis für die Kritik an ihrer Person. „Ich habe niemals eine Zeile über den Islam geschrieben. Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit dem politisierten Islam und dem Islamismus. Das ist ein Unterschied.“ Dass man sie in diesem Zusammenhang gar als Rassistin bezeichne, sei völlig „unglaubwürdig.“ „Bereits in den 60er und 70er Jahren hat es etwa zwei Millionen Menschen aus islamischen Kulturkreisen in Deutschland gegeben. Damals war das Kopftuch nicht zu sehen. Erst mit der radikalen Islamisierung des Iran wurde das Kopftuch zur Uniform und Flagge des Islamismus“, sagt Schwarzer. Dabei räumt sie ein, dass Frauen unterschiedliche Motive haben können, ihr Haar zu bedecken. Es könne rein religiöse Gründe geben, die keinen politischen Hintergrund beabsichtigen, ungewollt aber dennoch Sympathie für den Islamismus symbolisieren. Alice Schwarzer sieht eine besorgniserregende Entwicklung. Die Regierung des türkischen Premiers Erdogan islamisiere die Türkei enorm und das wirke sich auch auf die „türkischen Außenposten in Deutschland aus“.

„Kurs der Moschee hat sich offenbar verändert“: Der Kritik, dass sich Schwarzer nicht auf Augenhöhe mit ihren Kritikern austausche, entgegnete die Gastprofessorin, dass sie nach einer Fernsehsendung, in der sie von der Leiterin der Begegnungsstätte an der Marxloher Moschee eingeladen worden war, sich vor Ort zu einer Podiumsdiskussion zu stellen, bereits zugesagt habe. „Ich werde im nächsten Jahr gerne an einem Gespräch teilnehmen. Auch wenn sich der Kurs der deutschlandweit viel gelobten Moschee, ähnlich wie der Kurs der Türkei, offenbar geändert hat“. {Quelle: Der Westen – Sinan Sat – Alice Schwarzer übernahm die Mercator-Gastprofessur an der Universität Duisburg-Essen. Die Universität wurde deswegen von verschiedenen Gruppen kritisiert}

 

2 Responses to “Alice Schwarzer warnt vor Islamisierung der Türkei”

  1. Patriot-Thor Says:

    Alice Schwarzer ist nicht zu trauen.
    Sie ist ein Feindbild. Sie hat viele Personen, die anderer Meinung waren, radikal ins Verderben getrieben.
    A. SChwarzer trägt die Schuld an Kinderlosigkeit und hoher Scheidungsquote.
    Sie hat das Wichtigste, die Struktur Familie, versucht zu zerstören und hat dabei großen Erfolg.
    A. SChwarzer ist eine bösartige Person. Daher wird sie bekämpft, aber nicht unterstützt.

  2. bazillus Says:

    Alice Schwarzer ist halt lesbisch und hält ihre Art der Lebensweise für gleichwertig. Kann man ihr aus ihrer Sicht nicht verübeln. Ihr als Vorreiterin der emanzipatorischen Bewegung kommen durchaus auch Verdienste zu. Alles pauschal zu verdammen, was sie getan hat, würde ihr nicht gerecht werden, auch wenn Vieles kritisch zu sehen ist, da gebe ich dem Vorkommentator durchaus recht. Ich gebe auch zu bedenken, dass eine Gesellschaft reif dafür sein muss, einer solchen Frau zu folgen, wenn sie ihre Stimme erhebt und die Zerstörung der Famiilie zum Ziel hat. Schuld ist immer zweiseitig zu sehen. Der Einzelne der Gesellschaft muss mitziehen. Einer gesunden Ehe nebst Familie würde die Ansprache Schwarzers nichts aber auch garnichts anhaben können. Ehen gehen auseinander, wenn schon Risse vorhanden sind. Schwarzer kann nicht Ursache sein, sondern die eigene Partnerschaftsunfähigkeit, die eigene Sichtweise aus immer christenfernerer Sicht.

    Frau Schwarzer sieht sich nun einmal nicht der christlichen Sicht verpflichtet. Das ist ihr gutes Recht. Die Gesellschaft hat die christliche Sicht ebenfalls wie einen alten Mantel abgelegt. Gleich und gleich gehört zusammen.

    Jedoch ein Verdienst ist ihr zuzubilligen. Sie hat als erste ein waches Auge für die Situtation von Frauen im Islam gehabt und auch von vornherein öffentlich vertreten, während andere Vorzeigelinke und Emanzen ihren Schwanz eingezogen haben und wie getretene Hunde sich erst garnicht aus den Büschen gwagt haben.

    Sie ist ihrer Linie, die eben eine atheistische war und ist, treu geblieben. Sie sah die Kirche als Bewahrerein von K-K-K als Feind an. Das war ihr gutes Recht. Aber sie sieht die große Gefahr kommen und verkündet dies auch, die der Islam für Frauen mit sich bringen wird.

    Ich denke, dass auch Frau Schwarzer als in sich ehrliche Haut, die ihren -wenn auch nicht christlichen – Grundsätzen treu geblieben ist, Respekt verdient hat.


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