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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Auf Selbstmordattentäter warten keine Jungfrauen 11. Dezember 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 12:28

Die Jungfrauen rufen nach euch„, schrieb Mohamed Atta noch wenige Tage vor dem 11. September 2001 seinen Mitattentätern

Dass Märtyrer, die im Kampf für den Islam oder bei dessen Verteidigung zu Tode gekommen sind, direkt ins Paradies einziehen, ist im Koran klar beschrieben. Aber gilt dies auch für Selbstmordattentäter? Islamische Rechtsgelehrte streiten über die Attentäter. Mit einem überraschenden Ergebnis.

 

„Die Jungfrauen rufen nach euch“, schrieb Mohamed Atta noch wenige Tage vor dem 11. September 2001 seinen Mitattentätern. Und Muhammad Abu Wardeh von der Hamas ködert seine menschlichen „smart bombs“ damit, dass Allah die Schuhada, wie Märtyrer auf Arabisch genannt werden, im Paradies mit 72 Jungfrauen, 70 Plätzen für Familienmitglieder und immerwährender Glückseligkeit belohnen werden. Ganz so einfach ist es aber für den potenziellen „all-inclusive“ Paradiesbewohner dann doch nicht.

 

Der Selbstmord ist laut Koran „haram“, also verboten. Da es im Islam gegenwärtig weder eine dem Papst vergleichbare Autorität gibt noch eine sonstige zentrale Auslegung der religiösen Schriften vorhanden ist, herrscht Uneinigkeit innerhalb der islamischen Jurisprudenz darüber, ob die Selbsttötung unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist oder nicht.

Sind Selbstmordanschläge durch den Islam gedeckt: Scheich Ahmad Yasin, Gründer der Hamas, Akram Sabri, Mufti von Jerusalem, oder Yusuf al-Qaradawi, Chefideologe der Muslimbrüderschaft, haben etwa Selbstmordanschläge gegen Israelis für notwendig und gerechtfertigt erklärt.  Andere Rechtsgelehrte bezeichnen Selbstmordattentate, insbesondere gegen Zivilsten, als Terrorismus. Der Großmufti von Saudi Arabien, Abdullah Al asch-Schaich, etwa verurteilt jede Form von Selbstmordanschlägen als unislamisch während Scheich Muhammad Sayyid Tantawi, Groß Imam der al-Azhar Moschee in Ägypten und einer der einflussreichsten sunnitischen Rechtsgelehrten zwischen Selbstmordanschlägen zur Verteidigung des Heimatlandes und dem Töten von Zivilisten, Frauen und Kindern unterscheidet. Bei den Schiiten heißt der Iran Selbstmordanschläge seit 1982 gut, während der irakisch-schiitische Groß Ayatollah Yousof Sanei diese als „haram“ und als Terrorakte bezeichnet hat.

Die Strafe für Selbsttötung ist laut dem Propheten Mohammed groß: Der potenzielle islamistische Selbstmordattentäter geht also ein gehöriges Risiko ein. Die Strafe für Selbsttötung nach Überlieferung des Propheten lautet nämlich, dass die Todesart, hier also das sich-selbst-in-die-Luft-sprengen, bis in alle Ewigkeit im Höllenfeuer wiederholt werden muss. Und es kommt noch schlimmer. Nicht wenige Rekruten werden mit der Aussicht auf paradiesische Sex-Orgien angelockt. Bereits im 9. Jahrhundert warben Rechtsgelehrte wie al Ghazali und Al-Ash’ari mit den Versprechungen auf die lustvolle Erfüllung männlicher Fantasien. Der 1505 verstorbene Al-Suyuti hat die sexuellen Ausschweifungen in einer Drastigkeit beschrieben, die für einen religiösen Text seines Gleichen Sucht. Manche Attentäter versuchen auch deshalb, Ihre Geschlechtsteile vor der Explosion besonders zu schützen.

Wer will schon Höllenqualen für einen Obstteller erleiden? Einige Religionswissenschaftler stellen jedoch gänzlich in Frage, dass mit den im Koran genannten „großäugigen Huris“ überhaupt Jungfrauen gemeint sind. Ein unter dem Pseudonym Christoph Luxenberg arbeitender deutsche Koranforscher, hat unter der Herbeiziehung des Aramäischen, der damals im Nahen Osten dominanten Sprache, ganz neue Perspektiven geschaffen. Nach Luxenbergs Erkenntnissen meint der Koran mit „Huris“ nicht Jungfrauen, sondern „weiße, kristallklare Trauben“. In den Paradiesvorstellungen vieler Religionen gelten diese Früchte als Sinnbild von Wohlleben und Behaglichkeit. Die Anführer der Terrororganisationen werden diese Erkenntnisse kaum kümmern. Sollte es jedoch gelingen, weitere Zweifel unter radikalen Muslimen bezüglich der Zulässigkeit von Selbstmordattentaten und den Belohnungen im Paradies zu streuen, so hätte dies einen massiven Effekt auf das Rekrutierungspotential der Terroristen.

 

Denn wer will schon für die Aussicht auf einen Obstteller ewige Höllenqualen riskieren?

{Quelle: Die Welt – von Alexander Ritzmann}

 

3 Responses to “Auf Selbstmordattentäter warten keine Jungfrauen”

  1. bazillus Says:

    Ja, selbst der islamische Himmel erinnert an Grimms Märchen Schlaraffenland. Aber selbst in diesem Märchen wird der Faulheit gefrönt und jeder Schlaraff (Faule) kann sich dort, ohne etwas dafür zu tun, satt essen und trinken. Der Jungbrunnen sorgt dafür, dass es dort keine alten Menschen gibt. Die Menschen haben dort ihren Spaß. Darin ergeht sich letztlich das irdische Märchen.

    Der islamische Himmel macht noch prollig-konkreter Sex-Abenteuer mit der oder den irdischen Ehefrauen und darüberhinaus unberührten Damen, die immer wieder zur Jungfrau mutieren, 72 an der Zahl, in idyllisch-irdischer Umgebung von Bächen und anderem Grün zum Gegenstand des Ziels aller Ziele. Selbst hier haben Frauen offenbar nichts zu sagen und werden nur benutzt. Die Ehefrauen werden sogar wirklich die „Schnauze voll haben, ihren Ehemann dort wiedersehen und dort weiterhin als Acker dienen zu müssen, falls die Ehe schlecht war. Falls die Ehe gut war, werden sie mit ansehen müssen, wie ihr Göttergatte sich eifrig den schwarzäugigen Jungfrauen zuwenden wird. Eine solche primitive Himmelsvorstellung ist einfach nur billig.

    Da laut des Propheten die Mehrheit der Frauen eh nicht in diesen Himmel kommt, können diese Frauen sogar damit rechnen, in den wahren Himmel zu kommen und können froh sein, dort mit Jesus Kontakt knüpfen und sich geistig-geistlich vervollkommnen zu dürfen und die wahre Freude und die wahre Liebe in berauschender Innigkeit im Angesichte des allliebenden Gottes erleben zu dürfen. Der Gedanke an primitiven Sexkamasutras brauchen sie dann nicht mehr nachzuhängen, weil sie erkennen werden, dass die Seele der körperlichen Sehnsüchte nicht mehr bedarf. Wurde die körperliche Sexualität im irdischen Leben zutiefst überbewertet.

  2. teofil Says:

    Aus den Hadithen weiß man, dass der Prophet 9 Ehefrauen und 40 Nebenfrauen unterhalten konnte, weil er Potenz von 32 Männern hatte und sogar verpflichtet war das ganze Weiberregiment, dass ihm geschenkt worden war regelmässig zu befriedigen. Auch für die unschuldige Huris (nicht Weintrauben) gelten extra Gesetze. Sie dürften ohne Kopftlücher und Kleider nackt herum laufen. Gott sein Dank halten sich im Moment die Islamischen Rächer zurück. Wenn aber unsere verkommene Porno-Industrie diese Thematik ausnützen sollte, wird uns Allah nicht mehr gnädig sein. Da wird unser christlicher Gott dringend gebraucht um zu verhindern, dass wir nicht mit dem gesamten Planeten kollektiv gesprengt werden.

  3. almani2000 Says:

    Die einzige Frage, die sich mir stellt ist diese?

    Wie blöd, naiv oder was auch immer kann man nur sein, um daran zu glauben?


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