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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

16jährige Christin im Sudan ausgepeitscht 11. Dezember 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 21:15

Mädchen trägt Rock – 50 Peitschenhiebe

 

Ein christliches Mädchen ist im Sudan wegen des Tragens eines knielangen Rocks ausgepeitscht worden. Nach den strengen Kleidervorschriften gilt der Rock als unsittlich.  Wie der Anwalt der 16-Jährigen am Samstag mitteilte, wurde das Urteil zu 50 Peitschenhieben unmittelbar danach vollstreckt. Seine Mandantin habe nicht die Gelegenheit erhalten, zuvor mit ihren Eltern Kontakt aufzunehmen, sagte der Anwalt Ashari al-Hadsch. Die 16-Jährige wurde demnach wegen «unschicklicher» Kleidung von einem Richter in der Hauptstadt Khartoum am 21. November in einem Schnellverfahren zu den Hieben verurteilt. Die strikten Kleidervorschriften im Sudan sind seit längerem umstritten. Bekannt wurde besonders der Fall einer Journalistin, die im Juli wegen des Tragens einer Hose festgenommen wurde. Die Journalistin bestand darauf, dass auch in ihrem Fall ein Urteil gesprochen werden müsse, so dass sie die bestehenden Regelungen offen anprangern könne. Sie wurde schliesslich zu einer Geldstrafe verurteilt. {www.20min.ch}

Das Video: http://www.fcv2.com/show-4,N-6788-Qatar-Saudi-Arabia-United-Arab-Emirates-Dubai-f-c-v.html

 

 

Amnesty International fordert Abschaffung der Auspeitschung von Frauen im Sudan


Das Tragen von „unanständiger oder unmoralischer Kleidung“


Am 3. Juli 2009 wurden 13 Frauen im Um Kulthum Restaurant im Bezirk Riyadh in Khartoum wegen Tragens von Hosen in der Öffentlichkeit festgenommen und inhaftiert. Die Frauen wurden angeklagt nach Artikel 152 des sudanesischen Strafgesetzbuches von 1991 wegen „indecent and immoral dress“. Zehn dieser Frauen bekannten sich schuldig und wurden sofort mit 10 Peitschenhieben und einer Zahlung von 250 sudanesischen Pfund bestraft. Drei der festgenommenen Frauen waren jünger als 18 Jahre, vier kamen aus dem Südsudan.

Drei Frauen bekannten sich nicht schuldig, eingeschlossen Lubna Hussein. Sie verlangten, Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufnehmen zu dürfen. Lubna benutzte dabei ihre Inhaftierung, um auf die Notlage vieler Mädchen und Frauen im Sudan aufmerksam zu machen, die aufgrund Artikel 152 schikaniert, gedemütigt und schlecht behandelt werden. Sie lud 500 Journalisten und Freunde zur Gerichtsverhandlung ein, die am Mittwoch 29. Juli 2009 stattfand. In einem Interview mit Al – Arabiyya TV erklärte Lubna, niemand würde einem glauben, dass man für das Tragen gewöhnlicher Kleidung ausgepeitscht werden kann, wenn man es nicht mit eigenen Augen sieht. Am Morgen der Verhandlung hatten sich über 100 Demonstranten vor dem Gerichtsgebäude versammelt. Einige wurden geschlagen und von Polizei festgenommen. Nachdem die Urteilsverkündung zweimal vertagt wurde, ist Lubna schließlich zu 500 sud. Pfund Geldstrafe oder einem Monat Gefängnis verurteilt worden. Sie lehnte die Zahlung der Geldstrafe ab und wurde in das Frauengefängnis von Omdurman gebracht. Nachdem die Journalistenvereinigung die Strafe bezahlt hatte, wurde sie freigelassen.

 

Das Strafgesetzbuch von 1991: Das Kapitel XV des Strafgesetzbuchs von 1991 (Verletzung der Ehre, des Rufes oder der öffentliche Moral) ist ein Teil des Systems der öffentlichen Ordnung. Neben dem Artikel 152 bestehen weitere 15 Artikel, u. a. Zina (Ehebruch). Diese sind unklar formuliert und sind offen für Interpretationen der Gerichte und der Polizei der öffentlichen Ordnung. Verstöße gegen diese werden zusätzlich neben Geldstrafe oder Freiheitsentzug mit 40 bis zu 60 Peitschenhieben bestraft. {Quelle: http://www.amnesty-sudan.de}

 

Junge Frauen ausgepeitscht, weil sie Hosen trugen

Weil sie Hosen trugen, sind im Sudan junge Frauen festgenommen und ausgepeitscht worden. Nach sudanesischem Recht begingen die Frauen ein „Verbrechen“. Eine der Festgenommenen ist Journalistin und Mitarbeiterin einer UN-Mission. Sie will jetzt die Öffentlichkeit auf ihre Lage aufmerksam machen.

 

Eine Gruppe junger Frauen ist im Sudan wegen „provokativer Kleidung“ festgenommen und ausgepeitscht worden. Die Sittenwächter hatten Anstoß daran genommen, dass die Mädchen und Frauen Hosen getragen hatten, berichtete die „Sudan Tribune“ in ihrer Online-Ausgabe. Eine der festgenommenen Frauen ist Journalistin. Sie habe Anfang Juli in einem Restaurant gesessen, als Polizisten hineinkamen und alle Frauen in Hosen aufforderten mitzukommen, sagte die renommierte Journalistin Lubna Ahmed el Hussein in Khartum.

Zehn der insgesamt 13 Frauen seien von einem Gericht östlich der Hauptstadt Khartum zu zehn Peitschenhieben und einer Geldstrafe verurteilt worden. Die übrigen, darunter sie selbst, seien gemäß Paragraph 152 des sudanesischen Strafrechts angeklagt worden, sagte Hussein. Dieser Paragraph sieht 40 Peitschenhiebe für unschickliches Verhalten vor, das „die öffentliche Moral verletzt“. Im Nordsudan ist das islamische Recht (Scharia) die Gesetzesgrundlage.

Die Journalistin, die regelmäßig für die linksgerichtete Zeitung „El Sahafa“ schreibt und außerdem für die UN-Mission im Sudan arbeitet, weiß nach eigenen Angaben noch nicht, wann ihre Anhörung zu der Anschuldigung stattfindet. Sie berichtete, die jungen Frauen seien so eingeschüchtert gewesen, dass sie ihr „Verbrechen“ eingestanden. Über die Konsequenzen seien sie sich nicht im Klaren gewesen. Sie wolle aber schon jetzt die Öffentlichkeit auf ihre Lage aufmerksam machen, sagte Hussein. {www.welt.de}

 

One Response to “16jährige Christin im Sudan ausgepeitscht”

  1. Janchen Says:

    Solange der Westen wegschaut … solange der Westen mit diesen Verbrechenstaaten Geschäfte macht … solange sudanesische Frauen sich ihrer eigenen Würde als Frau nicht bewußt werden … solange sich muslimische Frauen sich lernen, mit christlichen Frauen zu solidarisieren … sloange hat der islamische Terror Macht.

    Die einzige Sprache, die die politischen Machthaber verstehen, ist die Sprache des Geldes und der Ausgrenzung. Da muß UNO … EU … USA ansetzen.

    Boykott … bei Kuba, diesem friedliebenden Pazifikstaat – dessen einzige „Schuld“ der Freiheitswillen eines geknechteten Volkes und der daraus resultierenden Revolution war – ist man sich seit Jahrzehnten nicht zu schade, die wirtschaftlichen Verbindungen auf der ganzen Linie zu boykottieren.

    Ich kann gar nicht so viel fr… – wie ich kotzen könnte.


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