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WikiLeaks-Enthüllung: US-Dokument listet potenzielle Terror-Ziele weltweit auf 7. Dezember 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 11:36

Saudiarabier als Hauptfinanziers des Terrors

 

Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat eine bisher geheime Liste von wichtigen Einrichtungen veröffentlicht, die aus Sicht der USA vor Terrorangriffen geschützt werden müssen. Angriffe auf die angeführten Orte oder Infrastrukturen würden laut dem US-Außenministerium unter Hillary Clinton die Sicherheit der USA „in besonderem Maße“ gefährden, heißt es in einer der Depeschen. Die Liste enthält etwa Pipelines, Kommunikationseinrichtungen, Mineralreserven sowie strategisch wichtige Unternehmen in Ländern rund um den Globus.

 

In einem Dokument des US- Außenministeriums vom Februar 2009 werden die US- Botschaften weltweit aufgefordert, Orte oder Infrastrukturen zu benennen, „deren Verlust entscheidende Folgen für die öffentliche Gesundheit, die wirtschaftliche Sicherheit und/oder die nationale und innere Sicherheit der USA bedeuten würde“. Nach Ansicht des britischen Rundfunks BBC wird durch das Dokument erstmals deutlich, wie weitgehend die US- Regierung die Bedeutung ausländischer Objekte und Einrichtungen für die eigene Sicherheit interpretiert.

 

Zahlreiche deutsche Unternehmen auf Liste: Laut dem veröffentlichten Dokument ist beispielsweise das BASF- Stammwerk im deutschen Ludwigshafen als „weltgrößter zusammenhängender Chemie- Komplex“ von Bedeutung für die nationale Sicherheit der USA. Ferner werden Firmen wie Siemens als wichtiger Hersteller von Transformatoren und Turbinen zur Stromgewinnung aus Wasserkraft, die Lübecker Drägerwerk AG (Gasmesstechnik), Junghans Feinwerktechnik im baden- württembergischen Schramberg („entscheidend bei der Herstellung von Minenwerfern“) sowie diverse pharmazeutische Unternehmen in Deutschland genannt. Auf der Liste stehen aber auch das ostfriesische Norden und die Nordseeinsel Sylt als Anlandepunkte für die transatlantischen Unterseekabel TAT- 14 und AC- 1 zur Datenübertragung zwischen Europa und den USA.

USA frustriert über Geldfluss an Terroristen: Aus den Depeschen, die Außenministerin Clinton und hochrangige Mitarbeiter verschickt haben, geht auch hervor, dass die US- Regierung glaubt, dass viele Millionen Euro nahezu ungehindert an Extremistengruppen in aller Welt fließen – trotz all ihrer Bemühungen um einen Stopp des Transfers. Demnach ist die Regierung frustriert über den oftmaligen Widerstand von Verbündeten im Nahen Osten gegen Versuche, Terroristen und Extremisten wie der Al Kaida, den Taliban und der Hamas den Geldhahn zuzudrehen. Der „New York Times“ zufolge wird in den Depeschen ein ganzer Katalog von Methoden aufgelistet, die nach Vermutung amerikanischer Regierungsbeamter zur Finanzierung von Terroristen angewendet werden. Sie reichten von einem Bankraub im vergangenen Jahr im Jemen über Entführungen mit Lösegeldforderungen bis hin zu Drogenhandel. Auch bei den jährlichen Mekka- Pilgerfahrten wechsle demnach jede Menge Geld die Hände.

Saudiarabier als Hauptfinanziers des Terrors: Die Zeitung hebt hervor, dass die Einschätzung der Regierung über Fortschritte bei der Bekämpfung des Problems pessimistischer sei als die in öffentlichen Erklärungen. So werde in einem geheimen Clinton- Memorandum vom Dezember 2009 beklagt, dass Bewohner Saudi- Arabiens und dessen Nachbarn – sämtlich Verbündete der USA – die Hauptfinanziers vieler extremistischer Aktivitäten seien. Aber saudische Offizielle zu überreden, den Stopp dieser Aktivitäten zu einer Priorität zu machen, sei eine „andauernde Herausforderung“. Dabei stellten Geldgeber in dem Land „die bedeutendste Quelle bei der Finanzierung sunnitischer Terrorgruppen weltweit“ dar. Ähnlich negativ ist auch die Einschätzung über die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Kuwait.

 

USA lästern über Österreichs Rolle in der Weltpolitik – Sarkozy als „Kaiser ohne Kleider“, Putin ein „Alpha-Rüde“  – Assange: Code für Dokumente als Lebensversicherung – „Das ist der 11. September der Weltdiplomatie“ – Araber forderten US-Militärschlag gegen den Iran – Afghanistan: Karzai ließ 150 Kriminelle ohne Prozess frei – {www.krone.at}

 

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