kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gaddafi fordert erneut Auflösung der Schweiz 2. Dezember 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:16

Der libysche Revolutionsführer steht auf Kriegsfuß mit der Schweiz und veröffentlicht die nächste bizarre Forderung.

 

Hamburg: Libyens Revolutionsführer Muammar Al-Gaddafi hat in einem Interview mit dem „Spiegel“ eine erneute Verbalattacke gegen die Schweiz gestartet. Die Schweiz betreibe „Geldwäsche in großem Stil“, leiste mit der Sterbehilfe „Beihilfe zum Selbstmord“ und sei eine „Bande, die außerhalb der Weltgemeinschaft“ stehe. „Ich rufe deshalb dazu auf, das Staatswesen der Schweiz aufzulösen“, sagte Gaddafi dem Magazin. Der für seine bisweilen bizarren Auftritte bekannte Revolutionsführer steht mit der Schweiz auf Kriegsfuß, seit sein Sohn Hannibal im Jahr 2008 in dem Alpenstaat – aus seiner Sicht ungerechtfertigt – verhaftet worden war.

Zur Frage von Bootsflüchtlingen, die auch von Libyen aus in großer Zahl ihre gefährliche Reise über das Mittelmeer nach Europa antreten, zeigte sich Gaddafi gesprächsbereit. Er wolle sie künftig aufhalten lassen und Siedlungs- und Beschäftigungsprojekte für die Menschen starten. Allerdings müsse die Europäische Union dafür jährlich fünf Milliarden Euro beisteuern. Lob bekam US-Präsident Barack Obama. Ihm sei bisher „kein Fehler unterlaufen“, sagte Gaddafi.

 

Keine „verrückten Strategien“ mehr – Gaddafi von Obama begeistert

 

Tripolis: Der libysche Revolutionsführer Muammar Al-Gaddafi ist von US-Präsident Barack Obama und dessen außenpolitischen Vorstellungen begeistert. Bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des US-Luftangriffes in Tripolis vor 24 Jahren am Donnerstagabend sagte er: „Die Politik Obamas, so wie sie sich bislang darstellt, verdient es, dass man ihn unterstützt und dass man ihm dabei hilft, seine Pläne in die Tat umzusetzen“. Obama habe den Frieden als strategisches Ziel gewählt und sich von den „verrückten“ US- Strategien der Vergangenheit verabschiedet. „Ich kann sagen, dass es derzeit keinerlei Probleme zwischen Libyen und Amerika gibt“, erklärte Oberst Gaddafi. Das Verhältnis sei sogar freundschaftlich.

Gaddafi: Parteinahme für Israel beenden: Er riet der US-Regierung darüber hinaus, ihre Parteinahme für Israel im Nahostkonflikt zu beenden. Gaddafis Vorschlag zur Lösung des Nahostkonflikts ist nicht die vom Westen und den Palästinenser-Vertretern befürwortete Zwei-Staaten-Lösung, sondern die Gründung eines einzigen Staates für Araber und Juden auf dem Gebiet des historischen Palästinas. US-Präsident Ronald Reagan hatte 1986 einen Luftangriff auf Libyen angeordnet – mit dem Ziel, Gaddafi zu töten. Der libysche Staatschef, der in dieser Zeit noch Terroristen unterstützte, überlebte jedoch, weil er in dieser Nacht nicht in seinem Haus, sondern in einem Zelt übernachtete. Neben vielen Zivilisten wurde damals auch Gaddafis 15 Monate alte Adoptivtochter Hana getötet. Sein Wandel vom Feind zum Partner Washingtons hat bereits in der Ära von Obamas Vorgänger George W. Bush begonnen. {Quelle: http://www.tt.com}

 

One Response to “Gaddafi fordert erneut Auflösung der Schweiz”

  1. bazillus Says:

    HErr Gaddafi ist einer der wenigen Politiker, die man trotz seiner Eskapaden ernst nehmen sollte. Er sagt unverblümt, dass er muslmische Einwanderer in Massen nach Europa lassen werde, wenn er nicht Bares erhalte. Nun ja, Erpressung ist im Koran Gang und Gäbe. Unrecht wird da zu Recht erklärt. Wen wundert die Ehrlichkeit dieses Mannes in diesem Punkt.

    Allerdings würde mir schlecht, wenn dieser Herr meine Politik loben würde.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s