kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Proteste gegen Islamismus sind wie ein Fußballspiel 1. Dezember 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 06:42

(Am Ende steht es 1:5)

Ohne Ballkontakt fallen keine Tore – Die meisten Spieler sitzen auf der „Reservebank“ – In leeren Stadien spielen macht wenig Sinn – 11 gute Einzelspieler sind noch keine Mannschaft. Wenn einer aus der Reihe tanzt, verlieren alle! Gute Trainer üben Selbstkritik! Eine Nachlese zur Demonstration der Aramäer in Köln von Klaus Lelek.

 

Die Demonstration aramäischer Christen in Köln war ein großer Erfolg für den kleinen Veranstalter. Was diese engagierten Leute von der Jungen Aramäischen Union (JAU) unter ihrem Vorsitzenden Lukas Saliba da auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen und hören lassen. Vor allem die  vielen jungen Gesichter unter den Demonstranten machen Mut. 1:0 für die gute Organisation. Auch die Entscheidung die Gesellschaft für bedrohte Völker mit ins Boot zu holen war klug gewählt.  Trotzdem bleibt wieder ein bitterer Beigeschmack zurück: Auch diese Demo wurde im Vorfeld und natürlich auch am nächsten Tag totgeschwiegen. Von den Tageszeitungen ohnehin, erst recht von den christlichen Agenturen EPD und KNA, in deren Vorzimmern sich die Vertreter fundamentalistischer Muslim-Verbände die Klinke in die Hand geben. Daß jedoch auch innerhalb islamkritischer Kreise diese wichtige Demonstration – die größte in Deutschland nach den verheerenden Massakern – ignoriert wurde, macht wütend und traurig. So erwähnt die neu gegründete Partei DIE FREIHEIT, die Kölner Demo mit keinem Wort. Die Leute sind beschäftigt  die Saat einzuholen, die Sarrazin gesät hat. Wahlen stehen vor der Tür. Sie machen auf ihrer Homepage auf das Schicksal von S. Ashtiani aufmerksam. Das macht sogar die linke Frankfurter Rundschau. Es gibt in Berlin wichtigeres zu tun. Aufnahmeanträge müssen bearbeitet werden. Man stelle sich vor, DIE GRÜNEN hätten 1979 in ihrer Aufbauphase jegliche Protestaktionen  eingestellt oder den Umweltinitiativen ihre Unterstützung entzogen. Sie wären nicht über ein Prozent der Stimmen gekommen. Unter diesem Aspekt ist es fraglich, ob die FREIHEIT überhaupt wählbar ist, und falls sie wirklich gewählt wird, daraus nur eine weitere populistische Seifenblase Kariere geiler Yuppies wird, die schon bald wie die Schillpartei an ihrer Eitelkeit, Egomanie und Unfähigkeit zerplatzt. Ihr kümmerliches Startpotential von gerade mal 50 Gründungsmitgliedern (Soviel Mitglieder zählte schon der Kreisverband der Grünen in Worms/Alzey in seiner Anfangsphase), die sofort die Führungspositionen unter sich ausgeküngelt haben, läßt das schlimmste befürchten. Eine Partei, die nicht auf einem breiten aktiven Unterstützerpotential aufgebaut ist, endet schnell als Karteileichenberg. 1:1 für die Islamisten.

Um die eigene Achse dreht sich auch die „Achse des Guten“. Deren oberster Dienstherr Henryk Broder verfügt über beste Medienkontakte, hat seine eigene Fernsehshow. Ein Anruf beim WDR, und die Demo vor dem Kölner Dom wäre in der Landesschau gewesen. Das haben wenigstens die Kopten und Aramäer in Wiesbaden im Januar 2010 beim HR geschafft. Zuzüglich einem wohlwollendem Artikel im „Wiesbadener Kurier“. Wie soll man jemand ernst nehmen, der sich pausenlos über Islamisierung Europas beklagt, aber im gleichen Atemzug die Menschen, die gegen Islamismus bei klirrender Kälte auf die Straße gehen, ignoriert und statt dessen über das „Mutterkreuz für eine NPD-Mama“ schwadroniert. Danke Henryk Broder! 1:2 für die Mörder orientalischer Christen und deren 5. Kolonnen.

Es klingst wie ein zynischer Witz: Über der  Homepage von Broder steht: „Sie haben das recht zu schweigen“. Den gebeutelten  Kopten und Aramäern ist dieser Satz nur allzu vertraut.

Noch peinlicher ist das Verhalten von BPE- Pax Europa. Die kündigen für den 27. November eine eigene 5-Mann-Demo in Heidelberg zum Thema „Christenverfolgung“ in der Türkei an.

Eine Aktion die Sinn gemacht hätte, wäre sie mit den Veranstaltern in Köln abgesprochen gewesen und vielleicht noch mehr Sinn gemacht hätte, wenn sie von einer in der Nähe befindlichen koptischen oder Aramäischen Gemeinde unterstützt worden wäre. Gleiches Flugblatt, gleicher Slogan mit Hinweis auf die Demo in Köln. So isoliert, nichts weiter als eine weitere unkoordinierte Aktion politischer Diletanten im publizistischen Niemands-Land der Bedeutungslosigkeit. Seit mehr als fünf Jahren dreht sich dieses selbsternannte Sprachrohr Deutscher Islamkritiker, die man dem Namen nach beinah mit einer katholischen Sekte verwechselt, um sich selbst und ist dann stolz wenn ein Herr Radatz an einem geheimgehaltenen Ort auf der Hauptmitgliederversammlung vor gerade mal 70 Zuhörern einen Vortrag hält. Ganze zehn Mitglieder, der knapp 700 Köpfe zählenden „Bürgerbewegung“, rund ein Prozent, schafften dann immerhin den Weg zur größten Demo gegen Christenverfolgungen am 28. November.  1:3 für die weltweit in Solidarität verbundenen Islamisten.

Sand im Getriebe auch bei den eigentlich Betroffenen.  Nicht alle Aramäischen Vereine, Gemeinden usw. haben sich dem Aufruf der JAU angeschlossen. Die Demonstration hätte ohne Mühe die doppelte oder gar dreifache Teilnehmerzahl erreichen können. 1:4 für die Islamisten. Daß angesichts solcher Bedrohungen ein Volk und deren Verbände sich nicht auf  eine einheitliche Linie einigen können, ist für einen Außenstehenden schwer nachvollziehbar.

Mann stelle sich vor, die evangelischen, Deutsch stämmigen Niederschlesier hätten sich 1813 geweigert mit den slawisch stämmigen, katholischen Oberschlesiern gemeinsam gegen Napoleon zu kämpfen. Deutschland wäre heute noch eine französische Provinz und Köln die Departementhauptstadt von Roer.

Viele Deutsche Unterstützer, die sich Haufenweise in Leserbriefen oder auf den Kommentarlisten diverser Webseiten, allen voran PI-News, aus heulen, blieben auch diesmal zu Hause, sprich auf der Reservebank. Natürlich auch die Promis und Vorzeige-Islamkritiker von öffentlich rechtlichen Gnaden, die gerne in Talkshows mit ihren Koran Kenntnissen protzen oder in den Hinterzimmern diverser Buchhandlungen Vorträge über die Vernichtung des orientalischen Christentums halten. Allein die Zahl islamkritischer Autoren, allen voran Kelek, inclusive derer die ihre Verschwörungstheorien bezüglich „11. 9“ zum besten geben, dürfte eine dreistellige Zahl locker überspringen.

Klar, daß auch diese Leute durch Abwesenheit glänzen. Auf der Demo kann man keine Bücher verkaufen und vor laufenden Kameras großen Reden schwingen. Man kriegt auch dort keine Preise überreicht. Während der Studentenproteste und später bei der Friedens- und Umweltdemos sind namhafte Intellektuelle zusammen mit anderen auf die Straße gegangen. Sogar Satre, später Böll usw. Heute sind sich selbst mittelmäßigen Autoren mit durchschnittlichen Bekanntheitsgrad zu schade dazu. Und schon steht es 1:5 für die „pflichtbewußten“ Islamisten.

So bewegte sich das deutsche Unterstützerpotential auch diesmal im zweistelligen Bereich, darunter auch unliebsame Gäste. Kleiner Tipp: Die  Protestaktionen verfolgter Christen sind keine Spielwiese für selbst ernannte Kreuzritter und Abendlandretter, sondern hier geht es letztlich um Leben und Tod. Manche der aramäischen Demonstrationsteilnehmer haben zu Hause Verwandte, die in akuter Lebensgefahr schweben!

Das Motto der Veranstaltung „Warum schweigt ihr“ ist deshalb ein Dauerthema. Das Transparent braucht nicht eingemottet werden. Es kann überall hängen und wie ein Banner mit geführt werden. In Köln, Essen, Berlin, München, Brüssel, Wien… Bei der Aufzählung dieser Orte stellt sich immer wieder die Frage. Wo macht es Sinn zu demonstrieren? Und dann natürlich, wen will man überhaupt mit dieser Demo erreichen.

Die „Drahtzieher des Schweigens“ sitzen nicht in der kalten Kölner Fußgängerzone, sondern in den wohl geheizten Chefetagen der Funkhäuser, Zeitungsredaktionen, Ministerien, Ordinariaten der Bistümer usw. (Das in Limburg wird gerade für mehrere Millionen ausgebaut) So erreichen sie die Appelle und Mahnungen nicht.

Selbst wenn 30 000 Aramäer oder Kopten an einem Sonntag vor dem menschenleeren Reichstagsgebäude in Berlin auf einem großen Platz demonstrieren, und dann die Berliner Tageszeitung  auf Seite 9 ihres Lokalteiles einen Einspalter bringt, hat das den gleichen Effekt wie eine Massenwanderung von Exilchristen auf die Zugspitze.

Möglicherweise würde dieses Ereignis in den Medien einen größeren Widerhall finden, nebst einem Eintrag im Guinnesbuch der Rekorde. Weil vor dem Reichstag, wie übrigens auch vor dem Kölner Dom, dauernd irgendjemand demonstriert. Vor allem Graue Wölfe, Kurden und Hamas, eine der Haupttäter in Sachen Christenverfolgung.

Die Frage, die man sich stellen muß, lautet daher: Wo werde ich gesehen und wahrgenommen?
Ohne Ballkontakt fallen keine Tore. Wenn die Medien einen meiden, dann muß man zu den Medien gehen. Wenn man Orte mit symbolischen Charakter sucht, dann solche die wirklichen Symbolgehalt haben und nicht nur eine gute Kulisse für ein Erinnerungsfoto abgeben.  Im vorliegenden Fall wäre Mainz viel geeigneter als Köln gewesen. Nicht in Köln, das gerade mal 130 Jahre Bischofsitz ist (vorher Bonn) – liegt das geistige Zentrum des Deutschen Katholizismus sondern in Mainz, dem einstmals größten Erzbistum nördlich der Alpen.

Hinzu kommt, daß Demonstrationen in kleineren Städten immer ein größeres Medienereignis sind als in einer anonymen Millionenstadt. Hier fragt noch der Leser seinen Redakteur: Was war denn da am Sonntag los? Warum haben Sie nichts drüber geschrieben? Zu dem ist die Uni- und Landeshauptstadt Mainz mit Hauptsitz des ZDF, Sat 1, SWR Medien mäßig keine Provinz.

Am geeignetsten für die Proteste verfolgter Christen sind Kirchentage. Hier sind gleich drei Faktoren gegeben. Die Zielgruppe an Interessierten. Zum Beispiel engagierte Gemeindemitglieder. Theologiestudenten. Pfadfindergruppen usw. Mit denen kann man sofort diskutieren. Die lesen die Flugblätter. Sie haben meist auch beide Hände frei und schleppen keine Einkaufstaschen mit sich herum.

Die verantwortlichen des Schweigens. Die Bischöfe, Pfarrer, usw.
Und nicht zuletzt jede Menge Medienvertreter und Politiker.

Kirchentage und Papstbesuch, wären demnach die ideale Plattform jeglichen Protestes. Natürlich gibt es bei solchen Gelegenheiten sogenannte „Bannmeilen“. Aber Infostände am Rande, auch Flugblattaktionen und auch „spontane Demonstrationen“ innerhalb des Geländes  vor laufenden Kameras sind jederzeit möglich. Leider haben Exilchristen von dieser Art des Protestes noch nicht Gebrauch gemacht. In diesem Land werden nur die Lauten gehört. Die Vertreter der leisen Töne, die immer mit ihren guten Kontakten zu führenden Kirchenvertretern koketieren, haben jämmerlich versagt.  In Zeiten wie diesen, die immer mehr an die 20. Jahre erinnern, haben manche Menschen nur die Wahl zu kämpfen oder unterzugehen. Dazu gehören in erster Linie die orientalischen Christen. (Vielleicht auch irgendwann wir) Die Bilder die uns Tag für Tag auch auf dieser Homepage (Kopten ohne Grenzen) erreichen, sind schrecklich. Aber ohne eine starke, solidarische Exilchristliche Bewegung werden sie auch weiter von der Öffentlichkeit, namentlich von Kirchenvertretern, Medien und Politikern ignoriert werden. Denen, die dies ändern könnten fehlt es wiederum an Selbstkritik. Ein guter Trainer weiß, wann er das Feld räumen muß. Statt Verbündete zu suchen, wird weiter gespalten und unsinnige Nebenkriegsschauplätze eröffnet.

Ein guter Krieger lernt von seinen Gegnern. Ein dummer verhöhnt ihn und zeigt damit nur seine Schwäche. Unter Islamkritikern herrscht keine Solidarität sondern ein infantiler egomanischer Verdrängungswettbewerb. Eine große antiislamische Webseite nennt sich „pro amerikanisch“. Amerikanische Bomben haben irakischen Islamisten den Weg geebnet. Ein Großteil der Probleme, die orientalische Christen auszubaden haben, geht auf diese verfehlte Politik der USA zurück.  Amerikaner und Briten haben mitten in Europa zwei islamische Staaten hervor gebomt.

Bosnien und den albanischen Kosovo. Agenten des CIA haben die Taliban bewaffnet. Im Falle der armenischen Enklave Berg Karabach fällt das „Calvinistische Amerika“ verbündet mit der islamischen Türkei dem christlichen Armenien in den Rücken. Nicht christliches Gewissen, sondern sozialdarwinistische Gier sind die Triebfeder amerikanischer Außenpolitik. Bush und Vorgänger haben diesen Scherbenhaufen angerichtet, Sündenbock Obama darf ihn zusammen kehren.  Wir haben nicht mehr viel Zeit, das unaufhaltsame Rad der Vernichtung, Verrohung und Verdummung aufzuhalten. Aber solange wir nicht erkennen, daß ein Teil dieser Probleme von uns selbst herbeigeführt wurden, und solange sich geistlose arrogante politische Diletanten zu Rettern aufschwingen, werden wir uns weiter im Kreis drehen.

 

3 Responses to “Proteste gegen Islamismus sind wie ein Fußballspiel”

  1. bazillus Says:

    Ich muss leider dem Autor dieses Artikels absolut zustimmen.

    Nochmals 1 : 0 für die mutige Demo, initiiert von der Jungen Aramäischen Union und der Gesellschaft bedrohter Völker. Daumen hoch. 1 A Mut und Solidaritätsbekundung für die verfolgten Christen in Irak.

    Dann folgen ganze fünf und mehr Ausfälle. Das zum Thema Solidarität. Man hätte sich auch ohne Anmeldung anschließen können.

    1 :15 könnten wir, wenn wir alle in Deutschland existierenden christlichen Konfessionen dazunehmen, für die Islamisten erreichen. Es mangelt halt noch immer an gemeinsamen Zielen innerhalb der Gruppe der Nachfolger Jesu. Jesus wäre nicht stolz auf seine Jünger hier in der BRD. Er müsste mit ansehen, dass sie heillos zerstritten sind, im Grunde nicht zusammenarbeiten wollen. Was nützt die Verkündung von Nächstenliebe, die auch verfolgten Christen gelten sollte, wenn der Zusammenhalt nicht einmal im Ansatz vorhanden ist.

    Die Theologie hat zwischen den verschiedenen KOnfessionen gründlich gewirkt. Sie hat mehr getrennt als zuammengeführt, ganze 2000 Jahre lang. Jetzt müsste eine Zeit anbrechen, in der die Nächstenliebe Jesus in die Tat, konkret in die Praxis umgesetzt werden müsste, und zwar in einzelnen gemeinsamen Dauerprojekten, die von allen Konfessionen getragen werden müsste. Dazu bedarf es jedoch eines christlich-globalisierten Denkens und Tuns beim Einsatz gemeinsamer sozialer und menschenrechtsrelevanter Ziele.

    Leider kommen die einzelnen Gemeinden in den Dörfern und Städten nicht zum Austausch zusammen. Ich rede nicht dem Synkretismus das Wort, denn Einheit in Vielfalt ist eine konkrete Möglichkeit, seinen christlichen Glauben zu leben. Noch heute ist es in allen Konfessionen so, dass die Gemeinden nicht über den Tellerrand hinausschauen und lieber innerhalb der Gemeinde, die ja auch nicht frei ist von Streitigkeiten, wirken. Manchmal ist sogar ein Gegeneinander festzustellen.

    Spätestens wird dies deutlich in der Grabeskirche in Jerusalem, die ein Muslim schlüsseltechnisch verwalten muss, damit keine Streitigkeiten zwischen Christen ausbrechen. Ich fasse mich da an den Kopf. Alle Konfessionsführer müssen sich fragen, ob ihre Führung nicht dazu führt, die „Nationalstaatlichkeit“ des Christentums dem globalisierten Christentum vorzuziehen.

    Ich fordere Einheit in Vielfalt. Keiner muss seine traditionsreiche Vergangenheit verleugnen. Aber Gemeinsamkeit in der Zusammenarbeit an wenigestens einigen sozialen oder menschenrechtswahrenden christlichen Weltwerken wäre eine Idee, die sich auch in die Praxis umsetzen ließe.. wenn nur der Geist Jesu wirklich von allen Ernst genommen werden würde und der Machterhalt der einzelnen Christenführer nicht der Maßstab des Handels wäre.

  2. aktivposten Says:

    Ich muß dem Autor leider recht geben. Als jemand, der seit seiner Bekehrung vor 21 Jahren die meiste Zeit in freichristlichen Denominationen verbracht hat, kann ich dies nur bestätigen. Alle schwören irgendwie auf die DEA, wenn mal wieder Gebetswoche ist. Aber zu einer gemeinsamen Evagelisation rafft man sich nicht auf, jeder kocht irgendwie sein eigenes Süppchen. Als wir in einer FeG mal angesprochen haben, doch mit den anderen Gemeinden eine Art Diensttausch zu machen (Unser Theaterteam gegen das Lobpreisteam der FCG), da wären dem Pastor fast die Sicherungen durchgebrannt. Statt dessen hat er zu einem Festgottesdienst das Lobpreisteam seiner Ex-Gemeinde 600km für einen Sonntagmorgenauftritt durch D fahren lassen.
    Es gibt dazu einen lesenswerten Artikel auf Geiernotizen:
    http://www.geiernotizen.de/wolfsblut

    P.S.: Meine Frau und ich waren auch auf der Demo. Mein Bericht mit Fotos hier: http://aktivposten.wordpress.com/2010/11/29/demonstration-der-aramaer-in-koln-28-11-2010/

  3. Lauda Sion Says:

    Ich denke, man darf/kann das Ganze auch aus einer anderen Perspektive sehen:
    Was, wenn nur ein einziger Mensch an diesem Tag vom Kölner Bahnhof aus zum Weihnachtsmarkt gehen wollte und durch die Demo hellhörig/ berührt wurde? Was wenn diese Person ( irgendwann einmal) sehr einflussreich wäre z.B. in der Politik oder in der Kirche?
    Kann Gott nicht mit wenigem/ einzelnen größeres wirken, tat er das nicht schon immer?, als wir mit all unseren Bemühungen?
    Pax et bonum


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