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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christenverfolgung 2010: Lasst uns in unserer Not nicht allein! 1. Dezember 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 06:48

Katholisches Hilfswerk „Kirche in Not“ weißt auf Brennpunkte von Christenverfolgung hin. Bewusstsein für Christenverfolgung wächst auch in Europa. Ein Interview von André Stiefenhofer mit dem Menschenrechtsexperten Berthold Pelster

 

München (kath.net/KIN): Mit einem dramatischen Appell an die westliche Welt hat der Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako, im November um Unterstützung für die Christen im Irak gebeten, die immer wieder Opfer brutaler Gewalt werden. Zum seit langem schwersten Anschlag war es am 31. Oktober 2010 gekommen, als bei einer Geiselnahme in einer katholischen Kirche in Bagdad mehr als 50 Menschen ums Leben kamen. „Lasst uns in unserer Bedrängnis nicht allein!“, so der verzweifelte Aufruf des Erzbischofs. Hilfe für bedrängte Christen in aller Welt zu leisten, ist die Aufgabe des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. Vor Weihnachten macht das Hilfswerk darum regelmäßig auf die Brennpunkte von Christenverfolgung und Unterdrückung Andersgläubiger aufmerksam. Einen Überblick über die weltweite Lage der Christen und ihrer Religionsfreiheit im Jahr 2010 gibt der Menschenrechtsexperte von „Kirche in Not“, Berthold Pelster.

André Stiefenhofer: Herr Pelster, wie würden Sie die weltweite Lage der Religionsfreiheit für Christen einschätzen?
Berthold Pelster: Christen können überall dort ihren Glauben frei praktizieren, wo der Staat und die staatlichen Behörden das menschliche Grundrecht auf Religionsfreiheit schützen und durchsetzten können. Leider gibt es immer noch Staaten, die kein Interesse an der freien Religionsausübung ihrer Bürger haben. Wo der Staat allen Bürgern eine einheitliche politische oder religiöse Weltanschauung von oben herab verordnen will, werden Freiheitsrechte zwangsläufig verletzt. Aus politischen Motiven geschieht das in totalitären Staaten wie Nord-Korea, China oder Kuba. Freiheitsfeindliche religiöse Ideologien finden wir zum Beispiel in Saudi-Arabien oder im Iran. In manchen Ländern sind es dagegen politische Splittergruppen, die ihre politischen Vorstellungen zum Teil mit Gewalt durchsetzen wollen und dabei meist ethnische oder religiöse Minderheiten bedrohen. Gruppen wie Al-Kaida, die Taliban oder auch radikale Hindu-Organisationen zählen zu dieser Kategorie. Darüber hinaus ist es leider ein Grundzug vieler Kulturen und Gesellschaften, dass Minderheiten oft an den Rand gedrängt, diskriminiert und unterdrückt werden. Das zieht sich durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch.

André Stiefenhofer: Vor allem nach den Terroranschlägen in New York am 11. September 2001 war immer wieder das Schlagwort vom „Zusammenstoß der Kulturen“ zu hören. Ist das eine zuverlässige Beschreibung dessen, was wir heute beobachten?
Berthold Pelster: Ich glaube, dass die Vorstellung von einem „Zusammenstoß der Kulturen“ der tatsächlichen Entwicklung nicht gerecht wird. Es sind weniger kulturelle Blöcke, die da aufeinanderprallen. Denn jede Kultur, jede Gesellschaft und auch jede Religion ist in sich vielschichtig. Und meistens sind es unterschiedliche Strömungen und Gruppen innerhalb dieser Kultur, Gesellschaft oder Religion, die aufeinanderprallen. Die große Herausforderung unserer Zeit ist der richtige Umgang mit der menschlichen Vielfalt. Menschen lassen sich nicht alle in ein einheitliches Schema pressen. Das ginge nur mit Zwang, und sobald der ins Spiel kommt, werden menschliche Grundrechte verletzt.

Durch die hohe Mobilität der Menschen heute und die weltweit zugänglichen Massenmedien werden wir heute mit einer erheblich größeren Vielfalt an Weltanschauungen und Lebensstilen konfrontiert als dies früher der Fall war. Das führt in vielen Regionen zu gewaltigen gesellschaftlichen Umbrüchen. Dabei kommt es vor, dass Gruppen auftreten, die sich der Globalisierung und Pluralisierung entgegenstellen wollen. So haben sich zum Beispiel in der islamischen Welt in den letzten Jahrzehnten religiöse Strömungen mit politischem Anspruch ausgebreitet, die zu einer Abwendung vom westlichen Lebensstil und zur Rückkehr zum Islam aufrufen. Dieser politische Islam strebt danach, einheitliche Gesellschaften nach seiner religiösen Idealvorstellung zu errichten. Der Iran nach der Revolution 1979 ist ein typisches Beispiel.

Aber auch im Irak sind nach dem Sturz von Saddam Hussein Gruppen aktiv geworden, die dort eine islamische Republik errichten wollen. Das Christentum wird von ihnen fälschlicherweise als eine westliche Religion wahrgenommen. Christen, die schon seit fast zweitausend Jahren im Irak leben und Arabisch sprechen wie alle anderen auch, werden plötzlich als kultureller Fremdkörper betrachtet, den man am liebsten hinausdrängen möchte. Religiöse Eiferer meinen, dies auch mit Gewalt tun zu dürfen, und durch ihre heiligen Schriften oder religiöse Tradition dazu berechtigt zu sein. Eine Erscheinung, die wir nicht nur in der islamischen Welt beobachten, sondern zum Beispiel auch in Indien unter Hindu-Nationalisten.

André Stiefenhofer: Sie beobachten die Lage der Christen in aller Welt sehr genau – wo sahen Sie 2010 besonderen Grund zur Besorgnis?
Berthold Pelster: Besonders dramatisch ist die Lage nach wie vor im Irak. Das blutige Massaker Ende Oktober in Bagdad hat uns das wieder drastisch vor Augen geführt. Damals waren Islamisten während des Sonntagsgottesdienstes in die syrisch-katholische Kathedrale der Stadt eingedrungen und hatten die Gläubigen als Geiseln genommen, um die Freilassung von Al-Qaida-Kämpfern zu erzwingen. Bei der Befreiungsaktion sprengten sich die Geiselnehmer in die Luft und rissen mehr als fünfzig Menschen mit in den Tod.

Immer wieder werden die Christen im Irak Opfer von Gewalt. Es gibt Entführungen, Morde und Bombenanschläge. Seit 2005 sind im Irak mehr als 900 Christen getötet worden, unter ihnen fünf Priester und ein Erzbischof. Mehr als fünfzig Kirchen waren das Ziel von Anschlägen. Die Kirche im Irak ist längst zu einer Flüchtlingskirche geworden: Tausende christlicher Familien mussten das Land verlassen, weil sie mit dem Tod bedroht werden. Die christliche Gemeinschaft im Land, die früher weit über eine Million Gläubige zählte, ist auf ein Drittel oder weniger zusammengeschrumpft. In einer ihrer bedeutenden Ursprungsregionen drohen die Christen auszusterben.

André Stiefenhofer: Gab es in diesem Jahr auch in anderen Regionen auffällige Gewalt gegen Christen?
Berthold Pelster: In Ägypten begann das Jahr sehr gewalttätig mit einem brutalen Überfall auf koptische Christen in der südägyptischen Stadt Nag Hammadi. Das Attentat ereignete sich am 6. Januar, an dem die Kopten ihr Weihnachtsfest feiern. Islamisten rasten auf Motorrädern heran, eröffneten gezielt das Feuer auf Gottesdienstbesucher und töteten sieben Kopten sowie einen muslimischen Wachmann. Mit Besorgnis beobachten wir schon seit längerem, dass radikale islamische Kräfte wie die Muslimbruderschaft in Ägypten starken Zulauf haben

André Stiefenhofer: An der Lage in Ägypten und im Irak hat sich also im Vergleich zum Vorjahr wenig geändert. Welche Entwicklungen haben Sie 2010 überrascht?

Im Juni hat uns der kaltblütige Mord an Bischof Luigi Padovese in der Türkei tief erschüttert. Die Christen sind dort eine verschwindend kleine Minderheit, daher sind in diesem Fall politische oder gesellschaftliche Motive für die Gewalt auszuschließen. Dass es in einem Land, das sich um den Beitritt zur Europäischen Union bewirbt, in einigen Bevölkerungsgruppen blanken Hass gegen alles Christliche zu geben scheint, stimmt bedenklich.

Nicht ganz so unerwartet kam dagegen die Verschärfung der Lage im Sudan. Im Januar 2011 sollen die Bürger im Süden des Landes darüber abstimmen, ob dieser überwiegend christlich geprägte Teil noch länger mit dem mehrheitlich islamischen Norden zusammenbleiben soll, oder ob er sich abtrennt und einen unabhängigen Staat bilden wird. Der Grenzverlauf und vor allem die Ölquellen des Landes sind dabei entscheidende Konfliktpunkte. Aus den südlichen Diözesen erreichten uns bereits Mitte des Jahres Hilferufe, dass die berüchtigten Rebellen der „Lord´s Resistance Army“ (LRA) aus dem Kongo in den Südsudan eingerückt seien und eine Schneise der Verwüstung hinterließen. In diesem Konflikt wird es entscheidend sein, ob die internationale Staatengemeinschaft wieder nur wegsieht, wie es während des Bürgerkriegs in Darfur der Fall war, oder ob sie diesmal ihre Stimme erhebt und einschreitet.

André Stiefenhofer: Wie hat sich die politisch motivierte Unterdrückung von Christen 2010 entwickelt?
Berthold Pelster: In China ist die Lage zweigeteilt. Einerseits wächst die Kirche dort seit Jahren und die Kathedralen sind voll mit betenden Gläubigen. Andererseits sitzen im Land immer noch Menschen wegen ihres Glaubens im Gefängnis oder sind in Arbeitslagern interniert, unter ihnen auch Priester und Bischöfe. Erst im September sagte uns der emeritierte Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, dass sich die Religionspolitik der chinesischen Regierung trotz einiger Lockerungen seit den Zeiten der Kulturrevolution nicht wesentlich geändert habe. Das sind harte Worte, die den Politikern der westlichen Demokratien zu denken geben sollten, wenn sie mit China Handel treiben.

Die pessimistische Einschätzung des Kardinals wurde vor kurzem bestätigt, als in der chinesischen Provinz Hebei ohne Zustimmung des Heiligen Vaters ein Bischof geweiht wurde, obwohl sich der Heilige Stuhl bei den chinesischen Behörden mehrfach gegen diesen Weihekandidaten ausgesprochen hatte. Die Bischöfe des Landes wurden vom Staat dazu gezwungen, diese illegale Weihe vorzunehmen. Der Papst bezeichnete das Vorgehen des Staates zu Recht als eine „Demütigung“ für die chinesischen Gläubigen.

In Kuba, einem weiteren Land mit sozialistischer Einparteienherrschaft, konnte vor wenigen Wochen zum ersten Mal seit über fünfzig Jahren eine neu errichtete Kirche eingeweiht und sogar ein nagelneues Priesterseminar in Betrieb genommen werden. Damit ging ein Versprechen in Erfüllung, das Papst Johannes Paul II. 1998 bei seinem Besuch in Kuba der kommunistischen Regierung abgerungen hatte. Inwieweit das aber schon eine Öffnung der kubanischen Regierung gegenüber der katholischen Kirche bedeutet, bleibt abzuwarten.

André Stiefenhofer: „Kirche in Not“ war auch an der Katastrophenhilfe während der Überschwemmungen in Pakistan beteiligt. Regelmäßig kritisieren Sie dieses Land wegen seines Umgangs mit Minderheiten und wegen der Blasphemiegesetze, die häufig missbraucht werden, um gegen Christen vorzugehen. Hat die Katastrophe die Menschen in Pakistan zusammengeschweißt?
Berthold Pelster: Leider nein. Während die von uns unterstützten katholischen Orden und Diözesen die Hilfe an alle Menschen, ohne Ansehen der Religion, weitergeleitet haben, konzentrierten sich viele islamische Hilfswerke ausschließlich auf die muslimische Bevölkerung. In einigen Flüchtlingslagern wurden Christen bei der Verteilung von Hilfsgütern benachteiligt oder sogar ganz übergangen. In einigen anderen Flüchtlingslagern wurde ihnen der Einlass verweigert.

Aber nicht nur Christen wurden bei der Katastrophenhilfe benachteiligt, sondern auch andere religiöse Minderheiten, vor allem Hindus. In einigen Regionen Pakistans gilt noch das Kastensystem, wie wir es auch aus Indien kennen. Sehr viele Hindus in Pakistan gehören zur untersten Stufe im Kastensystem, zu den sogenannten Unberührbaren. Sie arbeiten für Hungerlöhne auf den Plantagen der Großgrundbesitzer in einer Art Schuldknechtschaft. Als sich die Flutkatastrophe abzeichnete und Dämme und Deiche verstärkt wurden, blieben ihre Siedlungsgebiete unberücksichtigt. Teilweise sollen die Fluten sogar in die Wohngegenden dieser Armen umgeleitet worden sein, um die Ländereien der Großgrundbesitzer vor den Wassermassen zu schützen.

André Stiefenhofer: Gibt es auch Lichtblicke in Sachen Religionsfreiheit?
Berthold Pelster: Hoffnungsvoll stimmt uns, dass nach den schlimmen Entwicklungen in den vergangenen Jahren nun endlich auch bei den Politikern in unseren westlichen Ländern das Bewusstsein für die Bedeutung der Religionsfreiheit wächst. So hat die jetzige Bundesregierung den weltweiten Einsatz für Religionsfreiheit ausdrücklich in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen und betont, dass sie die Lage christlicher Minderheiten dabei besonders berücksichtigen will.

Auch auf europäischer Ebene bewegt sich einiges. Die EU-Außenminister haben im vergangenen Jahr beschlossen, sich stärker für den Schutz der Religionsfreiheit einzusetzen. Ziel dieser Bemühungen ist es, dass die EU in Abkommen mit anderen Staaten den Schutz der Religionsfreiheit ausdrücklich mit aufnimmt. Im Oktober nahm ich für „Kirche in Not“ im Brüsseler Europaparlament dazu an einer Konferenz zum Thema Christenverfolgung teil. Es wächst also das Bewusstsein, dass die freie Ausübung der Religion von zentraler Bedeutung ist, und zwar weltweit. Denn wo grundlegende Freiheitsrechte verweigert werden, da greift Unterdrückung um sich, bis hin zu blutiger Gewalt.

 

2 Responses to “Christenverfolgung 2010: Lasst uns in unserer Not nicht allein!”

  1. bazillus Says:

    Ein schonungsloser Bericht, der allen Kirchenführern und Politikern täglich in den Ohren klingeln müsste, um aktiv zu werden.

    Auch islamkritische blogs führen dazu, dass sich das Bewusstsein der Menschen ändert. Es wäre gut, wenn diese Bewusstseinsänderung ohne Hass auf Muslime bewerkstelligt werden könnte. Denn Bewusstseinsänderung in diesem Sinne ist eine Gradwanderung, die jederzeit in Hass und Ablehnung kippen kann. Das gilt es zu vermeiden. Auch Muslime sind Geschöpfe Gottes, denen mit hochachtungsvollen Respekt zu begegnen ist. Jedoch ist dies auch von Muslimen jedem anderen Nichtmuslim gegenüber zu erwarten und zu verlangen. Da hapert es allerdings, da die entsprechenden Ausgrenzungsverse der islamischen Urgrößen dies so vorschreiben. So wie uns Jesus Nächstenliebe gegenüber Jedermann vorschreibt (was auch schwer ausführbar ist), schreibt der Prophet seinen Gläubigen durch seinen Koran vor, Ungläubige, ausdrücklich Christen und Juden nicht zu Freunden zu nehmen, gegen sie mit Gut und Blut zu kämpfen, wenn Muslime dazu in der Lage sind, sie zu verfluchen, nicht an ihrem Grab für sie zu beten, sie als schlechteste oder abscheulichste Geschöpfe anzusehen, niemanden von ihnen zu heiraten, sie aus ihrer Gemeinschaft auszugrenzen und vieles andere mehr.

    Und genauso handeln viele Muslime in Gegengesellschaften noch heute. Sie heiraten keine Christen oder Juden, wenn sie nicht den Islam annehmen (Özil bekanntestes Beispiel).Dies würde in islamischen Gesellschaften als Ehrlosigkeit verstanden und möglicherweise zum Ehrenmord führen. Ich sehe Deutsche und Türken (auch Jugendliche aus der Schule kommend) selten zusammen. Die Freundschaften zwischen Türken und Deutschen sind noch immer selten. Sie verlangen in Europa das Wegschaffen von Friedhofserde, da keinem toten Muslim es zuzumuten ist, in Erde bestattet zu werden, in denen zuvor unreine Christen beerdigt wurden. Sämtliche Sonderwünsche (Trennung der Essensausgabe, Unterrichtstrennung, Kopftuchrechte für Lehrerinnen, usw.), die von den islamischen Organisationen unterstützt werden, dienen der Ausgrenzung der Abschottung, nicht der Integration und der Zusammenführung. Die Worte „Christ“ oder „Jude“, „Schweinefleischfresser“, „Hurensohn“ und andere Beleidigungsworte sprechen eine beredt Sprache. Sie sind islamkonform. Wer Christen und Juden zu Affen und Schweine nicht nur bezeichnet,sondern auch diese (Juden) in solche verwandelt und dies legitimiert und gutheißt, will was von seinen Gläubigen erwarten? Koranische Beleidigung im Umgang mit Nichtmuslimen ist eine Tatsache. All diese Verse führen dazu, dass Christen und Juden und andere Nichtmuslime als minderwertig angesehen werden, als Holzklötze,die keinen Verstand haben, wie Vieh angesehen werden.

    Und dann leugnet man, dass der Islam die Ursache der mangelnden Integration, die Ursache des Minderwertigkeitsstatus von Christen und Juden darstellt. Westliche Medien trennen fein säuberlich nach Islamismus und Islam, wo eine Trennung bei wahrheitsgemäßer Wiedergabe dieser Religion nicht im Ansatz möglich ist.

    Die religiöse Aussage der Abfälligkeit, der Minderwertigkeit, der Beleidigung Angehöriger des Dreifaltigkeitschristentums und des Judentums ist die göttliche Ursache der politischen Scharia. Das ist Fakt. Ohne diese Aussagen wäre die Scharia nicht so wie sie nun einmal ist. Die Scharia unterscheidet halt auch Gläubige von Ungläubigen. Somit ist der Islam von seiner religiösen Lehre her hinsichtlich der Ungläubigen die Ursache allen Übels, die eben auch Direkteinfluss auf die Scharia hat. Wer meint, die Scharia von der religiösen Lehre des Koran, der Hadithen, der Vita des Propheten trennen zu können, belügt sich selbst und andere.

    Die Scharia als islamischens Rechtssystem ist nicht die Ursache des politischen Islams. Die Scharia speist sich klar aus religiösen Vorschriften. Die Scharia ist praktizierte Religionspolitik, nichts anderes.

    Aus diesem Grunde müssen dieser blog und andere über Greueltaten des islams berichten, eben weil die Scharia nicht die Ursache des Übels ist, sondern reine Religionsausübung nach religiösen Vorschriften. In der Scharia schlägt sich konkret die Spiritualität des ausgrenzenden Gottes des Islams und seines Propheten nieder.

    Das alles zeigt, dass der Koran noch heute mitten in Deutschland und Europa noch ernst genommen wird.

  2. bazillus Says:

    Nachtrag betr. den letzten Satz:
    nach Europa „von Muslimen“


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