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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Saudis nehmen 149 Al-Kaida-Terroristen fest 28. November 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 04:36

Die Polizei in Saudi-Arabien hat 149 mutmaßliche Terroristen festgenommen, die dem Al-Kaida-Netzwerk angehören sollen. Damit sind aber nach Einschätzung der Behörden noch lange nicht alle Terroristen in dem islamischen Königreich aus dem Verkehr gezogen. Der Sprecher des Innenministeriums, General Mansur al-Turki, sagte am Freitag vor der Presse in Riad, unter den Verdächtigen, die in den vergangenen acht Monaten festgenommen wurden, seien 25 Ausländer. Er verneinte einen direkten Zusammenhang zwischen den Festnahmen und den jüngst entdeckten Paketbomben. Die nun ausgehobenen Terrorzellen hätten jedoch teilweise Verbindungen ins Ausland gehabt, fügte er hinzu.

Saudi-Arabien hatte nach Angaben aus den USA den entscheidenden Hinweis gegeben, durch den Ende Oktober zwei Luftfracht-Pakete mit Sprengstoff in Dubai und London entdeckt worden waren. Die Paketbomben, die rechtzeitig entschärft werden konnten, waren von Al- Kaida-Terroristen auf der arabischen Halbinsel präpariert und auf den Weg in die USA geschickt worden. Die nun festgenommenen Terroristen hätten Anschläge auf Politiker, Journalisten und Angehörige der Sicherheitskräfte in Saudi-Arabien geplant, erklärte der General weiter. Ein von ihnen vorbereiteter Anschlag auf die saudische Öl-Industrie habe verhindert werden können.

Unter den Festgenommenen soll auch eine junge saudische Frau sein, die inzwischen „ihren Eltern übergeben wurde“. Sie soll Al-Kaida-Propaganda über das Internet verbreitet haben. Eine der insgesamt 19 Terrorzellen, die von den Beamten nun ausgehoben wurden, soll darauf spezialisiert gewesen sein, saudische Extremisten als „Gotteskrieger“ zu rekrutieren und ins Ausland zu schicken, unter anderem nach Afghanistan. Keiner der Verdächtigen habe bei seiner Festnahme Widerstand geleistet, sagte Al-Turki. Das saudische Innenministerium hatte in den vergangenen vier Jahren mehrfach über die Festnahme Dutzender mutmaßlicher Al-Kaida-Terroristen berichtet. Einige der gefährlichsten saudischen Terroristen hatten sich, als der Fahndungsdruck in der Heimat wuchs, in den benachbarten Jemen abgesetzt. {www.focus.de – Die Führungsriege der Al-Kaida-Führung auf der Arabischen Halbinsel}

Falscher Alarm, Festnahmen und eine Mahnung der Polizei

  

Razzia gegen Islamisten, die Kämpfer für Tschetschenien anwerben wollten. Die Polizei beklagt die Personalnot und will keine Bundeswehr-Hilfe.

Brüssel/Hamburg/Berlin: Zehn Terrorverdächtige sind am Dienstagmorgen bei zeitgleichen Hausdurchsuchungen in Antwerpen, in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden festgenommen worden. Das berichtete die belgische Staatsanwaltschaft. Es handele sich um Personen mit belgischer, niederländischer, marokkanischer und russischer Staatsangehörigkeit. Sie werden beschuldigt, im Auftrag einer internationalen islamistischen Gruppe einen Anschlag in Belgien geplant zu haben. Das genaue Ziel habe jedoch noch nicht festgestanden. Die Verdächtigen sollen Mitglieder für eine angebliche tschetschenische Terrororganisation angeworben haben.

 
Die Hausdurchsuchungen seien das Ergebnis von Ermittlungen gewesen, die bereits Ende 2009 in Antwerpen begonnen hätten. Die Festgenommenen sollten noch im Laufe des Dienstags einem Haftrichter vorgeführt werden. In Amsterdam wurden am Morgen drei Terrorverdächtige festgenommen. Es handele sich um drei Männer, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ihre Festnahme sei auf Veranlassung der belgischen Behörden erfolgt. Die Aktion habe nichts mit den aktuellen Terrorwarnungen in Deutschland zu tun, sagte eine Sprecherin des niederländischen Koordinierungsbüros für Terrorismusbekämpfung (NCTB).
 
Bundeswehr im Innern? In Deutschland stößt die Forderung nach einem stärkeren Bundeswehreinsatz im Inneren bei Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) auf Widerstand. Hier gebe es klage Gesetzesregelungen und Verfassungsvorgaben, sagte Guttenberg. Daran werde sich die Bundeswehr halten. Guttenberg reagierte damit auch auf die jüngste Forderung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, der aufgrund eines „polizeilichen Ausnahmezustandes“ vor allem Feldjäger der Bundeswehr stärker zum Schutz der Bevölkerung im Innern heranziehen will.

Guttenbergs Partei hat Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vorgehalten, Anti-Terror-Ermittlungen zu behindern. Bei Ermittlungen gegen vier Terrorverdächtige seien von Landesbehörden zwei Personen mit der sogenannten Quellen-Telekommunikationsüberwachung („Quellen-TKÜ“) abgehört worden, sagte CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich. Nachdem das Verfahren wegen seiner Bedeutung an die Bundesanwaltschaft gegangen sei, habe das Justizministerium mit Hinweis auf eine fehlende Rechtsgrundlage das Abhören der beiden weiteren Verdächtigen untersagt.
 
„Das ist natürlich in einer akuten Bedrohungssituation kein Spaß“, kritisierte Friedrich, der keine Details nannte. Er forderte Leutheusser-Schnarrenberger auf, dringend ihre Entscheidung zu überdenken. Bei der Quellen-Telekommunikationsüberwachung gehe es um eine Handvoll akuter Fälle bei der Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität. Bei der Maßnahme, die von einem Richter angeordnet werden muss und nach Angaben von Friedrich von allen Landessicherheitsbehörden angewendet wird, geht es um das Abhören von Telefongesprächen oder Internetkommunikation bereits vor einer Verschlüsselung. Dazu muss beispielsweise Software auf den betroffenen Computer eingeschleust werden.

Polizeigewerkschaft warnt vor Panikmache: Der neue Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, hat Forderungen nach Anti-Terror-Einsätzen der Bundeswehr im Inland eine strikte Absage erteilt. „Die Bundeswehr hat im Inneren nichts verloren“, sagte Witthaut am Rande eines GdP-Bundeskongresses. Er bezog damit ausdrücklich Stellung gegen entsprechende Wünsche des Bundes der Kriminalbeamten (BDK). „Wir brauchen keine Feldjäger vor dem Reichstag oder in anderen Bereichen. Das ist Aufgabe der Polizei.“ Witthaut betonte, „Panikmache und Hysterie“ seien jetzt nicht hilfreich.

Witthaut lehnte eine Umstrukturierung der Polizeidienste des Bundes, wie sie derzeit diskutiert wird, ab. „Wir brauchen das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter in den Ländern. Aber wir brauchen keine Bundeskriminalpolizei.“ Ein neue „Mammutbehörde“ sei überflüssig, „weil die kaum noch zu steuern ist“. Die Defizite bei der Führung derartiger Behörden seien erfahrungsgemäß am größten. Die Gründung einer Bundesfinanzpolizei nannte Witthaut hingegen sinnvoll. „Solche Vorschläge machen wir seit längerem“.
 
Witthaut forderte angesichts der aktuellen Terrorwarnungen und ständiger Polizeieinsätze etwa bei den Castor-Transporten ein Ende des Stellenabbaus bei der Polizei. In den vergangenen Jahren seien 9000 Stellen gestrichen worden, weitere 9000 würden folgen. „Bis 2020 fallen insgesamt 18 000 Stellen weg“, kritisierte er. „Die Polizei in Deutschland ist an der Grenze ihrer Belastung angekommen.“ Es gebe Kollegen mit 700 Überstunden. Das neue geflügelte Wort laute: „POW – Polizist ohne Wochenende“.

Aufregung nach Bombenfund in Norwegen:  In Hamburg hatte es am Dienstag auch Alarm in der U-Bahn gegeben. Wegen einer Bomben-Attrappe für Militärübungen ist der Flugplatz der norwegischen Stadt Bergen gesperrt und das Hauptgebäude evakuiert worden. Wie die Nachrichtenagentur NTB berichtete, fanden Beschäftigte bei der Gepäckabfertigung einen verdächtigen Koffer und lösten Alarm aus. Alle Reisenden und das Personal des Flugplatzes Flesland mussten die Abfertigungshalle sofort verlassen. Noch ehe die aus der Hauptstadt Oslo herbeigerufenen Bombenexperten eingetroffen waren, meldete sich ein Angehöriger des(dpa/avebndnlatt.de) norwegischen Militärs als Eigner des Koffers. Darin seien „Nachbildungen von Sprengmitteln“, die er zu einem Manöver nach Trondheim schicken wollte. Ein Sprecher des Militäroberkommandos in Oslo erklärte, es habe sich um einen „Dummy“ gehandelt, eine Attrappe für Manöver. „So ganz genau wissen wir auch noch nicht, ob es nun wie eine Granate oder etwas anderes ausgesehen hat“, sagte Stabssprecher Petter Lindqvist. Man untersuche noch, ob und wie hier Vorschriften verletzt worden seien. Wenig Verständnis für diese Transportaktivitäten der Armee über einen zivilen Flugplatz hatte die Polizei. „Das hätte er wohl besser bei der Gepäckaufgabe anmelden sollen“, sagte der zuständige Einsatzleiter Terje Hilland. Der Flugplatz der zweitgrößten Stadt Norwegens konnte nach gut einer Stunde wieder freigegeben werden. {www.abendblatt.de}

   
In Europa für den „Heiligen Krieg“ rekrutiert

In einer Antiterror-Aktion in Belgien haben die Behörden gleich zwei Mal zugeschlagen. Die Festgenommenen gehören zu einer islamistischen Organisation. Verhaftet: Belgische Medien berichten über die Festnahme von Verdächtigen in Antwerpen.

 

In Belgien, den Niederlanden und Deutschland sind am Dienstag elf Terrorverdächtige festgenommen worden. Sie stehen im Verdacht, einen Anschlag in Belgien geplant zu haben. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin sagte, die grenzübergreifende Polizeiaktion habe nichts mit den Terrorwarnungen in Deutschland zu tun. Nach Angaben der belgischen Staatsanwaltschaft stehen sie im Verdacht, einer islamistischen Gruppe anzugehören, die auch junge Leute für den „Heiligen Krieg“ rekrutierte, um für ein von Russland unabhängiges Tschetschenien zu kämpfen. Ein 31 Jahre alter Mann wurde nach Angaben des Bundeskriminalamtes im Rahmen der Rechtshilfe für die belgischen Behörden in der Nähe von Aachen festgenommen. Drei weitere Männer wurden im niederländischen Amsterdam festgenommen, die übrigen Verdächtigen in der belgischen Stadt Antwerpen.

Kein Anschlagsziel: Drei von ihnen gehören nach Angaben der Staatsanwaltschaft vermutlich der islamistischen Organisation „Sharia4Belgium“ an. Das flämische Fernsehen zeigte schwer bewaffnete Sondereinheiten der Polizei im Einsatz. Ein gefesselter junger Mann trug, als er in einen Polizeiwagen geleitet wurde, eine Augenbinde. Die Festgenommenen mit belgischer, niederländischer, marokkanischer und russischer Staatsangehörigkeit hatten nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch kein Anschlagsziel in Belgien festgelegt. Die Ermittlungen hatten bereits Ende 2009 begonnen, als die Polizei Informationen über Anschlagspläne eines jungen Marokkaners erhielt. Bei den Ermittlungen hätten sich dann Hinweise auf ein Netz von mutmasslichen „Dschihadisten“ ergeben.

Vorwurf der Rekrutierung: In einer weiteren Aktion durchsuchten belgische Sicherheitskräfte am Dienstag im Rahmen einer andern Terrorfahndung mehrere Häuser in Brüssel und nahmen rund 20 Menschen vorläufig fest. Die Aktion in der belgischen Hauptstadt habe nichts zu tun mit den zuvor bekanntgewordenen Festnahmen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden, berichteten belgische Medien. Einigen der Festgenommenen werde vorgeworfen, Rekruten für Terrorgruppen zu suchen, um sie in den Irak oder nach Afghanistan zu schicken, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Die Staatsanwaltschaft ermittele bereits seit drei Jahren bei einem Islamischen Zentrum in Brüssel. {www.bernerzeitung.ch} 

 

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