kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Moslems brennen Häuser von Kopten nieder 24. November 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 05:27

Die Spannungen zwischen Moslems und Christen in Ägypten eskalieren weiter. In der südlichen christlich-moslemischen Stadt Abu Tesht hat ein moslemischer Mob etliche Häuser koptischer Christen niedergebrannt. Der Grund: Ein christlicher Mann aus der Stadt soll eine Affäre mit einer moslemischen Frau gehabt haben. Die Gerüchte nahmen ihren Lauf, nachdem sie zusammen auf der Straße gesehen worden waren. Beide wurden verhaftet und verhört. In den letzten Wochen mehren sich Berichte von Übergriffen auf Ägyptens christliche Einwohner, die jedoch von der internationalen Presse weitgehend ignoriert werden.

Zu den wenigen Ausnahmen gehört Focus online: {Im Süden von Ägypten haben Muslime Häuser von koptischen Christen in Brand gesteckt. Auslöser des Brandanschlags könnten Gerüchte über eine angebliche Affäre zwischen einem Christen und einer Muslimin gewesen sein, laut Informationen aus Sicherheitskreisen. Im Süden von Ägypten kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen, häufig wegen Landstreitigkeiten oder Auseinandersetzungen über den Bau von Kirchen. Ihren Höhepunkt erreichten die Auseinandersetzungen Anfang 2010 mit der Ermordung von sechs Christen und einem muslimischen Sicherheitsmann in einer Kirche. Koptische Christen machen rund 15% der ägyptischen Bevölkerung aus. Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen nehmen die Angriffe auf Christen in Ägypten zu}.

Kommentare

King of Egypt: Vielen Dank, dass Sie diese Nachrichten veröffentlichen. Erst kommen die Christen im Irak, dann Libanon dann Ägypten. Sie haben vergessen, dass Alazhar einen Edikt herausgegeben hat, in dem es die Absetzung des Papstes von Alexandrien gefordert wird sowie dessen Inhaftierung. Papst Schenuda III. hat es gewagt, gegen das oberste Gericht in Ägypten vorzugehen und Einspruch zu erheben. Das Gericht hat ein Urteil erlassen, wonach Christen, die durch ein islamisches Gerichtsurteil (Scharia) geschieden wurden, zum zweiten Mal in die Kirche verehelicht werden müssen. Hans-Dietrich Genscher hat mal gesagt, als er nach der Verbannung vom Papst Schenuda III. durch Präsident Anwar Elsaddat gefragt wurde: Ich wusste nicht, dass es in Ägypten Christen gibt! Willkommen im Takkeya-Club.

Mariusz: Es ist traurig, aber dort wo Europäer Urlaub machen, wo auch Christen aus dem Ausland Urlaub machen, paar Strassen weiter werden Christen verflucht und verfolgt. So ist nun die Realität, und die UNO und so Nationen schauen zu. Traurig sowas, obwohl Christen aus dem Land für vieles in Arabischen Ländern spenden, aber kein Öl-Land hilft wo anders und spendet was. Gepriesen sei der Herr Israels {Quelle: haOlam.de}

 

Frühislamische Zeit von 640 bis 968

Nach der Eroberung Syriens durch die muslimischen Araber, begannen diese 639 unter Amr ibn Alass mit 9000 Mann Ägypten zu erobern. Nach einem Sieg bei Heliopolis über die Byzantiner wurde das ganze Land besetzt. Alexandria kapitulierte aber erst 642, nachdem den Kopten unter dem Patriarchen von Alexandria die Religionsfreiheit zugesichert worden war.

In der Folgezeit war Ägypten Ausgangspunkt für weitere muslimische Eroberungen in Nordafrika. Während die Vorstöße nach Nubien (641, 651) scheiterten, und die Unabhängigkeit der dortigen christlichen Reiche 652 anerkannt werden musste, gelang trotz einiger Rückschläge die Eroberung des Maghreb der bis 705 auch dem Statthalter von Ägypten unterstand. In der Folgzeit wurde Ägypten von den Umayyaden und den Abbasiden beherrscht und war ein wichtiger Stützpunkt für den Kampf um die Seeherrschaft im Mittelmeer mit Byzanz. So eroberten Flüchtlinge aus Andalusien/ Al-Andalus von Ägypten aus das byzantinische Kreta.

Seit dem 9. Jahrhundert begann sich die Kontrolle der abbasidischen Kalifen über Ägypten zu lockern, nachdem sie türkische Offiziere als Statthalter eingesetzt hatten. So begründete Ahmad ibn Tulun die Dynastie der Tuluniden (868-905), machte sich von den Kalifen selbständig und eroberte sogar Syrien. Zwar gelang den Abbasiden 905 die Rückeroberung des Landes, doch schon 935 errang Ägypten unter den Ishididen mit Muhammad ibn Tughdsch erneut seine Unabhängigkeit (935-969). Diese mussten sich allerdings gegen die Angriffe der schiitisch-ismailitischen Fatimiden aus Ifriqiya behaupten, was nur mit Unterstützung der Abbasiden gelang. 969 eroberten die Fatimiden dennoch Ägypten und erhoben das Land zum neuen Zentrum ihres Reiches. Die zunehmende Selbständigkeit Ägypten wurde auch durch den Wirtschaftsaufschwung begünstigt. Seit dem 10. Jahrhundert verlagerte sich der Handel zwischen Indien und dem Mittelmeerraum vom Irak, der von den Abbasiden kontrolliert wurde, auf den Seeweg über das Rote Meer nach Ägypten. Daraus konnten die Herrscher in Ägypten erhebliche Einnahmen erzielen, die ihnen eine unabhängige Politik gegenüber dem Kalifat ermöglichte. {Quelle: Wikipedia}

 

3 Responses to “Moslems brennen Häuser von Kopten nieder”

  1. ssicvrith Says:

    Leider ist es die Natur des Islams meine koptischen Bruedern und Schwestern zu verfolgen und zu toeten. Man sieht wer dieser Allah des Korans ist.Leider sind viele Blind und sehen den Islam als Kuschelreligion. Hier werden die Fruechte des wahren Islams gezeigt

  2. Liebe Kopten und Koptenfreunde,

    zu dem gerade veröffentlichten Spiegel-Online-Artikel

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731043,00.html

    habe ich ein paar Fragen:

    – Wisst ihr, um welche Kirche es sich dabei handelt?
    – Entspricht es der Wahrheit, dass es für die Kirche keine Baugenehmigung gibt?
    – Entspricht es der Wahrheit, dass hier Christen eine unangemeldete, gewalttätige Demonstration gemacht haben?

    Ich vermute mal, dass es so wie es der SPIEGEL schreibt, sicher nicht stimmt. Aber vielleicht wisst ihr Näheres über die Vorfälle.

    Geht es um die Kirche, deren Bau auch in diesem Blog beschrieben wurde, die Tag und Nacht von 1000 Kopten bewacht wird? Oder ist das eine andere?

    Danke für eine Antwort,
    Rüdiger

    • MA Says:

      Ja, es geht um die Kirche, deren Bau auch in diesem Blog beschrieben wurde, die Tag und Nacht von 1000 Kopten bewacht wird, in Giza Omrania.


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