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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Welch ein Glück, Türke zu sein 23. November 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 02:31

Die Türken sind ein Völkchen, das im Abendland nicht unbedingt den besten Ruf genießt. Zwar versuchten sie zweimal, die Segnungen ihrer großartigen Zivilisation und die des Islam auch den Habsburgischen Erblanden angedeihen zu lassen, doch ging das daneben, denn sie bekamen vor Wien ihre Pluderhosen tüchtig vollgehauen. Weshalb zeigte sich die abendländische Christenheit so bockbeinig? Luther, schon islamophob angekränkelt, schrieb in seiner Heerpredigt wider die Türken: „Aber weyl der Türcke gleichwol Gottes rute und eine plage ist … Sie halten nichts von Christo, spotten und lestern vil mehr die Christen mit dem Namen Christi“. Auch Ludwig Uhland (+1862) wäre mit seiner Schwäbischen Kunde heute eine rechte Unperson, denn er schrieb: „Zur Rechten sah man wie zur Linken einen halben Türken heruntersinken“.

Welch tragisches Missverständnis mag nur obwalten, denn der starke Mann in Ankara, Erdogan, erklärte 2008: „Die türkische Gemeinschaft in Deutschland demonstriert heute wieder einmal der ganzen Welt den mit Liebe, Freundschaft, Zuneigung durchdrungenen Charakter unseres Volkes“. Diesen erschütternden Wahrheiten müssten jene Worte des Übervaters Atatürk hinzugefügt werden: „Welch ein Glück, Türke zu sein“.

Wenn man beiläufig von Türken spricht, dann sind jene gemeint, die große Teile des heutigen Staates Türkei bevölkern. Doch in dessen Grenzen, genauer in Türkisch-Kurdistan, erfreut sich eine bedeutende Minderheit ihres Daseins, nämlich die der Kurden. Andere Minoritäten haben die Türken gewiss aus Zuneigung brutal vertrieben (Griechen) oder durch Völkermord ausradiert (Armenier). Der Volksstamm der Kurden siedelt auch in Teilen des Iraks und des Irans. Nach einer inoffiziellen Schätzung soll diese Volksgruppe insgesamt 22,5 Mio. Personen umfassen. Die Kurden streben nach Autonomie; daher hält sich ihre Freundschaft mit den Türken in Grenzen. Alle türkischen Regierungen versuchten ergebnislos die sogenannten Bergtürken, gemeint sind die Kurden, zu assimilieren, obwohl wir seit Erdogan wissen, dass Assimilation den Menschenrechten widerspricht. Dabei können sich die Kurden, im Gegensatz zu den Türkei-Türken, auf ihre Geschichte etwas einbilden. Schon 2150 v. Chr. sprach man in Sumer vom Land der Karda. Die kurdische Sprache gehört zur Gruppe des iranischen Zweiges und ist indogermanischen Ursprungs, was für das türkische Idiom nicht zutrifft. Den Islam nahmen die Kurden zwangsweise zu einer Zeit an, in der die Türken noch der Trommel ihres Schamanen lauschten.

Die Einwohnerzahl des Staates Türkei beträgt etwa 71 Millionen; dieser Wert wird offenbar als unzureichend empfunden, denn mit dem Bevölkerungswachstum von 1,5 % im Jahr wird eine nachhaltige Steigerung der Quantität erreicht. Etwa 80 % der Bevölkerung entfallen auf Türken, rund 17 % auf Kurden und etwa 3 % auf Minderheiten. Christen leben nur wenige in der Türkei; der überwiegende Teil von ihnen hat die gastliche Stätte undankbar verlassen.

Im Staat Türkei wird neben Türken als Staatsangehörigen sauber zwischen Auslandstürken und ethnischen Türken als regionale Minderheiten unterschieden. Die Türkei möchte die Segnungen ihres großartigen Türkentums und dessen blühende Kultur den Ländern Europas nicht vorenthalten. Es gilt als gesichert, dass die aufkommende industrielle Großmacht Türkei Deutschland 2050 in den Schatten stellt. Trotz ihrer glorreichen Zukunft ist sich die Türkei nicht zu schade, uneigennützig zwecks Aufnahme in die EU zu antichambrieren. Es ist auch zutiefst beschämend, dass die Mehrheit der EU-Bürger die Größe dieses türkischen Ersuchens nicht erkennen will. Doch selbst die Türkei-Türken sind nur Teil eines Ganzen. Als Turkvölker werden die in Asien lebenden und Turksprachen sprechenden Bevölkerungsgruppen bezeichnet, deren Anzahl bei geschätzten 160 Millionen liegt. Moderne Turkvölker sind z. B. Aserbaidschaner, Kasachen und Turkmenen.

In Sachen Megalomanie und Realitätsverlust kann den Türkei-Türken aber niemand das Wasser reichen. Grundsätzlich unterscheidet man Nordtürken (z. B. Toguz, Farbe Schwarz), Südtürken (z. B. Saryg, Farbe Gelb), Westtürken (z. B. Gök, Farbe Blau) und Osttürken (z. B. Kyzyl, Farbe Rot). Historische Turkvölker und Stammesverbände waren z. B. Turuken, Hunnen, Göktürken, Kerulen und Kimeken. Die Herkunft der Turkvölker aus dem Altai-Gebiet ist wissenschaftlich gesichert. Es handelt sich um ein in Zentralasien gelegenes Gebirgssystem zwischen Kasachstan, Russland, China und der Mongolei. Das Altaigebiet besteht aus Hochflächen, Mittelgebirgszügen, Hochgebirgsketten, Tannen- und Zirbelkiefernwäldern und reichlich Wüstensteppen.

Vom 6. Jh. an bildeten die nomadischen Turkvölker kurzatmige Steppenimperien. Durch Wanderungen dehnte sich ihr Siedlungsgebiet nach Westen aus. Die Sprachen der Turkvölker werden den altaischen Sprachen zugerechnet und gliedern sich in Gruppen, so in Südwest (z. B. Türkei-Türkisch), Südost (z. B. Usbekisch), Nordwest (z. B. Tatarisch) und Nordost (z. B. Chakassisch). Im Wortschatz der Turksprachen fanden sich früh Lehnwörter chinesischer und später arabischer, persischer und mongolischer Herkunft. Ab dem 12. Jh. setzte sich die türkei-türkische Sprache infolge der osmanischen Eroberungen in Anatolien durch. Auf ihrem langen Weg müssen die Südwest-Türken irgendwann ihre Schlitzaugen verloren haben.

Die erste Erwähnung des Namens Türke findet sich in China. Die nomadisierenden Tür-küt, die Mächtigen, so die Bedeutung des chinesischen Schriftzeichens, sollen im 6. Jh. einen Staat der Gök-Türken gebildet haben. Mit dem Niedergang der Hunnen-Reiche entstanden Invasionsgruppen, die das Siedlungsgebiet im Osten bis an den Pazifik und im Westen bis nach Europa ausweiteten. Die Gök-Türken waren die erste türkische Horde, welche die Nachwelt mit schriftlichen Zeugnissen erfreute. Die Herrschertitel der Gök-Türken enthielten den Hinweis auf ihre göttliche Verbindung zum Himmel, wie etwa: „Von Gott Tengri erschaffen.“ In den Inschriften Bilge Khans aus dem 8. Jh. heißt es: „Im Auftrag des Himmels ist der türkische Herrscher eingesetzt, um die Welt zu regieren.“ Wie man sieht äußerte sich die türkische Bescheidenheit früh. Allah spielte bei diesen Türken noch keine Rolle. Ihn vertrat der Schamane mit Heilungen, Tieropfern, Jagdmagie und Verfluchungen. Am nächtlichen Feuer schlug er die Trommel, sang dazu, tanzte und rief nach Wasser.

Um die Herkunft der Türken ranken sich Mythen, so auch im Ergenekon. Dieses beginnt mit der Flucht überlebender Gök-Türken nach dem Zerfall ihres Reiches, dem die Chinesen vernichtende Niederlagen bescherten. Die Flucht führte die Gök-Türken in ein unwegsames Berggebiet, in dem sie ein fruchtbares Tal vorfanden. Hier begannen die Horden aufzublühen und die Gök-Türken erholten sich. Nach mehreren Generationen waren sie aber so zahlreich, dass im Tal Überbevölkerung eintrat. Unglücklicherweise war der Weg aus dem Tal in Vergessenheit geraten. So irrten die Gök-Türken durch die Gegend bis sich eine graue Wölfin ihrer erbarmte und sie aus den Bergen führte. Über die Motive des klugen Tieres ist leider nichts überliefert. Wieder in der Steppe angekommen erlangten die Gök-Türken nach Rachefeldzügen ihre alte Glorie zurück. Die meisten Turkstaaten und Stämme führen ihre Herkunft auf die Zersplitterung dieser Göktürken zurück.

Die Furcht, das ökologische Schicksal jener Bakterien zu erleiden, die bei der alkoholischen Gärung im Reagenzglas Opfer ihrer eigenen Vermehrung werden, wirkt offenbar noch heute. Eine große Bedeutung erlangte das Ergenekon im heutigen Staat Türkei. Die Legende wurde zum Meilenstein faschistischer Ideologien, die darin ein Gleichnis sahen. Das Reich der Gök-Türken wurde wie das Osmanische Reich zertrümmert, wofür Legende und türkische Faschisten nichttürkische Völker verantwortlich machen. Ähnlich den Gök-Türken flohen die Türken in das verheißungsvolle Paradies Anatolien und mussten sich erholen, bevor sie ihren unvergleichlichen Platz in der Weltgeschichte erkämpften. Das Ziel der Geschichte ist also das Aufblühen der türkischen Stämme in Zentralasien und ein Großtürkisches Imperium, so der Traum türkischer Faschisten. Ihr Motto ist das Ergenekon und ihr Symbol der graue Wolf. Die pantürkische Perspektive wird durch einen kasachischen Präsidenten veranschaulicht, der 1991 in Ankara das 21. Jh. als das Säkulum der Türken bezeichnete. Dem liegt der Wunsch zugrunde, dass die Turkvölker ein vereinigtes Turkestan bilden. Die erträumte imperiale Größe dient der Abgrenzung zum Westen und dem Kurieren des eigenen Minderwertigkeitskomplexes. Die türkische Presse hat die Parolen antiwestlich gefeiert, um die großartige neue Stellung der Türkei in der Weltpolitik herauszustreichen. Allerdings gab es viele Vertreter von Turkstaaten, welche die Türkei-Türken schallend auslachten.

Ausgangspunkt der Türkisierung und Islamisierung des heutigen Staatsgebiets der Türkei ist das Sultanat der Seldschuken, das im 11. Jh. entstand. In seiner Folge drängten zahllose türkische Nomaden nach Kleinasien. Der Auflösungsprozess des Seldschukenreiches, eingeleitet durch den Mongoleneinfall, ließ neue türkische Kleinstaaten entstehen, so auch die Klitsche des ogusischen Hordenführers Ertogul, dessen Sohn Osman eine Dynastie gründete.

1326 eroberten die Osmanen fast ganz Kleinasien und verlegten ihre Hauptstadt nach Edirne auf dem europäischen Festland. Jetzt war das Byzantinische Reich zu einer Enklave geschrumpft und deren Ende absehbar. 1453 fiel Konstantinopel und wurde zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches. 1516 eroberten die Osmanen Ägypten. In der Folgezeit brachten sie Arabien unter ihre Herrschaft sowie weite Teile Südosteuropas. 1529 standen sie erstmals vergeblich vor den Toren Wiens. Die Elitetruppe der Osmanen bildeten die kasernierten Janitscharen. Korpsgeist und Hingabe dem Herrscher gegenüber, religiöser Fanatismus und eine elitäre Stellung innerhalb des Heeres kennzeichneten diese Truppe.

Äußerlich unterschied sie sich von den gewöhnlichen Soldaten durch ihre besondere Uniform. Die Janitscharen wurden durch die berüchtigte Knabenlese (Devschirme) rekrutiert. Die Türken raubten körperlich geeignete christliche Knaben, pressten sie zum Islam und bildeten sie militärisch aus. Daher genießen die Türken das Privileg, als erste Macht systematisch Kindersoldaten herangebildet zu haben. Einen Kulturexport der Türken stellen die Reiterscharen der Akindschi dar. Akindschi bedeutet Renner. Als Renner und Mordbrenner sind diese irregulären Truppen in die europäische Geschichte eingegangen. Sie plünderten, mordeten bestialisch, vergewaltigten und brandschatzten in den Gebieten des Feindes. Ihre Streifzüge waren von beispielloser Zerstörungswut gekennzeichnet. Ihr vornehmstes Ziel war es Beute zu machen und wehrlose Zivilisten, bevorzugt Frauen und Kinder, in die türkische Sklaverei zu verschleppen. Der Oberbefehl über die Akindschi vererbte sich kurioserweise in einer gewissen Familie Michaloglu als Nachfahren Michaloglu Ali Begs, eines Heerführers Mehmeds II. Sold erhielten die Akindschi nicht; die Truppe finanzierte sich ausschließlich aus Beute und Sklavenhandel.

Interessant ist das Verfahren zur Bestimmung der Nachfolger osmanischer Herrscher. Man ließ die Söhne eines Sultans einfach walten, sodass Brudermord und Verrat ein alltägliches Geschäft waren. Nur der brutalste und skrupelloseste Sohn war geeignet, das osmanische Staatsschiff zu steuern. Mitunter ging diese türkische Auslese daneben. Suleiman I. bereitete seine Nachfolge große Sorge. Der älteste Sohn starb im jugendlichen Alter. Sein buckliger Sohn kam für die Thronfolge nicht in Betracht. Der Sohn Mustafa, äußerlich dem Vater ähnlich, wurde zum Kronprinzen. Doch sein Rivale, der spätere Selim II. machte das Rennen, denn er erfreute sich der Protektion einer mächtigen Frau, seiner Mutter. Die türkische Geschichtsschreibung zeigt sich nachtragend und grollt der Dame, obwohl Europa ihr wegen Selim II. Dank schuldet. Denn Khurrem, die rassige rothaarige Schönheit mit den grünen Augen, Roxelane genannt, wickelte den gurrenden Suleiman um den Finger, sodass er skandalöser Weise mit ihr monogam lebte. Dem zum Pantoffelhelden degradierten Sultan ist es zu verdanken, dass Selim ihn beerbte. Doch Selim II. verkehrte häufiger mit der Flasche als mit seinem Harem, sodass ihn der Volksmund Selim den Säufer nannte. Er war es, der aus osmanischer Sicht die Seeschlacht von Lepanto vergeigte und sich aus Gram darüber mit Tokaier volllaufen ließ.

Ein späterer Sultan, Mahmud II., musste gegen Palastintrigen und traditionelle Militärs ankämpfen; seine Reformversuche verliefen regelmäßig im Sande. Dieser verzweifelten Situation entzog sich Mahmud II. durch die Flucht in den Alkohol. 1839 hatte er es geschafft und sein letztes Fläschlein ausgetrunken. Sogar der Übervater der modernen Türkei, Atatürk, war dem Trunke nicht abgeneigt. Die TAZ (eine kleine deutsche Tageszeitung) zieh ihn in ihrer Ausgabe vom 28.10.2008 gar des haltlosen Säufertums: „Zugleich wurde ihm (Atatürk) bewusst, dass er das Land noch zehn bis fünfzehn Jahre diktatorisch würde regieren müssen, um seine Reformpolitik durchzubringen und den Weg in eine Demokratie zu ebnen. Er war aber kein Hitler oder Stalin und es widerstrebte ihm, sein Land zu knebeln und (zu) knechten. Die Folge waren tiefe Resignation und willenlose Hinwendung zum Alkohol.“ Man gewinnt den Eindruck, dass nicht wenige türkische Führer die türkische Realität nur im Vollrausch ertragen konnten. Bald nach der in Europa gefeierten katastrophalen Niederlage der türkischen Flotte von 1571 bei Lepanto begann der Verfall des morschen Osmanischen Reiches. Sozusagen als späte Rache der geraubten Christenknaben wuchs die Macht der Janitscharen ständig. Die örtlichen Machthaber in den Provinzen machten was sie wollten und Aufstände der geknechteten Völker schwächten die Regierung.

Nach der vergeblichen zweiten Belagerung Wiens 1683 war die osmanische Armee gebrochen. Hochverschuldet erklärte das Osmanische Reich 1875 seine Zahlungsunfähigkeit. Alle Reformbemühungen verliefen im Sande und man sprach vom kranken Mann am Bosporus. In einem Geheimabkommen teilten Großbritannien und Frankreich 1916 die osmanische Beute auf wie eine Pizza. Im Vertrag von Sevres 1920 musste sich die Türkei auf Kleinasien beschränken und kam unter alliierte Kontrolle. Atatürk, der sich an die Spitze der nationalen türkischen Widerstandsbewegung stellte, agierte erfolgreich. Im Frieden von Lausanne 1923 gewann die Türkei die Kontrolle über Anatolien mit Türkisch-Armenien zurück; Kleinasien war den Alliierten inzwischen schnuppe. Die türkei-türkische Kultur muss unsichtbar sein. Das ist wenig verwunderlich, denn Osmans Klitsche bestand erst seit dem 13. Jh. Die bedeutenden Kulturgüter Anatoliens wie z. B. Ephesus, Pergamon, Milet, Kappadokien etc. haben mit Türken beileibe nichts zu tun. Für die Bronzezeit ist der wichtigste Fundplatz Troja. Um 1200 v. Chr. brach das Reich der Hethiter zusammen. Danach wanderten von Nordwesten verschiedene Völker ein, so Lykier und Lyder (Krösus).

Noch vor 1000 v. Chr. siedelten die Griechen an der Westküste Kleinasiens. Unter Alexander dem Großen wurde das Land mit Ausnahme von Kappadokien und Armenien makedonisch. Die Römer machten aus Kleinasien ihre Provinz Asia, die später zum Byzantinischen Reich gehörte. Kaiser Justinian ließ im 6. Jh. die Sophienkirche mit dem Namen Hagia Sophia errichten. Als die Türken 1453 Konstantinopel eroberten, verschandelten sie die Hagia Sophia durch Minarette in eine Moschee; sie wurde so zum Muster für ungezählte islamische Plagiate. Die Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul, blaue Moschee genannt, wurde erst 1616 fertiggestellt. Sie ist heute, nach der Säkularisierung der Hagia Sophia, Istanbuls Hauptmoschee und gilt als Ausdruck sogenannter osmanischer Architektur.

Die islamische Adaption anspruchsvoller christlicher Bauformen hat im Islam eine lange Tradition. Schon kurz nach Mohammeds Ende begann die blutige militärische Expansion des Islams. Nach der Eroberung Syriens 636 eigneten sich die Eroberer christliche Basiliken an und kopierten mangels eigener Fähigkeiten deren Bauformen. Bekanntestes Beispiel ist die Omayyaden-Moschee in Damaskus. Bis in unsere Tage hält die islamische Rezeption der Hagia Sophia an. Mit pompösen Moscheen, welche alle als Kuppelbasiliken ausgeführt wurden, versuchte Suleiman I. vergeblich an die sakralen Bauformen der oströmischen Kaiser anzuknüpfen. So entstand in Konstantinopel, den Namen Istanbul erhielt die Stadt 1930, als erstes Plagiat die Beyazid-Moschee, der alle späteren folgten. {EuropeNews – Von Corvin Schreckhas}

 

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