kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Eine Million Kopten ohne Kirche 20. November 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 05:50

Islamisten: Wie zerstört man eine Kirche? Anleitung im Internet


Kairo: Die Liebe zwischen einem christlichen Burschen und einem moslemischen Mädchen löste in einem kleinen Ort 465 km südlich von Kairo eine Gewaltwelle aus. Die Polizei musste eingreifen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und das Übergreifen der Gewalt auf die Nachbarorte zu verhindern. Zahlreiche Personen wurden verhaftet.

Die Angriffe begannen, nachdem ein junger Kopte nachts gemeinsam mit einer jungen Muslimin gesehen wurde. Beide befinden sich nun “zu ihrer eigenen Sicherheit” in Polizeigewahrsam. Erst durch das Eingreifen der Polizei und Aufrufen der christlichen und der moslemischen Autorität im Ort kehrte wieder Ruhe ein. Zusammenstöße zwischen Moslems und Kopten sind im Süden Ägyptens nicht selten. Meist geht es um den Grundbesitz von Kopten oder den Bau einer Kirche. In den letzten Monaten häuften sich jedoch die Zusammenstöße auch in der ägyptischen Hauptstadt.

Seit dem jüngsten Vorfall am 11. November bewachen mehrere tausend Kopten die Baustelle der neuen Marienkirche von Talbiya nahe den Pyramiden. Einige Dutzend Polizisten versuchten, auf die Baustelle vorzudringen, um den Bau zu stoppen. Dabei verwüsteten sie einen Teil der Baustelle. Als die Kopten vom Polizeieinsatz hörten, versammelten sich sofort mehrere Hundert, um eine Schließung zu verhindern. “Auch wenn Staatspräsident Mubarak persönlich kommt, der Bau wird fortgesetzt”, so die Parole der Christen. “Man sucht nur einen Vorwand, um in die Baustelle einzudringen mit dem Ziel, die Kirche zu zerstören”, so der Koptenführer Mansour El-Scharkawy.

In der Gegend von Talbiya leben mehr als eine Million Kopten ohne Kirche. Sie müssen jeden Sonntag weite Strecken zurücklegen, um an einem Gottesdienst teilnehmen zu können. “Wir Christen haben nicht einmal eine einzige Kirche, die Gegend ist aber voll von legal, aber auch von illegal errichteten Moscheen”, so El-Scharkawy. Die Christen beklagen, daß gegen illegal errichtete Moscheen nicht eingeschritten werde, während ein Bauvorhaben der Kopten jahrelang immer neu verzögert werde. “Und wenn wir dann endlich alle Baubewilligungen haben, sucht man irgendeinen Vorwand, um den Bau zu stoppen oder dennoch zu verhindern”, so der Vertreter der Kopten. “Sobald die Moslems die Kuppel der neuen Kirche sahen, wurden sie ganz wahnsinnig”, sagte ein Vertreter der Christen. “Sie begannen, vor und rund um die Baustelle ihren Müll abzuladen”. Die islamistische Internetseite Atahadi veröffentlichte: “Bilder der im Bau befindlichen Kirche bei den Pyramiden, und wie man sie zerstören kann”. Auf der Seite fundamentalistischer Moslems heißt es weiter: “Eine einfache und wirksame Methode, die weder Waffen noch Sprengstoff verlangt: Es genügt Zucker in die Gußformen für die Säulen zu schütten, weil der Zucker in Verbindung mit Zement und Sand eine chemische Reaktion auslöst”. (Asianews/Giuseppe Nardi)

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen“: In jedem europäischen Land leben genug koptische Menschenrechtler und Aktivisten, die von ihren Familienangehörigen und den koptischen Opfern stündlich auf dem Laufenden gehalten werden. Warum geht man nicht zu ihnen, um sie zu interviewen und die nackte Wahrheit zu enthüllen. Die koptische Kirche wird keinen empfangen, damit die Verfolgung nicht schlimmer wird. Ist es nicht besser und glaubwürdiger, als herumzuspekulieren und irgendwelche Medien zu zitieren, die wie gedruckt lügen?

Welche Zusammenstöße? Der bekannte Mob in allen islamischen Ländern ähnelt den Heuschrecken, die alles, was grün ist, vernichtet. Die Geschichte mit der Liebesbeziehung ist freierfunden, wie dasselbe genau vor einem Jahr zweimal erfunden wurde: in Farschut und in Deirut. Jetzt befürchten die Kopten ein Massaker zu Weihnachten, wie vor einem Jahr.

 

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