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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

UNO verurteilt Todesstrafe für Schwule nicht mehr 19. November 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 03:36

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat in einer Resolution ungerechtfertigte Exekutionen verurteilt – dazu gehört nun aber nicht mehr die Todesstrafe wegen sexueller Orientierung.

 

In den Resolutionen gegen die Todesstrafe aus den letzten zehn Jahren haben die Vereinten Nationen stets ausdrücklich auch „sexuelle Orientierung“ erwähnt. Auf Druck von arabischen und afrikanischen Staaten kommt diese Personengruppe nun nicht mehr vor: Marokko und Mali hatten am Dienstag beantragt, das Wort „sexuelle Orientierung“ aus dem Resolutionstext zu entfernen. Stattdessen schlugen die beiden konservativen Länder vor, die Todesstrafe unspezifisch aus „Gründen jeder Form der Diskriminierung“ zu verbieten – eine weiche Formulierung, die Verfolgerstaaten Interpretationsspielräume lässt. Der Antrag wurde mit 79 gegen 70 Stimmen angenommen.

Mit der Entscheidung wird Druck von den Ländern genommen, die Schwule und Lesben wegen ihrer Sexualität hinrichten lassen. Insgesamt sehen noch sieben Länder die Todesstrafe für sexuelle Minderheiten vor. 72 weitere ahnden Homosexualität mit Geld- oder Gefängnisstrafen. Für die Streichung des Merkmals sexuelle Orientierung setzten sich vor allem islamische und autoritär regierte Länder ein. Auch Länder, in denen Homosexualität derzeit legal ist, stimmten gegen den Schutz für Homosexuelle, darunter etwa Haiti, China und Kuba. Dieser Gruppe schloss sich auch Südafrika an, obwohl im eigenen Land gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen. Russland und Kasachstan sind die einzigen europäischen Staaten, die mit den Homo-Gegnern gestimmt haben. Andere Länder wie die Türkei oder Weißrussland enthielten sich oder nahmen nicht an der Abstimmung teil. Alle anderen Europäer votierten unterstützt vor allem von Nord- und Südamerika für das Lebensrecht von Lesben und Schwulen. Insbesondere die US-Delegation kritisierte die Entscheidung gegen Homo-Rechte scharf.

Homo-Aktivisten zeigten sich entsetzt vom Abstimmungsergebnis: „Das ist gefährlich und beunruhigend“, erklärte Cary Alan Johnson von der International Gay and Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC). „Damit wird denjenigen die Anerkennung verweigert, die besonders gefährdet sind“. Die Weltgemeinschaft erkläre mit der Entscheidung die routinemäßig ausgeführten Tötungen von Schwulen und Lesben als unwichtig. Die gesamte Resolution ohne den Schutz von Homo-Rechten wurde schließlich mit 165 Ja-Stimmen und zehn Enthaltungen ohne Gegenstimme angenommen.

Kommentar unseres Lesers Bazilus: Die Homosexualität mag jede Religion als Sünde ansehen. Jedoch niemand hat das Recht, irdische Strafen gegen Homosexuelle auszusprechen. Das geht meines Erachtens zu weit. Ebenso, wie der Ehebruch nicht Teil eines jeden irdischen Strafgesetzbuchs zu sein hat. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, Staat und Religion zu trennen, was Jesus auch ausdrücklich erlaubt hat. Ich denke, dass nur Gott die Beurteilung der Homosexualität des Einzelnen zusteht, nicht dem Menschen. Das ist eindeutig. Jedenfalls verdienen sie, auch wenn sie eine andere sexuelle Ausrichtung haben, unseren ganzen Respekt. Was soll aus der UN werden, wenn solche Dinge sich leise dort einschleichen. So werden jedenfalls eklatant Menschenrechte untergraben. {Quelle: queer.de}

 

6 Responses to “UNO verurteilt Todesstrafe für Schwule nicht mehr”

  1. gecko Says:

    diese Welt geht an vielen Dingen zugrunde…

    Strenger (Reise,Handels)Boykott dieser 70 Staaten ist zumindest angesagt

    freies Leben!

  2. Thorsten Says:

    Meinungswandel: UNO verurteilt Todesstrafe für Schwule

    Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat am Dienstag einem Antrag der USA zugestimmt, willkürliche Exekutionen von Schwulen und Lesben wieder zu verurteilen.

    Erst vor einem Monat hatte eine knappe Mehrheit das Merkmal „sexuelle Orientierung“ aus der Menschenrechtsresolution gestrichen Auf Initiative der US-Botschafterin Susan Rice wurde das Thema wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Die amerikanische Delegation hatte in den letzten Tagen für den Änderungsantrag geworben. Ihm stimmten schließlich 93 Länder zu, 55 votierten dagegen. 27 Staaten enthielten sich. Die nicht bindende Gesamtresolution, die jegliche willkürliche Exekution verurteilt, wurde danach ohne Gegenstimme angenommen.

    Mehrere Staaten haben ihr Stimmverhalten zugunsten der Homo-Rechte veändert, unter ihnen etwa Kolumbien und Südafrika. Insgesamt stimmten Europa sowie Nord- und Südamerika mit großer Mehrheit für die Verurteilung von Exekutionen aufgrund der sexuellen Orientierung, während sich eine Mehrheit der afrikanischen und asiatischen Länder gegen Homo-Rechte aussprach. Auch die Organisation der Islamischen Konferenz, der 57 Staaten angehören, warb für eine Nein-Stimme.

    Deutschland votierte wie alle EU-Staaten für den amerikanischen Änderungsantrag. Das Auswärtige Amt erklärte am Mittwoch: „Es ist der Initiative der USA und den flankierenden Lobbybemühungen Deutschlands und anderer europäischer Staaten zu verdanken, dass jetzt doch eine Menschenrechtsresolution der VN-Generalversammlung einen Hinweis auf ’sexuelle Orientierung‘ enthält.“ Quelle Queer.de

  3. Nina Radtke Says:

    Diese Änderung ändert nichts an den Tatsachen und daran, dass die Länder die tatsächlich noch Gefängnis-, und Todesstrafen für Schwule und Lesben verhängen völkerrechtlich rückständig sind. Der Islam ist auf dem Vormasch, hoffen wir, dass der radikale Islamismus seine Blütezeit hinter sich hat.

    lg Nina

  4. haben die götter die homosexuellen erschaffen, um ihrer allmacht glauben zu verschaffen? darüber mögen nur kleingläubige menschen befinden. ich wünsche euch einen friedlichen tod….. und ein lustiges wiedersehen….

  5. Rainer H. Says:

    Mal ne Frage: Seit wann gehört Kasachstan zu Europa?


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