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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Iran: Pastor droht Todesstrafe 17. November 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 02:33

Im Iran leben Christen gefährlich. Neben der Ausgrenzung müssen sie in der Regel um ihr Leben fürchten.

 

Die christliche Bevölkerung im Iran wird auf 0.5% geschätzt. Ihnen ist es strengstens verboten, ihren Glauben öffentlich zu leben. Der Islam ist Staatsreligion; alle Gesetze und Vorschriften richten sich nach der Interpretation der Scharia-Gesetze. Da die protestantische Kirche im Iran keine anerkannte christliche Glaubensgemeinschaft ist, wird sie mehr oder minder toleriert und äußerst skeptisch beobachtet. Armenische und assyrische Christen gehören zu den anerkannten religiösen Minderheiten. Ihnen wird offiziell Religionsfreiheit garantiert. Dennoch müssen auch sie häufig mit Repressionen und Diskriminierung wegen ihres christlichen Bekenntnisses rechnen.

Ausgrenzung: Christen, unabhängig welcher Glaubensgemeinschaft sie angehören, werden nach wie vor von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen oder gesellschaftlich ausgegrenzt. Sie finden kaum eine Arbeitsstelle oder verlieren ihren Arbeitsplatz, wenn bekannt wird, dass sie Christen sind. Religionswächter bespitzeln die Gottesdienste. Weil es verboten ist, Konvertiten zu unterstützen, wird in erster Linie nach Konvertiten gefahndet. Werden solche entdeckt, droht die Schließung der Kirche. Konvertiten müssen sich daher im Verborgenen in Hausgemeinden treffen und gehen dadurch ein hohes Risiko ein. Sollten sie von den Religionswächtern entdeckt werden, droht ihnen gemäß iranischer Rechtsordnung der Tod.

Riskanter Protest: Aber nicht nur Konvertiten müssen um ihr Leben fürchten. So auch Christen allgemein wie Youcef Nadarkhani, der als Pastor einer der größten protestantischen Kirchen im Iran vorsteht. Er wurde Ende letzten Jahres in der Stadt Rasht im Nordwesten des Irans verhaftet. Die Justiz wirft ihm vor, öffentlich über den christlichen Glauben gesprochen zu haben. Des Weiteren begründen die Justizbehörden die Verhaftung damit, dass er protestiert hatte. Er wehrte sich offenkundig gegen den Entscheid, dass Kinder von Christen in der Schule im Koran unterwiesen werden sollen. Dabei hatte er sich auf den Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte berufen. Eltern haben laut diesem Artikel das Recht, über die Erziehung ihrer Kinder zu entscheiden. Hier wird im Grunde jedoch gegen die Religionsfreiheit verstoßen. Dass dem Pastor nun die Todesstrafe droht, zumal er nach der Verhaftung seine Meinung nicht änderte und seinen Kindern verwehrte, an dem Korankurs teilzunehmen, ist ein weiterer Beleg dafür. Mit der Protestaktion will CSI nun bewusst auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machen. {Quelle: CSI Deutschland}

 

Apostasie im Islam und Todesstrafe als Folge

In der Schweiz ist der Glaube an Gott eine Privatsache, die den Staat nichts angeht und aus der er sich herauszuhalten hat. Der Artikel 15 in der Schweizer Bundesverfassung garantiert die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Er hält folgendes fest:
= Absatz 1: Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
= Absatz 2: Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.
= Absatz 3: Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.
= Absatz 4: Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen. Im Absatz 4 wird ausdrücklich erwähnt, dass niemand gezwungen werden darf einer Religionsgemeinschaft anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen und religiösem Unterricht zu folgen! Demzufolge haben in der Schweiz gemäß Bundesverfassung auch Muslime das Recht dem Islam abzuschwören und sich einer anderen Religion, beispielsweise einer polytheistischen Religion, einem Satanskult oder dem Atheismus, zuzuwenden.

Problematik: Nach der islamischen Rechtsauffassung ist Apostasie strafbar!

Unter Apostasie versteht man die willentliche Abkehr eines als Muslim geborenen oder später zum Islam konvertierten islamischen Gläubigen vom Islam und die Nichtanerkennung Gottes und Mohammeds als dessen Propheten im Vollbesitz der geistigen Kräfte, ohne Zwang und Einfluss von Drogen. Der Koran sieht für den Abfall vom Islam Zorn und Strafe vor! Schon der Unglaube eines Menschen, der sich nicht Gott unterwirft, gilt im Koran als schwere Sünde. Wer den Koran und den Islam kennt und sich dann trotzdem vom Islam abwendet, der versündigt sich noch schwerwiegender! Im Koran wird das Thema des Abfalls in mehreren Versen behandelt.

Anbei ein paar Beispiele:

= “ Wenn einer von euch dem Glauben abtrünnig, also als Ungläubiger stirbt, bleiben auch seine guten Werke in dieser und jener Welt unbelohnt. Das Höllenfeuer ist sein Teil, ewig wird er darin bleiben“ (Koransure 2, Vers 217).
= “Wer eine andere Religion als den Islam sucht, nie möge er sie annehmen, der gehört im zukünftigen Leben gewiss zu den Verlorenen“ (Koransure 3, Vers 85).
= „Die aber, welche, nachdem sie wieder geglaubt haben, nochmals in Unglauben verfallen und sich diesem immer mehr zuwenden, deren Busse wird nicht angenommen, denn sie beharren doch im Irrtum“ (Koransure 3, Vers 90).
= „Wer dem Unglauben huldigt und als Ungläubiger stirbt, von dem werden alle Goldschätze der Erde, wollte er sich damit auslösen, nicht angenommen; harte Strafe wartet auf ihn, niemand kann ihn retten“ (Koransure 3, Vers 91).
= „Sie wünschen, dass ihr Ungläubige werdet, so wie sie Ungläubige sind, und ebensolche Bösewichte wie sie. Schließt daher solange kein Freundschaftsbündnis mit ihnen, bis sie sich zur Religion Allahs bekennen. Wenden sie sich aber ab, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt keine Freundschaft und Unterstützung von ihnen an“! (Koransure 4, Vers 89).
= „Die, welche glauben, dann wieder nicht glauben, deren Unglaube ist so angewachsen, dass Allah ihnen nicht verzeiht und sie nicht mehr auf den rechten Weg leitet“ (Sure 4, Vers 137).
= „Verkündet den ruchlosen Heuchlern, dass sie große Strafe erleiden werden“ (Sure 4, Vers 138).

Auch in der islamischen Überlieferung gilt Apostasie als Verbrechen. Ihr zufolge sind Abtrünnige mit dem Tod zu bestrafen. So heißt es: “Wer seine Religion wechselt, den tötet“, und “Wer von euch vom Glauben abfällt, der soll sterben”. Mohammed soll nach der Überlieferung selbst auf unrechtmäßige Art und Weise vom Islam Abtrünnige verstümmelt und getötet haben, die einige seiner Gefolgsleute umgebracht und einige Kamele der Muslime weggetrieben haben sollen.

Heute besteht in der sunnitischen und schiitischen Rechtswissenschaft weitgehend Einigkeit darüber, dass Apostasie, Gotteslästerung, die Verspottung des Propheten und der Engel mit dem Tod zu bestrafen ist. In der Praxis wird dies zum Glück jedoch längst nicht immer umgesetzt! Muslimische Juristen befürworten mehrheitlich, dass der Apostat Gelegenheit zu Reue und Umkehr erhält. Die Rechtsschule der Malikiten verbietet, den Inhaftierten während der ihm gewährten Bedenkzeit (die Dauer wird nach dem Ermessen der Richter festgelegt) zu schlagen. Für Muslime, die mehrmals vom Islam abgefallen sind fordern die Rechtsschulen der Malikiten und Hanbaliten den unbedingten Tod, ungeachtet einer eventuellen Reue. Die Rechtsschule der Shâfiiten nimmt hingegen jede erneute Umkehr vom Abfall als echte Busse an. Uneinigkeit herrscht bei Rechtsgelehrten auch darüber, ob ein Unterschied zwischen einem abgefallenen Konvertiten zum Islam und einem als Muslim geborenen und später Abgefallenen gemacht werden soll.

Islamische Autoritäten verlangen, dass der Apostat, wenn seine Schuld erwiesen ist mit dem Schwert enthauptet und nicht gequält oder gefoltert werden soll. Die Todesstrafe kann aber auch auf andere Weise z.B. durch “Kreuzigung” vollstreckt werden. Innerhalb der islamischen Welt wird zurzeit auch über die Menschenrechte, die im Widerspruch zur islamischen Rechtsauffassung stehen diskutiert. Dabei geht es unter anderem auch darum was höher zu gewichten ist, die islamische Rechtsauffassung, also die Scharia, oder aber die Menschenrechte. Je nach Standpunkt (eher säkularer Geburtsschein-Muslim, der bereits unter dem Verdacht steht ein Apostat oder Heuchler zu sein oder eher praktizierender gläubiger Muslim) kann hier eine Meinungsverschiedenheit bestehen.

In der Schweiz können Muslime straffrei vom Islam abfallen und einen christlichen Partner heiraten. Sie sollten sich allerdings vor Strafen im Jenseits (wenn es denn existiert) und in islamischen Ländern fürchten. Der Fall von Abdul Rahman hat gezeigt, was ihnen sonst blühen kann. Hätten westliche Politiker auf die, von ihnen abhängige Marionettenregierung in Afghanistan nicht massiv Druck ausgeübt, wäre Rahman getötet worden. Er wurde dann aber mit einer fadenscheinigen Begründung (er wurde als Geistesgestört erklärt) freigesprochen. (Wie vorher bereits erwähnt hätte er ja im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sein müssen um sich strafbar zu machen) {Quelle: http://www.dailytalk.ch – Von Alexander Müller}.

 

One Response to “Iran: Pastor droht Todesstrafe”

  1. bazillus Says:

    Wenn es im Islam keine Bestrafung der Apostasie gäbe, würden dem Islam die Gläubigen weglaufen. Da aber im Islam Verbrechen und Tötung von Menschen in bestimmten Fällen vorgeschrieben sind, so werden Verbrechen zu Recht erklärt. Nur das Nichtscheuen vor Gewalt lässt die Ummah zusammenhalten. Es ist keine Kunst, seine GLäubigen mit Angst zu füllen und mittels Psychoterror (Beschreiben des Aufenthalts in der Hölle in buntesten Farben wie der Koran dies vorbildhaft beschreibt) bei der Stange zu halten. Das haben andere Religionen und insbesondere Sekten durchgeführt.

    Jedoch viel schlimmer ist, dass aus islamischer Sicht die Ungläubigen (obwohl Juden und Christen glauben) Menschen niederer Art und den Muslimen unterlegen sein sollen. Dieses Schwarz-Weiß-Malen speziell dieser Religion ist nicht nur beleidigend, sondern auch der Wahrheit nicht geschuldet.


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