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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Gaddafis: Schrecklich anständige Familie 16. November 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:48

Wieder Wirbel um Gaddafi-Sohn in der Türkei

Bei einem Besuch des Sohns von Libyens Revolutionsführer Muammar Gaddafi in einem Istanbuler Nobelclub ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen.

Istanbul: Neuer Wirbel um Hannibal Gaddafi: Bei einem Besuch des Sohns von Libyens Revolutionsführer Muammar Gaddafi in einem Istanbuler Nobelclub ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen. Personenschützer Hannibals hätten einen vor dem orientalischen Nachtclub und Restaurant Al-Jamal wartenden Fotoreporter attackiert und geschlagen, berichteten türkische Zeitungen am Donnerstag. Zu dem Handgemenge sei es gekommen, weil der Fotograf der Zeitung „Hürriyet“ seine Kamera nicht herausgeben wollte. Selbst als türkische Polizisten eingriffen, habe der Journalist nicht nachgegeben. „Seit ihr Gaddafis Polizei?“, habe er wütend gerufen. Hannibal war mit seiner Begleiterin in dem für Bauchtanz und feine nahöstliche Speisen bekannten Club. Bei Auslandsreisen sind bereits mehrere Gaddafi-Söhne oder ihre Personenschützer in Schlägereien und Festnahmen verwickelt gewesen. Internationale Spannungen löste die zeitweise Festnahme Hannibals im Juli 2008 in der Schweiz aus. Ihm war vorgeworfen worden, Angestellte misshandelt zu haben. Die Behörden in Libyen nahmen kurz darauf zwei Schweizer Geschäftsleute fest, von denen bisher nur einer entlassen wurde. Der Streit eskalierte bis hin zu Einreiseverboten zwischen der EU und Libyen. Die Kontroverse um die Ausstellung von Visa für den Schengenraum wurde Ende März beigelegt. {Quelle: http://www.tt.com}

 

Gaddafi-Sohn bezahlt Hotelrechnung in Italien nicht

 

Wieder sorgt ein Sohn des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi für Ärger im Ausland: Al-Saadi Gaddafi wurde wegen einer nicht bezahlten Rechnung in einem Luxushotel in Ligurien zur Zahlung von 400’000 Euro verurteilt. Wie die „Tagesschau“ derweil berichtet macht sein Vater Muammar Gaddafi positive Schlagzeilen. Er will ein kleines entvölkertes Bergdorf in Italien „adoptiert“. Der drittälteste Sohn des libyschen Staatschefs war vom Besitzer des „Grand Hotel Excelsior“ in der Badeortschaft Rapallo an der Riviera angezeigt worden, weil er die Rechnung für seinen einmonatigen Aufenthalt im Sommer 2007 nicht gezahlt hatte. Das berichtete die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ in der Samstagsausgabe. Al-Saadi Gaddafi hatte im Sommer 2007 ein Monat lang in Ligurien verbracht, weil er mit dem italienischen Fussball-Erstligisten Sampdoria Genua für einen Vertrag als Spieler verhandelte, den er dann nicht unterschrieben hatte.

 

Gäste ins Zimmer eingeladen: Dabei hatte der 36-Jährige mit Bodyguards und einem Hund in einer kostspieligen Suite des Hotels gewohnt und Dutzende Gäste eingeladen. Schließlich war er nach einem Monat abgereist – allerdings ohne die Rechnung in Höhe von 395’000 Euro zu bezahlen. Vergeblich versuchte das Hotel, über die libysche Botschaft in Rom das Geld zu bekommen. Der Rechtsanwalt des Hotels wandte sich an das Zivilgericht der ligurischen Stadt Chiavari, das Al-Saadi Gaddafi jetzt zur Zahlung der gesamten Rechnung plus 5000 Euro als Entschädigung für den Hotelinhaber verurteilte.

 

Affäre um „Hannibal“:  Al-Saadi Gaddafi ist nicht der erste der insgesamt sieben Söhne des seit 1969 herrschenden libyschen Revolutionsführers, der im Ausland durch Straftaten oder Eskapaden in Erscheinung getreten ist. Für einen noch schwereren Eklat sorgte Muammar Gaddafis fünftältester Sohn Motassim Bilal, genannt „Hannibal“. Er wurde im Juli 2008 zusammen mit seiner Frau in einem Genfer Hotel festgenommen, weil er Hausangestellte misshandelt haben soll. In der Folge kam es zu einem monatelangen massiven Konflikt zwischen Libyen und der Schweiz. In dessen Verlauf wurden die beiden Schweizer Max Göldi und Rachid Hamdani monatelang in Libyen festgehalten. Hamdani kam Anfang 2010 frei, Göldi konnte das nordafrikanische Land erst vor einem Monat verlassen und in die Schweiz zurückkehren.

 

Antrodoco und der „Duce“: Muammar Gaddafi macht derweil positiv auf sich aufmerksam, wie die „Tagesschau“ berichtet. Kurz vor dem G8-Gipfel im Juli 2009 hatten Gaddafis Leibwächter beschlossen, aus Angst vor Anschlägen die Autobahnstrecke Rom- L’Aquila mit ihren vielen Tunnels zu vermeiden, und eine alternative Strasse über die Apenninpässe gewählt. Gaddafi macht Versprechungen: Auf der Strecke hatte Gaddafi sein Konvoi in Antrodoco halten lassen, einer 2800-Seelen-Gemeinde. Einige Bewohner des Dorfes unweit von der mittelitalienischen Region Abruzzen hatten sich dem Konvoi genaht und sich mit Ghadhafi fotografieren lassen. Der „Duce“ fand einen Narren an der Gemeinde und erklärte sich bereit, ein Projekt zur Wiederbelebung der alten Thermen Antrodocos und ein Luxushotel in einem alten Palast im Besitz der Gemeinde zu finanzieren. {Quelle: http://www.tagesschau.sf.tv}

 

Beziehungen zu Libyen wegen Disco-Prügelei belastet

 

Weil sich seine Begleiterin beim Tanzen auszog, prügelte sich Gadaffi-Sohn Seif al-Arab mit dem Türsteher einer Münchner Discothek. Nach Informationen des SPIEGEL belastet der Fall nun sogar die deutsch-libyschen Beziehungen.

 

Hamburg: Seif Al-Arab, 25, einer der Söhne des libyschen Revolutionsführers Muammar Al-Gaddafi, 64, wurde am 18. November 2006 aus der Münchner Discothek „4004“ gewiesen, weil dessen Begleiterin sich beim Tanzen Teilen ihrer Kleidung entledigt hatte. Nach Informationen des SPIEGEL hatte sich der Gaddafi-Sohn deswegen mit dem 19-jährigen Türsteher der Discothek geprügelt. Der Fall belastet nun die deutsch-libyschen Beziehungen.

 

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat ein entsprechendes Ermittlungsverfahren zwar eingestellt, „prüft“ aber noch Hinweise, nach denen Seif al-Arab laut darüber nachgedacht haben soll, das Gesicht des Türstehers aus Rache zu verätzen. Außenpolitische Bedeutung bekam der Fall, als die libysche Botschaft im Januar den Antrag stellte, den Gaddafi-Sohn auf die Liste der akkreditierten Diplomaten zu setzen. Das Auswärtige Amt lehnte dies im März ab. Bisher hat Libyen noch nicht reagiert, aber einen deutschen Diplomaten der Botschaft in Tripolis für unerwünscht erklärt. Söhne Gaddafis sind bereits in mehreren Ländern durch Straftaten oder Eskapaden in Erscheinung getreten. {Quelle: http://www.spiegel.de}

 

Gaddafi-Sohn soll Hotelzimmer in Paris verwüstet haben

 

Paris: Der jüngste Sohn des libyschen Staatschefs Muammar al Gaddafi, Hannibal Gaddafi, hat mit neuen Eskapaden in Paris den Unmut des französischen Außenministeriums auf sich gezogen. Gaddafi soll im Grand Hôtel Intercontinental im Opernviertel die Einrichtung seines Zimmers beschädigt und seine schwangere Begleiterin geschlagen haben.

 

Erst vor ein paar Monaten war der 28-Jährige in seinem Porsche mit Tempo 140 über die Champs-Elysées gerauscht. Die Polizei ermittelt wegen der Vorfälle, die sich in der Nacht zum Mittwoch zutrugen. Das Außenministerium erklärte am Donnerstag, man habe den libyschen Behörden seinen Unwillen über die wiederholten Zwischenfälle mit Hannibal Gaddafi übermittelt, der keine diplomatische Immunität besitze. Die Zeitung „Le Parisien“ berichtete, Gaddafi und seine Freundin hätten sich heftig gestritten. Der 28-Jährige habe beim Eintreffen des Hotel-Sicherheitsdienstes zu einer Pistole gegriffen, aber nicht geschossen, verlautete aus Polizeikreisen. Gaddafi soll sich dann in seinem Zimmer eingeschlossen und dieses teilweise verwüstet haben. Seine 24 Jahre alte Freundin wurde kurzfristig im Amerikanischen Krankenhaus von Neuilly bei Paris behandelt. Sie informierte die Polizei. Gaddafi verließ Frankreich am Donnerstag mit einem Flugzeug Richtung Kopenhagen. {www.rp-online.de}

 

One Response to “Die Gaddafis: Schrecklich anständige Familie”

  1. Aron Sperber Says:

    Gaddafis Söhne könnten nicht unterschiedlicher sein.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/08/26/dr-saif-und-mr-hannibal/

    …und doch sind sie beide ihrem Vater ähnlich, der in einer Person der „gute Freund“ vieler westlicher Politiker und gleichzeitig größter Sponsor des antiwestlichen Terrorismus war.


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