kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christin zum Tod verurteilt 13. November 2010

Einsortiert unter: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 04:42

Die 45-jährige Asia Bibi soll in Pakistan wegen Gotteslästerung gehängt werden. Ihr Vergehen? Sie soll den Propheten Mohammed mit Jesus verglichen haben. Wie verschiedene Medien berichten, sitzt die pakistanische Christin Asia Bibi seit über einem Jahr in einem pakistanischen Gefängnis. Am Montag hat ein Gericht im Bezirk Nankana in der zentralpakistanischen Provinz Punjab Asia Bibi zum Tod durch den Strang verurteilt.

Die Leidensgeschichte der fünffachen Mutter begann allerdings bereits im Juni 2009. Das berichtet „20Minuten online“. Damals wurde Asia Bibi während ihrer Arbeit auf einem Feld darum gebeten, Wasser zu holen. Mehrere muslimische Arbeiterinnen wandten jedoch ein, dass sie als Nicht-Muslimin die Wasserschüssel nicht berühren dürfe. Sie solle sich zum Islam bekennen, forderten die anderen Frauen Bibi auf. Es kam zum Streit und den Zeuginnen zufolge sagte Bibi, Jesus Christus sei für die Sünden der Menschen am Kreuz gestorben. Was habe Mohammed für die Menschen getan? Jesus sei lebendig, Mohammed dagegen tot.

Einige Tage später beschwerten sich die Frauen bei einem Geistlichen. Asia Bibi habe sich beleidigend über den Propheten Mohammed geäußert. Die Angeschuldigte selbst bestreitet das. Sie sei von den Frauen wegen ihres Glaubens diskriminiert worden. Doch der Geistliche war bereits zur Polizei gegangen, die Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Blasphemie einleitete. Nun hat das Gericht die 45-Jährige wegen Blasphemie zum Tod verurteilt. In seinem Urteil, so berichtet die Nachrichtenagentur AFP, schloss Richter Naveed Iqbal „gänzlich“ aus, dass die Frau zu Unrecht beschuldigt worden war. Es hätten auch keine „mildernden Umstände“ geltend gemacht werden können.

Die Todesstrafe muss vor einer möglichen Vollstreckung noch vom höchsten Gericht Punjabs bestätigt werden. Asia Bibis Ehemann, Ashiq Masih, sagte gegenüber AFP, er werde Berufung gegen das Urteil einlegen. Menschenrechtsgruppen reagierten empört auf das Urteil. Die 45-jährige Asia Bibi sei die erste Frau, die in Pakistan wegen Gotteslästerung gehängt werden solle, kritisierten sie. Human Rights Watch (HRW) forderte die Abschaffung des Artikels 295C im pakistanischen Strafgesetzbuch, der zur Diskriminierung religiöser Minderheiten missbraucht werde. Der Paragraph sei „unverschämt“ und müsse außer Kraft gesetzt werden, forderte ein HRW-Sprecher. In Pakistan sind Schätzungen zufolge lediglich 3% der 167 Millionen Einwohner nicht-muslimischen Glaubens. {www.factum-magazin.ch}

 

One Response to “Christin zum Tod verurteilt”

  1. bazillus Sagt:

    Es kam zum Streit und den Zeuginnen zufolge sagte Bibi, Jesus Christus sei für die Sünden der Menschen am Kreuz gestorben. Was habe Mohammed für die Menschen getan? Jesus sei lebendig, Mohammed dagegen tot.

    Ja, diese tapfere Frau hat die richtige Frage am falschen Ort gestellt. Anstelle die Muslime auf diese Frage Antwort geben, leben sie wieder die koranische allseits beliebte Rache- und Hassorgie gegen Chrsiten aus. Diese Frau ist ein Vorbild für alle Christen.

    Liebe Muslime: Was hat Mohammed für die Menschen getan? Zu Lebzeiten hat er die meisten der 10 Gebote verletzt, weil er ein “großer Staatsmann” und “Super-Feldherr”, der über Leichen ging wie nix (getötete Juden im Grabenkrieg), war und seinen Islam über die Arabische Halbinsel mit Mord und Totschlag oder mittels Erpressung übernommen. Tolles Vorbild. Nebenbei hat sich und seinen männlichen Gläubigen göttlich legitimiertes Recht zur Frauenunterdrückung göttlich zementieren lassen.

    Dann die Frage nach der Auferstehung. Niemand hat den Siegelpropheten nach seinem Tod leben sehen.

    Bei Jesus war das grundsätzlich anders. Er erschien nach seinem Tod vielen Jüngern und lehrte Nächsten- und Feindesliebe. Er war ein religiöser Führer. Der Prophet macht Hass-und Rachedenken gegenüber Ungläubigen göttlich salonfähig. Welcher Unterschied.

    Nur weil ihr nicht in der Lage seid, die Fragen dieser Christin zu beantworten, lynchen einige von Euch sie. Wirklich echt kläglich feige.

    Ich vergaß: Absolutes Kritikverbot im Islam:
    10. Legitimation des absoluten Kritikverbots:
    Um sein Ego der Überheblichkeit nicht angekratzt zu sehen, sollte Kritik vermieden werden. Eine zutiefst menschliche Unart, die dem negativen Stolz des Menschen sehr zuträglich ist. In Diktaturen, ausgrenzenden Ideologien wie z.B. dem Faschismus, Sozialismus und Kommunismus sowie Religionen sehr beliebt, auch in der damaligen DDR, rechtlich ausgedrückt in einer umfassenden Zensur und Bespitzelung (Stichwort Religionspolizei in islamischen Ländern und auch bereits in Europa in den dortigen Parallelgesellschaften zu finden).

    Entsprechungen im Islam:
    Wer den Gott des Islams oder dessen Propheten auch nur mit Gerüchten „angreift“, soll hingerichtet werden oder Muslime soll sich von Kritikern fernhalten. Islam-Kritiker sind immer Menschen, die töricht reden.

    Beispielbelegverse:
    -S. 33 V.61, 62. Wenn die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, und die, welche Gerüchte in der Stadt (Medina) aussprengen, nicht ablassen, so werden Wir dich sicherlich gegen sie antreiben; dann werden sie nicht als deine Nachbarn darin weilen, es sei denn, für kurze Zeit. Weit sind sie von der Gnade! Wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und hingerichtet werden
    -S. 6 V. 69. Wenn du jene siehst, die über Unsere Zeichen (Islam/Koran) töricht reden, dann wende dich ab von ihnen, bis sie ein anderes Gespräch führen. Und sollte dich Satan dies vergessen lassen, dann sitze nicht, nach dem Wiedererinnern, mit dem Volk der Ungerechten.

    Heutige Ausführung: Prominenteste Beispiele: Papstvortrag in Regensburg, Karikaturenstreit um die Bilder des Propheten, Instrumentalisierung des brutalen Mordfalls Marwa in Dresden, in denen ausgerechnet ägyptische Politiker und die ägyptische Öffentlichkeit unzulässigen Druck auf das Gericht ausgeübt haben, während gerade Ägypten einen rigiden islamischen Kurs, sichtbar am Umgang mit christlichen Kopten, fährt. Auch hier: Ängstlichkeit vor Recht (hier ist nicht das Urteil gemeint). Selbst vorauseilender Gehorsam ist mittlerweile Bestandteil des Journalismus hier in Europa. Wenn der Prophet oder auch der Gott des Islams auch nur ankritisiert werden, hagelt es von Islamgelehrten Todesfatwen. Morddrohungen auch gegen sachlich vortragende Islamkritiker sind an der Tagesordnung mitten in Europa und Deutschland. Jüngstes Beispiel: Die Muslima, Frau Ates, die mit ihrem jüngsten innerislamkritischen Buch „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ wohl ein paar Finger in mehrere offenen Wunden der Islamausführung in dieser Frage gelegt hat. Sie zieht sich als ehemaliges Mitglied der Islamkonferenz aufgrund muslimischer Morddrohungen aus der Öffentlichkeit zurück, weil sie ihre Familie schützen will, was nur zu verständlich ist. Ist das jetzt der ach so tolerante Umgang miteinander?

    Fatwa zur Strafe für Beschimpfungen Muhammads
    Selbst Reue wendet nicht das Todesurteil ab
    Von dem muslimischen Geistlichen und Propagandisten Abu Bakr al-Hanbaly
    (Institut für Islamfragen, dh, 17.04.2009)
    Frage: Welche Bestrafung sieht das islamische Gesetz für die Beleidigung Muhammads vor?
    Antwort: In einem Videointerview mit dem ägyptischen Geistlichen Abu Bakr al-Hanbaly erklärt dieser die Strafe für die Beschimpfung oder Beleidigung Muhammads. Er sagte etwa: “Die [muslimischen] Schriftgelehrten sind sich immer darüber einig gewesen, dass jemand, der den Propheten [Muhammad] beschimpft, beleidigt, degradiert oder seine Religion in irgendeiner Weise schlecht macht, getötet werden muss … Wenn er Buße tut und Reue zeigt, wird zwar seine Reue von Allah angenommen, er wird jedoch trotzdem getötet. Ihm darf keine Besinnungszeit [arab. Istitaba] verliehen werden: er wird getötet, ganz unabhängig davon, ob er seine Tat bereut und Buße tut oder nicht.”

    Ja, das ist Eure “Rechtssprechung”. Anstatt mit Christen wie Pater Zakira und anderen Christen in ernsthaften friedlichen Streitdialog zu treten, geifern Eure Imame in Pakistan herum und haben nichts Besseres zu tun, als Christen wie die obige Frau, die mehr Mumm in den Knochen hat, als wir und ihr zusammen, zu lynchen.

    Beten wir für diese Frau, die uns gezeigt hat, was Mut und Bekennertum bedeuten. Beten wir aber genauso für die Menschen, die in völlig fehlgeleiteter religiöser Anleitung meinen, ihrem Gott der Rache und des Hasses, des Fluches und der Ausgrenzung einen Gefallen zu tun, wenn Ungläubige hingerichtet werden, wie Jesus dies bereits vor 2 000 Jahren vorausgesagt hat.

    Der Islam erklärt halt Unrecht zu Recht.


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