kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Menschrechtsausschuss: Schwere Menschenrechtsverletzungen in Ägypten 13. November 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 05:58

Kopten, Oppositionelle, Journalisten, Blogger und Baha’i erheblich unter Druck

 

Der Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages stellte auf seiner 4-tägigen Delegationsreise durch Ägypten schwere Menschenrechtsverletzungen durch die ägyptische Regierung und ihrer Sicherheitskräfte fest. „Unsere Gesprächspartner berichten, dass vor den Wahlen die Repression erheblich zugenommen hat und die politischen Spielräume für regierungskritisches Verhalten drastisch eingeschränkt wurden. An der Reise nahmen Sibylle Pfeiffer, Ute Granold und Egon Jüttner (alle CDU/CSU), Angelika Graf und Wolfgang Gunkel (beide SPD), Serkan Tören (FDP), Annette Groth (DIE LINKE.) und Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen) teil.

Die ägyptische Polizei nimmt nicht nur Oppositionelle willkürlich fest und foltert sie. Die Regierung geht auch nicht gegen willkürliche Festnahmen und Folter gegen einfache Bürger vor, sondern setzt Übergriffe von Polizisten als Mittel der Einschüchterung ein. (more…)

 

Demonstration für verfolgte Christen im Irak

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 05:41

Wien – Samstag, 13.11.2010 – 14 Uhr

 

Die routinehaft-unterkühlte Berichterstattung über die alltäglichen Gewaltakte im Nahen und Mittleren Osten vermittelt uns nicht selten den Eindruck unabwendbarer Normalität. Nicht wenige Bürger müssen sich eingestehen, daß sie gegenüber dem Leid der Opfer von Hass und Aggression schon ein wenig abgestuft sind. Das grauenvolle Massaker in einer chaldäisch-katholischen Kirche in Bagdad am Allerheiligentag hat viele von uns aus der Lethargie gerissen. Mittlerweile sind es mehr als hundert Christen, die ihren Glauben und ihr gemeinsames Gebet im Gotteshaus mit dem Leben bezahlen mussten.

Und wieder wollen uns die MSM (main-stream-media) Glauben machen, daß es bloß “Terroristen” oder “Fanatiker” waren, die ihre irregeleiteten Gefühle in derartigen Gewaltakten entladen. (more…)

 

Irak Entführter Erzbischof von Mossul tot aufgefunden

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 05:30

Der Ende Februar im Nordirak verschleppte Erzbischof der chaldäisch-katholischen Kirche, Paulos Faradj Raho, ist tot. Die Todesursache ist noch nicht bekannt, doch eine Vereinigung der Christen im Irak ist sich sicher: Raho ist ermordet worden.

Die Leiche von Erzbischof Raho wurde in der Nähe der Stadt Mossul gefunden. Seine Kidnapper hatten ihn begraben, teilte der Weihbischof von Bagdad, Schlemon Warduni, der italienischen Bischofskonferenz mit. Raho sei in einem blutigen, gegen die gesamte christliche Gemeinde (im Irak) gerichteten Akt umgebracht worden, erklärte der Apostolische Nuntius von Jordanien und im Irak, Erzbischof Francis Assisi Chullikat, der Vatikanzeitung “Osservatore Romano”. Der Dialog zwischen Christen und Muslimen müsse dennoch weitergehen. Die Nachrichtenagentur “Aswat Al-Irak” meldete unter Berufung auf einen Gerichtsmediziner, dass die Leiche des Erzbischofs im Al-Intisar-Viertel im Norden von Mossul entdeckt wurde. Zur Todesursache machte der Mediziner keine Angaben. Eine Vereinigung der Christen im Nordirak erklärte, Raho sei ermordet worden. “Er ist als Märtyrer gestorben”, hieß es auf der Website der Christen-Vereinigung, die ihren Sitz in Ain Kawa hat. (more…)

 

Christliche Gemeinde im Irak seit 2003 um die Hälfte geschrumpft

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 05:23

Neue Welle systematischer Gewalt gegen Kirchen und Gottesdienste – Bischof: Wir sind ein weiches Ziel, wir haben keine Miliz

 

Kirkuk/Mossul – Juli 2009: Wenn die Christen im Irak am Sonntag in Bagdad und Mossul zum Gottesdienst gehen, sehen sie verstärkte Sicherheitsmaßnahmen vor ihren Kirchen. Weiträumige Absperrungen, die keine Zufahrt mit dem Auto zulassen, schwer bewaffnete Soldaten und Polizisten. Nach den gezielten Anschlägen auf Kirchen in den vergangenen Wochen hat die Regierung den Schutz für die Christen verstärkt.

 

Sieben Kirchen wurden innerhalb von 48 Stunden angegriffen – sechs in Bagdad, eine in Mossul. Vier Menschen starben, 32 wurden verletzt.

Nach der systematischen Verfolgung in Mossul im Dezember vergangenen Jahres ist es nun das zweite Mal, dass Terroraktionen gezielt gegen christliche Einrichtungen verübt werden. (more…)

 

Warum wurden die Saddam-Söhne getötet?

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:13

Während international darüber debattiert wird, ob die Fotos der getöteten Saddam-Söhne echt sind und – wenn ja – von den USA als Trophäen präsentiert werden dürfen, tritt eine andere Frage völlig in den Hintergrund.

(more…)

 

Scharfe Terror-Warnung für Israelis auf dem Sinai

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 05:06

Jerusalem: Die israelische Regierung hat ihre Landsleute aufgerufen, die ägyptische Halbinsel Sinai sofort zu verlassen. Grund für die scharfe Terror-Warnung sei die akute Gefahr von Entführungen durch extremistische Moslems, verlautete aus Jerusalem. Die ägyptischen Sicherheitsbehörden warnten zeitgleich vor Angehörigen der Untergrundorganisation “Armee des Islam”. Bei jüngsten Razzien in drei Städten auf dem Sinai seien Mitglieder der Zelle festgenommen worden, die israelische Touristen und Soldaten internationaler Blauhelm-Missionen hätten angreifen wollen. {www.dw-world.de}

 

Gefahr von Anschlägen auf dem Sinai

Der Sinai ist ein beliebtes Reiseziel für Israelis, ist er ja auch mehr als praktisch gelegen und war ja schließlich auch einmal von Israel besetzt. Nicht nur israelische Touristen zieht es in diese Region, auch aus anderen Teilen der Welt kommen immer wieder Besucher hierher, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen. Doch nun sind die israelischen Touristen allesamt aufgefordert die Halbinsel zu verlassen. (more…)

 

Grüne: Mit dem Hintern wieder fest auf der Straße

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:00

Nachdem die Grünen in ihren Regierungsjahren viele Mitglieder verloren hatten, nähern sie sich wieder ihrer Rekordmarke von 52.000 Mitgliedern. Die Partei hat sich von ihrer Glaubwürdigkeitskrise erholt.

 

Es ist annähernd zehn Jahre her, da schrieb Jürgen Trittin an die niedersächsischen Kreisverbände der Grünen einen Brief, der die Parteifreunde sehr erbitterte. Es ging um einen Castor-Transport nach Gorleben, Trittin war damals Bundesumweltminister und hatte mithin diesen Transport zu verantworten. Auch nach dem Ausscheiden aus der Regierung hatte sich Trittin eine ganze Weile nicht mehr bei den Anti-Atom-Aktivisten in Gorleben blickenlassen können. Aber nun, im Herbst 2010, demonstriert derselbe Jürgen Trittin, inzwischen Oppositionsfraktionschef, wieder munter mit. Kein Wunder, dass sich die Wortführer der schwarz-gelben Koalition, zuletzt am Mittwoch in der Aktuellen Stunde des Bundestags Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und FDP-Generalsekretär Christian Lindner, die Gelegenheit nicht entgehen ließen, den alten Brief Trittins wieder herauszukramen und weidlich zu zitieren.

Demonstriert wieder munter mit: Grünen-Politiker Jürgen Trittin: Für Grüne gebe es „keinen Grund, gegen diese Transporte zu demonstrieren“, schrieb Trittin im Januar 2001. Der Atommüll aus den Wiederaufbereitungsanlagen in Frankreich und England müsse unabhängig vom Atomkonsens zurückgenommen werden. (more…)

 

 
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