kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ATIB und die letzten österreichischen Samurais 9. November 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 02:54

Umbau OHNE Baugenehmigung!

 

Antwort von der Volksanwaltschaft

Sehr geehrte Frau Weidinger!

Ich beziehe mich auf das soeben mit Ihnen geführte Telefonat und möchte Ihnen wie folgt von der Stellungnahme der Stadt Wien berichten:
Auf der betreffenden Liegenschaft besteht ein einstöckiges Betriebsgebäude. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoß sind als Lagerräume, Werkstättenräume, einem Kundenbereich sowie eine Garage mit zwei Stellplätzen gewidmet. Die Räumlichkeiten im 1. Stock sind als Büroräume und Lagerräume gewidmet. In beiden Geschoßen befinden sich weiters diverse Nebenräume und Sanitärräume. Die Stadt Wien führt weiters aus, dass für den Umbau des Gebäudes keine Baugenehmigung vorliege und eine solche auch nicht beantragt wurde. Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan weise für die gegenständliche Liegenschaft die Widmung Gemischtes Baugebiet, die Bauklasse I, die geschlossene Bauweise und einen Vorgarten an der Koloniestraße aus. Es seien bereits Strafanträge wegen Durchführung nicht genehmigter Bauarbeiten sowie widmungswidriger Nutzung gestellt worden.

Wie Sie ja selbst mitgeteilt haben, wurde das Zentrum mittlerweile geschlossen. Ich möchte Sie abschließend noch einmal darauf hinweisen, dass die Volksanwaltschaft nur nachprüfend tätig werden kann. Sollte nun doch ein Antrag auf Baugenehmigung gestellt werden, muss der Ausgang des Verfahrens abgewartet werden bevor die Volksanwaltschaft prüfend tätig werden kann. Dessen ungeachtet hoffe ich, mit unserem Tätigwerden zur Aufklärung der Sache beigetragen zu haben, und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Volksanwältin Dr. Gertrude Brinek e.h.

 

Journalismus, fern von jeglicher Objektivität

Nachdem der ORF bereits, sowie andere Medien auch, recht einseitige Berichterstattung lieferten… anbei ein erneuter Paukenschlag! Dieses mal vom Wiener Bezirksblatt Floridsdorf, wo mit keinem Wort erwähnt wird, das ATIB ohne jegliche Bewilligung an diesem Standort tätig ist! Abermals sei betont, auch gegen andere Bauvorhaben in dieser Größenordnung wären wir angetreten! Anbei der Schriftverkehr, wo abermals versucht wird, die Sachlage klar zu stellen.

—-Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Tina Weidinger: aon.912252971@aon.at
Gesendet: Dienstag, 29. Juni 2010 21:15
An: chronik@wienerbezirksblatt.at – Cc: dfz@aon.at
Betreff: Artikel im Wiener Bezirksblatt Floridsdorf 10/2010
28./29.6.2010 – Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Chefredaktion,

der(die) RedakteurIn des Artikels auf Seite 8 des Wiener Bezirksblattes Nr. 10/2010 über das türkische Kulturzentrum in der Rappgasse 7 dürfte offenbar „übersehen“ haben, dass dieses Areal bereits am 14. Juni (!) von der Wiener  Baupolizei wegen widerrechtlicher Nutzung für weitere Veranstaltungen gesperrt worden ist. Kein Wort über die Tatsache, dass ATIB laut Aussage des obersten Wiener Baupolizisten das Zentrum bereits seit mehreren Monaten ohne jede Genehmigung und somit illegal betreibt und dass daher entsprechende Strafanträge wegen Durchführung nicht genehmigter Bauarbeiten sowie widmungswidriger Nutzung gestellt worden sind. Ich verstehe durchaus, dass in einem Parteiblatt Rücksicht auf die eigene politische Fraktion genommen wird – ein derartig manipulierter Artikel steht aber selbst Ihrer Zeitung nicht an.

Mit großem Interesse erwarte ich Ihre nächste Ausgabe und zeichne mit freundlichen Grüßen

Leopoldine Weidinger
Sprecherin der Bürgerinitiative
Bürgerinitiative Rappgasse/Umgebung
aon.912252971@aon.athttp://bi-rappgasse.rfd.at/

Artikel um welchen es sich handelt:
20100629080311800 Wiener Bezirksblatt Floridsdorf 10 2010 28 29 Juni 2010-1

 

Scharfe Protestnote an Herrn ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz

Sehr geehrter Herr Generalintendant!

Die für die Gestaltung des Wien-Heute-Beitrages vom 18. Juni, 19 Uhr, über die Demonstration der Bürgerinitiative Rappgasse/Umgebung gegen den Standort des neuen türkisch-islamischen Zentrums Verantwortlichen haben sich nicht nur einer groben Manipulation schuldig gemacht, sondern auch gravierend gegen das Objektivitätsgebot des ORF verstoßen.

Seitens der Bürgerinitiative wurden lediglich ein paar Sätze der BI-Sprecherin gebracht bzw. wurden auch einige Aussagen von FP-Obmann H.C. Strache wiedergegeben. Aus dem Publikum wurde lediglich ein laut ORF angeblich aus der rechtsextremen Szene stammender Mann mit entsprechendem Outfit und Diktion befragt. Von den tatsächlich Betroffenen Menschen wurden keine Aussagen eingeholt. Dafür gab man den Beschimpfungen gleich mehrerer linker Gegendemonstranten breiten Raum. Ebenso räumte man den Vertretern von ATIB viel Sendezeit ein und war dabei sichtlich bemüht, das ehemalige und jetzt  großteils desolate Fabriksgebäude in „Hochglanz“ zu zeigen. Kein Wort widmete der ORF der Tatsache, dass ATIB laut Aussage des obersten Wiener Baupolizisten das Zentrum bereits seit mehreren Monaten ohne jede Genehmigung und somit illegal betreibt und dass daher entsprechende Strafverfahren bzw. behördliche Auflagen gegen ATIB angeordnet sind.

Wir erachten das Vorgehen der Sendungsverantwortlichen als eindeutigen Verstoß gegen den vom ORF verbindlich einzuhaltenden Objektivitätsgrundsatz und ersuchen Sie, sehr geehrter Herr Generaldirektor, gegen derart manipulierte und lückenhafte Berichterstattung umgehend einzuschreiten. In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort zeichne ich
mit freundlichen Grüßen

Leopoldine Weidinger
Sprecherin der Bürgerinitiative – Bürgerinitiative Rappgasse/Umgebung
http://bi-rappgasse.rfd.at/

 

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