kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Transformation der Endlösung 6. November 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 02:52

Das Auswärtige Amt, der Holocaust und der Antisemitismus heute

 

Die britische „Тhе Independent“ hat einen Artikel mit dem wenig interpretationsbeduerftigen Titel „Das deutsche Außenministerium half Nazis bei der Flucht aus dem Land nach dem Ende des Krieges“ veröffentlicht. Die historischen Materialien, die die Zeitung heranzieht, belegen, dass nicht nur die Angestellten des noch bestehenden Außenministeriums des Dritten Reiches, die als „unpolitisierte Berufsbeamte“ ins auswärtige Amt der BRD übernommen wurden, sondern auch die Angestellten des „denazifizierten und demokratischen“ Deutschlands den Nazi-Verbrechern intensiv dabei halfen, aus dem Land zu fliehen, um den gerichtlichen Strafverfahren zu entkommen. Sie benutzten dazu die bestehenden diplomatischen Netzwerke und Niederlassungen des Dritten Reichs im Nahen Osten und Lateinamerika, an denen die „Denazifizierung“, die auch in Deutschland nicht mehr als Farce und ein Etikettenschwindel war, völlig vorbeigegangen war. Die bundesdeutschen Diplomaten halfen so hunderten von NS-Schreibtischmördern dabei, über den Ozean und in die arabischen Länder des Nahen Ostens zu fliehen, wo die örtlichen Gesinnungsgenossen des Freundes von Hitler Hajj Amin al-Husseini die flüchtigen „arischen“ Freunde in die Erarbeitung ihrer Pläne der „Endlösung der Judenfrage in Nahost“ einbezogen.

Anfang der 50er halfen bundesdeutsche Behörden dem ehem. Mitarbeiter des Außenministeriums des Dritten Reichs Franz Rademacher, der auf der Wannseekonferenz den Plan der Endlösung mitgestaltete, nach Syrien zu fliehen. Diese Ehre wurde Rademacher aufgrund seiner „besonderen Verdienste“ bei der Umsetzung der Deportation der Belgrader Juden in die Vernichtungslager 1941 zuteil. Rademacher wurde zwar kurzfristig als NS-Verbrecher festgenommen, wurde jedoch bald wegen „Mangels an Beweisen“ aus dem Gefängnis entlassen. 1966 kehrte der Henker der serbischen Juden nach Deutschland zurück, wo er 1973 in Bonn verstarb.

Reichten die Verbindungen des Auswärtigen Amtes nicht aus, wurden bundesdeutsche Politiker höchsten Ranges in die Rettung von ehemaligen hochrangigen NS-Beamten eingeschaltet, einschließlich Bundeskanzler Willy Brandt. Anfang der 70er Jahre nahm Brandt den ehem. Attaché des Dritten Reiches in Paris Ernst Achenbach in Schutz, der höchstpersönlich die Deportation französischer Juden nach Auschwitz und in andere Vernichtungslager befehligte. Der für seine Ostpolitik und die Anerkennung der Oder-Neisse-Linie bei den Führern der Sowjetunion so beliebte deutsche Bundeskanzler, das Denkmal der SPD, hatte sich kategorisch geweigert, Achenbach dem französischen Rechtssystem zu überstellen. Unter der Schirmherrschaft Brandts absolvierte der Henker Hitlers nach dem Krieg eine erfolgreiche Karriere als Anwalt, ging in Rente und starb in Essen 1991.

Das Folgende hat mit der Flucht der Nazis nichts mehr zu tun, und dennoch. Der selbe Willy Brandt und sein Innenminister Hans-Dietrich Genscher hatten den verzweifelten Bitten von Golda Meir, israelische Kommandos an die Befreiung israelischer Sportler aus der Gewalt palästinensischer Terroristen 1972 in München heranzulassen, eine kategorische Absage erteilt. Der Rest der Geschichte ist wohlbekannt, weniger aber, dass mehrere Sportler durch deutsche „Kommandos“ erschossen wurden – selbstverständlich irrtümlich.

Mit der Unterstützung arabischer Terrorgruppen Fath und Hamas finanziell, diplomatisch, militärisch und massenmedial durch EU- und bundesdeutsche Strukturen, dem Appeasement gegenüber dem Islamfaschismus und der internationalen Lynchjustiz gegen Israel bei jedem Anlass lebt die Hydra der Endlösung weiter – mit neuem aufpoliertem Gesicht. Und sie konzentriert sich nicht auf die verkümmerten jüdischen Gemeinden Europas, die keine Zukunft haben, wer denkt, dass Hitler bei der Endlösung in Westeuropa gescheitert war, belügt sich selbst. Die aufgeklärten Antisemiten von heute haben begriffen, dass die Gegenwart und Zukunft der Endlösung im Nahen Osten liegt – die Triebe der Endlöser sind heute im Nahen Osten akkumuliert. Nur bei der Rollenverteilung gibt es eine Verschiebung: wer zuschaute – handelt. Und wer im Zweiten WK federführend war, ist heute Helfershelfer. Nach dem Holocaust erstand Europa aus den Ruinen wieder – nach dem Fall Israels steht Europa nicht mehr auf. {Quelle: haOlam.de – hii}

 

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