kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Selbstverstümmelung der Obama-Demokraten 4. November 2010

Filed under: Allgemein — Knecht Christi @ 01:51

Ein hochrangiger demokratischer Politiker äußerte kürzlich in einem Interview mit der New York Times die Einschätzung, Obamas Problem sei, dass er sich stets und überall für die smarteste Person halte. Vor zwei Jahren hat das die Mehrheit der Amerikaner auch noch geglaubt. Trotz kaum übersehbarer Beweise für das Gegenteil. Kurz zuvor, im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfs, haben die Amerikaner Obama überhaupt erst kennengelernt. Einen ehemaligen Sozialarbeiter, dann Junior-Senator aus Illinois mit einer interessanten persönlichen Geschichte, rhetorischem Talent und völlig unbelastet von irgendeiner legislativen oder sonstigen Lebensleistung. „Daraufhin wurde der zum Heiligen ausgerufen und zum Präsidenten gewählt“, Bret. Gestern haben die Amerikaner abgestimmt. Und im Kern stand nur Eines zur Wahl: Obama selbst. Und die Botschaft hätte nicht eindeutiger ausfallen können. Nie zuvor in ihrer jüngeren Geschichte haben sich die Amerikaner so vernichtend gegen ihren Präsidenten und dessen Partei gestellt wie gestern. Schon der Verlust von 30 Sitzen im Repräsentantenhaus gilt als Erdbeben. Nach den letzten Zahlen verlieren die Demokraten 60 Sitze. Ein vernichtenderes Votum hat es seit 1948 nicht mehr gegeben.

Sitzverluste im Repräsentantenhaus seit 1930: Auch unabhängige Wähler haben sich mit beispielloser Vehemenz gegen eben die Demokraten gestellt, denen sie noch 2006 und 2008, am Ende der Bush-Jahre, zur Macht verholfen haben. Ein klares Nein zum die Wirtschaft strangulierenden Trio aus Stimulus, cap and trade (Emissionsrechtehandel) und Obamas bürokratischem Monster Gesundheitsreform (Obamacare). In Befragungen nach Verlassen der Wahllokale gab nahezu die Hälfte aller Wähler (48%) an, der Kongress solle Obamacare abschaffen. Diese Wähler stimmten im Verhältnis von 9 zu 1 für die Republikaner.

56 % der Wähler sagten, die Regierung tue zu viele Dinge, die man besser der Wirtschaft oder den Bürgern überlassen solle. So viel zu Obamas Anliegen, ein umgekehrter Reagan zu sein und die Reputation von Regierung-über-Alles wieder herzustellen. Niemand seit Lyndon B. Johnson hat den Einfluss der Regierung so ausgedehnt wie Obama. Und niemand hat seit 1948 dafür eine solche Ohrfeige bekommen. Am Montag vor einer Woche gab Obama dem Latino-Sender Univision ein Interview, schalt die Hörer, die die Wahl aussitzen wollten, anstatt zu sagen: „Wir werden unsere Feinde bestrafen und wir werden unsere Freunde belohnen, mit denen wir die Positionen teilen, die uns wichtig sind“. Unsere Feinde. Das wahre Gesicht der Galionsfigur. Der große überparteiliche Heiler forderte die Latinos auf, Rache zu nehmen an ihren Feinden. So spricht der Messias, der es ablehnt, dieses Wort für die die islamischen Mullahs in den Mund zu nehmen, die zu einer weiteren Steinigung ansetzen und amerikanische Soldaten im Irak und in Afghanistan töten. „So endet die große überparteiliche, rassenneutrale, ‚Neue-Politik’-Präsidentschaft. Nicht mit einem Knall und nicht mit einem Wimmern. Sondern mit einem verzweifelten Aufruf zu ethnischer Vergeltung am Vorabend einer Wahl“, Charles Krauthammer.

Obama stand von Anfang an weit links vom amerikanischen Mainstream. Sein Abstimmungsverhalten, seine politischen Assoziationen machten dies für jederman leicht erkennbar. Aber in diesem eigenartigen Sommer von 2008, in dem sich Amerika und die Welt in einer träumerischen Massenhypnose befanden, wollte das niemand sehen und niemand hören. Obama ist selbstherrlich, über alle Massen narzistisch und unfähig Kritik oder eine abweichende Meinung zu ertragen. Daher ist es zweifelhaft, ob der die Botschaft, die ihm die Wähler gesandt haben, begreift und wie Clinton nach der epochalen demokratischen Niederlage von 1994 zur Mitte navigiert. Obama weiß es in aller Regel besser. Fraglich ist aber, ob die Demokraten, die diesem Rattenfänger aufgesessen sind, ihm weiter folgen, wenn in 2012 ihre Karrieren auf lokaler, bundesstaatlicher oder nationaler Ebene auf dem Spiel stehen.

Die „Schuld“ an diesem demokratischen Votum erhalten – erst recht bei den deutschen Erben der „aktuellen kamera“ wie „heute-journal“, „tagesschau“, „tagesthemen“ oder „Spiegel Online“ – die „Extremisten, Rassisten, Rechtsdissidenten und Rechtspopulisten“ der Tea Party. Viele Millionen Amerikaner also, von denen etliche vor zwei Jahren noch für Obama gestimmt haben. Die Gattung von “Journalisten”, die jetzt die Tea Party denunziert, war zuvor bei Jeremiah Wright, William Ayers, Van Jones oder Anita Dunn nicht ganz so sprachgewaltig zu vernehmen. Amerikanische Wähler machen Fehler. Und kaum einer hatte ein Ausmaß wie der von 2008. Aber in ihrer Weisheit korrigieren sie diesen in aller Regel schnell. Die Lizenz wurde der ideologischen Linken gestern krachend entzogen.

Klar ist aber auch, daß die Republikaner erkennen müssen, dass nicht sie diese Wahl gewonnen haben, sondern Obama sie verloren hat. In den nächsten Tagen heißt es nun für uns ganz tapfer sein um das wirre, unwahre und überwiegend ideologisch betäubte Grundrauschen der deutschen Massenmedien zu überstehen, die sich im wesentlichen darauf konzentrieren werden, gläubig die talking points der demokratischen Parteizentrale nachzuplappern. {Quelle: http://www.steinhoefel.de}

 

2 Responses to “Selbstverstümmelung der Obama-Demokraten”

  1. buch leser Says:

    Yes we Can ist vorbei. Auch Obama musste wohl einsehen, dass die Politik sich nicht einfach auf 3 Wörter zu reduzieren ist. Der grosse Kommunikator, der er vor 2 Jahre war, hat in dieser Wahl versagt. Jetzt hat er 2 Jahre Zeit, um zu seinem alten Spirit zurückzufinden. Hoffentlich wird nicht vergessen, dass die Politiker vom Volk gewählt sind und diese sich dann zusammenraufen müssen um das Beste für das Volk herauszuholen, denn Amerika hat es verdient aus dem Tal der Tränen zu kommen.

  2. Mau.M Says:

    Jeder hat eine tiefgründige Aufgabe. Jede und jeder Einzelne besitzt ohne Ausnahme das Recht, glücklich zu werden und im Leben zu siegen. Sie sollten niemals Ihren Wert herabsetzen oder sich erniedrigen. Seien Sie stolz, voller Hoffnung und strotzend vor Selbstvertrauen.


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