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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mehrere Tote nach Geiselnahme in Kirche 1. November 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 04:08

Angaben über Anzahl der Geisel, Getöteten und Verletzten widersprüchlich – Aufständischen verlangten „die Freilassung von Häftlinge im Irak und in Ägypten“

 

Bagdad: Blutiges Ende einer Geiselnahme in Bagdad: Die irakische Polizei hat eine katholische Kirche gestürmt, in der sich mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation Al-Kaida mit Geiseln verschanzt hatten. Dabei starben nach Angaben des Innenministeriums sieben Geiseln. „Wir haben die Geiseln befreit, aber leider beklagen wir den Tod von sieben der Geiseln“, sagte ein Vertreter des Innenministeriums am Sonntagabend der Nachrichtenagentur AFP. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sprach ebenfalls von sieben getöteten Geiseln. Zudem seien die acht Geiselnehmer und ein Polizist gestorben, sagte Armeesprecher Generalmajor Kassim Al-Moussawi. Die Polizei erklärte, insgesamt seien 7 Menschen getötet worden – 5 Geiselnehmer, ein Polizist und eine Geisel. Ein Sprecher der US-Streitkräfte sprach von einer getöteten Geisel und drei toten Geiselnehmern. Der christliche Parlamentsabgeordnete Yonadem Kana sprach gegenüber der Nachrichtenagentur dpa von vier toten Geiselnehmern und einer getöteten Geisel. Laut US-Angaben sprengten sich 3 Geiselnehmer nach der Erstürmung durch irakische Sicherheitskräfte selbst in die Luft.

 

Vier Stunden Belagerung: Nach vier Stunden Belagerung hatte die Polizei die syrisch-katholische Kirche im christlichen Stadtteil Karrada im Zentrum der irakischen Hauptstadt gestürmt. Neben der Zahl der Geiselnehmer, war auch unklar, wieviele Menschen verwundet wurden. Die Polizei sprach von acht Verwundeten, die irakische Armee von zwölf und das Innenministerium von 20. Unklar war auch, wie viele Geiseln die Terroristen in ihrer Gewalt hatten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hielten sich rund 40 Menschen in der Kirche auf. Die Polizei sprach von 50 und die US-Armee von 100. Wie der chaldäische Bischof von Bagdad, Shlemon Warduni, der Nachrichtenagentur AFP sagte, waren auch zwei Priester unter den Geiseln.

Davor Börse angegriffen: Vor dem Überfall auf die Kirche hatten die Terroristen versucht, die Börse von Bagdad anzugreifen. Dabei setzten sie auch Blendgranaten ein. Sie wurden aber vom Sicherheitspersonal in einem kurzen Feuergefecht zurückgeschlagen. Dabei starben zwei Wachleute, wie es von Seiten der Polizei hieß. Auf ihrer Flucht zündeten die Terroristen mindestens zwei Sprengsätze vor der Kirche, wobei mehrere Menschen verletzt wurden. Auf ihrer Flucht stürmten die Angreifer die syrisch-katholische Kirche. In der Kirche wurde zu dieser Zeit gerade die Messe gelesen. Aus der Kirche „Sayedat Al-Nagah – Herrin der Errettung“ riefen die Männer dann bei irakischen Fernsehstationen an und gaben sich als Mitglieder des irakischen Ablegers der Al-Kaida aus. Über die Medien forderten sie von den Behörden die sofortige Freilassung von Al-Kaida-Angehörigen, die im Irak und in Ägypten inhaftiert sind. Nach mehrstündigen Verhandlungen mit der Polizei ließen sie am Abend 19 Nonnen frei. Kurz darauf stürmten Sicherheitskräfte die Kirche. Die Kirche ist eine der größten in Bagdad und wurde bereits 2004 angegriffen. Im Irak gibt es eine christliche Minderheit von etwa 1,5 Millionen Menschen. Papst Benedikt XVI. hatte während des Geiseldramas nach den Worten von Vatikan-Sprecher Federico Lombardi seiner Hoffnung auf eine „rasche Lösung“ Ausdruck verliehen. {Quelle: http://www.derstandard.at}

 

Irak: Geiselnahme in Kirche

Nach einem missglückten Banküberfall haben Terroristen in Bagdad Geiseln genommen und sich in einer Kirche verschanzt. Ihre Forderung: die sofortige Freilassung inhaftierter El-Kaida-Mitglieder. Wie das irakische Fernsehen am Sonntag berichtete, sind mittlerweile 19 Nonnen frei gekommen. Dennoch seien zahlreiche Menschen weiterhin in der Gewalt der Geiselnehmer, wie der christliche Parlamentsabgeordnete Yonadem Kana mitteilte. Unter den Geiseln, deren genaue Zahl nicht bekannt ist, seien auch zwei Priester und mehrere Gottesdienstbesucher, sagte der chaldäische Bischof von Bagdad, Schlimun Warduni. Die Terroristen drohten zudem, ihre Geiseln zu erschießen, sollte die Polizei in das Gebäude eindringen. Die Polizei riegelte das Gelände rund um die Kirche „Sajedat El-Nadschah –Herrin der Errettung“ der syrisch-katholischen Kirche in dem christlich geprägten Stadtteil Karrada im Zentrum von Bagdad weiträumig ab.

Papst hofft auf rasche Rettung: Unmittelbar bevor die Männer in die Kirche eindrangen, explodierten zwei Sprengsätze vor dem Gebäude. Dabei wurden vier Menschen verletzt. Davor hatten vier Männer versucht, in die Börse von Bagdad einzudringen, wurden aber vom Sicherheitspersonal in einem kurzen Feuergefecht zurückgeschlagen. Dabei wurden zwei Polizisten getötet und acht weitere Menschen verletzt. Papst Benedikt XVI. hofft nach den Worten von Vatikan-Sprecher Federico Lombardi auf eine „rasche Lösung“ des Geiseldramas „ohne Gewalt“. {Quelle: http://www.focus.de}

 

Geiseldrama im Irak beendet: Simonas freigelassen

Die beiden im Irak entführten Italienerinnen sind frei. Das bestätigte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi in Rom. „Ich habe die Familien der Beiden benachrichtigt“, sagte der Regierungschef. Die Frauen würden noch im Laufe des Abends ihre Angehörigen umarmen können, hatte Berlusconi angekündigt. Simona Torretta und Simona Pari trafen noch in der Nacht in Rom ein. Der arabische Fernsehsender Al-Dschasira zeigte Bilder, auf denen Simona Pari und Simona Torretta mit einem schwarzen Schleier zu sehen waren. Später nahmen sie das Tuch ab und man sah sie lachen und miteinander plaudern. Die beiden Frauen waren am 7. September im Büro ihrer Organisation überfallen und gemeinsam mit zwei irakischen Kollegen verschleppt worden. Seither drang nicht viel zu ihrem Schicksal an die Öffentlichkeit. In einer mutmaßlich von islamistischen Extremisten stammenden Erklärung im Internet war mit der Tötung der Frauen gedroht worden, falls Italien seine Truppen nicht aus dem Irak zurückziehe. Es blieb jedoch unklar, ob die Erklärung tatsächlich von den Entführern stammte. Dieselbe Forderung hatten auch die Geiselnehmer von vier Italienern im April erhoben. Als Italien sich weigerte, dies zu tun, ermordeten sie eines ihrer Opfer, die anderen drei kamen später frei.

Ägypter dürfen gehen: Fast zeitgleich mit den Italienerinnen kamen die ersten drei einer Gruppe von sechs ägyptischen Mitarbeitern der Telekom-Firma Orascom frei, ein vierter wenig später. Ohne Einzelheiten zu nennen berichtete der Sender Al-Arabija, auch die letzten beiden Orascom-Mitarbeiter seien freigelassen. Dies konnte ein Sprecher des ägyptischen Unternehmens zunächst nicht bestätigen.

Vereinbarung für Franzosen: Al Arabija berichtete weiter, der französische Unterhändler habe die beiden Journalisten Georges Malbrunot und Christian Chesnot im Irak getroffen. „Sie befinden sich in guter gesundheitlicher Verfassung, auch psychisch und emotional“, sagte der Vertreter der französischen Verhandlungsdelegation weiter. „Wir haben eine Vereinbarung erreicht, dass Christian und Georges freigelassen werden und dass wir eine Kassette von ihnen erhalten, auf der ihre baldige Freilassung bekannt gegeben wird.“ In einer beispiellosen Mobilisierung auch moderater irakischer Kräfte hatten sich französische Politiker und Moslems für die beiden Geiseln eingesetzt. Hoffnungen, ihre Freilassung stünde unmittelbar zuvor, hatten sich aber wiederholt zerschlagen. {Quelle: http://www.n-tv.de}

 

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