kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hamas kündigt Besetzung von Haifa und Akko an 29. Oktober 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 01:30

Die Hamas richtet weiter Kriegserklärungen an Israel. Der Innenminister der Regierung in Gaza, Fathi Hamad, sagte: „Wir kommen, um Haifa und Akko zu besetzen. Wir werden Armeen aus der ganzen Welt haben, und die Konvois, die in Gaza eintreffen, bringen unserem Volk die Botschaft, dass wir an dem Weg des Heiligen Krieges (Dschihad) festhalten müssen“.

 

Bei den „Armeen der ganzen Welt“ denkt der Hamas-Sprecher wohl in erster Linie an den Iran. Der Vorsitzende des außen- und sicherheitspolitischen Ausschusses des iranischen Parlaments, Alaeddin Boroujerdi, erklärte, der Iran werde jetzt den Kernreaktor in Bushehr mit Nukleartreibstoff betanken. Offiziellen Mitteilungen zufolge soll das Atomkraftwerk bereits im kommenden Jahr Strom erzeugen. Dass der Iran in den Besitz der Atombombe gelangt wird einer aktuellen Befragung zufolge von einer Mehrheit der Palästinenser befürwortet. Allerdings sind Umfragen in den Palästinensergebieten von begrenztem Wert, weil die Menschen aus Angst vor Spitzeln der Geheimdienste kaum unbefangen ihre wahre Meinung sagen werden. Einen gegensätzlichen Eindruck von der Einstellung der Palästinenser zu Israel vermittelt eine Statistik, wonach die Zahl der israelischen Araber, die sich freiwillig zum Nationalen Dienst melden, einer Art Zivildienst, in den vergangenen Jahren um das Sechsfache gestiegen ist. Die Freiwilligen werden im Allgemeinen im sozialen Bereich innerhalb des arabischen Bevölkerungssektors eingesetzt. Dennoch sehen sie nach wie vor Vorbehalten unter vielen israelischen Arabern gegenüber, die jeglichen Dienst am Staat ablehnen. {www.factum-magazin.ch}

Iran bestückt das AKW Bushehr mit Brennstäben

Das erste Atomkraftwerk des Iran soll 2011 ans Netz gehen. EU verschärft Iran-Sanktionen. Der Bau des bisher einzigen AKWs des Iran hatte in den 70ern durch deutsche Firmen begonnen. Der Iran hat am Dienstag das AKW bei Bushehr am Persischen Golf erstmals mit Brennstäben befüllt. Man habe unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA angefangen, hieß es, insgesamt kommen mehr als 160Brennstäbe in den Reaktor.

Der Bau des bisher einzigen AKWs des Iran hatte in den 70ern durch deutsche Firmen begonnen, endete aber nach dem Sturz des Schah, 1979. Ab 1995 wurde es mithilfe Russlands weitergebaut. Die EU hat indes zu Wochenbeginn per Verordnung die Sanktionen gegen den Iran wegen des umstrittenen Nuklearprogramms verschärft. Ziel ist speziell die Öl- und Gasindustrie: EU-Firmen dürfen in diese Sektoren im Iran nicht mehr investieren, umgekehrt sind für Iran Geschäfte mit EU-Firmen aus dem Atomsektor tabu. Auch werden Vermögen der iranischen Revolutionsgarden eingefroren.

OMV-Geschäfte ungestört: Die Geschäfte des österreichischen OMV-Konzerns würden dadurch nicht gestört, sagte ein Sprecher von Außenminister Spindelegger zur „Presse“: Die Verbote gälten nicht rückwirkend und nicht für Projekte außerhalb des Irans, bei denen iranische Firmen mitwirken. Im ursprünglichen Ministerbeschluss vom Juli galt die Teilnahme an iranischen Auslandsprojekten noch als illegal. Für die OMV und das EU-Projekt der „Nabucco“-Pipeline vom Kaspischen Meer in die EU sind das gute Neuigkeiten: Denn die OMV erschließt gemeinsam u.a. mit einer iranischen Firma ein Gasfeld vor Aserbaidschan.

 

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