kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wir werden dir zeigen, wie Islam geht, wenn du nicht tust, was wir wollen 28. Oktober 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 04:19

Ich soll lieben alle Muslime – Zur Lage der Kopten in Ägypten 2010

 

Im Januar 2010 wurden bei einem Attentat mehrere Kopten und ein muslimischer Wachmann ermordet. Dazu der koptische Bischof für Deutschland Damian im Interview mit Kirche in Not – (Siehe das Video http://sites.google.com/site/ichsollliebenallemuslime/video/christen).

 

Der Bischof findet ungewöhnlich deutliche Worte. Bisher hatte ich den Eindruck, es wird gerade von orientalen Christen viel beschwichtigt, da jede kritische Aussage zu ihrer Situation weitere Sanktionen und Drangsalierungen zur Folge haben könnte. Wie muss es also um die Lage bestellt sein, wenn Bischof Damian so deutlich spricht?  „Was die Attentäter angeht, kam von offizieller Seite die Übliche Ausrede, die lautet: Ach es handelt sich um psychisch Kranke. Dazu kann ich nur sagen: Die Märchen hören nicht auf, denn diese immer gleiche Geschichte hören wir immer wieder. Wir haben die Nase voll und halten es nicht mehr aus. Die Kopten haben nichts böses getan und haben niemanden verletzt. Im Augenblick ist es in Ägypten schon beinahe kriminell, wenn man in einer privaten Wohnung beten will. Wer als Christ eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, muss unterschreiben, dass er diese Immobilie niemals als Gebetsraum nutzen wird. So weit sind wir in Ägypten. Wir bekommen keine Genehmigung, Kirchen zu bauen oder zu erweitern. Und wenn einer auf die Idee käme, sein Haus zu einer Kirche zu machen, dann muss er damit rechnen, dass es in Brand gesteckt wird. Denn es gibt niemanden, der uns in Schutz nimmt. Wir haben hier in Ägypten eine Kultur der Lügen. Das muss ich so deutlich sagen. Denn es geschieht beinahe täglich, dass christliche Mädchen entführt werden, dass ihnen Organe entnommen werden, dass sie vergewaltigt und in die ProstIntuition geschickt werden. Davon redet keiner“.

Der Bischof weigerte sich, das Geschehen zu ignorieren und vor den Kameras zu lächeln. daraufhin wurde ihm gesagt: „Wir werden dir zeigen, wie Islam geht, wenn du nicht tust, was wir wollen“! Das ist die Situation in Ägypten. Niemand wird davon abgehalten, Christen zu töten, aber wir müssen lächeln und zeigen, wie friedlich wir sind. Wir müssen auf unsere Rechte verzichten. Genau dagegen hat sich der Bischof aufgelehnt. Daraufhin war er persönlich das Ziel dieses Anschlages. Er sollte getötet werden. Wenn Gott und seine Schutzengel ihn nicht unter ihren Schutz genommen hätten, wäre er schon längst ermordet worden. Wir sind keine politisch verfolgten, wir werden religiös verfolgt.

Die Ägypter sind von Natur aus ein friedvolles Volk. Aber die Menschen lernen durchs hören. Und wenn die Freitagspredigt in der Moschee heiß ist von Hass, dann gehen diese eigentlich friedlichen Menschen auf uns los. Ich war z.B. einmal bei einem muslimischen Freund in Ägypten und hörte mir die Freitagspredigt an. Ich war entsetzt. Das war keine Predigt, das war eine Kriegserklärung. Wir brauchen ein Gesetz, durch dass alle Menschen in Ägypten gleich behandelt werden. Die Scharia ist die Quelle der ägyptischen Gesetzgebung und das bedeutet: wenn ein Muslim einen Christen etwas antut, darf der Täter nicht bestraft werden. Das heißt im Prinzip für die Muslime: Grünes Licht für die Gewalt gegen Christen. Wenn ein Kopte auf die Idee käme, auf ein Polizeirevier zu gehen, weil seine Tochter entführt wurde, dann muss er aufpassen, dass er nicht selber ins Gefängnis kommt. Das ist untragbar.

Wir werden aufgrund unserer Religion in Ägypten verfolgt: Wir sind eine Kirche von Märtyrern. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Kirche aufblüht, wenn ihr Blut vergossen wird. Wir erfahren täglich, dass die Kirche wächst. Die Menschen, die uns ermorden und verfolgen sorgen mit ihren Taten für das Wachstum der Kirche. Wir haben keine Angst vor dem Tod des Körpers. Sie können unsere Situation bekannt machen und damit dafür sorgen, dass die Verantwortlichen nicht mehr die Augen vor den Tatsachen verschließen können“.

 

One Response to “Wir werden dir zeigen, wie Islam geht, wenn du nicht tust, was wir wollen”

  1. bazillus Says:

    Ja, die christlichen Führer wie dieser mutige koptische Bischof wissen, wovon sie reden. Ich freue mich über den Mut dieses Mannes über die rechtlichen Verhältnisse seines Landes zu berichten, denen seine koptischen Glaubensgeschister offenbar machtlos ausgesetzt sind und auch die Ursachen öffentlich benennt, die zu solch untragbarem, weil Menschenrechte verletzenden Treibens der muslimischen Täter führen, nämlich die Scharia und die Hetzreden der Freitagspredigt in der Moschee. Moschee = Gotteshau. Wenn wir uns klarmachen, dass der Urheber des Islams, der Prophet höchstpersönlich, Raub- und Kriegszüge in einer Moschee (Moscheezelt) geplant und besprochen hat, wissen wir, dass diese Gleichung eben nicht aufgeht.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s