kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„RZ am Abend“ im Ratskeller: Spannende Diskussion über Integration 28. Oktober 2010

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 03:06

Recklinghausen: Dass es Probleme bei der Integration von Migranten gibt, zog niemand in Zweifel. „Die sind vorhanden“, räumte auch Integrationsratsvorsitzender Ensar Kurt ein. Doch wie diese Probleme gelöst werden können, darüber herrschten Dienstagabend bei der Talkrunde „RZ am Abend“ im Ratskeller unterschiedliche Auffassungen.

 

Voll besetzt war der Saal. Das Publikum diskutierte eifrig mit, und RZ-Lokalchef Hermann Böckmann musste einige selbst ernannte Wortführer mehrmals dazu auffordern, nicht ihre persönlichen Positionen darzulegen, sondern Fragen an die Vertreter auf dem Podium zu stellen. Das war mit Brücke-Chefin Monika Hegemann-Lescher, Ensar Kurt, dem Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Tartsch, Ali Ertan Toprak, stellvertretender Vorsitzender der Alevitischen Gemeinde Deutschlands und ehemaliger Ratsherr, sowie Ulrich Hempel als Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Integration kompetent besetzt. (more…)

 

Niederländischer Islamkritiker Wilders lobt Merkel

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 02:54

In Deutschland haben die regierenden Christdemokraten nach Darstellung des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders „die Führung auf dem Gebiet der Islamkritik“ übernommen. In einer Rede vor dem Haager Unterhaus lobte der Politiker Äußerungen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie des CSU- Vorsitzenden und bayerischen Regierungschefs Horst Seehofer zu Problemen bei der Integration von Zuwanderern.

 

„Wenn selbst die Bundeskanzlerin sagt, dass die multikulturelle Gesellschaft vollkommen gescheitert ist, dann will das etwas heißen“, erklärte Wilders am Vortag in einer Parlamentsdebatte über das Programm der von ihm tolerierten Minderheitsregierung aus Rechtsliberalen und Christdemokraten. „Die wichtigste Politikerin der Christdemokraten im wichtigsten Land Europas durchbricht ein Tabu und sagt, wie es ist. Und sie sagt, was Millionen Menschen denken.“ Zugleich verwies Wilders auf die Forderung Seehofers nach Zuzugsbeschränkungen für Türken und Araber. „In Deutschland erklären inzwischen zwei Drittel der Bevölkerung: Der Islam gehört nicht zu unserem Land“. Dies sei eine Reaktion auf die Äußerung des Bundespräsidenten Christian Wulff, der Islam gehöre zu Deutschland.

Europas politische Landschaft verändere sich, sagte Wilders. „Niemand kann verhindern, dass Bürger für die Bewahrung ihres Landes und ihrer Kultur stimmen. Der Geist ist aus der Flasche.“ (more…)

 

Deutschland sponsert die moderaten Taliban

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 02:46

Als Taliban-Aussteiger hat man es nicht leicht in Kabul. Die afghanische Regierung hat darum ein Umschulungsprogramm beschlossen, in dem sich extremistische Köpfeabhacker zu moderaten Taliban ausbilden lassen können, die sich entschuldigen, bevor sie Ungläubige verraten oder töten. Mitfinanziert wird das Projekt – wie könnte es anders sein – mit zehn Millionen Euro aus deutschen Steuergeldern. Die erste Tranche wird in den nächsten Tagen überwiesen.

 

Über den Inhalt der Schulung wurden die deutschen Goldesel nicht wirklich informiert. SpOn berichtet: {Bisher aber sind die Inhalte des Programm noch ziemlich vage. Bei einem Treffen der Afghanistan-Beauftragten vieler am Hindukusch engagierter Länder vergangene Woche in Rom stellte der Leiter der afghanischen Kommission nach Druck aus dem Westen erstmals Grundzüge vor. Danach entschied sich das Auswärtige Amt zur Überweisung. Die Diplomaten legen Wert darauf, dass die deutschen Millionen in konkrete Projekte fließen. So sollen 1,5 Millionen Euro aus der ersten Überweisung in ein Programm gehen, das Kämpfern Jobs bei einem Minenräumungsprogramm anbieten soll}.

Die restlichen 8,5 Millionen finanzieren demnach etwas anderes: {Mohammed Masum Stanikzai, von Präsident Karzai als Reintegrationsbeauftragter eingesetzt, lobte den deutschen Beitrag. “Mit dem Geld können wir unsere bereits begonnene Arbeit finanzieren”, sagte Stanikzai SPIEGEL ONLINE. (more…)