kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Offener Berief eines deutschen Katholiken an Herrn Bordt 28. Oktober 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 03:40

Bordt: Islam ist eine im Kern friedfertige Religion

 

Wieder ein Beispiel blindwütigen Dhimmitums: Im Interview mit dem Deutschlandfunk kritisiert der Präsident der Münchner Jesuitenhochschule, Michael Bordt, dass “für Terroristen aus dem arabischen Raum” willkürlich der Ausdruck “Islamismus” geprägt wurde, was ein Unding sei, weil damit die im Kern friedfertige Religion des Islam unter Generalverdacht gestellt wird. Hier (www.ondemand-mp3.dradio.de) das Interview, die Aussage ab 2:53 min. » mbordt@hfph.mwn.de – (PI-News – Spürnase: Jemand)

Sehr geehrter Herr Bordt,
bitte erklären Sie mir, warum alle Welt den Islam für „im Kern“ friedlich hält, so auch Sie. Warum die Einschränkung „im Kern“? Ich bin da gegenteiliger Meinung. Der Islam, dessen Kernquelle der Koran und die Hadithen sowie die Vorbildvita des Propheten sind, ist m. E. im Kern gerade nicht friedlich, wenn überhaupt, dann nur friedlich untereinander. Nur weil die meisten Muslime den Koran möglicherweise nicht kennen und nicht verstehen, sind sie friedlich.

Die Lehre des Koran lässt nicht ein gutes Haar an Christen, die als Götzendiener an den Dreifaltigen Gott glauben (er nimmt wohl nur die Ebioniter aus, die den Glauben an den Dreifaltigen Gott ablehnen) und nicht an Juden, die an den Einen Gott glauben. Im Gegenteil. Er grenzt sie aus, beleidigt sie und uns mit der dauerhaftesten Beleidigung, die ein Mensch bzw. ein Gott aussprechen kann. Christen und Juden sind je nach Übersetzung die „schlechtesten“ bzw. die „abscheulichsten“ Geschöpfe. Er stellt sie also als noch schlechter dar, als Dschinnen, ja als Satan selbst, der ja auch ein Geschöpf ist.

Ihnen sind alle ausgrenzenden Koranverse bekannt. Somit erspare ich mir, sie alle aufzulisten. Dieser Kernlehre des Islams in der Frühzeit folgend breitete sich der Islam ja auch rasend schnell mit Gewalt aus.

Der Prophet sowie sein „Gott“ erklärten Unrecht zu religiösem Recht: Sie legitimierten Mord bei Apostasie, sie legitimierten Ehebruch, weil Polygamie, sie legitimierten Vergewaltigung in der Ehe, da jeder Mann nach Bezahlung der Morgengabe, die Frau wie einen Acker betreten darf, sie legitimierten ausdrücklich Strafen wie Schläge gegen die Frau bei religiösen Vergehen und wann ist im Islam eine Handlung nicht religiös, sie legitimierten Flüche gegen Ungläubige, sie legitimierten Hass auf Ungläubige, sie legitimierten Rache gegen Ungläubige,
sie legitimierten die Einteilung der Menschheit in Gläubige und Ungläubige, die per se, weil sie Ungläubige sind, Höllenanwärter sind, sie legitimierten aktive Kriegshandlungen, wenn sie militärisch stark genug waren, sie legitimierten die Verschleierung der Frau wegen der Geilheit der Männer, legten den Männern keinerlei Verzichtsansprüche hinsichtlich ihres Sexualtriebes auf, sie legitimierten Sklaverei und trieben diese zur Blüte, sie legitimierten Konkubinen, wenn der Muslim auf Reisen war, sie legitimierten Beute, die sie mittels Überfällen auf Karawanen erlangten, sie legitimierten die Pädophilie, die Mohammed selbst durch die Heirat seiner Aisha, die noch mit Puppen spielte, ja sie legitimierten die Todesstrafe von Kriegsgefangenen, sie legitimierten den speziellen Antisemitismus gegen Juden, usw.

Der Prophet war eben nicht nur vollkommen in Gebet und Streitschlichter. Er brach viele Kriegshandlungen selbst vom Zaun. Fazit: Dieser Mensch hat massiv gegen fast alle 10 Gebote verstoßen. Das alles brauche ich Ihnen als Gelehrtem doch nicht zu schreiben.

Niemand würde heute negativ über den Islam berichten und schreiben, wenn dieser nicht tagtäglich in islamischen Ländern konkreten Anlass geben würde. Nennen Sie mir doch ein islamisches Land, in dem Christen, Juden und Muslime die gleichen Rechte haben? Ich kann nicht nur von Globalisierung in allen politischen Bereichen sprechen und diese fordern, wenn ich die Religion ausklammere. Natürlich muss ich den Umgang der verschiedenen islamischen Strömungen mit seinen Minderheiten kritisch prüfen. Die Alewiten sind mir herzlich willkommen.

Die Bahais im Iran werden verfolgt. Die Kopten in Ägypten werden verfolgt. Christen in Algerien, den palästinensischen Gebieten und selbst in der Türkei werden diskriminiert, soweit sie überhaupt noch dort sind. Der türkische Islam ist unter Herrn Erdogan in Richtung Reislamisierung der Türkei. Wollen Sie wirklich türkische Verhältnisse hier in Europa? Wollen Sie islamische Verhältnisse hier in Europa, speziell in Deutschland?

Wie wollen Sie Ihren Ausspruch „im Kern“ friedlich begründen? M. E. ist die Lehre des Islam im Kern eben nicht friedlich, sondern kriegerisch. Kennt der Koran eine Sure mit dem Titel „Frieden“? Er kennt eine Sure mit dem Titel „Beute“. Er unterteilt in Haus des Friedens und Haus des Krieges. Friedlich ist die überwiegende Zahl der Muslime, nicht der Islam. Er trennt in seiner Lehre, er führt nicht zusammen.

Sie als Jesuit müssten doch die gravierenden Unterschiede zwischen Jesus und Mohammed kennen. Jesus hat Frieden gepredigt bis hin zum Tod am Kreuz. Mohammed hat Frieden gepredigt, jedoch nur unter seinen Waffenbrüdern, den Gläubigen, und zog munter in den Krieg zwecks Eroberung der Arabischen Halbinsel. Seine Nachfolger besorgten den Rest (Nordafrika bis hin zu Spanien, wobei das friedliche Zusammenleben zwischen Muslimen, Christen und Juden in Al-Andalus auch nur möglich war, weil der Islam dort dominierte und das Sagen hatte). Ich meine, dass die geschichtlichen Tatsachen des Islam, die Zeit der Eroberung und die Zeit des Zusammenlebens unter der Dominanz des Islam durch die Jahrhunderte bis heute jeden Beweis für die Friedlichkeit dieser Eroberungsreligion mit politischem Rechtssystem schuldig geblieben ist. Solange der Islam in der Minderheit ist, stellt er eine Forderung nach der anderen an die aufnehmende Gesellschaft und nutzt die Gesetzeslage der hier nur schlecht definierten „Religionsfreiheit“ aus. Sobald er die Stärke hat, die politischen Verhältnisse für sich zu entscheiden, grenzt er aus und diskriminiert Minderheiten.

Warum ist das alles so schwer zu begreifen? Die Resultate liegen doch auf Erden in Form von islamischen Ländern vor Ihnen. Werfen Sie doch bitte einen Blick in „open doors“, „Kirche in Not“ und „CSI“. Es ist eben nicht förderlich, die Augen vor der Realität zu verschließen und nur die christliche Brille des „Zusammenführens unter allen Umständen“ aufzusetzen. Die Wahrheit müsste es schon sein dürfen. Und die Vorgehensweise des „in die Schranken weisen“ ist auch nicht unchristlich. Das passiert in jeder guten Erziehung in der Familie und diese Maßstäbe dürfen auch bei verfassungsfeindlichen Ideologien angewendet werden. Leider hat man hier zu viel Angst. Wenn die Angst beherrschendes Moment in Religion oder Politik sein darf, dann ist keine freie Meinungsäußerung mehr möglich, dann haben wir uns schon in unser Schicksal ergeben.

Zum Abschluss noch eine kleine Fatwa, die noch im 20. Jahrhundert verkündet wurde:

Fatwa zu Fragen von Angriff und Verteidigung des Islam

Der Islam ist eine dominierende Religion, die angreifen darf, wenn sie sich in der Lage dazu sieht – Von dem saudischen Rechtsgutachter Scheich Muhammad bin Saleh Al-Uthaimin, einem der einflussreichsten muslimischen Gelehrten des sunnitischen Islam des 20. Jahrhunderts

Frage: „Ist der Islam eine Religion der Verteidigung oder des Angriffs?“
Antwort: „Was bedeutet ‚Angriff‘? Allah sagte im Islam: ‚Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung „mehr“ gibt und bis nur noch Allah verehrt wird‘ (Sure 2,193). Das ist das Prinzip. Deshalb erlaubt der Islam Nichtmuslimen, ihre Religion beizubehalten, wenn sie einen Tribut „an Muslime“ zahlen. Das bedeutet, dass der Islam eine dominierende, öffentliche Religion ist.“

Frage: „Diese Vorschriften „bezüglich der Nichtmuslime“ werden jedoch nicht beachtet“.
Antwort: „Doch, doch, sie werden beachtet. Momentan haben wir mit ihnen „den Nichtmuslimen“ Vereinbarungen geschlossen, allgemeine Vereinbarungen und Sonderabkommen. Haben Muslime etwa heutzutage kein Potenzial, um den Jihad zu kämpfen? Ich sage: Nein! Muslime sind derzeit nicht in der Lage, zu kämpfen. Das hat zwei Gründe:

Erstens: Die Muslime sind selbst unterentwickelt. Einige von ihnen möchten sogar gegeneinander kämpfen.
Zweitens: Muslime haben keine ausreichenden Materialien und Mittel, die ihnen den Sieg über die Ungläubigen ermöglicht. Aus diesem Grund sagen wir nicht, dass der Jihad eine Pflicht für Muslime ist: Muslime sind nicht in der Lage, Erfolg darin zu haben [zu siegen].
Allah hat seinem Propheten, Muhammad, nicht befohlen, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, als er in Mekka war, weil er damals [militärisch] schwach war. Er [Allah] hat Muhammad erst befohlen zu kämpfen, als er in al-Medina einzog und einen Staat gründete.

Frage: „Falls der Angriff eine Pflicht ist: Würde das bedeuten, dass wir die Länder [der Ungläubigen] angreifen müssen“?
Antwort: „Ja. Falls wir in der [günstigen militärischen] Lage sein sollten, würden wir sie [die Ungläubigen] in ihren Hauptstädten und Ländern angreifen. Wir bitten Allah darum, uns dies zu ermöglichen“.
Quelle: audio.islamweb.net/audio/index.php?page=FullContent&audioid=112943

Solche Rechtsgutachten, die auf Islaminstitut der evangelischen Allianz zu finden sind, transportieren den Ungeist des Führungsduos Mohammed und Allah in die Neuzeit.

Der Begriff „Im Kern friedlich“ lässt also auch die Interpretation zu, dass zwar im Kern der Islam friedlich sei, das Fruchtfleisch jedoch nicht. Na ja. Warum also, Herr Bordt, ist der Islam in seiner ursprünglichen Lehre, die doch von Gott praktisch in die Feder des Sekretärs des Mohammed geflossen ist, im Kern friedlich? Ich sehe da wenig Hoffnungsvolles.

Und bitte, überrollen Sie mich nicht mit dem üblichen Gegenargument, dass doch in der Bibel Ähnliches steht. Das ist mir bekannt. Juden- und Christentum haben bis heute Entwicklungen hinter sich und wir haben uns von dem Gottesbild des Rache- und Strafgottes verabschiedet und ein Gottesbild des allliebenden Gottes eingeführt, was auch lange genug gedauert hat. Es fanden sowohl im Juden- als auch im Christentum von vornherein Entwicklungen statt, die jedoch im Islam nicht in dieser Intensität haben stattfinden können, weil der Koran das unabänderliche Wort Gottes darstellt. Das ist das große Hemmnis dieser Religion. Wir haben keine Zeit mehr, bis sich der Islam bequemt, sich hin zum Positiven zu verändern. Denken Sie einmal an unsere wenigen Kinder und Kindeskinder. Wollen Sie wirklich, dass diese in türkisch-islamischen Verhältnissen aufwachsen? Offensichtlich hat sich die Elite in Europa bereits damit abgefunden. Ich jedoch nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz-Josef Krämer
Herrmannstr. 109
59229 Berlin

 

2 Responses to “Offener Berief eines deutschen Katholiken an Herrn Bordt”

  1. heplev Says:

    Logisch: Wenn man, um die Extremisten von den Durchschnittsanhängern des Propheten zur grünen Flagge abzuheben, zwischen Islam und Islamismus unterscheidet, dann „in Unding sei, weil damit die im Kern friedfertige Religion des Islam unter Generalverdacht gestellt wird“?
    Was für eine Logik ist das? Das kann eigentlich nicht die Logik der Jesuiten sein, oder?

    • M.M Says:

      zwischen Islam und Islamismus unterscheidet, dann “in Unding sei, weil damit die im Kern friedfertige Religion des Islam unter Generalverdacht gestellt wird”?
      seid wann ist der Islam im Kern friedfertig,wenn er Suren des tötens enthält witzig was.


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