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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamkritik: US-Radiosender feuert Moderator 23. Oktober 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 02:32

Wenn man einmal darüber nachdenkt, ist die effektivste Islamkritik, die muslimischen Organisationen und die Apologeten des Islam handeln und reden zu lassen. Nun hat die größte amerikanische Islamorganisation, CAIR, eine Unzahl von Amerikanern davon überzeugt, dass die Kritiker des Islam Recht haben. CAIR veranlasste „swift action“ (entschlossenes Handeln) gegen den bekannten afroamerikanischen Radio-Journalisten Juan Williams. Eigentlich sehr um politische Korrektheit bemüht, hatte der Autor von Büchern über Bürgerrechten zugegeben, dass in ihm Angst aufsteige, wenn er am Flughafen Menschen in „muslimischer Kleidung sehe, die sich zuerst und vor allem als Muslime verstehen“.

Das kostete Williams seinen Job beim öffentlich-rechtlichen Sender NPR, wo er mehr als zehn Jahre arbeitete. Diese Entscheidung wird nun in ganz Amerika diskutiert. Muss gesagt werden, dass NPR ein durch und durch linker Sender – im politischen Sinne – ist? Dieser war nur allzu bereit, Williams noch am Telefon zu feuern. Ein persönliches Gespräch wurde ihm verweigert. Es zählte auch nicht mehr, dass Williams bei seinem Auftritt für den er gefeuert wurde, immer wieder betont hatte, wie falsch es sei, Muslime durch diese Schablone zu betrachten. Er erinnerte seinen Gastgeber ein ums andere Mal daran, wie wichtig es sei, dass der Terrorismus von islamischen Extremisten ausgehe. Allerdings müsse er zugeben, dass diese Gefühle, auch wenn sie nicht faktisch untermauert werden könnten, in ihm aufsteigen. Doch von solchen Gefühlen darf man nicht sprechen, im Amerika der Politischen Korrektheit, es sei denn, man ist bereit seinen Job zu verlieren. Er wollte damit nicht wirklich sagen, wie er über Muslime denkt, sondern wie schwer es ihm falle, die Menschen nicht in Schubladen zu stecken. Möglicherweise war man deshalb bei dem linken Sender NPR so erzürnt. Schließlich hat er keine kritische Meinung geäußert, sondern nur zu erzählen gewagt, dass er besorgt und nervös sei. Der Time Square Bomber habe erst vor kurzem gesagt, die Muslime seien im Krieg mit Amerikanern und es sei erst der Anfang dieses Krieges gewesen, es sei erst der erste Tropfen Blut geflossen, so Williams.

Der Vertreter von CAIR, der sich nach Informationen von PI nicht veranlasst sah, die Aussagen seines Glaubensbruders zu kritisieren, aber sehr wohl die Nervosität von Williams, ist sichtlich zufrieden mit seinem Erfolg, auch wenn er behauptet, die Kündigung habe nichts damit zu tun, dass seine Organisation “Swift Action” forderte. Das dürfte – wie immer wenn sich Linke und Islamorganisationen nur allzu einig sind – einmal mehr der Anlass für viele bislang Desinteressierte sein, sich dem Thema Islam einmal näher zu widmen. Wie so oft, wenn der Islam die Unfreiheit befördert, wächst auch der Widerstand. Zumal der Sender NPR mit den Dollars der Steuerzahler finanziert wird. In einem Land, in dem nichts so hochgehalten wird, wie der erste Verfassungszusatz und die durch diesen garantierte Meinungsfreiheit, ist der Sympathieeffekt für CAIR wahrscheinlich von übersichtlichem Umfang.

Auf dem Weg zur Verbreitung des Wortes Allahs hat CAIR den Ungläubigen einmal mehr sehr deutlich vor Augen geführt, was es bedeutet, sich offen zu äußern. Besonders witzig ist dabei, dass sich CAIR mit Williams ein Opfer auserkoren hat, der für sie als Verbündeter von Nutzen war, aber jetzt als ihr Opfer der Held der Gegner von CAIR wird. Ein Thilo Sarrazin wider Willen. Doch in Amerika wendet sich das Blatt noch schneller gegen die, die William entlassen haben als es in Deutschland der Fall war. Nun gibt es eine breit getragene Forderung, dem Sender die Steuermittel zu entziehen .

Sogar Whoopi Goldberg findet die Entlassung von Williams durch NPR falsch. Dieselbe Frau, die noch vor wenigen Tagen die Bühne der Fernsehshow „View“ als eine der Stammgäste verließ, weil Bill O’Reilly dort tatsächlich gesagt hatte, es seien Muslime gewesen, die am 11. September 2001 fast 3.000 Amerikaner ermordeten. Derselbe O’Reilly, bei dem William amüsanterweise mitteilte, dass nicht nur angenehme Gedanken sein Innenleben beherrschen, wenn jemand mit ihm in den Flieger steigt, der sich kleidet, wie es um das Jahr 622 in Medina schon Mode war. Aber es sind auch und gerade die Konservativen, die Williams verteidigen bzw. seine Entlassung kritisieren. Gleichzeitig sind unter ihnen viele der Ansicht, Williams bekomme jetzt die Medizin zu schmecken, die er so lange anderen verschrieben hatte. Williams tritt auch bei dem konservativen Sender FoxNews in verschiedenen Shows auf, um dort die Linke zu repräsentieren. Sein Einschlagen auf die „radikalen“ tea party people vergessen ihm diese nicht so schnell. So ist man auf der konservativen Seite zwar nicht ganz ohne Schadenfreude, aber gleichzeitig erzürnt, wie weit es die Doktrin der Politischen Korrektheit gebracht hat. Und da wendet sich der Blick auch denen zu, die die PC-Ideologie einmal mehr nutzten, um jede ihnen unerwünschte Äußerung zu unterdrücken.

Der Council hat keine „American-Islamic Relation“ hergestellt, sondern ein PR-Desaster angerichtet – zumindest aus deren Sicht. Gerade war die Diskussion um die Ground Zero Moschee ein wenig abgeflaut, hat CAIR seinen Gegnern wieder frischen Wind in die Segel geblasen, in dem es „entschlossenes Handeln“ forderte und es von NPR auch unverzüglich geliefert bekam. Wer macht sich Freunde, wenn ein eigentlich bis in die Knochen politisch korrekter Williams von seiner Kündigung berichtet? Doch Williams ist nur das scheinbare Opfer. Die tatsächlichen Getroffenen sind die Chefs von CAIR, zu denen diese Taktik wie ein gut geworfener Boomerang zurückkehren wird. (Quelle: PI-News – von Chamäleon)

 

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