kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zum Gedenken an Pfarrer Ragheed Aziz Ganni 22. Oktober 2010

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 04:33

Heute vor drei Jahren wurde Pfarrer Ragheed Ganni (Foto) in Mosul, Nord-Irak, nachdem er die Kirche verlassen hatte, auf offener Straße von Moslems, die kurz zuvor von ihm forderten, dass er zum Islam übertreten sollte, erschossen.

 

Einige Tage vor diesem Attentat erhielt Pfarrer Ganni einen Brief, in dem die Forderung an ihn gestellt wurde, er möge die Kirche schließen, was der 35jährige chaldäisch-katholische Priester, der in Mosul geboren wurde, an der Universität Mosul Ingenieurswissenschaften und dann am Irischen Kolleg in Rom Theologie studierte und 2003 – nach Saddams Husseins Sturz – als Priester nach Mosul zurückkehrte, aber nicht tat. Nachdem er antwortete, nicht zum Islam übertreten zu wollen, erschossen die Moslems ihn und drei Diakone, die ihn begleiteten. Pfarrer Ganni wurden zudem auch noch die Augen ausgestochen – so wie es der Prophet Mohammed befahl und wie es in der Sunna geschrieben steht.

Heute leben im Irak, ehemals Mesopotamien, dem Land des Urchristentums (seit dem 2. Jh. leben dort Christen und sprechen noch die aramäische Sprache), nur noch ca. drei Prozent Christen. Der Großteil ist ausgewandert (2003 lebten noch ca. 1 Mill. Christen im Irak) oder geflohen, viele Christen wurden ermordet, wurden Opfer ethnischer Säuberungen, und diese dauern weiterhin an. Annähernd 200 Millionen Christen werden in mehr als 50 Ländern der Welt verfolgt. Damit handelt es sich um die größte Christenverfolgung aller Zeiten und die Christen bilden die größte Gruppe der religiös Verfolgten – ein klares Indiz für den Djihad, dafür, dass die Moslems bemüht sind und sich sehr anstrengen, Allahs Auftrag, die Welt zu islamisieren, auszuführen (arab. dschahada = sich bemühen, sich anstrengen). Schließlich wollen sie doch alle ins Paradies und der Weg dorthin führt eben nur über den Djihad, über den Kampf, auch den militärischen Kampf = Qital, alle Nicht-Muslime zu islamisieren oder andernfalls zu töten, insbesondere die Apostaten.

Um welche „Religion“ handelt es sich, die für sich beansprucht, Menschen ermorden zu können, weil diese einen anderen Glauben haben? Gab Gott Moses die Gesetze als Konzept eines friedlichen Zusammenlebens aller Menschen, die nicht morden, lügen und stehlen dürfen, um 610n.Chr. dies ad absurdum zu führen, indem Gott durch den Engel Gabriel Mohammed offenbarte, dass Menschen ermordet werden sollen? Das ergibt keinen Sinn und läuft den Lehren des Juden- und Christentums zuwider. Ich erkenne keine Religion, die infolge ihrer Inhalte und Aussagen soziologisch gesehen als kulturelles Fundament und damit als sinnstiftendes und richtungweisendes Werte- und Handlungssystem im Sinne der Funktionalität eines Gesellschaftssystems dienen soll, sondern eine nach Alleinherrschaft strebende faschistische Ideologie mit dem Sendungsbewusstsein, alle Völker unter diese unterwerfen zu wollen – auch auf subtile Art, nämlich indem die wahren Ziele verschwiegen werden und/oder Glaubensinhalte verleugnet werden dürfen (Taqiyya). Dieser Totalitarismus samt seiner imperialistischen Bestrebungen und der Legitimierung von Gewalt tarnt sich raffinierterweise unter dem Deckmantel einer Religion. Mohammed war eben klüger als Stalin oder Hitler. Er wusste, wie man Legitimitätsanspruch erreicht, wie man gar Legitimitätsglauben als stabiles Fundament für eine Herrschaft (= institutionalisierte Macht) schafft, wie man mit Allahs Gesetzen Loyalität – durch Legitimität – erreicht. Alle Menschen gehorchen, alle Menschen folgen, alle Menschen haben Furcht, denn Allahs Wille ist übermächtig. Es wird mit Furcht gearbeitet, und die Menschen fürchten sich – vor der ewigen Hölle. Diese Legitimität beruht also auf der blanken Furcht der Menschen vor einem allmächtigen Allah. Dieser psychische Druck in Verbindung mit Androhung von Gewalt gewährleisten bis heute die „mohammedanische Herrschaft“….. und kaum jemand protestiert, rebelliert, boykottiert und ächtet diese „Herrschaft“, sprich den Islam, vor allem nicht die westlichen Politiker und die Medien.

Keiner erhebt die Stimme, die Muslime werden gar noch hofiert, der rückständige Islam, der Zivilisation, also Fortschrittlichkeit auf wissenschaftlichem, insbesondere naturwissenschaftlichem und technologischem Gebiet unmöglich gemacht hat, wird schöngeredet, denn Fakt ist, dass islamische Staaten wohl reich an Rohstoffquellen sind, aber ohne westliches Know-How verkümmern würden. Eine Ächtung wäre ein Einfaches, aber man braucht den Islam, die islamischen Länder, um Rohstoffe und Absatzmärkte zu sichern, man braucht den Islam bzw. die Muslime als Vehikel, Demokratien zu zerstören und die große „eurokratisch-panarabische Allianz“ zu etablieren. Man muss sich anbiedern, sei der Preis auch noch so hoch. Die islamische Ideologie kommt besonders den Linken entgegen, träumen sie doch immer noch von ihrer „Diktatur des Proletariats“, von ihrem „kommunistischen Paradies“, in Wirklichkeit aber wollen auch sie die Weltherrschaft und scheuen keine Mühe im Hinblick auf die Totalmobilmachung von Hass und Neid. Dafür hofiert man auch die, die man doch verachtet.

Also sieht man zu, wenn Menschen, Nicht-Muslime – auch in Deutschland – von Muslimen entführt und ermordet, verstümmelt, gefoltert, enthauptet und gekreuzigt (im Irak) werden, wenn Mädchen zwangsverheiratet und vergewaltigt werden, wenn Selbstmordattentate verübt werden, wobei unschuldige Menschen sterben, z.B. in London und Madrid, wenn Enteignungen stattfinden (z.B. Kloster Mor Gabriel), wenn Christen durch Zerstörung von Häusern und Geschäften die Existenzgrundlage entzogen wird, wenn sie keine Religionsfreiheit genießen, willkürlich verhaftet werden, kein Recht auf ein faires Gerichtsverfahren haben, wenn sie aller Rechte beraubt werden, diskriminiert, unterprivilegiert und auf zynische Weise gedemütigt werden, insbesondere im Irak (Aramäer) und Ägypten (Kopten), im Sudan, in Nigeria, in Indonesien, im Iran und z.B. auch in der Türkei, die z.Zt. eine glanzvolle Reislamisierung erfährt, deren Metropole Istanbul von der EU-Kommission zur Kulturhauptstadt 2010 ernannt wurde, obwohl Christen auch dort Ressentiments unterworfen sind, diskriminiert und auch ermordet werden, ja wenn ein Genozid – der Christen – systematisch vollzogen wird. In diesem Zusammenhang darf man die Juden nicht vergessen, denn auch der Antisemitismus nimmt inzwischen ungeahnte Ausmaße an, der auch hier geduldet wird, weil anscheinend die Deutschen nichts aus ihrer eigenen Geschichte gelernt haben.

Was tun die Politiker, die Kirchenmänner, die Justiz, die Medien? Sie reichen den Muslimen die Hand, sie bemerken aber nicht die Kausalität zwischen Handreichung und fortschreitender Islamisierung, also der Dreistigkeit der Muslime, immer gewaltigere Forderungen zu stellen, und der wachsenden Zahl der Anschläge, des ausufernden Djihads und der Intensität der Brutalität, die sich u.a. fast täglich auf irgendwelchen Bahnhöfen oder Straßen zeigt. Die These „Je größer die Akzeptanz dem Islam gegenüber, desto stärker schreitet die Islamisierung voran“ findet durchaus ihre Erhärtung. Die Politiker scheinen es nicht zu bemerken, vielmehr wollen sie es nicht, aber sie machen die Rechnung ohne das Volk, das mehr und mehr erwacht und sich bereits als Menschen 2. Klasse begreift.

Und den „Journalisten“ sind die Menschenrechte gleichgültig, sie lügen, was das Zeug hält. Ein Paradebeispiel lieferte dieser Tage „der Gaza-Hilfskonvoi“, „der israelische Angriff auf die Solidariätsflotte im Mittelmeer“. Die WAZ schrieb am 1.6.2010: “Israelis stürmen Hilfsschiffe – neun Tote“. Wir wissen, es war ein als Friedensmission getarnter und von Milli Görüs unterstützter Djihad gegen Israel und die von der Türkei gesponserte Flotte mit Terrorhelfern – darunter zwei deutsche Bundestagsabgeordnete – sollte den Seeweg zum Gazastreifen freimachen, damit der Iran Waffen an die Hamas liefern kann – so wie der Iran auch Waffen und Raketen an die Hezbollah lieferte. Weshalb wohl wird von den linken Pali-Freunden die Forderung erhoben, die Blockade des Gaza-Streifens zu beenden?

Abschließend ein Zitat eines Kopten (Kopten ohne Grenzen), der sich Knecht Christi nennt und mit seinen Zeilen absolut ins Schwaze trifft, da diese Zeilen durchaus auch auf die deutschen Medien zutreffen: {Zu guter Letzt möchte ich meine Empörung über die Medien in Ägypten und den arabischen Ländern registrieren. Die Gewalt an den Kopten und den Christen im Irak und im Sudan wird totgeschwiegen. Wenn aber etwas passiert (was sehr selten vorkommt), das die Moslems betrifft, überhäufen uns solche Medien mit Kampagnen; zum Beispiel als das Kind „Mohamed Eldora“ versehentlich in Palästina von israelischen Soldaten erschossen wurde, oder als die „Kopftuch-Märtyrerin Marwa Elscherbiny“ in Dresden erstochen wurde. Nach den beiden wurden Straßen benannt und ihre Familien wurden zu Millionären. Ist das nicht eine Schande, ein palästinensisches Kind zu ehren und die 4000 Märtyrer der Kopten einfach zu ignorieren, obwohl sie ägyptische Staatsbürger sind? Nicht einmal verurteilte man ihre Mörder. Wo ist euer Gewissen abgeblieben, ihr Journalisten und Medienbetreiber? Hat euch euer Islam dermaßen erblindet, sodass ihr die Wahrheit verschweigt und sie sogar verdreht?! Israel, über das ihr in euren Artikeln schimpft und Hass verbreitet, ist sehr fair gegenüber der Million Araber, die in diesem demokratischen Staat leben. Im Vergleich zu den Kopten, den ursprünglichen Bewohnern Ägyptens, genießen die Araber in Israel alle ihre Rechte. Sie sitzen sogar in der Knesset. Die Kopten können nur vom Parlament träumen}.

Der Tod des Pfarrers Ganni, der heute vor drei Jahren ermordet und Opfer dieser Bestialität des Islam wurde, soll hier als mahnendes Beispiel dienen, und zwar insofern, als man sich der Brutalität bewusst werden soll, die von dieser „Religion“ ausgeht und legitim ist (was wird sein, wenn die Muslime – angesichts ihrer blutigen „Expansionsgeschichte“ – hier einmal in der Mehrheit sein werden?), denn es heißt im Koran, Sure 9, 5: “Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten (wörtl. diejenigen, die Allah andere Wesen als göttlich beigesellen), wo (immer) ihr sie findet. Packt sie, umzingelt sie und stellt ihnen jede (nur erdenkliche) Falle! Wenn sie jedoch Busse tun, das (islamische Pflicht-)Gebet verrichten und die Religionssteuer bezahlen, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist vergebend und barmherzig“.

Anmerkung: Keine Sorge, ich bin nicht islamophob, ich leide also nicht unter einer neurotischen Störung, die mit unbegründeten Angstzuständen einhergeht. Ich denke vielmehr, dass es menschenverachtende Zynik ist, wenn man zu Recht besorgten und kritischen Menschen angesichts der geschilderten Geschehnisse eine Phobie unterstellen würde.

Von Gabriele Kleina

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s